DE45341C - Regulirbare Tropfschmierbüchse - Google Patents

Regulirbare Tropfschmierbüchse

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DE45341C
DE45341C DENDAT45341D DE45341DA DE45341C DE 45341 C DE45341 C DE 45341C DE NDAT45341 D DENDAT45341 D DE NDAT45341D DE 45341D A DE45341D A DE 45341DA DE 45341 C DE45341 C DE 45341C
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DE
Germany
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rod
oil
screw
valve
adjusting screw
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Application number
DENDAT45341D
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English (en)
Original Assignee
SCHAEFFER & OEHLMANN in Berlin N., Chausseestrafse 40
Publication of DE45341C publication Critical patent/DE45341C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16NLUBRICATING
    • F16N7/00Arrangements for supplying oil or unspecified lubricant from a stationary reservoir or the equivalent in or on the machine or member to be lubricated
    • F16N7/02Arrangements for supplying oil or unspecified lubricant from a stationary reservoir or the equivalent in or on the machine or member to be lubricated with gravity feed or drip lubrication
    • F16N7/10Arrangements for supplying oil or unspecified lubricant from a stationary reservoir or the equivalent in or on the machine or member to be lubricated with gravity feed or drip lubrication incorporating manually-operated control means, e.g. spindles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Details Of Gearings (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei dieser dicht geschlossenen Schmiervorrichtung für dünnflüssige OeIe erfolgt der Ausflufs des Oeles tropfenweise in der Art, dafs die Aufeinanderfolge der einzelnen unter sich gleich grofsen Tropfen je nach Bedarf beschleunigt oder verlangsamt, also die Schmierung des arbeitenden Maschinentheiles aufs genaueste eingestellt werden kann. Tritt dennoch infolge irgend einer Veranlassung ein Warmlaufen des Lagers ein, so gestattet die Einrichtung des Schmiergefäfses eine sofortige Verstärkung des Oelzuflusses zum Lager, so dafs ein Brennen desselben verhindert wird.
Das Glasgefäfs A ruht mit dem zapfenartigen Ansätze α in dem schalenförmig ausgebildeten Schraubstück B, dessen Gewindetheil b in das Schmierloch des Lagers eingeschraubt wird. Das Schraubstück B ist in seiner Längsrichtung durchbohrt und zeigt an seiner Mündung eine ventilartige Ausfräsung c, mit welcher die Ventilfläche d der dreieckigen, den paraboloidischen Endzapfen J1 tragenden Ventilstange D abdichtet. Diese Stange D setzt sich in einen cylindrischen Theil fort und geht durch eine an verschiedenen Stellen seitlich gelochte Hülse E hindurch, welche mit ihrem unteren Gewindetheil in das Schraubstock B hineingeschraubt ist und an ihrem oberen Ende ein Gewinde trägt, das zum Aufschrauben des Deckels F dient. Dieser Deckel trägt in seinem inneren Theil eine hohle, mit weiten, möglichst tief abgekanteten Löchern versehene Nabe_/, welche mit ihrem Innengewinde über die erwähnte Hülse E geschraubt wird, dadurch das Gefäfs A fest an das Schraubstück B drückt und durch die Dichtungsringe e el einen dichten Abschlufs bewirkt.
Die Ventilstange D liegt innerhalb der Hülse E, und zwar findet der dreieckige Theil der Stange im Innern dieser Hülse an dem ringförmigen Vorsprung g eine Hubbegrenzung, wobei dieser Vorsprung gleichzeitig einer um den cylindrischen Theil der Stange D gelegten Schraubenfeder G als Auflager dient.
Die auf das Ende der Stange D geschraubte Mutter h bildet das Gegenlager für die Feder G. Stange D und Mutter h ragen tief in den Deckel F hinein, und eine Füllschraube H schliefst den Deckel ab. Durch diese Füllschraube geht eine in der Achsenrichtung durchbohrte Stellschraube I, deren Einstellung durch die Gegenmutter i gesichert werden kann. Die Bohrung der Stellschraube / füllt die in die Stange £> geschraubte Druckstange k aus, so dafs das Schmiergefäfs abgeschlossen ist und' sowohl an festen als auch an schwingenden Lagern gleich gut verwendet werden kann.
