DE456732C - - Google Patents

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DE456732C
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drill
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jaw
support plate
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B3/00Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools
    • B24B3/24Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools of drills
    • B24B3/247Supports for drills

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBENAM
29. FEBRUAR 1928
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
Vr 456732 KLASSE 67a GRUPPE
Z16405 XIIjöj a Tag der Bekanntmachung über die Erteilung des Patents: 16. Februar
Alexander Zähringer in Stuttgart.
Werkstückhalter an Einrichtungen zum Schleifen von Spiralbohrern. Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. November 1926 ab.
Die Erfindung betrifft einen Werkstückhalter an Einrichtungen zum Nachschleifen von Spiralbohrern, insonderheit an der durch Patentschrift 450841 geschützten Hilfseinrichtung.
Um beim Nachschleifen an der Bohrerspitze eine richtig gestaltete Verbindungslinie zwischen den beiden Schneidkanten zu erhalten, ist es nötig, für die verschiedenen Bohrerdurchmesser verschiedene Halter zu verwenden, die dann jeweils so bemessen sind, daß die Bohrerachse in der Mittelstellung um ein entsprechendes Maß — mindestens um die Hälfte der Stärke des Kerns — tiefer zu liegen kommt als die Drehachse c.
Schon geringe Größenunterschiede im Bohrerdurchmesser machen damit die Verwendung eines anderen Halters nötig, was zeit-
ao raubend ist und auch das Halten eines großen Lagers von verschiedenen Haltern nötig macht.
Hier verbessert nun die Erfindung dadurch, daß sie den Werkstückhalter bzw. die ihn tragende, von Hand um die Achse c drehbare Tragplatte so ausbildet, daß ein einziger Halter für eine ganze Reihe von Bohrergrößen verwendbar ist und der Halter sich beim Einlegen des Bohrers selbsttätig in die für den betreffenden Bohrerdurchmesser in Betracht kommende Höhenlage gegenüber der Tragplatte einstellt.
Dies wird dadurch erreicht, daß die am freien Ende der Tragplatte angeordnete ebene Auflagefläche für die untere des aus zwei gegeneinander bohrerachsenlotrecht verschieblichen (Führungen) Backen bestehenden Bohrerhalters eine Neigung aufweist, und der innere Backen gegen ein festes Widerlager der Tragplatte anliegt, so daß bei Vergrößerung des Backenabstandes eine Senkung der beiden Backen erfolgt und damit auch eine tiefere Lage stärkerer Bohrer.
Dabei ist die Lage des inneren Backens bei jeder Bohrergröße die gleiche, während der äußere Backen mit größerem Bohrerdurchmesser nach außen rückt. Da das Auflager des Bohrerhalters nicht mehr parallel zu 3er Drehachse verläuft, so erhält der Bohrer mit größer werdendem Durchmesser einen immer größeren windschiefen Abstand von der Drehachse. Vorteilhaft geschieht die Ausführung so, daß der äußere Backen eine parallel zur Drehachse verlaufende (in der Mittelstellung also wagerechte) Aufsatzfläche besitzt, von der der innere Backen getragen wird. Hierbei erhält dann jeder Bohrer mit seinen Schneidkanten die gleiche relative Lage zum Bohrerhalter. Versieht man die Stirnflächen der Backen mit Markierungslinien, die sich als Schnittlinien zwischen den nach der Schleifscheibe gerichteten Stirnflächen der Backen und einer durch die Bohrerachse gelegten, parallel zur Drehachse verlaufenden Ebene, d.h. einer Ebene, die in der Mittellage der Tragplatte senkrecht auf der Schleifebene steht, ergibt, so ist es nun sehr leicht, den Bohrer in der richtigen Lage in die Backen
einzusetzen, wenn man dafür sorgt, daß die Schneidkanten etwa parallel zu jener Markierungslinie verlaufen. Damit ist ein unnötiges Zurückschleifen des Bohrers vermieden und der angestrebte Hinterschiff wird auch wirklich erreicht.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt.
Die Abb. ι zeigt die gesamte Hilfseinrichtung in Aufsicht.
Abb. 2 gibt zum Teil im Schnitt in größerem Maßstab eine Seitenansicht in Richtung der Bohrerachse.
Abb. 3 gibt den Bohrerhalter in Aufsicht.
Abb. 4 ist eine Seitenansicht zu Abb. 3,
