DE458641C - Stech- und Setzvorrichtung bei Kratzensetzmaschinen - Google Patents

Stech- und Setzvorrichtung bei Kratzensetzmaschinen

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DE458641C
DE458641C DEB120794D DEB0120794D DE458641C DE 458641 C DE458641 C DE 458641C DE B120794 D DEB120794 D DE B120794D DE B0120794 D DEB0120794 D DE B0120794D DE 458641 C DE458641 C DE 458641C
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DEB120794D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21FWORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
    • B21F45/00Wire-working in the manufacture of other particular articles
    • B21F45/10Wire-working in the manufacture of other particular articles of cards for fabric-napping machines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

  • Stech- und Setzvorrichtung bei Kratzensetzmaschinen. Der Gegenstand der Erfindung bezieht sich auf eine Kratzensetzmaschine, welche nachfolgende Arbeiten in einer gewissen Reihenfolge mit hoher Geschwindigkeit bis zu Soo Arbeitsperioden minutlich leistet i. Draht um ein gewisses Maß vorzieht . Draht abschneidet, ;. Draht in U-Form biegt, ,l. Filz. Leder, Kautschul> oder ähnliche Stoffe zur Herstellung von Kratzen zuführt, 5. im Material Löcher sticht, 6. gebogene Drahtabschnitte (ZÜhnej einführt, Drahtabschnitte (Zähne) abbiegt.
  • Bei den obengenannten Maschinen muß der Stecher an derselben Stelle seine Arbeit verrichten wie die Zahnbildungs- und Einführungsvorrichtung, da der Stecher ja das Loch vorsticht und die Zahneinführungsvorrichtung den Drahtabschnitt (Zahn) in dasselbe Loch einführen muß. Bedenkt man, daß es sich bei dem Stecher um ganz feine Nadeln handelt, welche nur ein paar zehntel mm (p haben, so wird man ohne weiteres einsehen, daß man auf diesen Maschinenteil das Hauptaugenmerk werfen mul.').
  • Bei den bis jetzt bekannten Einrichtungen dieser Art führt sich die Zahnbildungs- und Einführungsvorrichtung in wagerechter Linie und der Stecher muß dieser bei ihrem Arbeitsgang ausweichen, was durch ein Senken des Stechers geschieht, also der Stecher hebt sich und schiebt sich vor, um sich nach vollbrachter Arbeit wieder zurückzuziehen und zu senken. Dieses Heben und Senken ist bei der großen Geschwindigkeit, womit diese Maschinen laufen, nicht sicher, so daß große Unregelmäßigkeiten im Kratzenbilde entstehen. Der Nachteil unregelmäßig gesetzter Irratzen für den Kremp:elprozeß ist ja bekannt. Die Klagen der Spinner über solche Unregelmäßigkeiten im Kratzenbilde sind auch heute noch berechtigt.
  • Bei dem Gegenstand der Erfindung sind diese Nachteile nicht mehr vorhanden, da der Stecher nur in wagerechter Linie geführt wird und so keinen Sprung mehr zu machen braucht. Dagegen wird der Kratzenzahn von oben nach unten geführt, was, da der Zahn sich durch den von den Löchern vorgeschriebenen Weg führt, nicht von Nachteil ist. Da der Kratzenzahndraht viel zu dünn ist, um sich' ein neues Loch selbst zu machen, so kann nunmehr von einer unregelmäßig gesetzten Kratze, wie das bei den Maschinen mit springendem Stecher der Fall ist, nicht mehr die Rede sein.
  • Auf der Zeichnung wird der Vorgang der neuen sowie der bekannten Vorrichtungen veranschaulicht, und zwar zeigt: Abb. i die neue Vorrichtung im Querschnitt, Abb. z eine bekannte Stechvorrichtung, bei welcher der Stecher zwar durch eine geschlossene Führung gleitet, aber sich doch heben und senken muß, Abb.3 einen bekannten Stecher, welcher über eine feststehende, keilförmig verlaufende Brücke gleitet, wodurch .ein Heben und Senken des Stechers bewerkstelligt wird, Abb.4 einen bekannten Stecher, welcher über eine bewegliche Brücke, die sich hebt und senkt, gleitet.
