DE459380C - Kranhaken - Google Patents

Kranhaken

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DE459380C
DE459380C DEP53698D DEP0053698D DE459380C DE 459380 C DE459380 C DE 459380C DE P53698 D DEP53698 D DE P53698D DE P0053698 D DEP0053698 D DE P0053698D DE 459380 C DE459380 C DE 459380C
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DE
Germany
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projection
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crane
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Expired
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DEP53698D
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CARL PARDUN DR ING
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CARL PARDUN DR ING
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C1/00Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith for transmitting lifting forces to articles or groups of articles
    • B66C1/10Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith for transmitting lifting forces to articles or groups of articles by mechanical means
    • B66C1/22Rigid members, e.g. L-shaped members, with parts engaging the under surface of the loads; Crane hooks
    • B66C1/34Crane hooks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)

Description

459880
In Betrieben, in denen schwere Lasten mit Kranen zu befördern sind, macht das Ein- und Aushängen der Kranhaken Schwierigkeiten, wenn der Haken in eine steif mit der S Last verbundene Öse eingreifen muß. Das ist z. B. der Fall beim Anhängen und Absetzen von Gießpfannen. Beim Absenken setzt sich die Unterkante des Kranhakens z. B. auf die feststehende Traverse der Gießpfanne auf und verhindert somit das Aushaken; in solchen Fällen muß von Hand oder mit Stangen der Haken mit Gewalt aus der Öse herausgetrieben werden, was bei flüssigem und hocherhitztem Fördergut stets mit Gefahr verbunden ist. Dieser Umstand führt außerdem vielfach zu Betriebsstörungen an dem Krangeschirr. Selbsttätig durch Gewichts- oder Federwirkung sich aushängende Haken sind bereits bekannt, jedoch sind solche Haken nur bei Ketten und ähnlichen beweglich mit der Last verbundenen Ösen wirksam.
Nach der Erfindung wird der Haken während des Senkens z. B, durch sein Eigengewicht mittels einer schrägen Gleitbahn aus der senkrechten Lage seitlich abgedrängt, so daß die Hakennase aus der öse herausgleiten kann. Gleichzeitig kann eine Drehung des Hakens um seine senkrechte Mittellinie erfolgen, z. B. durch eine zur Symmetrieebene versetzte Anordnung der Gleitbahn. Das Ende der Gleitbahn kann als Öse ausgebildet sein, in die sich ein eiserner Haken o. dgl. einsetzen läßt. Das Einhaken kann auf dem umgekehrten Wege geschehen, indem man den Kranhaken z. B. durch Anfassen von Hand oder Einstecken einer Handstange in die Öse aus seiner senkrechten Lage herauszieht und hierdurch die Hakenschnauze in die zur Einführung in die Öse der Kranpfanne o. dgl. passende Lage bringt.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
Abb. ι zeigt eine Ansicht,
Abb. 2 eine Seitenansicht.
Die Hakenschnauze 1 des in bekannter Weise ausgebildeten Hakens läuft in einen nasenartigen Fortsatz 4 aus, dessen Unterkante als Gleitbahn dient und dessen Ende mit einem Loch 5 versehen ist. Sobald sich die Gießpfanne o. dgl. auf den Boden gesetzt hat und der Kranhaken alsdann weiter gesenkt wird, setzt sich die untere Kante der Nase 4 auf den Querbügel 3 auf und gleitet 'seitlich ab. Durch diese Seitwärtsbewegung kommt die Hakenschnauze 1 von der Öse 2 des Pfannengehänges frei.
Die Nase 4 ist nach Abb. 2 seitlich von der Mittelebene des Hakens angeordnet. Durch diese seitliche Anordnung der Nase wird dem Haken gleichzeitig eine Drehung aus der Mittelebene erteilt, so daß er mit Sicherheit aus der Öse frei kommt.
Das Einhängen des Hakens in die Öse 2 erfolgt durch Bewegung im umgekehrten Sinne unter Benutzung' der Nase 4 als Handhabe oder des Loches 5 als Angriffspunkt für ein geeignetes Hilfsmittel.
Der verbesserte Haken kann aus einem Stück gepreßt, gestanzt, gegossen oder geschmiedet werden. Die Nase läßt sich auch an vorhandene Haken leicht in Form eines Eisenbügels, z. B. aus Rundeisen, anbringen, der nach dem Umriß der Nase geformt ist und sich leicht an dem Haken nachträglich anschweißen läßt.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Ein- und Aushängen von Kranhaken in kurze, mit der Last steif verbundene Ösen, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterseite des Hakens (1) einen von dem Unterteile (3) der Öse (2) beeinflußten Vorsprung (4) aufweist, durch den der Haken um eine wagerechte, zur ösenebene etwa parallel gerichtete Achse gedreht wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorsprung go (4) zur Mittellängsebene des Hakens versetzt angeordnet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorsprung (4) als Handhabe ausgebildet und z. B. mit einem Steckloch (5) versehen ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEP53698D Kranhaken Expired DE459380C (de)

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DE459380C true DE459380C (de) 1928-05-02

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