Abb. 5 eine Ansicht des Bohrerhalters von der Bohrerspitze aus gesellen in vergrößertem Maßstab gegenüber Abb. 2, 3 und 4.
An der Schleifscheibe 1 liegt der Bohrer 2, dessen Achse mit b bezeichnet ist, er wird in einen Halter 17 von einer Platte 3 getragen. Diese Tragplatte 3 ist um eine Achse c drehbar, während durch eine nicht dargestellte Einrichtung die Drehachse um eine senkrecht zur Bildebene verlaufende Achse d schwingt. Wie aus Abb. 2 ersichtlich, besitzt die Tragplatte an ihrem freien Ende eine Auflagefläche 36 für den Bohrerhalter, die in der dargestellten Mittellage nach unten geneigt ist. Der Bohrerhalter 17 besteht aus zwei nebeneinanderliegenden Backen ^y und 38. Der äußere Backen 38 besitzt dabei eine in der Mittellage wagerechte Aufsatzfläche 39, die den inneren Backen 37 trägt. Die beiden Backen sind völlig gleich gestaltet, so daß der B ohrer halter umkeTirbar ist und nacheinander die beiden Schneidflächen geschliffen werden können. Die Backen 37, 38 werden durch Federkraft zusammengedrückt, so daß der Bohrer sicher gefaßt wird, und sind mit einer Feststelleinrichtung versehen. Die Backen besitzen keilförmige Einschnitte, in die der Bohrer eingesetzt wird, und sind auf den zu der Schleifseite gerichteten Stirnflächen mit Markierungslinien 40, 41 versehen, die im tiefsten Punkt diese Einschnitte ansetzen und in der Mittellage der Tragplatte wagerecht verlaufen.
Der Bohrer wird nun, wie aus der Abb. 5 ersichtlich, so eingesetzt, daß die Schneidkanten 42, 43 etwa parallel zu den Markierungslinien verlaufen. Er hat damit die richtige Lage zur Schleifscheibe 1.
Je nach der Stärke des eingesetzten Bohrers 2 hat der äußere Backen 38 dabei eine größere oder kleinere Entfernung von der Drehachse c und eine entsprechende Höhenlage auf der Schrägfläche 30 eingenommen.
Bei größerem Bohrerdurchmesser liegt der äußere Backen 38 tiefer, bei kleinerem höher; so daß der zur Erreichung der richtigen Verbindungskante zwischen den beiden Schneidkanten 42, 43 an der Bohrerspitze erforderliche Abstand zwischen Bohrerachse b und Drehachse c sich von selbst richtig einstellt. Der innere Backen 37 folgt dabei in der Höhenlage dem äußeren 38, so daß der Bohrer 2 mit seinen Schneidkanten immer die gleiche relative Lage zu den beiden Backen und damit auch zu den Markierungslinien 40, besitzt.
Für den Vorschub des Bohrers ist ein Handhebel 44 vorgesehen, der durch einen Zwischenhebel auf einen Zapfen 45 einzuwirken vermag, der an beiden Backen 37, 38 vorgesehen ist. Durch Bewegen dieses Handhebels wird der ganze Bohrerhalter 17 in Richtung der Bohrerachse entlang einer Schulterfläche 46 der Tragplatte 3, gegen die der innere Backen 37 anliegt, verschoben.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Werkstückhalter an Einrichtungen zum Schleifen von Spiralbohrern, dadurch gekennzeichnet, daß die am freien Ende der Tragplatte (3) angeordnete ebene Auflagefläche (36) für die untere (37) des aus zwei gegeneinander bohrerachsenlotrecht verschieblichen (Führungen 39) Backen (37) 38) bestehenden Bohrernalters (b) eine Neigung aufweist und der innere Backen (37) gegen ein festes Widerlager (44) der Tragplatte anliegt, so daß bei Vergrößerung des Backenabstandes eine Senkung der beiden Backen erfolgt und damit auch eine tiefere Lage stärkerer Bohrer.
2. Werkstückhalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Backen (37> 38) aui der nach der Schleifscheibe (1) gerichteten Stirnseite in den Schnittlinien dieser Backenstirnflächen mit der durch die Bohrerachse (b) parallel zur Drehachse (c) liegenden, gelegten Ebene mit Markierungslinien (40, 41) versehen sind, um danach die Lage der Bohrerschneiden und, die Drehlage des Bohrers in seiner Rast genau einstellen zu können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT456732D Active DE456732C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3226463A1 (de) * 1982-07-15 1984-01-19 geb. Schmalz Anneliese 7157 Murrhardt Maas Maschine zum werkzeugschleifen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3226463A1 (de) * 1982-07-15 1984-01-19 geb. Schmalz Anneliese 7157 Murrhardt Maas Maschine zum werkzeugschleifen

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