  • Die in Abb.2 dargestellte bekannte Vorrichtung führt zwar den Stecher i 9 in einer geschlossenen Führung 2o, aber-die Führung 2o wird zwecks Hebens und Senkens des Stechers i9 um den Punkt 21 geschwenkt. Abgesehen. davon, daß durch die Exzenterbewegung der Führung 20 während des Stechens eine Verschiebung der Stechnadeln 22 quer zur Nadelachse vorkommt, wird bei einer hohen Geschwindigkeit der Maschine die Feder 23 nachgeben, so daß der Fortsätz 24 der Führung 2o auch einen -Sprung -machen kann, was gegenüber der neuen Erfindung einen großen Nachteil bedeutet.
  • Bei der in Abb.3 dargestellten bekannten Vflrrichtung wird der Hebel 25 um den Punkt 26 hin und her bewegt. Da der Stecher 27 um den Punkt 28 beweglich am Hebel 25 befestigt ist, schiebt sich dieser hin und her und wird durch die Feder 29 mit seinem Fortsatz 30 über die feststehende, keilförmige Brücke 31 geschoben, wodurch wieder bei hoher Drehzahl ein Sprung entsteht.
  • Abb.4 zeigt eine ähnliche bekannte Vorrichtung wie Abb.3; hier ist nur die feste Brücke 31 der Abb. 3 durch eine bewegliche Brücke 32 ersetzt. Die Brücke 32 ist an einem Hebel 33 befestigt, welcher um die Welle 34 hin und her bewegt wird, wodurch ein Heben und Senken des Stechers hervorgerufen wird. Die Nachteile sind dieselben wie bei den vorhin beschriebenen Vorrichtungen.
  • In Abb. i ist nun die neue Vorrichtung dargestellt.
  • Der Stecher i wird in den Führungen 9 und io des Maschinenrahmens ii durch die Nockenscheibe 6, welche auf das Angiiflstück 12 wirkt, und durch die Zugfeder 7 wagerecht hin und her bewegt. Um den Punkt 4 der Führung i o wird der Halter 5 von der Maschine auf bekannte Art hin und her bewegt. Der Punkt 4 liegt mit den Stechnadeln 13 in wagerechter Linie. Der Kratzenzahn wird an der Stelle 14 zwischen dem Zungenstift 2 und der Zunge 3 mittels der Zugfeder 8 festgeklemmt. Wird der Stecher i jetzt durch die Nockenscheibe 6 vorgebracht, so ist der Halter 5 und mit ihm Zungenstift 2 sowie Zunge 3 hochgehoben, -was durch eine .andere Nockenscheibe und eine Hebelübertragung geschieht, welche bekannt und der Deutlichkeit wegen hier nicht aufgeführt ist. Während des Arbeitens des Stechers i wird der Kratzenzahn zwischen Zungenstift 2 und Zunge 3 @eingeschoben. Ist der Stecher i jetzt zurück, also wie gezeichnet, so senkt sich der Halter 5 und mit ihm 'der Kratzenzähn in die gezeichnete Läge, also bis die Schraube 15 auf der Platte 16 aufliegt. Hiernach wird der Schiebet 17 und mit ihm der Halter 5 mit dem Kratzenzahn vorgeschoben, bis der Zungenstift 2 sich gegen das Band gelegt hat, dann wird auf bekannte Weise zuerst der Zungenstift 2 hochgehoben und nun der Kratzenzahn durch die Zunge 3 gegen das Band 18 gedrückt. Alsdann hebt sich der Halter 5, der Zungenstift 2 senkt sich wieder, und der Stecher i kann zum neuen Vorgang vorgehen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Stech- und Setzvorrichtung bei Kratzensetzmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß der Stecher (i) eine geradlinige Bewegung, die den Kratzenzahn zuführende Einrichtung dagegen eine Arbeitsbewegung zunächst von oben nach unten und dann in gerader Linie ausführt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die den Kratzehzahn haltende Zunge (3) und der Zungenstift (2) an einem Halter (5) gelagert sind, der schwenkbar an einem in gleicher Richtung mit dem Stecher sich geradlinig bewegenden Schieber (17) sitzt.
DEB120794D 1925-07-15 1925-07-15 Stech- und Setzvorrichtung bei Kratzensetzmaschinen Expired DE458641C (de)

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