DE538578C - Einrichtung zur wechselweisen Erzeugung von Druck und Unterdruck fuer Heilzwecke - Google Patents

Einrichtung zur wechselweisen Erzeugung von Druck und Unterdruck fuer Heilzwecke

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DE538578C
DE538578C DE1930538578D DE538578DD DE538578C DE 538578 C DE538578 C DE 538578C DE 1930538578 D DE1930538578 D DE 1930538578D DE 538578D D DE538578D D DE 538578DD DE 538578 C DE538578 C DE 538578C
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piston
pressure
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valve
chamber
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HENRI ROBERT HOCHSTRASSER
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61HPHYSICAL THERAPY APPARATUS, e.g. DEVICES FOR LOCATING OR STIMULATING REFLEX POINTS IN THE BODY; ARTIFICIAL RESPIRATION; MASSAGE; BATHING DEVICES FOR SPECIAL THERAPEUTIC OR HYGIENIC PURPOSES OR SPECIFIC PARTS OF THE BODY
    • A61H9/00Pneumatic or hydraulic massage
    • A61H9/005Pneumatic massage
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61HPHYSICAL THERAPY APPARATUS, e.g. DEVICES FOR LOCATING OR STIMULATING REFLEX POINTS IN THE BODY; ARTIFICIAL RESPIRATION; MASSAGE; BATHING DEVICES FOR SPECIAL THERAPEUTIC OR HYGIENIC PURPOSES OR SPECIFIC PARTS OF THE BODY
    • A61H2205/00Devices for specific parts of the body
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Description

