DE45360C - Handmaafs zum Anpassen von Handschuhen - Google Patents
Handmaafs zum Anpassen von HandschuhenInfo
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- DE45360C DE45360C DENDAT45360D DE45360DA DE45360C DE 45360 C DE45360 C DE 45360C DE NDAT45360 D DENDAT45360 D DE NDAT45360D DE 45360D A DE45360D A DE 45360DA DE 45360 C DE45360 C DE 45360C
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- hand
- measure
- tape measure
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- attached
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A41—WEARING APPAREL
- A41H—APPLIANCES OR METHODS FOR MAKING CLOTHES, e.g. FOR DRESS-MAKING OR FOR TAILORING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- A41H1/00—Measuring aids or methods
- A41H1/02—Devices for taking measurements on the human body
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Biophysics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Tape Measures (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 3: Bekleidungsindustrie.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 23. Mai 1888 ab.
Die Erfindung betrifft ein Handmafs, mittelst dessen die Handgröfse zum Zweck des Anpassens
von Handschuhen ermittelt werden kann. Die Handgröfse, nach welcher die verschiedenen
Gröfsennummem der Handschuhe, besonders der Lederhandschuhe, eingerichtet
sind, wird gewöhnlich über den Knöcheln der Hand mittelst eines gewöhnlichen Bandmafses
genommen. Das vorliegende Handmafs ermöglicht nun eine bequeme Entnahme dieses Mafses der Hand und findet mit Vortheil in
Handschuhgeschäften Anwendung. Das Mafs enthält zugleich eine Handstütze und das Bandmafs
ist steif genug, dafs es die Form des Handumfanges beibehält; es wird daher aus Stahl, Celluloid oder einem ähnlichen Material
hergestellt. Das Band wird durch eine Haltevorrichtung gezogen, die zugleich als Index
zur Anzeige des Handmafses dient. Aufserdem ist eine starre Schutzvorrichtung zum Schutz
der Schleife des Mafses vorgesehen.
Fig. ι ist die Seitenansicht eines zum Aufhängen
eingerichteten Handmafses,
Fig. 2 ein Grundrifs desselben;
Fig. 3 und 3 a sind Einzeldarstellungen des Mafses im Schnitt und gröfseren Mafsstabe;
Fig. 4 ist eine Seitenansicht eines Handmafses, das ähnlich wie das in Fig. 1 dargestellte ausgebildet,
jedoch zum Aufstellen eingerichtet ist,
Fig. 5 eine Seitenansicht eines gleichfalls zum Aufstellen, eingerichteten Handmafses, bei
welchem unter der Handauflage ein freier Raum zur Aufnahme des Daumens vorgesehen
ist,
Fig. 6 ein Schnitt durch eine modificirte Construction des Bandschutzbügels.
A ist die Stütze für die Hand, deren Mafs zum Anpassen von Handschuhen genommen
werden soll; diese Stütze wird gewöhnlich mit Plüsch oder anderem weichen Material bekleidet.
B ist das mit Eintheilung versehene Mefsband, das zweckmäfsig aus Federstahl hergestellt
und mit einem passenden Griff Bx versehen wird.
C ist der Schutzbügel für das Bandmafs, ebenfalls aus Blech von passender Stärke und
Breite. Dieser Schutzbügel erhält die Form, welche das umgespannte Bandmafs einnimmt.
Die Art der Construction und Anbringung des Bandmafses, sowie Schutzbügels auf der Handstütze
A ist am besten aus den Fig. 3 und 3 a zu ersehen, von denen erstere ein Längs-,
letztere ein Querschnitt ist. Das Ende c des Schutzbügels C greift über das Ende cx, und
beide sind durch eine Klammerplatte C1 derart steif mit einander verbunden, dafs zwischen
den Enden ein Raum d verbleibt, in welchem sich das Bandmafs bewegen kann. Dieser
Raum für das Bandmafs kann indessen auch in anderer Weise gebildet werden. Das Ende cx
des Schutzbügels tritt nach aufsen und ist mit einem schlitzartigen Halter e versehen, durch
welchen das Bandmafs hindurchtritt und in dem es sich frei bewegen kann. Dieser Halter
bildet den festen Index für das Mafs. In dem Ende cx des Schutzbügels ist ein Ansatz c2
vorgesehen, welcher in die Stütze tritt und verhindert, dafs der Schutzbügel herausgezogen
werden kann, während eine Platte g dazu dient, alle Theile mit der Handstütze in fester
Verbindung zu halten. Das feste Ende b, Fig. 3, des Bandmafses wird an dem über-
greifenden Ende c des Schutzbügels C dadurch befestigt, dafs man einen Einschnitt in dem
Ende c macht und ein Stück des Bandmafses umbiegt und in diesen Einschnitt steckt; die
Platte g sichert diese Verbindung.
