DE457573C - Schienenweg - Google Patents
SchienenwegInfo
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- DE457573C DE457573C DEK86354D DEK0086354D DE457573C DE 457573 C DE457573 C DE 457573C DE K86354 D DEK86354 D DE K86354D DE K0086354 D DEK0086354 D DE K0086354D DE 457573 C DE457573 C DE 457573C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01B—PERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
- E01B25/00—Tracks for special kinds of railways
- E01B25/22—Tracks for railways with the vehicle suspended from rigid supporting rails
- E01B25/24—Supporting rails; Auxiliary balancing rails; Supports or connections for rails
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Architecture (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Railway Tracks (AREA)
Description
- Schienenweg Im Hauptpatent ist ein Schienenweg für mit sehr großer Geschwindigkeit betriebene Hängeschnellbahnen beschrieben, bei welchem die auf ihrer ganzen Länge mit glatter Lauffläche versehene Schiene aus einem einerseits nicht rostenden, andererseits gegen Wärme wenig empfindlichen Stoff, zweckmäßig hochprozentigem Nickel- o. dgl. Stahl (Invarstahl), besteht. Da ein derartiger hochwertiger Stahl außerordentlich kostspielig ist, wird gemäß vorliegender Erfindung die Schiene in hochprozentigem Stahl sehr schwach ausgeführt und durch Verstärkungslaschen aus gewöhnlichen Stoffen tragfähig gemacht. Zu diesem Zweck soll das Trägheitsmoment des aus Laufschiene und Verstärkungen gebildeten Schienenweges so gewählt werden, daß die durch die Verkehrslast entstehende Beanspruchung zum größeren Teil von zu beiden Seiten der eigentlichen schwachen Laufschiene aus dem hochwertigen Baustoff angeordnete Laschen oder Laschenstücke aufgenommen wird. Die Laufschiene besitzt oben und unten Laufflächen, deren Stärke möglichst gering bemessen ist. Ebenso ist die Stärke des Schienensteges soweit als zulässig verringert.
- Die auf die Schiene infolge der Verkehrslast wirkende Kraft wird somit durch die Verstärkungslaschen getragen, die in der Weise ausgebildet sind, daß sie mit größeren Flächen an der Schienenkopfoberseite und Schienenkopfunterseite anliegen und außerdem einen hohlen, muldenförmigen Querschnitt aufweisen, der, mit der Höhlung dem Schienensteg zugekehrt, den Schienenquerschnitt außerordentlich verstärkt. Da die Laschen eine mehrfach größere Wärmeausdehnungsziffer besitzen als die eigentliche Laufschiene, so dürfen die einzelnen Laschen in der Längsrichtung nicht fugenlos aneinanderstoßen. Auch wird die Länge der Laschen kleiner als die übliche Schienenlänge gewählt, damit durch große Längen nicht zu große Reibungswiderstände bei Längsverschiebungen erfolgen. Die Laschen werden mit der Laufschiene fest und unverschieblich verspannt, im übrigen aber nach beiden Enden hin so lose mit Bolzen befestigt, daß die Längsverschiebung der Lasche gegenüber der unverschieblichen Laufschiene ohne nennenswerte Beanspruchung der letzteren durch die Reibung stattfindet.
- Bei dieser Befestigungsweise kann die Tragschiene, ohne im ganzen zu wandern, doch die kleinen, durch die Wärmeausdehnungsunterschi,ede gegenüber der Laufschiene veranlaßten Verschiebungen ausführen.
- In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht. ' Die Abb. i zeigt eine Seitenansicht, Abb. 2 einen Querschnitt der einen Ausführungsform, bei welcher lange Laschen e zu beiden Seiten der Laufschiene d vorgesehen sind. Diese Laschen sind mit durchgehenden Schraubenbolzen f mit der Laufschiene d - verspannt. Wie der Querschnitt der Abb.2 erkennen läßt, in welcher zwei verschiedene Laschenquerschnittsformen angedeutet sind, sind die Laschen nach Art von U-Trägern ausgebildet und derart an die Schiene angelegt, daß der innere hohle Raum des U-Trägers nach innen gegen den Schienensteg gerichtet ist, wobei sich die beiden Seitenleisten oben und unten an die Unterseite des Schienenkopfes bzw. die Oberseite des Schienenfußes gut anschließen. Auf diese Weise wird ein außerordentlich günstiger Querschnitt für die Schienenanlage gebildet und außerordentlich an hochwertigem Stoff für die Laufschiene selbst gespart. Der Zug der Schraubenbolzen bewirkt eine feste Anpressung der Seitenleisten der Laschen e gegen Schienenkopf und -fuß, wodurch die Schiene gleichsam ein Trägerwerk mit günstigem Querschnitt bildet.
- Die Befestigung der Schiene an den Trägern c kann in der Weise erfolgen, daß der Flansch des Tragarmes mittels Schraubenbolzen i seitlich an den Laschen e befestigt wird, indem die Schraubenbolzen durch Schiene und ; Lasche hindurchgehen. Zweckmäßig wird die Befestigung in der Laschenmitte erfolgen oder auch an einer Stoßstelle der Laschen.
