DE459103C - Kombinierte Kohlenstaubrostfeuerung - Google Patents

Kombinierte Kohlenstaubrostfeuerung

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DE459103C
DE459103C DEE33260D DEE0033260D DE459103C DE 459103 C DE459103 C DE 459103C DE E33260 D DEE33260 D DE E33260D DE E0033260 D DEE0033260 D DE E0033260D DE 459103 C DE459103 C DE 459103C
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Germany
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grate
coal
combined dust
grate firing
dust
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ELEK ZITAETS AKT GES VORM SCHU
GUSTAV PETRI
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ELEK ZITAETS AKT GES VORM SCHU
GUSTAV PETRI
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23CMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING FLUID FUEL OR SOLID FUEL SUSPENDED IN  A CARRIER GAS OR AIR 
    • F23C1/00Combustion apparatus specially adapted for combustion of two or more kinds of fuel simultaneously or alternately, at least one kind of fuel being either a fluid fuel or a solid fuel suspended in a carrier gas or air

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Auxiliary Methods And Devices For Loading And Unloading (AREA)

Description

  • Kombinierte Kohlenstaubrostfeuerung. Mit dem Patent 458 5I5 wird Schutz begehrt für eine kombinierte Kohlcnstaubrost= feuereng, deren Sonderheit darin besteht, daß der Rost eine doppelte Kohlenschicht erhält, deren oberer Teil aus einem -riesigen Gut besteht, welches vor der Feuerung aus dem Aufgabegut für die Kohlenstaubflamme durch Windsichtung, Sieburig oder durch andere Mitte: ausgeschieden wird, während der untere Teil aus gröberem Material besteht.
  • Es hat sich nun bei den weiteren Verssuchen mit dieser Feuerung gezeigt, da.ß die nach der Staubab.saugung aus dem Windsichter nach dem Rost zu fließenden gröberen Bestandteile eine Körnung besitzen können, die ein Durchfallen durch die Restspalten nicht mehr befürchten läßt. Es ergibt sich damit die Möglichkeit, die Feuerung ausschließlich mit Kohlensorten zu betreiben, die bisher für Kesselfeuerungen ihrer Feinheit wegen nicht direkt verwendbar waren, wie z. B. mit Feinkohlen. Die Verfeuerung würde in der Weise vor sich gehen, daß .der Feinkohle durch Windsichtung oder nochmalige Siebweg die staubartigen Teile entzogen und zum Kohlenstaubbrenner geführt werden, während die körnigen Teile auf den Rost fallen und auf diesem eine Schicht bilden, auf die dann in einem besonderen Bunker aufgegebene Feinkohle sich. als zweite Schicht oben auflagert. Durch die körnige Schicht auf dem Rost werden auch die feinen Bestandteile der Feinkohle verhindert, durch den Rost durchzufallen. Im Gegensatz zum Hauptpatent bilden also in diesem Falle die nach Abtrennung des Staubes übrigbleibenden gröberen Kohleteilchen nicht die obere Schicht auf dem Rost sondern die untere.
  • Eine Ausführungsart ist auf der beiliegenden Zeichnung dargestellt.
  • Vom Bunker I fließt die Feinkohle durch die Schnecke 2 zum Windsichter 3. Von hier befördert der Ventilator 4 die feineren Teile durch das Rohr 5 zum Brenner 6. Die gröberen Teile rutschen durch das Rohr 7 in die Tasche 8 vor dem Rost und bilden dann auf diesem die untere Schicht. Ferner wird Feinkohle in den Trichter 9 geschüttet; diese rutscht durch das Rohr io in die Tasche I I und von hier auf den Rost, wo sie die obere Schicht bildet. Selbstverständlich können Bunker I und 9 auch in einen; gemeinsamen Bunker vereinigt werden, aus dem ein Teil der Kohle über die Schnecke,-, zum Windsichter 3 geht, während ein weiterer Teil der Kohle direkt durch das Rohr i o in die Kohlentasche II über dem Rost rutscht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kombinierte Kohlenstaubrostfeuerung nach Patent 458 515, dadurch gekennzeichnet, daß der untere Teil der doppelten Kohlenschicht aus gröberem Material besteht, welches in einem Windsichter (3) durch Siebeng oder durch andere Mittel aus dem für die Kohlenstaubflamme bestimmten Material ausgeschieden wird, während der obere Teil aus einem besonders beschickten Bunker (9) zuläuft.
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