DE457337C - Zwischen dem Antriebsgliede und jeder Treibradwelle eingeschaltete Mitnehmerkupplung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Zwischen dem Antriebsgliede und jeder Treibradwelle eingeschaltete Mitnehmerkupplung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

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DE457337C
DE457337C DEA48395D DEA0048395D DE457337C DE 457337 C DE457337 C DE 457337C DE A48395 D DEA48395 D DE A48395D DE A0048395 D DEA0048395 D DE A0048395D DE 457337 C DE457337 C DE 457337C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D3/00Yielding couplings, i.e. with means permitting movement between the connected parts during the drive
    • F16D3/02Yielding couplings, i.e. with means permitting movement between the connected parts during the drive adapted to specific functions

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Arrangement And Mounting Of Devices That Control Transmission Of Motive Force (AREA)

Description

  • Zwischen dem Antriebsgliede und jeder Treibradwelle eingeschaltete Iwitnehmerkupplung, insbesondere für Kraftfahrzeuge. Die Erfindung bezieht sich auf eine Mit-Z, die als Ausgleichgetriebe insbesonders für Kraftwagen Verwendung findet und bei welcher an den inneren Enden der Treibradwellen j e ein Anschlag angeordnet ist, auf welche ein gemeinschaftlicher, mit dem Antriebsorgan verbundener Mitnehmer einwirkt. Die Erfindung besteht darin, daß die Treibradwellenanschläge für die; gleichmäßige Drehung der beiden Wellen unter der Einwirkung eines federbeeinflußten Sperrgliedes gehalten werden, wodurch der Vorteil erzielt wird, daß die Kupplung durch geringfügige, zwischen den Radwiderständen auftretende Unterschiede unbeeinflußt bleibt. Die Erfindung besteht weiter darin, .daß diese Einrichtung dazu benutzt wird, eine auf den Anschlag der anderen Treibrad« eile einwirkende Sperrvorrichtung zu beeinflussen, sobald die federnde Sperrung hinsichtlich der einen Treibradwelle behoben ist und diese gegenüber der anderen voreilt. Damit wird der Vorteil erzielt, daß der Antrieb der dem größten Radwiderstande ausgesetzten Treibradwelle während des Freilaufes der anderen Welle gesichert ist. In der Zeichnung sind drei Ausführungsbeispiele dieser Mitnehmerkupplung dargestellt, und zwar zeigt Abb. i einen Querschnitt derselben in der Kuppelstellung des Mitnehmers mit dem Anschlag der Treibradwelle; Abb. a und 3 bzw. q. und 5 stellen im Ouerschnitt und im Grundriß je eine Ausführungsform einer Mitnehmerkupplung mit je einer Sperrvorrichtung für den Anschlag der beiden Treibradwellen dar.
  • An den inneren Enden der Treibradwellen i', i" sind die Anschläge 7', 7" befestigt, auf welche der einheitliche Mitnehmen 6 einwirkt, der im Antriebsgehäuse 3 angeordnet ist. Die Kupplungslage des Mitnehmers 6 ge;genüber den Anschlägen 7', 7" für gleichmäßigen Antrieb der Treibradwellen i', i" wird durch geeignete Sperrglieder in begrenzter Art gesichert. Dies wird beispielsweise hervorgerufen durch einen unter Federkraft stehenden Sperrkörper ii. Dieser ist z. B. in die Nabe des Antriebsgehäuses derart eingesetzt, daß er die Entfernung des Anschlages 7' bzw. 7" der Treibradwellen von dem Mitnehmen 6 nur nach Oberwindung der von ihm ausgeübten Wirk ung zuläßt. Der Sperrkörper iz wird nämlich erst bei entsprechendem Anwachsen des Widerstandes auf das zum Freilauf kommende Rad aus -der Bahn des Anschlages 7' bzw. 7" verdrängt.