Ist das Schmiergefäfs in das zu ölende Lager eingeschraubt, so wird die Gegenmutter i gelöst und die Stellschraube / niedergeschraubt. Hierbei drückt das Ende dieser Schraube unter Anspannung der Feder G die Stange D nieder und bringt den paraboloidischen Zapfen d1 aus der Verschlufsstellung, Fig. i, in die geöffnete Stellung, Fig. 2. Das OeI gelangt durch die Bohrungen der Hülse F in das Innere derselben, fliefst an dem dreieckigen Theil der Stange D herab und gelangt an dem Zapfen d1 zum Ausflufs. Hierbei rinnt das OeI an der Fläche dieses Zapfens hinab und sammelt sich
an der Spitze desselben zu einem Tropfen, welcher dann auf die zu ölende Welle u. s. w. abtropft. Je nach der Gröfse der Ventilöffnung cd ist auch der Ausflufs aus dem Schmierbehälter stärker oder schwächer. Da nun die Tropfenbildung bei ein und derselben Flüssigkeit stets von ein und derselben Gröfse ist, die Weite des Ausflusses sich aber durch die Stellschraube / aufs feinste einstellen läfst, so kann auch die Anzahl der in einer gewissen Zeit abzugebenden Tropfen aufs genaueste eingestellt werden, so dais die hierdurch erzielte Schmierung unter Verbrauch der zulässigen geringsten Oelmenge bemessen werden kann.
Hat sich dennoch das Lager aus irgend einer Veranlassung warm gelaufen, so genügt ein Druck auf die Stange k, Fig. 3, um das Ventil d1 beliebig weit und unabhängig von der Einstellung durch die Stellschraube / zu öffnen. Denn da die Stange k frei durch die Stellschraube / hindurchgeht und mit der Stange D verbunden ist. so wird der auf die Stange k ausgeübte Druck unmittelbar auf die Stange D und dadurch auf den Ventilzapfen dl übertragen. So lange dieser Druck dauert, fliefst auch das OeI in reichlicher, überschüssiger Menge in das Lager und verhindert dadurch ein Brennen desselben. Sobald aber die Stange k freigegeben wird , drückt die Feder G die Stange D wieder nach oben und schliefst den Ausflufs theilweise. Dieser Abschlufs kann aber nur in dem Mafse erfolgen, wie es die Stellung der Schraube / erlaubt, denn da dieselbe von der Bewegung der Stange k ganz unberührt bleibt, so mufs auch die Stange D beim Emporgehen wieder ihre frühere Stellung einnehmen, der Ventilzapfen d1 läfst also auch den vorher eingestellten Ausflufs. frei, und die Stärke der Schmierung erfolgt wiederum in der eingestellten Weise.
Beim Füllen des Schmiergefäfses wird nur die Füllschraube H gelöst und abgenommen. Das OeI wird dann durch die Oeffnung im Deckel F eingegossen, wobei die tief ausgefrästen Bohrungen der Nabe f eine Verstopfung oder Blasenbildung beim Einfüllen verhindern.
Ein fernerer Vortheil der Schmierbüchse besteht darin, dafs der Oelausflufs ohne Veränderung der Einstellung aufser der Arbeitszeit mit Leichtigkeit abgestellt werden kann. Da nach Abstellung der Betriebsmaschine ein weiteres Schmieren der Lager u. s. w. überflüssig wird, es aber zweckmäfsig ist, die verschiedenen Lager immer gleichmäfsig und in richtigem Verhältnifs zur Inanspruchnahme derselben zu ölen, so ist es nothwendig, dafs der Oelausflufs verhindert werden kann, ohne dafs die genaue Einstellung des Ausflusses dabei verändert wird. · Diese wichtige Aufgabe wird am leichtesten dadurch gelöst, dafs nach Feierabend die Füllschraube H zurückgedreht wird, so dafs sich das Ventil c schliefst, Fig. 4.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Eine Schmierbüchse für flüssigen Schmierstoff, gekennzeichnet durch eine unter Federdruck stehende, im Abflufs der Vorrichtung liegende Ventilstange ß, deren Ventilende mit einem die Tropfenbildung des abfliefsenden Oeles veranlassenden Zapfen d' versehen ist, während das andere Ende dieser Stange von einer durch die im Deckel angeordnete FUllschraube H hindurchgehenden Stellschraube / beeinflufst wird.
2. Bei der unter 1. gekennzeichneten Schmiervorrichtung die Anordnung einer mit der Ventilstange D vereinigten, im Innern der Stellschraube liegenden und aus dieser hervorragenden Druckstange k, zum Zwecke, den Oelabflufs unabhängig von der jeweiligen Einstellung beim Warmlaufen des Lagers durch einfachen Druck auf die Stange k im Ueberschufs öffnen zu können.
3. Bei der unter 1. gekennzeichneten Schmiervorrichtung die Anordnung der Füllschraube H derart, dafs durch Zurückdrehen derselben ohne Veränderung der Einstellung die Ventilstange D freigegeben und dadurch der Oelausflufs aufgehoben wird.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT45341D Regulirbare Tropfschmierbüchse Active DE45341C (de)

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