DE45699C - Speiserufer - Google Patents

Speiserufer

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Publication number
DE45699C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pipe
steam
water
water level
membrane
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT45699D
Other languages
English (en)
Original Assignee
J. MURRIE in Glasgow, 45 West Nile Street
Publication of DE45699C publication Critical patent/DE45699C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B37/00Component parts or details of steam boilers
    • F22B37/02Component parts or details of steam boilers applicable to more than one kind or type of steam boiler
    • F22B37/42Applications, arrangements or dispositions of alarm or automatic safety devices
    • F22B37/428Feed-water supply alarm devices using dilatation of solids or liquids

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Cookers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Mittelst des vorliegenden Speiserufers wird beim Fallen des Wasserspiegels im Dampfkessel unter eine bestimmte Grenze dadurch eine Pfeife zum Ertönen gebracht, dafs der Dampf zu einer Flüssigkeit gelangt, die in eine Röhre eingeschlossen ist und mittelst eines beweglichen Kolbens auf eine Membran stöfst, die vordem nur von abgekühltem Wasser umgeben war. Der Dampf erhitzt die Flüssigkeit, dehnt sie aus und bewegt die Membran, die die Bewegung dann auf ein Ventil überträgt, das den Dampf zu einer Pfeife gelangen läfst.
In beiliegenden Zeichnungen zeigt Fig. 1 einen solchen Apparat im Längsschnitt, direct an einer Stirnwand des Kessels angebracht; Fig. 2 zeigt denselben oben auf dem Kessel befestigt und Fig. 3 eine Modification des Apparates. A ist die untere Mündung des Apparates, die immer unter Wasser liegen soll, A1 die Mündung im Dampfraum. B ist ein Hahn oder Ventil zum Abschlufs der unteren Mündung und B1 ein Hahn oder Ventil zum Abschlufs der oberen Mündung. C ist- ein Stutzen, welcher die Mündung A mit dem Rohr D verbindet, und C1 ein Stutzen zur Dampfleitung. D ist ein Rohr, in welchem sich die verschlossene Röhre E befindet, die auf der Platte G befestigt ist.
Die Platte G ist durchbohrt und die Oeffnung ist mit einer Membran H abgeschlossen. Vorder Membran H liegt ein Hebel Q, welcher in P drehbar ist und in -R geführt wird. Mittelst der Zugstange T ist der Hebel Q mit einem Winkelhebel U verbunden. Der eine Arm des Winkelhebels legt sich vor einen Stift des Ventils M, das durch eine Feder verschlossen gehalten wird. Das Ventilgehäuse ist durch Rohr L mit dem Dampfstutzen C1 und durch Rohr N mit der Dampfpfeife O verbunden. J ist ein Hahn, der das Wasser vom Dampf trennt, und K ein Hahn oder Ventil zur Reinigung. In der verschlossenen Röhre E befindet sich irgend eine Flüssigkeit, wie Weingeist, Wasser oder dergleichen.
Ist nun genügend Wasser im Dampfkessel vorhanden, so wird das Rohr D immer mit Wasser gefüllt sein, und da letzteres ohne Bewegung ist, so wird es ziemlich kalt bleiben. Sir^kt nun der Wasserspiegel im Dampfkessel unter die untere Mündung A des Alarmapparates, so wird das Wasser im Rohr D verdrängt und durch Dampf ersetzt. Infolge dessen wird die Flüssigkeit im Rohr E erhitzt. Dieselbe dehnt sich aus und drückt auf den Hebel Q und durch Verbindung mit der Stange. T" auf das Ventil M in der Weise, dafs sich dieses öffnet. Durch das geöffnete Ventil M strömt der Dampf zur Pfeife O und läfst sie ertönen. Steigt das Wasser wieder im Kessel, so wird es auch in das Rohr D geprefst, der Dampf wird condensirt, die Flüssigkeit im Rohr E abgekühlt, der Hebel Q gehoben und das Ventil M geschlossen. An dem Hebel Q befindet sich ein Handgriff S, der benutzt wird, wemi man die Pfeife unabhängig vom Wasserstande ertönen lassen will. Der Hahn J ist angebracht, um den Apparat

Claims (1)

  1. unabhängig vom Wasserstande erproben zu können. Wird der Hahn geöffnet, so tritt Dampf zum Rohr E, erhitzt es und läfst die Pfeife ertönen.
    In Fig. 2 ist der Apparat in der Weise oben auf dem Kessel aufgestellt, dafs man den Apparat an ein Rohr Z1 angeschlossen hat, welches mit einem Rohr A verbunden ist, das bis zum niedrigsten Wasserstande in den Kessel reicht. Das Rohr A hat über dem Kessel eine oder mehrere Windungen Y, um dem Dampf wohl zu gestatten, in das Rohr Z1 und damit in den Apparat einzutreten, aber zu verhindern, dafs eine Bewegung im Wasser der Rohre entsteht.
    In Fig. 3 ist der Apparat insofern abgeändert, als hier die Bewegung der Membran H nicht mittelst Hebel, sondern direct auf das Ventil M übertragen wird.
    Patenτ-Anspruch:
    Ein Speiserufer, bei welchem ein mit Flüssigkeit gefülltes und durch eine Membran (H) verschlossenes Rohr (E) von einem zweiten Rohr (P) umgeben ist, welches unten mit dem Wasserraum, oben mit dem Dampfraum eines Dampfkessels in Verbindung steht, zwischen beiden Verbindungen aber einen Sperrhahn (J) besitzt, so dafs, wenn dieser Sperrhahn geschlossen ist, das Aufsenrohr (D) sich bis zu ihm bei normalem Wasserstande mit Wasser füllt, wenn er aber geöffnet oder der Wasserspiegel des Kessels unter die untere Verbindung (C) gefallen ist, das Aufsenrohr (D) sich mit Dampf füllt, der den Inhalt des Innenrohres (E) erwärmt und eine Formänderung der Membran (H) bewirkt, wodurch ein Ventil (M) geöffnet wird, welches dem Dampf den Zutritt zu einer Pfeife freigiebt.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT45699D Speiserufer Expired - Lifetime DE45699C (de)

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