DE453377C - Zerkleinerungsvorrichtung, insbesondere fuer Eisenoxydgasreinigungsmasse - Google Patents

Zerkleinerungsvorrichtung, insbesondere fuer Eisenoxydgasreinigungsmasse

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DE453377C
DE453377C DEE32695D DEE0032695D DE453377C DE 453377 C DE453377 C DE 453377C DE E32695 D DEE32695 D DE E32695D DE E0032695 D DEE0032695 D DE E0032695D DE 453377 C DE453377 C DE 453377C
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crushing
gas cleaning
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iron oxide
oxide gas
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10KPURIFYING OR MODIFYING THE CHEMICAL COMPOSITION OF COMBUSTIBLE GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE
    • C10K1/00Purifying combustible gases containing carbon monoxide
    • C10K1/20Purifying combustible gases containing carbon monoxide by treating with solids; Regenerating spent purifying masses
    • C10K1/26Regeneration of the purifying material contains also apparatus for the regeneration of the purifying material

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Description

  • Zerkleinerungsvorrichtung, insbesondere für Eisenoxydgasreinigungsmasse. Bei der Zerkleinerung von klumpenden oder backenden Materialien von mehr oder. weniger großem Feuchtigkeitsgehalt, insbesondere von gebrauchter Eisenoxydgasreinigungsmasse, stößt man auf viele Schwierigkeiten. Bei Verwendung von Vorrichtungen, die bei der Zerkleinerung einen Druck auf die Masse ausüben, wird durch diese eine Vereinigung der einzelnen Teile hervorgerufen und die Klumpenbildung oder das Zusatn:menbacken noch verstärkt. Allmählich wird die ganze Vorrichtung mit einer derart pastosen oder klumpigen Masse angefüllt, daß das Zerkleinern infolge Verstopfung oder Verschmieren der gesamten Vorrichtung nicht «-eiter durchgeführt werden kann. Aus diesem Grunde sind Zerkleinerungsvorrichtungen, bei denen Brechwalzen oder ineinander greifend:e Brechzähne zur Verwendung kommen, hier nicht geeignet.
  • Es ist bereits vorgeschlagen worden, Torf im Gemisch mit Brenn- und Baustoffen in einer Vorrichtung zu zerkleinern, die eine mit .messerartigen Schlageisen besetzte Walze besitzt, deren Schlageisen durch entsprechende Öffnungen in zwei an die Walze heranreichenden wagerechten Wänden hindurchgehen. Für die Zerkleinerung von Gasreinigungsmasse hat man .eine Wende- und, Lüftungsvorrichtung vorgeschlagen, die über dem auf dem Boden ausgebreiteten Gut hin und her läuft und dieses mittels Zinkenwalzen bearbeiten. Ganz abgesehen davon, daß.. das Gut, um mittels dieser Vorrichtung zerkleinert zu werden, schon von Anfang an sehr locker sein muß, findet eine selbsttätige Reinigung der Zinken nicht statt, die daher schnell verschmutzen und nicht mehr zerkleinern können.
  • In der Praxis hat sich in den Gasanstalten bisher keine mechanische Zerkleinerungsvorriclitun.g der erwähnten Art zum Zerkleinern von Gasreinib ngsmassen einführen lassen. Das Zerkleinern wird vielmehr bis heute durch kostspielige und langwierige Handarbeit vorgenommen, indem man die auf dem Boden ausgebreiteten Massen durch Zerstampfen und Bearbeiten mit Schaufeln zerkleinert. Diese Handarbeit ist wegen der der Reinigungsmasse noch anhaftenden flüchtigen Bestandteile höchst ungesund.
  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Zerkleinern von leicht backendem und Klumpen bildendem Gut von wechselndem Feuchtigkeitsgehalt, insbesondere von ge= brauchter, eisenoxy dhaltiger Gasreinigungsmasse, mittels auf einem schnell drehbaren Zylinder angeordneter Zapfen, die durch entsprechende Öffnungen in zwei an die Zylinder heranreichenden Wänden gehen, und besteht darin, daß diese Wände Teil eines über ,dem Zylinder angeordneten Fülltrichters bilden, und daß -die Öffnungen so bemessen sind, daß die Zapfen beim Eintritt in den Fülltrichter eben hindurchgehen und dadurch gereinigt werden, und beim Austreten einen geringen Spielraum besitzen und Brecharbeit verrichten.
  • Zweckmäßig sind die Teile der Wandung des Fülltrichters, in denen die Austrittsdurchgänge für die Zapfen und das Gut liegen, zwecks Regelung der Durchgangsweite zwischen Wand und Brechorganen einstellbar.
  • Dieser Zerkleinerungsvorrichtung werden die zu zerkleinernden Stoffe, insbesondere die Gasreinigungsmasse, beständig in einer der Umdrehungsgeschwindigkeit und dem Fassungsvermögen der Schlagorgane angepaßten, aber nicht größeren Menge zugeführt, während das zerkleinerte Gut unmittelbar hinter der möglichst kurzen Brechzone in einen freien Raum fällt. Die Reinigung der Brechorgane von etwa anhaftenden Rassen erfolgt selbsttätig außerhalb der Brech- und Schlagzone während der Bewegung.
