DE454422C - Fernuebertragungseinrichtung zwischen festen Stationen und beweglichen Fahrzeugen - Google Patents
Fernuebertragungseinrichtung zwischen festen Stationen und beweglichen FahrzeugenInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B61L3/16—Continuous control along the route
- B61L3/22—Continuous control along the route using magnetic or electrostatic induction; using electromagnetic radiation
- B61L3/225—Continuous control along the route using magnetic or electrostatic induction; using electromagnetic radiation using separate conductors along the route
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Description
Die vorliegende Erfindung hat zum Gegenstand eine Nachrichtenübermittlung bzw.
Fernsteuerungseinrichtung zwischen festen Stationen und auf Fahrzeugen befindlichen beweglichen
Stationen, also wie z. B. zwischen Strecke und fahrenden Eisenbahnzügen u. dgl. Es ist nun schon bereits bekannt geworden,
zu diesem Zwecke nieder- oder mittelfrequente Wechselströme auf eine längs der
Fahrstrecke angeordnete Leitung zu übersenden, die dann durch rein induktive Einwirkung
auf eine am Fahrzeug angeordnete Auffangvorrichtung einwirken und die entsprechenden
Zeichen bzw. Bewegungsvorgänge auf demselben zur Auslösung bringen. Die vorliegende Erfindung bezieht sich nun ebenfalls
auf Übertragungseinrichtungen, und zwar speziell unter Verwendung mittelfrequenter
Wechselströme, bei denen auf der einen Seite gegenüber den normalen Niederfrequenzströmen
die leichte Möglichkeit der Abstimmung auf Resonanz mit Hilfe einfacher Abstimmmittel
besteht, während andererseits gegenüber der Verwendung hochfrequenter Ströme, wie sie neuerdings für die leitungsgerichtete
Hochfrequenz-Nachrichtenübertragung Anwendung finden, der Vorteil vorhanden ist, daß
dieselben, da ihre Frequenz innerhalb des Hörbereiches liegt, direkt wahrgenommen werden
können und besondere Vorrichtungen zur Hörbarmachung fortfallen, während ein noch
weiterer Vorteil darin besteht, daß man in einfacher Weise mehrere solcher Ströme verschiedener
Frequenzen entsprechend verschiedenen Tonhöhen verwenden und die Tonhöhe 3,:;
ganz oder mit zur Zeichenübertragung ausnutzen kann. Die erwähnte Übertragung auf
rein induktivem Wege hat nun praktisch noch besondere Nachteile, die insbesondere, da es
sich in der Praxis in den meisten Fällen um <<»
nur eine Leitung mit Erde als Rückleitung handeln kann, in den starken, durch die Erdrückleitung
bedingten Verlusten bestehen, was die Aufwendung verhältnismäßig starker Energiemengen
erforderlich macht. <.j
Die erfindungsgemäße Einrichtung vermeidet nun diese Nachteile, indem die Übertragung
der auf die Leitungen entsandten Ströme auf das Fahrzeug nicht auf induktivem, sondern rein kapazitivem Wege vor- r
genommen wird. Die Leitung bleibt daher nach der einen Seite vollkommen offen, und
die erwähnten, durch die Erdleitung bedingten verhältnismäßig starken Verlustströme fallen
somit weg. Die Energie kann dabei I j einfacherweise von einer gewöhnlichen Mittelfrequenzmaschine
an sich bekannter Bauart geliefert werden, und im Falle, daß die Eigenwelle
des Sendeleiters mit der Maschine nicht in Resonanz ist, kann diese durch Verwen- Cj
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dr.-Ing. Karl Schmidt in Berlin-Lichtenrade.
dung von Abstimmitteln, wie Spulen oder Kondensatoren, hergestellt werden. Bei Verwendung
der in Frage kommenden Mittelfrequenzströme erweist es sich fernerhin praktisch als vorteilhaft, die Abstimmspulen mit
Eisenkern zu versehen, wodurch dieselben zur Erzielung eines bestimmten Selbstinduktionswertes
äußerst geringe Dimensionen annehmen. Auch .empfiehlt es sich fernerhin
ίο erfindungsgemäß, die Kopplungstransformatoren der Empfangsanlage mit Eisenkern auszurüsten,
da sie ebenfalls dadurch, in ihren Dimensionen äußerst beschränkt werden, was
bei der Anordnung auf dem Fahrzeug von wesentlicher Bedeutung sein kann. Die Signale
können z. B. in der Weise gegeben werden, daß kurz oder lang anhaltende 'Wechselstromimpulse
bzw. -töne entsprechend den durch Pausen getrennten Strichen und Punkten des Morsealphabetes Verwendung finden.
Wie schon erwähnt, können dabei mehrere voneinander verschiedene Frequenzen angewandt
werden, wobei die Tonhöhe zum Zeichengeben ausschließlich oder mit ausgenutzt werden kann. Statt auf ein Telephon können
die aufgenommenen Ströme auf irgendeine andere Ansprechvorrichtung, beispielsweise
ein Relais, das vorzugsweise als Frequenzrelais ausgebildet wird, übertragen werden,
welches zur Fernsteuerung des Fahrzeuges selbst dienen kann. Letzteres ist insbesondere
bei elektrisch betriebenen Fahrzeugen günstig. Das Relais kann dabei einen Elektromotor
in Gang setzen, der die Auslösung der betreffenden Steuerhebel bewirkt.
