DE458565C - Kippvorrichtung fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Kippvorrichtung fuer Kraftfahrzeuge

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DE458565C
DE458565C DEJ28877D DEJ0028877D DE458565C DE 458565 C DE458565 C DE 458565C DE J28877 D DEJ28877 D DE J28877D DE J0028877 D DEJ0028877 D DE J0028877D DE 458565 C DE458565 C DE 458565C
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tilting device
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60PVEHICLES ADAPTED FOR LOAD TRANSPORTATION OR TO TRANSPORT, TO CARRY, OR TO COMPRISE SPECIAL LOADS OR OBJECTS
    • B60P1/00Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading
    • B60P1/04Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading with a tipping movement of load-transporting element
    • B60P1/16Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading with a tipping movement of load-transporting element actuated by fluid-operated mechanisms
    • B60P1/20Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading with a tipping movement of load-transporting element actuated by fluid-operated mechanisms with toothed gears, wheels, or sectors; with links, cams and rollers, or the like

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Cleaning, Maintenance, Repair, Refitting, And Outriggers (AREA)

Description

  • Kippvorrichtung für Kraftfahrzeuge. Die Erfindung bezieht sich auf eine Kippvorrichtung für Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge.
  • Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß der Wagenkasten sich mittels Laufrollen auf paarweise angeordnete Führungen stützt, die zueinander dachartig geneigt sind, und deren Schnittpunkte in der senkrechten Längsmittelebene des Fahrzeuges liegen. Außerdem kommt es auf besondere Ausbildungsformen dieser Führungen an.
  • Der Vorteil der Erfindung besteht darin, daß beim Kippen und Zurückbewegen des Wagenkastens annähernd nur die Kraft aufzuwenden ist, die zur Überwindung der Reibung in den- Rollen benötigt wird. Der Schwerpunkt des Wagenkastens bewegt sich nämlich während des Kippers im wesentlichen auf einer wagerechten oder nahezu wagerechten Linie, so daß ein wesentliches Anheben oder Senken desselben nicht stattfindet. Unterhalb der wagerechten Linie kommt er nur dadurch, daß die Federn des Wagens etwas zusammengedrückt werden. Dies Verbleiben des Schwerpunktes annähernd in der Wagerechten wird dadurch !erreicht, daß die eine Führungsrolle sich stets aufwärts bewegt, wenn die andere nach unten geht, wobei gleichzeitig dafür Sorge getragen wird, daß der Wagenkasten - mit oder ohne Last -während des ganzen Kippvorganges gut ausbalanciert ist. Auf der Zeichnung sind verschiedene Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Abb. r die Ladeplatte und die Kippvorrichtung in Endansicht mit einer Ausführungsform der Führungen, Abb.2 bis 5 vier andere Ausführungsformen dieser Führungen.
  • In der Zeichnung sind alle für das Verständnis der Erfindung nicht notwendigen Teile fortgelassen.
  • r, 2 ist eine winkelförmige Führung, welche z. B. aus einer U-Schiene bestehen kann.. An den Längsträgern 3 des Wagenrahmens sind zwei oder mehrere parallele Führungsschienen angebracht.
  • Diese dachartig zueinander geneigten Führungen können geradlinig, wie in Abb. t gezeigt, oder auch gebogen, wie in Abb.3 gezeigt, oder gegebenenfalls ,auch polygonal ausgebildet sein.
  • In den Führungen i, 2 laufen Führungsrollen q., die in einem Obergestell 5, 6, 7 gelagert sind, auf dem der Wagenkasten 8 angebracht ist. Der Wagenkasten 8 ist also durch zwei oder mehrere Obergestelle 5, 6, 7 abgestützt, deren untere Enden mit Rollen q. versehen sind, welche in den dachartig zueinander geneigten Führungsschienen z, 2 laufen.
  • Wenn der Wagenkasten gekippt werden soll, wird eine in der Zeichnung nicht dargestellte Sicherung gelöst, und der Wagenkasten wird dann nach der gewünschten Seite geschoben. Sobald der Schwerpunkt des Wagenkastens um eine kleine Strecke verschoben ist, erfolgt die übrige Bewegung so lange selbsttätig, bis eine der Rollen 4 auf den Anschlag 9 trifft.
  • In Abb. 3 ist eine andere Ausführungsform dargestellt, bei der die beiden Führungen etwas gebogen sind, wodurch der Schwerpunkt des Wagenkastens beim Kippen etwas gehoben. und gleichzeitig nach der Seite verschoben wird. Durch die hierdurch bedingte andere Lastverteilung auf dem Fahrgestell wird der eine Satz der Wagenfedern etwas zusammengedrückt, so daß der Schwerpunkt sich nunmehr auf einer schräg nach unten gerichteten Linie bewegt. Wenn die Last ausgeleert ist, richten sich die Federn so weit auf, daß der Schwerpunkt des Wagenkastens in der umgekippten Lage höher als in der normalen Lage des Wagenkastens liegt, was zur Folge hat, daß der Wagenkasten selbsttätig oder jedenfalls nur durch einen geringen Kraftaufwand in die in Abb. 3 dargestellte Lage zurückgeht: In den Abb. 2, 4 und 5 sind Ausführungsformen dargestellt, bei denen die beiden Führungen i und 2 nah oben gerichtete Verlängerungen io und' i i haben. In Abb. 2 und 5 sind diese Verlängerungen gerade und in Abb.4 gebogen.
  • Mit dem Erfindungsgegenstand ist noch der Vorteil verbunden, daß der Wagenkasten, wenn seine Kippbewegung plötzlich aufhört, der Last eine Schleuderbewegung erteilt, so daß eine vollkommene Ausleerung gesichert ist. Dies ist von erheblicher Bedeutung bei klebrigem Fördergut; außerdem gelangt die Last so weit nach der Seite, daß die Räder frei bleiben.
  • Bei den in den Abb. 2, 4 und 5 gezeigten Ausführungsformen kann der Wagenkasten nahezu in die senkrechte Lage gekippt werden.

Claims (3)

  1. PtiTENTANSPRÜcHE: i. Kippvorrichtung für Kraftfahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, daß der Wagenkasten sich mittels Laufrollen auf paarweise angeordnete Führungen stützt, die zueinander dachartig geneigt sind, und deren Schnittpunkte in der senkrechten Längsmittelebene des Fahrzeuges liegen.
  2. 2. Kippvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungen sich kreuzen und oben Fortsätze tragen, die auf gegenüberliegenden Seiten der Längsmittelebene liegen.
  3. 3. Kippvorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungen an unterhalb ihrer Kreuzungsstelle liegenden Punkten durch eine wagerechte Führungsschiene verbunden sind, auf deren mittlerem Teil sich die Kreuzungsstelle der Fortsätze befindet.
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