DE459214C - Vorrichtung zum Stromlosmachen gerissener Hochspannungsfreileitungen - Google Patents

Vorrichtung zum Stromlosmachen gerissener Hochspannungsfreileitungen

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DE459214C
DE459214C DEH106559D DEH0106559D DE459214C DE 459214 C DE459214 C DE 459214C DE H106559 D DEH106559 D DE H106559D DE H0106559 D DEH0106559 D DE H0106559D DE 459214 C DE459214 C DE 459214C
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line
energizing
clamp
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voltage overhead
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DEH106559D
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KARL HEIDERMANN
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G7/00Overhead installations of electric lines or cables
    • H02G7/18Devices affording mechanical protection in the event of breakage of a line or cable, e.g. net for catching broken lines

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  • Insulators (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Stromlosmachen gerissener Hochspannungsfreileitungen, bei der die gerissene Leitung durch einen Kontaktarm geerdet wird.
Es ist eine Vorrichtung dieser Art bekannt geworden, bei welcher die Isolierglocke eine als Führung ausgebildete Metallkappe trägt, in der ein am Leitungsdraht festzuklemmender Träger in Richtung des Drahtes hin und her gleiten kann.
Diese Vorrichtung hat jedoch den Nachteil, daß die hin und her gleitende Bewegung des Trägers die Gefahr der Gleithemmung durch verschiedene Ursachen herbeiführt, wie z. B. durch Oxydation der aufeinandergleitenden Teile oder infolge der Durchbiegung des Trägers durch das Gewicht des Drahtes 0. dgl. Ferner gestattet die Gleitbewegung den Einbau der Sicherung nur auf geradlinigen Strecken.
Diese Nachteile werden gemäß der Erfindung dadurch beseitigt, daß die zur Befestigung der Leitung dienende Schelle an dem Hals des Isolators drehbar befestigt und mit einem Kontaktarm unmittelbar verbunden ist. Hierdurch wird die Gefahr der Gleithemmung vermieden, weil eine etwaige Oxydbildung der Schelle auf der glatten Fläche des Porzellans keinen Widerstand finden würde, ebenso wenig wie die Durchbiegung des Trägers auf die Drehung der Schelle einen Einfluß haben würde. Auch ist es für den Erfindungsgegenstand ohne Bedeutung, in welcher Richtung die Leitung verläuft; er arbeitet noch bei einer Richtungsänderung von 120° einwandsfrei.
Ferner ist noch gegenüber der bekannten eingangs genannten Vorrichtung zu bemerken, daß bei dieser ein geerdeter oder stromführender Teil an dem Sitz der Isolierglocke besonders eingebaut werden muß, wodurch die Kosten einer solchen Anlage viel zu hoch werden, auch würden sich die gebräuchlichen Isolatoren nicht für die Überkappung eignen. Der Gegenstand der Erfindung dagegen erfordert keinerlei besondere Umänderung der Anlage. An Stelle der bisherigen Befestigung der Leitung durch Draht tritt an derselben Glocke die Schelle, in deren Träger die Leitung eingeklemmt wird. Durch den seitlichen Anschlag der Kontaktarme wird entweder durch diese selbst oder durch den von diesen mitgeschleuderten Leitungsdraht die Stromlosigkeit der Leitung erreicht.
Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dar, und zwar zeigt
Abb. ι einen Isolator mit der darum gezogenen Schelle und der daran befestigten Freileitung im senkrechten Schnitt gemäß der Schnittlinien-B nach
Abb. 2, welche einen Isolator mit der Schelle, der Freileitung und dem Mast in Aufsicht erkennen läßt.
In die Einschnürung 1 des Isolators 2 ist die an einer Stelle offene bzw. mit einem Schraubenbolzen 3 geschlossen gehaltene Schelle 4 leicht drehbar eingezogen. An der einen Seite hat die Schelle eine Nut 5 zur Einlage der Freileitung 6. Wie insbesondere Abb. 2 'erkennen läßt, wird die Freileitung bis auf ein kurzes Stück einseitig in die entsprechende Nut 5 der Schelle 4 eingezogen und alsdann darin durch die Lasche 7 gesichert. Diese Lasche wird mit der Schelle 4 durch Verschrauben u. dgl. verbunden. An dieser Lasche ist auch der Haken 8 befestigt, welcher mit seinem Ende 9 den einen Trum der Leitung 6 umgreift. Gegebenenfalls kann auch der Haken 8 mit der Lasche 7 ein Stück bilden. An dem Mast 10 ist der Blitz- bzw. Erdleiter 11 befestigt, gegen den der Haken 8 beim Reißen eines der Trums der Leitung 6 anschlägt. Angenommen, es würde nun beispielsweise nach Abb. 2 das untere Trum der Leitung 6 reißen, so würde das obere, noch unter Zugspannung stehende Trum der Leitung 6 sofort die Schelle 4 nach links herumziehen. Hierbei würde dann der Haken 8 gegen den Blitzableiter 11 anschlagen und so den in Pfeilrichtung fließenden Strom durch den Haken 8 zum Blitz- bzw. Erdleiter 11 führen, so daß dann, wie in der Einleitung schon gesagt, die Leitungssicherung durchschlagen würde.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Vorrichtung zum Stromlosmachen gerissener Hochspannungsfreileitungen, bei der die gerissene Leitung durch einen Kontaktarm geerdet wird, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Befestigung der Leitung dienende Schelle (4) an dem Hals (1) des Isolators (2) drehbar befestigt und mit einem Kontaktarm (8) unmittelbar verbunden ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEH106559D Vorrichtung zum Stromlosmachen gerissener Hochspannungsfreileitungen Expired DE459214C (de)

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