DE374407C - Winde zum Kippen und Zurueckziehen der Kasten von Kippwagen - Google Patents

Winde zum Kippen und Zurueckziehen der Kasten von Kippwagen

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DE374407C
DE374407C DEF50563D DEF0050563D DE374407C DE 374407 C DE374407 C DE 374407C DE F50563 D DEF50563 D DE F50563D DE F0050563 D DEF0050563 D DE F0050563D DE 374407 C DE374407 C DE 374407C
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winch
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pulling back
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D9/00Tipping wagons
    • B61D9/14Tipping systems controlled by trackside means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Carriers, Traveling Bodies, And Overhead Traveling Cranes (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN
AM 23. APRIL 1923
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 81 e GRUPPE
(F 50563 Χψι e)
Wilhelm Fink in Horrem, Bez. Köln.
Winde zum Kippen und Zurückziehen der Kasten von Kippwagen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. November 1921 ab.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung, ist eine Winde zum Kippen und Zurückziehen der Kasten von Kippwagen, die in bekannter Weise auf einer neben dem Wagengleis laufenden Schiene an den zu kippenden Wagen herangefahren werden kann. Gekennzeichnet wird diese Winde dadurch, daß das Windengestell auf einer Welle drehbar aufsitzt, die in Lagern eines auf der Schiene laufenden Untergestellwagens angeordnet ist. Auf diese
Weise kann sich das Windengestell entsprechend der Hebung oder Senkung des Wagens bis zu seinen Endstellungen mitbewegen. Ferner sind die Seitenplatten des Laufwagens mit teils geneigten, teils wagerechten Oberkanten versehen, auf denen an einer besonderen Spindel hängende Klemmbügel .so verschoben werden können, daß sie entweder das Gestell an der Laufschiene festklemmen oder ίο aber, wenn das Windengestell weitergefahren werden soll, die Winde von der Befestigung mit der Schiene lösen. Um ihre Aufhängespindel können sie in diesem Fall nach oben geklappt werden, so daß sie beim Weiter- : !5 bewegen der Winde durch Schleifen oder Anschlagen an irgendwelche Gegenstände kein Hindernis bilden können. ■
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer Winde dargestellt, und zwar zeigt:
Abb. ι eine Winde in Ansicht, Abb. 2 eine teilweise geschnittene Seitenansicht zu Abb. i. ! Das Windengestell α besteht in der Haupt- ■ sache aus zwei Spreizen b und einer senkrech- I ten Stütze c und ist um die in Lagern e am Untergestell / ruhende Welle d drehbar. Das \ Untergestell / besteht aus zwei in bestimmtem Abstand voneinander gehaltenen Seitenplatten g, h, zwischen denen zwei Rollen i ge- { lagert sind, mit denen die Winde auf der Schiene/ fortbewegt werden kann. Diese j Schiene/ ist hohl gelagert, damit auf jeder Seite des Gestells angeordnete Bügel k und / j zum Festklemmen der Winde unter die Schiene gelegt werden können. Das Festklemmen geschieht in der Weise, daß die mit ; Schlitzen an der Spindel r aufgehängten Klemmbügel k und / mit ihren eingebogenen unteren Enden 0 den Schienenfuß umfassen, während sich ihre oberen Umibiegtmgen1 p auf , die Oberkanten der Seitenplatten g und Λ auflegen. Diese Oberkanten sind, wie in AH). 1 zu erkennen ist, zum Teil geneigt (ni, n), zum anderen Teil wagerecht ausgebildet. Wenn die Klemmbügel k und I von der mittleren wagerechten Kante über die geneigten Kanten auf die oberen wagerechten Kanten geschoben werden, wird die Winde mit der Schiene j verklemmt. Das Lösen geschieht umgekehrt, dann können die Bügel, wie es in punktierten Linien dargestellt ist, hochgeklappt werden. Das Windwerk kann von verschiedener Form sein, z. B. durch eine Kette / gebildet werden, die mit einem Zapfen oder Doppelhaken u durch eine entsprechende Öffnung eines am Wagenkasten w angebrachten Schildes ν angreifend, den Wagen χ heben oder senken kann; wenn die Winde auf ihrer Schiene / neben den Wagen χ gefahren und durcb die Bügel in obenireschriebener Weise festgeklemmt wurde.
Je weiter sich der Wagen hebt, desto mehr schwingt das Gestell um eine Achse d aus seiner senkrechten Stellung bis in· die strichpunktierte Lage in Abb. 2, bei der der Kasten τι« seine Endstellung erreicht hat. Beim Senken des Wagens schwingt das Gestell wieder in seine senkrechte Stellung zurück. Es kann dann zum Weiterfahren von der Schiene gelöst werden, wobei die etwas langer ausgeführte Mittelstütze sich gegen die Platte g legt, wodurch ein Hin- und Herpendeln unmöglich gemacht wird.
Von großer Wichtigkeit ist es, daß, wenn das Gestell nur auf Zug und Druck, nicht auf Biegung beansprucht wird, es so leicht gehalten werden kann, daß es von einem Mann fortbewegt werden kann.

Claims (2)

80 Patent-Ansprüche:
1. Winde zum Kippen und Zurückziehen der Kasten von Kippwagen, dadurch gekennzeichnet, daß das Gestell la) auf einer Welle (d): drehbar aufsitzt, die in Lagern (c) eines LIntergestellwagens (Y) gelagert ist.
2. Winde nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenplatten (g, h) go des Wagens (/) mit teils geneigter, teils wagerechter Oberkante (in, n) ausgeführt sind und Klemmbügel (k), verschiebbar aufgesetzt, tragen, die mit einem Ende (p) diese Seitenplattenoberkante und mit dem anderen (0) die Fahrschiene (j) umfassen und mit einem Längsschlitz ihres Kopfes (q) auf einer Spindel (Y) derart gleiten, daß sie, gegen die Mitte der Vorrichtung verschoben, von der betreffenden Seitenplatte und der Fahrschiene abgehoben sind und nur an der dazugehörigen Spindel hängen, so daß sie daher ohne weiteres nach oben geklappt werden können, um die Vorrichtung auf der Schiene (/) verfahren zu können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEF50563D 1921-11-13 1921-11-13 Winde zum Kippen und Zurueckziehen der Kasten von Kippwagen Expired DE374407C (de)

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