DE453138C - Apparat zur Erzielung kuenstlicher Atmung - Google Patents

Apparat zur Erzielung kuenstlicher Atmung

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DE453138C
DE453138C DEE34086D DEE0034086D DE453138C DE 453138 C DE453138 C DE 453138C DE E34086 D DEE34086 D DE E34086D DE E0034086 D DEE0034086 D DE E0034086D DE 453138 C DE453138 C DE 453138C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61HPHYSICAL THERAPY APPARATUS, e.g. DEVICES FOR LOCATING OR STIMULATING REFLEX POINTS IN THE BODY; ARTIFICIAL RESPIRATION; MASSAGE; BATHING DEVICES FOR SPECIAL THERAPEUTIC OR HYGIENIC PURPOSES OR SPECIFIC PARTS OF THE BODY
    • A61H31/00Artificial respiration by a force applied to the chest; Heart stimulation, e.g. heart massage
    • A61H31/02Iron lungs

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Description

  • Apparat zur Erzielung künstlicher Atmung. Die Erfindung bezieht sich auf einen Apparat zur Erzielung künstlicher Atmung, der aus einem gewölbten, am Rande mit einer ringsum laufenden Dichtung versehenen Schild besteht, welcher derart an der zu behandelnden Person befestigt wird, daß zwischen Brust und Bauch einerseits und dem Schild anderseits ein abgeschlossener Raum entsteht, in welchem die Luft verdünnt und verdichtet werden kann. In die Leitungen, welche von der die Druck- und Saugwirkung erzeugenden Vorrichtung zum Innenraum des Schildes führen, ist in bekannter Weise ein Druck-und ein Saugwindkessel eingebaut. Das wesentliche Kennzeichen der neuen Vorrichtung besteht darin, daß diese Kessel mit voneinander unabhängigen Regulierventilen und Druckmeßvorrichtungen versehen sind, zum Zwecke, die Stärke der angewendeten Druck-und Saugwirkungen gesondert und nach Belieben einstellen zu können.
  • In der Abbildung, die ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes darstellt, ist i eine elektrisch betriebene Membranluftpumpe, die mittels der Leitungen 2, 2 an den Steckkontakt 3 einer Lichtleitung angeschlossen werden kann. Mit q. ist ein Saugwindkessel, mit 5 ein Druckwindkessel bezeichnet; 6 und 7 sind die Rohrleitungen, welche diese ZVindkessel mit der Membranpumpe i verbinden. Jeder der beiden Windkessel ist beim gezeichneten Ausführungsbeispiel an der Oberseite mit einem Ventil (Hahn, Schieber o. dgl.) 8 bzw. 9 versehen, welches die Möglichkeit gibt, den Inhalt des Windkessels mit der 'Atmosphäre zu verbinden. Der diese Verbindung mit der Atmosphäre herstellende Ventilhahn oder Schieberquerschnitt kann mittels des Drehknopfes io bzw. i i zwischen den Grenzen Null (vollständiges Schließen) und der Einstellung des vollen Durchgangsquerschnittes beliebig geregelt werden. Um den in beiden Windkesseln herrschenden Druck ständig kontrollieren zu können, sind beide Windkessel mittels der Leitungen 12, 13 an je ein Quecksilbermanometer 1¢ bzw. 15 angeschlossen, dessen Stand an geeigneten Skalen eines gemeinsamen Skalenbrettes 16 abgelesen werden kann.
  • Die beiden Windkessel stehen durch je einen Schlauch 17 bzw. 18 mit einem Dreiweghahn i9 in Verbindung, der, je nach der Stellung seiner Kurbel-,o, mittels des Schlauches z 1 den Innenraum des gewölbten, dicht gegen Brust und Bauch des Patienten anliegenden Schildes 22 entweder mit dem Druck- oder mit dem Saugwindkessel verbindet.
  • Der wesentliche Fortschritt der neuen Vorrichtung besteht darin, daß man mit Hilfe der beiden regulierbaren Ventile 8, 9 die Stärke sowohl der Druckwirkung und unabhängig davon die Stärke der Saugwirkung nach Belieben einstellen kann, während der Dreiweghahn seinerseits die Möglichkeit bietet, unbeeinflußt von dieser Regelung der Intensitäten die Dauer der Druck- bzw. Saugeinwirkung auf den Patienten innerhalb beliebiger Grenzen und in wählbarer Aufeinanderfolge zu verändern. Dabei hat es sich als zweckmäßig erwiesen, diesen Dreiweghahn nicht am Schild, sondern mittels geeigneter Klemmschrauben 23 an der Randleiste 24 des Tisches zu befestigen, auf welchem der zu behandelnde Patient liegt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCI3: Apparat zur Erzielung künstlicher Atmung, der aus einem gewölbten, am Rande mit einer ringsum laufenden Dichtung versehenen Schild besteht, welcher derart an einer Person befestigt wird, daß zwischen Brust und Bauch einerseits und dem Schilde anderseits ein luftdicht abgeschlossener Raum entsteht, in welchem die Luft verdünnt und verdichtet werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß in die Leitungen (7, 6), welche von der die Druck-und Saugwirkung erzeugenden Vorrichtung (I) zum Innenraum des Schildes (22) führen, in an sich bekannter Weise ein Druck- (5) und ein Saugwindkessel (¢) eingebaut sind, welche mit voneinander unabhängigen Regulierventilen (9; 8) und Druckmeßvorrichtungen (i5, 14) versehen sind, zum Zwecke, die Stärke der angewendeten Druck- und Saugwirkungen gesondert und nach Belieben einstellen zu können.
DEE34086D 1925-08-12 1926-05-08 Apparat zur Erzielung kuenstlicher Atmung Expired DE453138C (de)

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