Im unangespannten Zustande liegt das feine und leicht brüchige Bandmafs an der Innenfläche
des Schutzbügels C an und wird durch diesen gegen Beschädigungen u. s. w. geschützt.
Der Schutzbügel erhält die passende flache oder halbelliptische Form, welche das ungespannte
Bandmafs einnimmt, so dafs sich dieses an den Bügel dicht anlegt.
In Fig. ι ist durch volle Linien ein Bandmafs dargestellt, welches schon ein wenig ausgezogen
ist, so dafs es von dem Schutzbügel auf der linken Seite etwas absteht. Damit nun
das Bandmafs aus Unachtsamkeit nicht zu weit herausgezogen und dadurch zerbrochen werden
kann, ist ein Schutzkettchen oder eine Schnur D vorgesehen, deren eines Ende an der Handhabe
JBx des Bandmafses und deren anderes Ende an dem Ende cx des Schutzbügels C
oder an einem anderen Theil des Mafses befestigt ist. Diese Kette begrenzt, wie aus Fig. ι
durch die punktirte Linie ersichtlich, das Mafs, bis zu welchem das Band ausgezogen werden
kann.
Fig. ι veranschaulicht ein für den Gebrauch mit Aufhängevorrichtung versehenes Handmafs.
Oben an dem Schutzbügel C sind zwei Ringe h h u. s. w. befestigt, in denen Ketten i i
u. s. w. angebracht sind, die wieder in den Ring j zusammenlaufen. Die Handstütze A
kann mit Fransen versehen oder in anderer passender Weise verziert werden.
Will man mit dem aufgehängten Handmafs das Mafs der Hand ermitteln, so wird die
Hand durch den Bügel C hindurchgesteckt und auf die Stütze A gelegt, so dafs die
Knöchel ohne den Daumen innerhalb des durch das Bandmafs gebildeten Bügels liegen.
Nun zieht der Handschuhmacher das Bandmafs mittelst des Handgriffes Bx heraus und hält
mit der anderen Hand die Vorrichtung durch Erfassen des Daumenstückes C1 an der anderen
Seite des Schutzbügels fest. Das Bandmafs wird alsdann so weit herausgezogen, bis es die
Knöchel der Hand, deren Umfang gemessen werden soll, fest umschliefst, und liest die Zahl
an der Eintheilung auf dem Mafs ab, welche der Index e bezeichnet. Diese Zahl giebt alsdann
die Weite des passenden Handschuhes an.
In Fig. 4 ist ein Mafs dargestellt, bei welchem der Schutzbügel und die Handstütze auf
einem Fufstheil A x angebracht sind, und durch Fig. 5 wird ein Handmafs veranschaulicht, bei
welchem die in diesem Falle zweckmäfsig cylindrisch ausgebildete Handstütze A auf einem
offenen Träger yl1 angebracht ist, der wiederum
auf einem Fufstheil Ax befestigt ist.
Bei dieser Einrichtung des Handmafses kann der Daumen der Hand unter die Stütze A gebracht
werden.
Der Schutzbügel C kann als Handhabe für das Handmafs dienen, wenn dieses mit einem
Fufs versehen ist. Der Schutzbügel kann, wie aus Fig. 6 ersichtlich, kurze Flantschen an den
Rändern erhalten, um das Bandmafs seitlich einzuschliefsen, wenn dasselbe nicht angespannt
ist.
Claims (1)
- Pa tent-Anspruch:Ein zum Aufhängen oder Aufstellen eingerichtetes Handmafs zum Anpassen von Handschuhen, bestehend aus der event, auf hohlem Träger ruhenden Handstütze A, auf welcher der mit dem als Index dienenden Arm e versehene Schutzbügel C befestigt ist, dessen Enden über einander greifen, und der zur Aufnahme des ungespannten, an dem einen Ende befestigten Bandmafses B dient, das durch den Handgriff Bx bis zu einer gewissen Grenze ausgezogen werden kann und auf welchem der Index e, durch dessen Schlitz das Bandmafs hin durchtritt, das Mafs der in den Bügel C eingeführten Hand bezeichnet.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE45360C true DE45360C (de) |
Family
ID=320537
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT45360D Expired - Lifetime DE45360C (de) | Handmaafs zum Anpassen von Handschuhen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE45360C (de) |
-
0
- DE DENDAT45360D patent/DE45360C/de not_active Expired - Lifetime
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