DE458018C - In eine Heberleitung eingebaute Wasserkraftmaschine - Google Patents

In eine Heberleitung eingebaute Wasserkraftmaschine

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DE458018C
DE458018C DEZ16645D DEZ0016645D DE458018C DE 458018 C DE458018 C DE 458018C DE Z16645 D DEZ16645 D DE Z16645D DE Z0016645 D DEZ0016645 D DE Z0016645D DE 458018 C DE458018 C DE 458018C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F03MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS; WIND, SPRING, OR WEIGHT MOTORS; PRODUCING MECHANICAL POWER OR A REACTIVE PROPULSIVE THRUST, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F03BMACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS
    • F03B13/00Adaptations of machines or engines for special use; Combinations of machines or engines with driving or driven apparatus; Power stations or aggregates
    • F03B13/08Machine or engine aggregates in dams or the like; Conduits therefor, e.g. diffusors
    • F03B13/086Plants characterised by the use of siphons; their regulation
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E10/00Energy generation through renewable energy sources
    • Y02E10/20Hydro energy

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Description

  • In eine Heberleitung eingebaute Wasserkraftmaschine. Die Erfindung bezieht sich auf Wasserkraftmaschinen, die in eine Heberleitung eingebaut sind.
  • Schwierigkeiten ergeben sich aus dem Umstand, daß die Heberleitung luftfrei gehalten werden muß. Einerseits läßt es sich schwer verhüten, daß durch das strömende Wasser Luft in die Heberleitung mit hineingerissen wird. Anderseits aber dringt insbesondere durch die Abdichtung des Wellenlagers schon nach kurzer Betriebszeit die Luft in die Heberleitung, weil sich an dem Lager ein Verschleiß praktisch nicht verhüten läßt.
  • Gemäß der Erfindung sind nun diese Schwierigkeiten dadurch überwunden, daß die Maschinenwelle der Wasserkraftmaschine erst unterhalb des Wasserspiegels des Hebers nach außen geführt ist, ferner, daß an solchen Stellen, wo sich infolge der mangelnden Geschwindigkeit Luftausscheidungen ergeben können, Strahlrohre und mit der Atmosphäre in Verbindung stehende Luftauffangbehälter vorgesehen sind.
  • Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel.
  • In den Darstellungen ist i der Oberwasserspiegel und 2 der Unterwasserspiegel. Beide sind durch ein Heberrohrsystem miteinander verbunden; dieses besteht aus dem mit einem Absperrschieber 3 versehenen Zulaufrohr 24, 25, dessen Steigteil25 auf etwa io m verlängert werden kann und das bei 4 in das Heberrohrgefäß 5 mündet, in welchem sich die Wasserkraftmaschine 6 befindet. Dieses Gefäß 5 ist nun als völlig geschlossener Körper ausgebildet, der sich bis unterhalb des Spiegels 2 erstreckt und der zwischen den beiden Spiegeln i, 2 keinerlei Durchbrechungen hat, durch die beim Betriebsverschleiß Luft in das Gefäß 5 hineingelangen kann. Das Wasserstandrohr 7 dient nur zur Überwachung des luftverdünnten Raums 8 und ist mit Hähnen abgedichtet, bei denen ein eigentlicher Verschleiß nicht vorhanden ist. Dagegen ist das Lager 9 und das Lager für die Welle io innerhalb des Gefäßes 5 angeordnet, so daß die Gefäßwand 5 nicht durchbrochen wird. Der Austritt der Kraftwelle i i ins Freie durch das Lager i 2 erfolgt im wesentlichen unterhalb des Spiegels 2, an welcher Stelle auch bei einem Verschleiß nur Wasser aus dem Lager heraus, aber keine Luft in das Gefäß 5 hineindringen kann. Über die Winkelräder 13 arbeitet die Welle i i dann auf die Vorlegewelle 14 und z. B. die Riemenscheibe 15. Der Gefäßbodenteil 16 beim Austritt der Welle ii durch das Lager 12, auch wenn er nicht senkrecht zu den lotrechten Wänden des Heberrohrgefäßes 5 liegen sollte, ergibt für das Wasser eine Prallfläche, welche veranlaßt, daß sich Luft ausscheidet. Diese Luft würde nun in feinen Blasen in den luftverdünnten Raum 8 der Wasserkraftmaschine 6 hinaufsteigen und nach und nach das Wasser aus dem Heberrohr herausdrücken. Um diese Wirkung zu verhüten, ist das Heberrohrgefäß 5 mit einem trichterförmigen Zwischenboden 17 versehen, dessen Mittelöffnung die Wassergeschwindigkeit erhöht und das Eintreten von Luftblasen unmöglich macht. Außerdem bilden sich unterhalb des Zwischenbodens 17 Lufträume 18, die entweder unmittelbar mit der Außenluft in Verbindung stehen, so daß die Luft entweichen kann, oder die mit dem Abflußrohr 20 in solche Verbindung gebracht sind, daß der Querschnitt des Rohrs 2o nur teilweise durch den Wasserstrom erfüllt ist und sich darüber ein freier Luftquerschnitt befindet.
  • Sinngemäß steht auch nichts im Wege, die Abflußquerschnitte für das Wasser injektorartig auszubilden, so daß ausgeschiedene Luftmengen selbsttätig abgesaugt werden.
  • Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende Durch Schließen der Schieber 3 und. 2 1 wird das ganze Heberrohrsystem durch` den Einfüllstutzen 22 mit Wasser gefüllt, wobei der Luftentweichungshahn 23 geöffnet wird. Sobald das Wasser den Luftentweichungshahn 23 erreicht hat, wird derselbe geschlossen und die Schieber 3 und 2 i geöffnet. Durch das Abfließen des Wassers durch den Schieber 2 i drückt die Atmosphäre Wasser noch durch die Rohrleitung --4,25 und q. in das Gefäß 5, wo es die Wasserkraftmaschine 6 beaufschlagt und in den Wasserraum 26 abfließt. Die Maschinenleistung kann durch Drosselung des Schiebers 3 entsprechend eingestellt werden.
  • Sinngemäß kann auch das Inbetriebsetzen der Kraftmaschine durch Absaugen der Luft oder ähnliche Mittel erfolgen.

Claims (1)

  1. PATENTAT; SPRUCH In eine Heberleitung eingebaute Wasserkraftmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß die Maschinenwelle (i i) der Wasserkraftmaschine unterhalb der Wasserspiegel (i, 2) aus dem Hebergefäß herausgeführt ist und oberhalb des unteren Bodens (i6) im Heberrohrgefäß ein mit der Außenluft in Verbindung stellender Luftsammelraum (18) angeordnet ist.
DEZ16645D 1927-02-22 1927-02-22 In eine Heberleitung eingebaute Wasserkraftmaschine Expired DE458018C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19514322A1 (de) * 1995-04-18 1996-10-24 Manfred Dipl Ing Maibom Wasserkraftanlage für Staukraftwerke, insbesondere mit schwankendem Laufwasser und/oder an Sperrwerken großer Beckenoberfläche mit niedrigen Tidehüben
DE19947906A1 (de) * 1999-10-06 2001-06-28 Hermann Henkel Tragvorrichtung für Turbinen zur Nutzung der Wasserkraft
DE10322630A1 (de) * 2003-05-20 2004-12-16 Andreas Sumera Stauerzeugungsaufbau

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