DE453386C - Vorrichtung zum Eintauchen von Gegenstaenden in Reinigungsbaeder o. dgl. - Google Patents
Vorrichtung zum Eintauchen von Gegenstaenden in Reinigungsbaeder o. dgl.Info
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06P—DYEING OR PRINTING TEXTILES; DYEING LEATHER, FURS OR SOLID MACROMOLECULAR SUBSTANCES IN ANY FORM
- D06P1/00—General processes of dyeing or printing textiles, or general processes of dyeing leather, furs, or solid macromolecular substances in any form, classified according to the dyes, pigments, or auxiliary substances employed
- D06P1/0096—Multicolour dyeing
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B08—CLEANING
- B08B—CLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
- B08B3/00—Cleaning by methods involving the use or presence of liquid or steam
- B08B3/04—Cleaning involving contact with liquid
- B08B3/045—Cleaning involving contact with liquid using perforated containers, e.g. baskets, or racks immersed and agitated in a liquid bath
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Eintauchen von Gegenständen,
wie zur Verzinnung bestimmten Platten oder zu Blechen oder Tafeln ausgewalzten Stabeisenstücken,
in Reinigungsbäder o. dgl. Das hierzu übliche Verfahren besteht darin, daß man die Gegenstände mit dem Ende einer
langen Zange faßt, wie sie zum Heben und Befördern von Metall gebraucht wird, und in
eine Flüssigkeit taucht, die in einem Trog oder Behälter befindlich ist. Dieses Verfahren
ist nicht nur schwierig auszuführen, sondern auch umständlich, und das Ergebnis ist gewöhnlich
nur eine Teilreinigung, die nicht zufriedenstellend ist, da der Gegenstand in unreinem und porösem Zustande zurückbleibt.
Der Hauptzweck der Erfindung besteht darin, eine einfache Vorrichtung zu schaffen, mittels deren das Eintauchen vollständig
und zufriedenstellend ausgeführt werden kann, ohne daß die einzutauchenden Gegenstände unzulässige Wärmeverluste erleiden.
Gemäß der Erfindung besteht das Eintauchgefäß in der Verbindung einer schwingenden
oder beweglichen Plattform zum Ein tauchen der darauf befindlichen Gegenstände in die Flüssigkeit im Behälter mit einer Vorrichtung,
um diese Plattform augenblicklich in die im Behälter enthaltene Flüssigkeit einzutauch'en
und schnell wieder in eine Stellung zurückzubringen, in der die eingetauchten
Gegenstände leicht davon entfernt werden können. Die Plattform wird in die Flüssigkeit
vorzugsweise mit Hilfe eines Hebels eingetaucht und dann aus der Tauchstellung mittels Gegengewichte in eine Stellung zurückgebracht,
in der die eingetauchten Gegenstände leicht von ihr entfernt werden können.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform einer Vorrichtung gemäß der Erfindung
beispielsweise schaubildlich dargestellt.
A ist das Eintauchgefäß und Ό die Plattform, mittels deren man die darauf liegenden
Gegenstände in die im Gefäß enthaltene Flüssigkeit eintaucht. Die Plattform sitzt auf
einer Spindel B, die in einen Schlitz C an einem Ende und eine Öffnung B am anderen
Ende des Behälters eingreift. Vermöge dieser Anordnung der Spindel kann die Plattform,
wenn es gewünscht wird, leicht aus dem Behälter entfernt werden, indem man die Spindel
aus dem Schlitz C heraushebt und sie in solcher Richtung herauszieht, daß ihr Ende
von der Öffnung B frei wird. Die Plattform ist gelocht und hat die Form eines H, so daß
die Flüssigkeit rund um die Gegenstände freien Zutritt'hat und diese gründlich einge-
taucht werden und ferner der Arbeiter bei R genügenden Raum für die Zange hat, um die
Gegenstände auf die Plattform zu legen und sie von dort zu entfernen. Die äußeren oder
freienEnden der Plattform sind bei D1 und D'2
aufwärts gebogen, damit die Gegenstände nicht abgleiten können, wenn die Plattform
in die Flüssigkeit im Behälter eingetaucht wird. F ist ein Fußhebel, der als Kniehebel
ίο ausgebildet und an der Spindel £ befestigt
ist. W bezeichnet die am Hebel F angebrachten Gegengewichte, die in Größe und Zahl je
nach dem Gewicht der Gegenstände auf der Plattform D veränderlich sind. Ein Bolzen
oder Stift von genügender Länge geht durch die Gewichte W hindurch bis zu einem
Hebel Y, der zum Anheben einer Spritzplatte 61 dient, wenn der Fußhebel F seine
wirksame Abwärtsbewegung ausführt; der
ao Hebel Y ist an einem Bolzen oder einer Spindel
K drehbar gelagert. Auf der entgegengesetzten Seite des Gefäßes A ist ein ähnlicher
Hebel bei / drehbar gelagert. Zum Ausführen einer Tauchung wird der Fußhebel F nach
unten gedrückt, wodurch die Plattform D nach unten gedreht und in die Flüssigkeit im
Behälter eingetaucht wird, so daß die auf der Plattform liegenden Gegenstände mit der
Tauchflüssigkeit behandelt werden. Bei Aufhebung des Drucks auf den Fußhebel F wird
die Plattform durch die Gegengewichte W in ihre Anfangslage zurückgedreht. Wenn der
Fußhebel abwärts gedrückt wird, wird gleichzeitig die Spritzplatte, wie erwähnt, gehoben,
so daß sie ein Verspritzen oder Herausschleudern der Flüssigkeit im Behälter hindert.
Zum Zwecke der Reinigung kann eine Handöffnung angeordnet sein und ebenso eine geeignete Einlaß- und Auslaßöffnung
zur Aufrechterhaltung des richtigen Flüssigkeitsstandes im Gefäß A.
Claims (4)
1. Vorrichtung zum Eintauchen von Gegenständen, wie zur Verzinnung bestimmten
Platten oder zu Blechen oder Tafeln ausgewalzten Stabeisenstücken, in Reinigungsbäder o. dgl., gekennzeichnet
durch ein Gefäß mit einer schwingenden oder beweglichen Plattform zur Aufnähme
der einzutauchenden Gegenstände in Verbindung mit einer Vorrichtung, um diese Plattform augenblicklich in die
Flüssigkeit im Behälter einzutauchen und sie schnell in eine Stellung zurückzubringen,
in der die eingetauchten Gegenstände leicht von ihr entfernt werden können.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Plattform
mittels eines Hebels in die Flüssigkeit eingetaucht und mit Hilfe von Gegenge-
._ wichten wieder aus der Tauchstellung entfernt wird.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gefäß mit
einer Spritzplatte versehen ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Spritzplatte
durch die der Plattform erteilte Bewegung betätigt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB453386X | 1926-02-16 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE453386C true DE453386C (de) | 1927-12-05 |
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ID=10436837
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET33073D Expired DE453386C (de) | 1926-02-16 | 1927-02-16 | Vorrichtung zum Eintauchen von Gegenstaenden in Reinigungsbaeder o. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE453386C (de) |
-
1927
- 1927-02-16 DE DET33073D patent/DE453386C/de not_active Expired
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