DE45662C - Umsteuerung mittelst eines unter dem Vertheilungsschieber liegenden Hülfsschiebers - Google Patents

Umsteuerung mittelst eines unter dem Vertheilungsschieber liegenden Hülfsschiebers

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DE45662C
DE45662C DENDAT45662D DE45662DA DE45662C DE 45662 C DE45662 C DE 45662C DE NDAT45662 D DENDAT45662 D DE NDAT45662D DE 45662D A DE45662D A DE 45662DA DE 45662 C DE45662 C DE 45662C
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Germany
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inlet
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT45662D
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English (en)
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W. H. WlNNALL und R. PR1CE in London
Publication of DE45662C publication Critical patent/DE45662C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L29/00Reversing-gear
    • F01L29/06Reversing-gear by interchanging inlet and exhaust ports

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multiple-Way Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 14: Dampfmaschinen.
Das Wesentliche dieser Umsteuerung liegt darin, dafs der Vorder- und Hinterkanal des Cylinders mittelst eines unter dem Verfheilungsschieber einstellbaren Hüifsschiebers sowohl Einlafs von der Vorderkante des Vertheilungsschiebers erhalten können, als auch Einlafs von dessen Hinterkante. Der Hülfsschieber bildet gewissermafsen einen den Zwecken des Umsteuerns und Anhaltens der Maschine anzupassenden Hülfsschieberkastenspiegel. Er kennzeichnet sich dadurch, dafs seine auf der einen Schieberstangenseite liegenden Durchlafsöffnungen gegen die auf der anderen Seite versetzt sind, so zwar, dafs, wenn man ihn nach vorn einstellt, der Vertheilungsschieber beim Rückgang den Einlafs zum Vorderkanal des Cylinders eröffnet, wenn man ihn dagegen nach hinten einstellt, den Einlafs zum Hinterkanal. Der Hülfsschieber verschliefst in seiner Mittelstellung sämmtliche Einlasse.
Auf beiliegender Zeichnung ist eine Umsteuerung mit derartigem Hülfsschieber dargestellt. Fig. ι zeigt eine Ansicht des Cylinders und Schieberkastens mit der Stange zum Verlegen des Hüifsschiebers, Fig. 2 einen Querschnitt, Fig. 3 eine Ansicht des Schieberkastenspiegels mit seinen Einlassen und mittlerem Auslafs; Fig. 4 und 5 zeigen in Ober- und. Seitenansicht den Hülfsschieber, Fig. 6 und 7 die Einstellung desselben für Vorwärts- und Rückwärtsgang; Fig. 8 veranschaulicht seine Einstellung für Stillstand, und Fig. 9 und 10 zeigen Schnitte nach A-B und C-D, Fig. 2.
Von den zwei Paar Einlafskanälen münden die beiden Kanäle ce, Fig. 3, vorn und die beiden Kanäle df hinten im Schieberkastenspiegel, die Einlafskanäle cf durch den Kanal h vorn, die Einlafskanäle de durch den Kanal Ί hinten in den Cylinder α. Mitten zwischen c e und df mündet der mittelst Stutzens/, Fig. 2, an das Ausblaserohr sich anschliefsende Auslafskanal g, Fig. 3, im Schieberkastenspiegel.
Den Spiegel des Schieberkastens b bedeckt die den Hülfsschieber bildende durchbrochene Platte k, Fig. 4 und 5, auf welcher der mittelst Stange /', Fig. 1, gesteuerte Vertheilungsschieber / liegt. Im Hülfsschieber k befinden sich auf der einen Seite der Stange /' die Durchlafsöffnungen c' d', die mit den Kastenkanälen c d, Fig. 3, zusammenarbeiten, auf der anderen Seite von V die in der Richtung der Schieberbewegung gegen c' d' versetzten Durchlafsöffnungen e'f, die mit den Kastenkanälen ef, Fig. 3, zusammenarbeiten. Wenn die Durchlafsöffnungen c' d' mit den Kastenkanälen c d zusammenfallen, Fig. 6, so sind die Kastenkanäle e f durch den Hülfsschieber k geschlossen, und fallen umgekehrt e' f und ef zusammen, Fig. 7, so sind die Kastenkanäle c d geschlossen. In seiner Mittelstellung, Fig. 8, schliefst der Hülfsschieber k beide Paar Einlafskanäle ab.
Dagegen hat die mit dem Auslafskanal g des Kastens zusammenarbeitende, mittlere Durchlafsöffhung g', Fig. 4, des Hüifsschiebers k eine solche Form, dafs ein Theil davon immer mit g zusammenfällt, Fig. 6 und 7.
Wenn der Hülfsschieber k nicht verschoben wird, so werden die mit dem Cylinder communicirenden Durchlafsöffnungen vom Schieber I abwechselnd geöffnet und geschlossen.
Das Umsteuern bezw. Anhalten der Maschine wird durch Verlegen des Hülfsschiebers k bewirkt. Man kann ihn zu diesem Zweck mit einer durch eine besondere Stopfbuchse des Schieberkastens b geführten Stange oder mit einem die Stopfbüchse ρ der Schieberstange /' umschliefsenden Rohrstück η verbinden, Fig. ι, an das sich mittelst Gelenkbolzens die mit einem Hebel oder dergleichen zu verbindende Schieberstange s anschliefst.
Durch eine besondere Stopfbüchse o, Fig. 3, findet dann Abdichtung des Rohrstückes η in einer Stopfmuffe des Schieberkastens statt. Das die Schieberstange V führende Rohrstück η kann mit dem Steg q, Fig. 4, des Grundschiebers k durch Streifstifte r, Fig. 8, oder anders verbunden werden.
Bei Einstellung des Hülfsschiebers k nach Fig. 6 strömt Dampf durch den Vorderkanal h, wenn Durchlafs c' durch den Schieber I geöffnet wird. Der Kolben wird dann nach Pfeilrichtung zurückgetrieben. Dagegen strömt bei Einstellung des Hülfsschiebers k nach Fig. 7 der Dampf durch den Hinterkanal z, wenn durch dieselbe Bewegung des Schiebers /, wie vorhin, der Durchlafs e' geöffnet wird und der Kolben dann in Pfeilrichtung nach vorn getrieben wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Umsteuerung mit einem unter dem Vertheilungsschieber (I) einstellbaren Hülfsschieber (k), dessen auf der einen Seite der Schieberstange liegenden Durchlafsöffnungen (c'd'J gegen die auf der anderen Seite liegenden Oeffnungen (e'/') derart versetzt sind, dafs, wenn man ihn nach vorn einstellt, der zurückgehende Vertheilungsschieber (I) den Einlafs zum Vorderkanal (h) eröffnet, wenn man ihn dagegen nach hinten einstellt, den Einlafs zum Hinterkanal (i), und dafs, wenn man ihn in seine Mittelstellung bringt, sämmtliche Einlasse geschlossen sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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