  • Um die Bewegung dieses Sperrkörpers je eines der Anschläge der Treibradwellen zu einer zwangläufigen Sperrung der Kupplungslage- zwischen Mitnehmer und Anschlag der im Antrieb verbleibenden Treibradwelle zu benutzen, ist nachstehende Einrichtung vorgesehen: Auf einem im Antriebsgehäuse gelagerten Zapfen 15 (Abb. 2, 3) sind Sperrklinken 12', 12" angeordnet, die unter dem Einfluß von Federn 16 stehen und die hinter die Anschläge 7", 7' der Treibradwellen fallen können. Die Sperrkörper 14', 14" sind hier als radial in der Nabe des Antriebsgehäuses geführte Gleitstücke ausgebildet, welche mit ihrem inneren, kugelartig ausgebildeten Ende in einer flachen Aushöhlung der Anschläge 7" bzw. 7' liegen. Die der einen Treibradwelle i' bzw. i" zugehörigen Sperrklinken i 2' bzw .12" halten mittelbar oder unmittelbar den. Sperrkörper 14' bzcv. 14" mit dem Anschlag der anderen Treibradwelle in Eingriff.
  • Die Wirkungsweise dieser Vorrichtung ist folgende: Bei normaler Sperrung der Anschläge 7', 7" heben beide Sperrkörper 14', 14" die Sperrklinken 12', 12" von den Anschlägen ab. Kommt eine Treibradwelle zum Freilauf und hat deren Anschlag den Widerstand ihres Sperrkörpers überwunden, so läßt derselbe die Wirkung der Feder 16 auf die von diesem Sperrkörper bisher außer Eingriff gehaltene und der unter Triebkraft verbleibenden Treibrad-,velle zugehörige Sperrklinke zu. In Abb. 2 ist ersichtlich, daß sich die Treibradwelle i' im Freilauf befindet und die Kupplung der Treibradwelle i" mit dem Antriebrade durch die Sperrklinke 12" gesichert ist.
  • Dem dargestellten Ausführungsbeispiele entsprechend wirkt der Sperrkörper i4' des Anschlages 7" der Treibwelle i" unmittelbar auf die Sperrklinke i2', deren gegabelter Lager arm lose drehbar auf den Zapfen 15 aufgeschoben ist. Dagegen wirkt der Sperrkörper 14" auf einen auf dem Zapfen 15 befestigten Arm 13, auch ist der Lagerarm der Sperrklinke 12" auf dem Zapfen 15 befestigt. Die Einstellung der Sperrklinke 12" durch den Sperrkörper i4" erfolgt also mittelbar unter Vermittlung des Zapfens 15 und des Armes 13.
  • _ Bei dem in Alb. 4 und 5 dargestellten Ausführungsbeispiele liegt der Zapfen 15 jenseits der Kupplungsstelle zwischen Mitnehmer 6 und Anschlägen 7', 7". Die Klinken 12', 12" werden durch Hebelarme 13 und ig' bzw. ig" bewegt, deren Stellung in Abhängigkeit ist von der Lage der Sperrkörper i4', 14". Die Hebelarme 13 und ig' bzw. 1g" sind in gleicher Art wie die Lagerarme der Sperrklinken gemäß Abb. 2 und 3 auf einem im Gehäuse gelagerten Zapfen 17 angeordnet.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Zwischen dem Antrieibsgliede und jeder Treibradwelle eingeschaltete Mitnehrnerkupplung, insbesonders für Kraftfahrzeuge, bei welcher an den inneren Enden der Treibrad-wellen Anschläge angeordnet sind, gegen die sich ein an dem Antriebsgliede befindlicher Mitnehmer legt, dadurch gekennzeichnet, daß der Mitnehmer (6) und. die Anschläge (7', 7") bei gleichmäßiger Bewegung der Treibradwellen durch Sperrglieder in der Kuppelstellung gehalten werden, die nur bei größeren Unterschieden zwischen den Radwiderständen ein Voreilen des betreffenden Rades zulassen.
  2. 2. Mitnehmerkupplung nach Anspruch i, ,dadurch gekennzeichnet, daß jedes den Mitnehmer und einen Treibradwellenanschlag in der Kuppelstellung haltende Sperrglied (14', 14") eine auf den Anschlag der anderen Treibradwelle einwirkende Sperrvorrichtung (12', 12") beeinflußt, die zur Wirkung gelangt, nachdem ihr Sperrglied den Anschlag der voreilenden Welle freigegeben hat.
DEA48395D 1926-03-10 1926-07-30 Zwischen dem Antriebsgliede und jeder Treibradwelle eingeschaltete Mitnehmerkupplung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge Expired DE457337C (de)

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