Je nach der Zeitdauer des ausgesandten Zeichens, fernerhin je nach der Zahl der verwandten
Stromstöße (die nach Art der in der automatischen Telephonie bekannten Fernbeeinflussung
wirken können) oder aber auch je nach der Höhe des Tones bzw. der Frequenz können die Steuerhebel in verschiedener
Weise betätigt werden und so beispielsweise ein Halten, Vor- und Rückwärtsfahren,
eine Beschleunigung oder Verzögerung u. dgl. des Fahrzeuges erreicht werden.
Die beiliegende Abbildung erläutert in
schematischer Darstellung das Wesen des Erfindungsgegenstandes noch näher. Es bedeutet
M eine Mittelfrequenzmaschine mit einer beispielsweisen Periodenzahl von etwa
1000 bis 2000, deren Ströme auf eine längs der Fahrbahn des Fahrzeuges F angeordnete
Übertragungsleitung L geleitet werden. Die vom Generator M, der mit seinem einen Pol
an Erde liegt, erzeugten Ströme nehmen bei geschlossener, zur Zeichengebung dienenden
Taste T ihren Verlauf auf die Leitung L über einen dazwischengeschalteten Kopplungstransformator,
von der Leitung/, auf den am Fahrzeug angeordneten Empfangsleiter A, '.
der.mit der LeitungL rein kapazitiv in Verbindung
steht, durch die Primärspule P eines eisenhaltigen Empfangstransformators und
über die Fahrzeugachse zurück zur Erde E bzw. dem anderen Pol der Stromquelle M.
Der eisenhaltige Transformator Tr, der zur Übertragung der Zeichenströme auf die Leitung
L dient, wirkt gleichzeitig als Verlängerungsspule zur Abstimmung des gesamten
Kreises auf die Generatorfrequenz. Der Spule P des Empfangstransformators kann
fernerhin ein Kondensator C parallel geschaltet werden. Eine weitere Vereinfachung besteht
darin, daß man den Transformator von vornherein so baut, daß durch seine Eigenkapazität
ein besonderer Parallelkondensator überflüssig wird. Die Sekundärwicklung S des Empfangstransformators ist dann direkt mit
dem lautsprechenden Telephon B verbunden.
Für die Tonstärke im Empfänger bzw. die Stärke der Signalbetätigung bei Verwendung
mittelfrequenter Ströme ist fernerhin die Tatsache von günstigem Einfluß, daß die Mittelfrequenzmaschine mit geringeren
Verlusten arbeitet als beispielsweise eine HochfrequenzmascMne. Je nach den Umständen
kann es auch erwünscht sein, statt eines reinen Mittelfrequenzstromes unterbrochenen
Gleichstrom zu verwenden, dessen Unterbrechungszahl einer hörbaren Frequenz entspricht.
1
Claims (6)
- Patentansprüche:ι. Fernübertragungseinrichtung zwischen festen Stationen und beweglichen Fahrzeugen, bei welcher durch eine Mittelfrequenzwechselstromquelle Strom in eine längs der Fahrbahn angeordnete Leitung geschickt wird, dadurch, gekennzeichnet, daß die Leitung. (Z.) durch kapazitive Wirkung mit einem auf dem Fahrzeug (F) angeordneten, an einen abgestimmten Empfangskreis angeschlossenen Empfangsleiter (^4) in Verbindung steht.
- 2. Fernübertragungseinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Stromquelle eine Mittelfrequenzwechselstrommaschine (M) verwandt wird, deren einer Pol bei (E) geerdet und deren anderer Pol mit der an ihrem Ende offenen Übertragungsleitung (Z.) verbunden ist.
- 3. Fernübertragungseinrichtung nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der mit dem auf dem Fahrzeug angeordneten Empfangsleiter (A) in Verbindung stehende Empfangskreis (P, C) über die Achsen des Fahrzeuges (F) geerdet ist.
- 4. Fernübertragungseinrichtung nach Anspruch ι bis 3, dadurch gekennzeichnet,
- daß als Abstimmittel eisenhaltige Selbstinduktionsspulen [Tr) Verwendung finden. 5. Fernübertragungseinrichtung nach Anspruch ι bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß als Empfangskreis eine eisenhaltige Abstimmspule (P) verwendet wird, welche transformatorisch mit einem die Anzeigevorrichtung (Relais, Lautsprecher B) enthaltenden Kreis gekoppelt ist.
- 6. Fernübertragungseinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der eisenhaltigen Empfangsspule eine veränderliche Kapazität (C) parallel geschaltet ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL62012D DE454422C (de) | 1924-12-24 | 1924-12-24 | Fernuebertragungseinrichtung zwischen festen Stationen und beweglichen Fahrzeugen |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DEL62012D DE454422C (de) | 1924-12-24 | 1924-12-24 | Fernuebertragungseinrichtung zwischen festen Stationen und beweglichen Fahrzeugen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE454422C true DE454422C (de) | 1928-01-10 |
Family
ID=7280491
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEL62012D Expired DE454422C (de) | 1924-12-24 | 1924-12-24 | Fernuebertragungseinrichtung zwischen festen Stationen und beweglichen Fahrzeugen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE454422C (de) |
-
1924
- 1924-12-24 DE DEL62012D patent/DE454422C/de not_active Expired
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