  • Da nur so viel Gut zugeführt wird, als die Schlagorgane verarbeiten können, entstehen vor der Brechzone keine Ansammlungen. Auch hinter dieser Zone können Ansammlungen nicht stattfinden, weil das zerkleinerte Material sofort ins Freie fällt. Die Schlagorgane werden ständig gereinigt, so daß eine Verschmierung nicht sattfindet. Diese Reinigung der Schläger erfolgt außerhalb der Brechzone, so daß auch das bei der Reinigung von den Schlägern abgestrichene Gut zur Verstopfung keinen Anlaß geben kann.
  • In der Zeichnung ist eine Zerkleinerungsvorrichtung gemäß der Erfindung beispielsweise :dargestellt.
  • Abb. i zeigt ein Schaubild der Brechvorrichtung mit teilweise entfernter Vordtrwand des Trichters und A:bb. a eine Aufsicht.
  • Der Zylinder a trägt auf seinem Umfang die nach außen vorspringenden Schlagorgane b. Diese Schlagorgane sind kurz und einfach in der Form und deshalb stark, so daß harte Stücke ohne Beschädigung der. Schläger gebrochen werden. Gegebenenfalls ist es vorteilhaft, diese Brechorgane nach einer oder mehreren um den Zylinder herumlaufenden Schraubenlinien anzuordnen. Auf diese Weise erhält man, z. B. bei der Bearbeitung großen blockförmigen Gutes, eine Brechwirkung, die allmählich von der einen Seite auf die andere übergeht. Die Klumpen stürzen infolgedessen besser zusammen und die Schlagorgane kommen nacheinander zur Wirkung, so daß ihre spezielle Schlagkraft bei gleichem Energieaufwand größer ist: Der z. B. aus Blech o. dgl. hergestellte trichterförmige Speisebehälter c` und c" über .dem Zylinder a :ist mit für den Austritt der Brechorgane vorgesehenen Öffnungen d versehen. Die Anordnung ist derart getroffen, daß das Gut vor und nach den .Öffnungen d genügend Raum findet. Die Länge der eigentlichen Brechzone mit engem Durchtritt (die Schlagzone) ist so kurz wie möglich gehalten; sie entspricht nur etwa der Wanddicke des Zuführungstrichters. Unmittelbar vor und hinter dieser Schlagzone erweitert sich der Raum- für das Gut beträchtlich.
  • Die in den Abbildungen dargestellten Eintrittsöffnungen für dlie Brechorgane im Speisebehälter bilden ein wesentliches Merkmal der neuen Vorrichtung. Diese Öffnungen in der den Austrittsöffnungen gegenüberliegenden Wand c', also in genügender Entfernung von der Schlagzone, lassen die Brechorgane mit geringem Zwischenraum durch, so daß immer eine gute Reinigung stattfindet, bevor das Organ seine Schlagwirkung ausübt.
  • Wie schon erwähnt, lassen dagegen die Austrittsöffnungen einen größeren Raum für die Brechorgane frei. In Abb. i erreicht man die Einstellbarkeit der Öffnungen ,dadurch, daß die Wand c" verschiebbar angeordnet ist.
  • Der Zylinder, der die Brechorgane trägt, läuft in Lagern, von denen in der Zeichnung nur das vordere dargestellt ist.
  • Die Zylinderachse trägt eine Riemenscheibe e o. dgl., die mittels Riemen f und Riemenscheibe g die Achse h antreibt, wodurch die Rüttelbewegungen des Siebes h be-«nirkt werden. Mit diesem Siebe kann gegebenenfalls eine Fördervorrichtung o. dgl. in Verbindung stehen, welche einen Teil des Gutes, der nicht durch das Sieb hindurchgeht, nach dem Speisebehälter zurückführt.
  • In Abb. a ist eine Aufsicht auf den. Speisebehälter und den unter seiner Öffnung stehenden Zylinder mit den Brechorganen dargestellt. Die Brechorgane sind hier schraubenförmig um den Zylinder herumlaufend angeordnet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Zerkleinern von leicht backendem und Klumpen bildendem Gut von wechselndem Feuchtigkeitsgehalt, insbesondere von gebrauchter Eisenoxydgasreinigungsmasse, mittels auf einem schnell drehbaren Zylinder angeordneter Zapfen, die durch entsprechende Öffnungen in zwei an den Zylinder heranreichenden Wänden gehen, dadurch gekennzeichnet, daß diese Wände Teile eines über dem Zylinder angeordneten Fülltrichters bilden und daß die öffnungen so bemessen sind, daß die Zapfen beim Eintritt in den Fülltrichter eben hindurchgehen und dadurch gereinigt werden und beim Austreten einen geringen Spielraum besitzen und Brecharbeit verrichten. z. Vorrichtung nach Anspruch r , dadurch gekennzeichnet, daß die Teile der Wandung des Fülltrichters, in denen die Austrittsdurchgänge für die Zapfen und das Gut liegen, zwecks Regelung der Durchgangsweite zwischen Wand und Brechorganen einstellbar sind.
DEE32695D 1924-07-04 1925-06-26 Zerkleinerungsvorrichtung, insbesondere fuer Eisenoxydgasreinigungsmasse Expired DE453377C (de)

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DE (1) DE453377C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1033639B (de) * 1952-01-05 1958-07-10 Phrix Werke Ag Verfahren zum Erneuern der Kornoberflaeche von eisenhydroxyd-haltigen Gasreinigungsmassen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1033639B (de) * 1952-01-05 1958-07-10 Phrix Werke Ag Verfahren zum Erneuern der Kornoberflaeche von eisenhydroxyd-haltigen Gasreinigungsmassen

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