DE456733C - Schleif- oder Poliermaschine mit einem an einer kreisenden Achse universalgelenkig befestigten frei drehbaren, ebenen Werkzeug - Google Patents

Schleif- oder Poliermaschine mit einem an einer kreisenden Achse universalgelenkig befestigten frei drehbaren, ebenen Werkzeug

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DE456733C
DE456733C DES75112D DES0075112D DE456733C DE 456733 C DE456733 C DE 456733C DE S75112 D DES75112 D DE S75112D DE S0075112 D DES0075112 D DE S0075112D DE 456733 C DE456733 C DE 456733C
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DE
Germany
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grinding
polishing machine
universal joint
bearing
freely rotatable
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Expired
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DES75112D
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Compagnie de Saint Gobain SA
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Compagnie de Saint Gobain SA
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B7/00Machines or devices designed for grinding plane surfaces on work, including polishing plane glass surfaces; Accessories therefor
    • B24B7/20Machines or devices designed for grinding plane surfaces on work, including polishing plane glass surfaces; Accessories therefor characterised by a special design with respect to properties of the material of non-metallic articles to be ground
    • B24B7/22Machines or devices designed for grinding plane surfaces on work, including polishing plane glass surfaces; Accessories therefor characterised by a special design with respect to properties of the material of non-metallic articles to be ground for grinding inorganic material, e.g. stone, ceramics, porcelain
    • B24B7/24Machines or devices designed for grinding plane surfaces on work, including polishing plane glass surfaces; Accessories therefor characterised by a special design with respect to properties of the material of non-metallic articles to be ground for grinding inorganic material, e.g. stone, ceramics, porcelain for grinding or polishing glass

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

  • Schleif- oder Poliermaschine mit einem an einer kreisenden Achse universalgelenkig befestigten frei drehbaren, ebenen Werkzeug. Zum Schleifen und Polieren ebener Flächen, beispielsweise von Spiegelglas o. dgl., verwendet man meistens runde Schleif- und Polierscheiben. Ihre Bewegung relativ zu den zu bearbeitenden Flächen geschieht in der Regel durch Zapfen, die mit der Schleif- und Poliermaschine entweder fest oder durch Gelenkstücke, z. B. durch Gelenkparallelogramme, verbunden sind!. Im letzten Falle sind die Schleif- und Polierscheiben an diesen Zapfen durch Kugelflächenlagerungen befestigt. Dadurch ist die Möglichkeit gegeben, daß die Schleif- und Polierscheiben sich um die Zapfen frei drehen können und daß eine vollständige Berührung der Arbeitsflächen beibehalten bleibt, wenn auch im Laufe der Arbeit die Richtung der Zapfen zu :den Arbeitsflächen nicht ganz genau senkrecht bleibt. Die Drehbewegung .der Schleif- und Polierscheiben um die Zapfen hat aber zur Folge, daß die Kugelflächenlagerungen sich rasch abnutzen.
  • Die vorliegende Erfindung bezweckt, ,diesen Nachteil zu beseitigen und die Kugelflächenlagerung zu schonen. Sie besteht darin, daß in dem Innenteil dieser Lagerung ein die Drehbewegung vermittelndes Lager vorgesehen ist und die den Lagerzapfen tragende Achse an einem an sich bekannten Gelenkparallelogramm befestigt ist. Hierdurch wird eine Schonung der die Kippbewegungen ermöglichenden Kugelflächenlagerung bei Einhaltung der vertikalen Richtung der kreisenden Achse erreicht.
  • Der Erfindungsgegenstand ist in der beiliegenden Zeichnung in einer Ausführungsform für Poliermaschinen veranschaulicht. Abb. i zeigt einen lotrechten Vertikalschnitt, Abb. z einen Grundriß.
  • Die Polierscheibe besteht aus einem Filzkissen a, welches auf der zu polierenden Fläche b anliegt und an der Polierscheibe c durch einen Klemmring d o. dgl. festgehalten wird. In die mittlere Höhlung e der Polierscheibe greift der Mittelzapfen f ein. Der Mittelzapfen f besitzt an seinem unteren Ende einen Kopf g, gegen den sich der innere Ring la des Kugellagers i legt. Der äußere Laufring k des Kugellagers ist an seiner Außenfläche sphärisch oder kugelförmig gestaltet und in einem dritten Ring L gelagert, der in der Polierscheibe c festsitzt. Das Ganze ist derart angeordnet, d@aß der Mittelpunkt in der durch die Ringe k und l ge:bild-eten Kugelflächen so tief als möglich, d. h. möglichst nahe an der zu polierenden Oberfläche, liegt. Der Ring L wird durch einen Deckel 3z festgehalten, welcher auf der mittleren Höhlung e der Polierscheibe befestigt ist.
  • Infolge der beschriebenen Einrichtung kann die Polierscheibe c sich einerseits frei um den Mittelzapfen f drehen, und andererseits kann die Unterfläche der Polierscheibe sich ungehindert parallel zu der zu polierenden Fläche einstellen und in ständiger Berührung mit dieser Fläche bleiben, unabhängig von den geringen Lageveränderungen, welche der Mittelzapfen f .ausführt.
  • Das obere Ende des Mittelzapfens ist an einem Bügel c befestigt, der von einem Gestell oder Teil p der Polierm=aschine mittels der beiden parallelen und gleich langen Arme q und y erfaßt wind, derart, daß die vier Zapfen s, t, u und v in jeder Lage ein Gelenkparallelogramm bilden. Die beiden Zapfen s und t befinden sich an der Poliermaschine, die beiden Zapfen u und v am Bügel o. Auf diese Weise wird erreicht, daß der Mittelzapfen f stets die gleiche Richtung beibehält.
  • Das Einstellen der beschriebenen Einrichtung wird derart bewirkt, daß de mittlere Arbeitsstellung der Gelenkstangen q und r ungefähr parallel mit der zu polierenden Fläche b ist. Die geringeren Ausschläge, welche diese Gelenkstangen infolge ,der Unebenheiten der zu polierenden Flächen noch erfahren, bewirken einerseits ganz geringe Verschiebungen des Mittelstiftes f und er Polierscheibe c und verursachen andererseits nur ganz geringe und vollständig zu vernachlässigende Kräfte in der Längsrichtung des Mittelstiftes f.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schleif- oder Poliermaschine mit einem an einer kreisenden Achse universalgelenkig (Kugelfläche) befestigten frei drehbaren, ebenen Werkzeug, dadurch gekennzeichnet, daß - zur Schonung der die Kippbewegungen ermöglichenden Kugelflächenlagerung bei Einhaltung der vertikalen Richtung der kreisenden Achse -in dem Innenteil dieser Lagerung ein die Drehbewegung vermittelndes besonderes Lager (Kugellager i) vorgesehen ist und die den Lagerzapfen tragende Achse (f) an einem Gelenkparallelogramm wie an sich bekannt befestigt ist.
DES75112D 1926-06-30 1926-06-30 Schleif- oder Poliermaschine mit einem an einer kreisenden Achse universalgelenkig befestigten frei drehbaren, ebenen Werkzeug Expired DE456733C (de)

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