DE45907C - Instrument zum Messen der Trachtenstellung bei Bocksätteln - Google Patents

Instrument zum Messen der Trachtenstellung bei Bocksätteln

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DE45907C
DE45907C DENDAT45907D DE45907DA DE45907C DE 45907 C DE45907 C DE 45907C DE NDAT45907 D DENDAT45907 D DE NDAT45907D DE 45907D A DE45907D A DE 45907DA DE 45907 C DE45907 C DE 45907C
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DE
Germany
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instrument
arms
heel
heels
saddles
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT45907D
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English (en)
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FR. GROSS, Büchsenmacher im Schleswig-Holsteinschen Dragoner-Regiment Nr. 13 in Metz, Diedenhoferstr. 74
Publication of DE45907C publication Critical patent/DE45907C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B68SADDLERY; UPHOLSTERY
    • B68FMAKING ARTICLES FROM LEATHER, CANVAS, OR THE LIKE
    • B68F3/00Machines or equipment specially adapted for saddle-making
    • B68F3/04Hand tools

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description

PATENTSCHRIFT
KLASSE 63: Sattlerei und Wagenbau.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 4. November 1887 ab.
Das Instrument hat den Zweck, die MiIitair-Bocksättel darauf hin zu prüfen, ob die beiden Trachten des Sattelbockes unter gleichem Winkel zum Bock stehen. Es sind nächstehend zwei Ausführungsarten des Instrumentes beschrieben, und zwar dient die erste Art dazu, gleichzeitig zwei Trachtenstellungen zu messen, während die zweite Art zum Messen je einer Trachtenstellung bestimmt ist.
Das erste Instrument (s. Fig. 1 bis 5) ,mufs für den Gebrauchszweck rechtwinklig zwischen die Trachten des Sattelbockes gebracht werden. Werden die Arme b mit der Hand zusammengedrückt und dabei auf den Stellhebel α ein Druck ausgeübt, so gleiten die Schlitten c auf dem Lineal f und nähern sich der Hülse d. Die in letzterer befindliche Spiralfeder wird hierdurch gleichfalls zusammengeprefst und nimmt die Arme /!,welche mit der Stange i und den Armen e in Verbindung stehen, mit. Letztere drehen sich um ihren Drehpunkt an c und erhalten dadurch eine in Fig. 2 veranschaulichte Stellung, sind also parallel zu der Hülse gerichtet. In dieser Stellung wird das Instrument zwischen die Trachten des Sattelbockes eingeführt.
Wird nun mit dem Druck auf die Arme b nachgelassen, so werden durch die Kraft der Spiralfeder die oben genannten Theile in entgegengesetzter Richtung bewegt, gehen also wieder aus einander. Liegen nun die Arme e noch nicht an den Trachten an, so wird an dem Griff g der Stange i gezogen, wodurch die Arme h in dieser Richtung folgen und die gelenkartig mit diesen verbundenen Arme e so weit aus einander gehen, bis dieselben vollständig an den Trachten anliegen, vorausgesetzt, dafs die Trachten des Sattelbockes unter gleichem Winkel zum Bock stehen. Ist letzteres nicht der Fall, so wird nur der eine Arm e (Trachtenmesser) anliegen und kann dann sofort der Fehler des Bockes ersehen werden. Lä'fst man nun -den Stellhebel α in die Zähne der Stange i eingreifen, so bleibt das Instrument jetzt in dieser Stellung stehen.
Die in das Lineal f eingeschraubte Hülse d trägt an ihrem oberen Ende eine Mutter I, in welcher der Drehpunkt des mit Feder ausgestatteten Stellhebels α (s. Fig. 5) liegt. Letzterer greift in eine Verzahnung der von einer Spiralfeder umgebenen Stange i ein und kann ganz nach Erfordernifs ausgelöst werden.
Zur Verbindung der Arme b und h mit der Stange i sind in der mit seitlichen Schlitzen versehenen Hülse d Führungsstücke mit je zwei seitlichen Ansätzen angeordnet. Zum Verschlufs des unteren Endes von d dient eine einfache Schraube m. .
Das einfache Instrument (s. Fig. 6) wird mit dem Lineal α und dem Ansatzstück b so gegen die Trachten des Sattelbockes gelegt, dafs b fest an einer Tracht anliegt. Wird nun die Flügelschraube d gelöst, so kann der Schlitten c in dem Schlitz des Lineals α hin- und herbewegt werden.
Der Schlitten c ist gelenkartig mit dem Arm f und dieser wieder mit dem Arm e verbunden. Jede Bewegung, die der Schlitten macht, wird also auf den Arm e übertragen. Liegt nun der Arm e vollständig an einer Tracht an, so wird die Flügelschraube angezogen und das Instrument verbleibt jetzt in
dieser Stellung. Wird das Instrument jetzt von der einen Tracht entfernt und an die andere Tracht gelegt, so mufs auch jetzt der Arm e vollständig an dieser anliegen, anderenfalls stehen die Trachten nicht unter gleichem Winkel zum Sattelbock.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Instrument zum Messen der Trachtenstellung von Bocksätteln, welches zum-gleichzeitigen Messen beider Trachten durch ein in eine Hülse. d eingeschraubtes Lineal gekennzeichnet ist, in dessen Schlitzen zwei mit den Armen e drehbar verbundene Schlitten c sich je nach Stellung der Arme b und h bewegen, welche Arme in Schlitzen der Hülse d geführt und von einer durch zwei Spiralfedern beeinflufsten Stange i mit Slellhebel a in ihrer jeweiligen Lage festgehalten werden (Fig. ι bis 5), während zum Messen je einer Trachtenstellung ein mit Ansatzstück b versehenes Lineal α (Fig. 6) dient, in dessen Schlitz ein mit einem Arme/ drehbar verbundener Arm e durch Anschrauben ' der Flügelschraube d in seiner jeweiligen Lage festgehalten wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT45907D Instrument zum Messen der Trachtenstellung bei Bocksätteln Expired - Lifetime DE45907C (de)

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