- Bei der in Abb. z und 2 dargestellten Anordnung von Tragschienen ist man allerdings, ähnlich der heute üblichen Eisenbahnschienenverlaschung, durchaus auf richtig bemessenes und gleichmäßiges Anziehen der Spannbolzen angewiesen. Bei zu starkem Anzug können die zwischen Laufschiene und Verstärkungslasche erzeugten Reibungskräfte ein derartiges Ausmaß erreichen, daß eine Verschiebung bei Wärmewechsel erst eintritt, nachdem die Spannung in der schwachen Laufschiene aus z. B. Invarstahl unzulässig groß geworden ist oder unzulässige Formänderungen herbeigeführt hat.
- Wenn dies vermieden werden soll, muß auf den vorgeschriebenen Grundsatz, den weitaus überwiegenden Teil der Beanspruchungen durch die Verkehrslast von besonderen Verstärkungslaschen aufnehmen zu lassen, zum größeren Teil verzichtet werden. Bei der vorbeschriebenen Anordnung übernahmen die Verstärkungslaschen, wenn man sie als einfachen Parallelfachwerkträger betrachtet, alle Beanspruchungen eines solchen. Sie bildeten gleichzeitig die Gurte, die Senkrechten und die Schrägstäbe. Betrachtet man diese Einzelheiten unter dem Gesichtspunkt der Längswärmedehnung des ganzen Trägers, so ergibt sich die Notwendigkeit, die Gurte und Schrägstäbe aus z. B. Invarstahl zu machen, während die Senkrechten aus gewöhnlichem Baustoff bestehen könnten.
- In übertragung dieses Grundsatzes auf das Gleis ergibt sich eine Laufschiene aus z. B. Invarstahl, deren Gurte die aus dem Biegemoment durch Verkehrslast herrührenden 'üblichen Zug- und Druckspannungen allein aufzunehmen vermögen und deren Steg nur eben stark genug ist, die Zug- und Gegenzugschrägstäbe in Parallelfachwerkträgern zu ersetzen, wie Abb. 3 und 4 in Seitenansicht und Querschnitt zeigen. Die Rolle der Senkrechten wird durch kurze Laschenstücke oder Spannklemmen g aus gewöhnlichem Baustoff übernommen, die als Stützen in kurzen Abständen angebracht sind und mittels Bolzen f von beiden Seiten mit der Schiene aus dem hochwertigen Stoffe nachgiebig verspannt sind. Nach der Stegstärke der Laufschiene richtet sich der Abstand der Spannklemmen voneinander. Bei starkem Steg kann die Feldweite der gedachten Schrägstäbe zwischen den Senkrechten größer sein als bei schwachem Steg.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Schienenweg nach Patent 444 o68, dadurch gekennzeichnet, daß die aus hochwertigem Stahl bestehende Laufschiene (d) möglichst schwach gehalten und durch Verstärkungslaschen (e) aus gewöhnlichen Stoffen tragfähig gemacht ist.
- 2. Schienenweg nach dem Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstärkungslaschen aus kurzen, in Abstand voneinander angeordneten Laschen (g) bestehen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK86354D DE457573C (de) | 1923-06-23 | 1923-06-23 | Schienenweg |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK86354D DE457573C (de) | 1923-06-23 | 1923-06-23 | Schienenweg |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE457573C true DE457573C (de) | 1928-11-15 |
Family
ID=7235641
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK86354D Expired DE457573C (de) | 1923-06-23 | 1923-06-23 | Schienenweg |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE457573C (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3505961A (en) * | 1968-03-22 | 1970-04-14 | John H Mcelroy | Conveyor tracks and supporting means |
| DE2814687A1 (de) * | 1977-04-15 | 1978-10-19 | Tourtellier Sa Ets | Transporteinrichtung, insbesondere haengebahneinrichtung |
| EP0092608A1 (de) * | 1982-04-20 | 1983-11-02 | R. Stahl GmbH & Co. | Freitragende Laufschiene für Einschienen-Hängebahnen |
| EP0141211A3 (en) * | 1983-10-26 | 1986-07-23 | Cfc-Fordersysteme Gmbh | Rail for a monorail suspension track |
| US4934276A (en) * | 1982-12-10 | 1990-06-19 | Mannesmann Ag | Rail for overhead rail systems |
-
1923
- 1923-06-23 DE DEK86354D patent/DE457573C/de not_active Expired
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3505961A (en) * | 1968-03-22 | 1970-04-14 | John H Mcelroy | Conveyor tracks and supporting means |
| DE2814687A1 (de) * | 1977-04-15 | 1978-10-19 | Tourtellier Sa Ets | Transporteinrichtung, insbesondere haengebahneinrichtung |
| EP0092608A1 (de) * | 1982-04-20 | 1983-11-02 | R. Stahl GmbH & Co. | Freitragende Laufschiene für Einschienen-Hängebahnen |
| US4934276A (en) * | 1982-12-10 | 1990-06-19 | Mannesmann Ag | Rail for overhead rail systems |
| EP0141211A3 (en) * | 1983-10-26 | 1986-07-23 | Cfc-Fordersysteme Gmbh | Rail for a monorail suspension track |
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