  • Einrichtung zur wechselweisen Erzeugung; von Druck@und Unterdruck für Heilzwecke Der Gegenstand der Erfindung bezieht sich auf eineEinrichtung zur wechselweisenErzeugung von Druck und Unterdruck, die insbesondere für die Verbindung mit Apparaten zur Behandlung des Kopfhaares bestimmt ist. Derartige Apparate bestehen gewöhnlich aus einer beispielsweise als Helm ausgebildeten Kammer, in der die Druckschwankungen vor sich gehen, einer Unterdruckquelle und einer Steuerung, durch die die Druckschwankungen hindurchgeführt werden.
  • Bei bekannten Einrichtungen dieser Art ist die Steuerung in die zur Unterdruckquelle führende Leitung eingebaut. Dadurch ergibt sich der Übelstand, daß bei der Behandlung der Kopfhaut sich lösende Haare und Schuppen sowie Staub in die Steuerung gelangen, sich dort absetzen und die Einrichtung schnell unbrauchbar machen können. Ein weiterer Nachteil der bekannten Einrichtungen besteht darin, daß dort das Vakuum auf die Seitenwand des Steuerkolbens wirkt, so daß dieser gegen die Zylinderwand gesaugt wird, wodurch seine Bewegung stark gehemmt und die Leistungsfähigkeit des Apparates beeinträchtigt wird. Außerdem haben bei den bekannten Steuerungen die -hin und her gehenden Teile die Neigung, im Totpunkt - stehenzubleiben.
  • Alle diese Übelstände kommen bei der den Gegenstand der Erfindung bildenden Einrichtung in Fortfall. Diese unterscheidet sich -v an den bekannten im wesentlichen dadurch, daß die Steuerung nicht in die die Saug- und Druckkammer mit der Unterdruckquelle verbindende Leitung eingeschaltet, sondern von `ihr abgezweigt ist, und daß der Unterdruck zum größten Teil auf die Stirnseite des Kolbens wirkt, der mit dem zum Schließen der ins Freie führenden öffnung bestimmten Ventil verbunden ist. Weitere Verbesserungen beziehen sich auf eine besondere Ausbildung der Steuerung, die eine Änderung der Druckwechselzahl ermöglicht.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung in Anwendung auf einen Apparat zur Behandlung der Kopfhaut beispielsweise, und zwar in einem senkrechten Mittelschnitt, veranschaulicht. -Wie die Zeichnung erkennen läßt, umfaßt der Apparat einen Helm a aus beliebigem, nachgiebigem oder starrem, aber luftdichtem Stoff, beispielsweise Gummi. In dem Rande b des Helmes sind Kammern b1 vorgesehen, die dazu bestimmt sind, die Dichtigkeit zu erhöhen. Wenn nämlich in der Nähe einer dieser Kammern eine Undichtheit auftritt, werden durch die dort angesaugte Luft die Wände des Helmes gegen den Kopf gelegt, wodurch die Undichtheit beseitigt wird.
  • Der Helm ist durch einen Schlauch c mit einer Vakuumpumpe d verbunden. Diese besteht beispielsweise aus einer Wirtzschen Vakuumpumpe, bei der ein durch eine Öff- nung gehender Wasserstrahl benutzt wird, um die Luft anzusaugen und das Vakuum zu schaffen. Zwischen dem Helm und der Pumpe ist der Verteiler eingeschaltet. Dieser besteht aus einer Kapsel e, die durch ein Gelenk q an den kleinen ringförmigen Hohlraum dl angeschlossen ist, in den hinein die Pumpe die Luft saugt. Die Kapsel e enthält eine Kammer r sowie einen zylindrischen Hohlraum f, in dem sich ein Kolben i bewegen kann. Der Kolben ist mit einem Kegelventil k versehen, durch das eine öffnung s abgeschlossen werden kann, die die Kammer g mit der Außenluft verbindet. Die Kammer g steht mit der Kammer r durch eine Leitung o in Verbindung, die durch ein Regulierungsventil p überwacht wird.
  • Die Wirkungsweise ist folgende: Der Kolben i ruht mit seinem Ventil k unter der Wirkung seines Gewichtes auf dem Rande der Öffnung s auf und schließt diese ab. Wird die Pumpe d in Tätigkeit gesetzt, so erzeugt sie unter dem Kolben i einen luftverdünnten Raum. Oberhalb des Kolbens herrscht in der Kammer r ein höherer Druck, so daß der Kolben in seiner unteren Lage verbleibt. Das Vakuum überträgt sich durch die Leitung c auf das Innere des Helmes ca und überträgt sich durch den engen Durchgang o langsam auch auf die Kammer r. Es tritt dann ein Augenblick ein, in dem die Luftleere in dieser Kammer einen solchen Wert annimmt, daß der auf den Kolben i ausgeübte Druck kleiner wird als der unterhalb des Kolbens durch die Außenluft ausgeübte, obgleich die Oberseite des Kolbens erheblich größer ist als die wirksame Fläche des Ventilkegels k. Der Kolben hebt sich dann, und die Luft tritt in die Kammer g und dadurch auch in den Helm ein. Die Luft dringt aber nur langsam durch die Leitung o ein, so daß der Kolben eine Weile angehoben bleibt. Sobald der Druck in r einen genügenden Wert erreicht hat, geht der Kolben wieder nach unten, wodurch die öffnung s geschlossen wird. Das Spiel wiederholt sich dann dauernd in der beschriebenen Weise.
  • Die Kammer g spielt die Rolle der Verzögerung der Kolbenbewegungen sowie der Verhinderung allzu schneller Druckänderungen. Die Änderungen sind um so langsamer, je größer die Kammer g ist. Außerdem kann man mit Hilfe des Ventils p eine Regelung herbeiführen.
  • Aus dem Gesagten ergibt sich, daß beim Betrieb des Apparates eine Reihe von Saugwirkungen erzielt wird, die mit Wiederherstellung des normalen Druckes abwechseln, und daß diese Druckschwankungen sich auf das Innere des Helmes auswirken. Herrscht irrt Helm Unterdruck, so ist die Kopfhaut dem Druck des Blutes ausgesetzt, das infolgedessen zuströmt, da der Blutdruck nicht durch den äußeren Druck ausgeglichen wird. Wird der normale Druck wieder hergestellt, so weicht das Blut wieder zurück. Es findet also in der Haut eine Erhöhung des Blutumlaufes und eine bessere Ernährung der Zellen statt, wodurch die Unzuträglichkeiten der Lichtanlage, der Hauptursache des Haarausfalls, beseitigt werden.
  • Es ist noch zu bemerken, daß im Innern des Helmes Warzen t vorgesehen sind, die verhindern, daß der Helm sich dicht an däs Haar anlegt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Einrichtung zur wechselweisen Erzeugung von Druck und Unterdruck, insbesondere bei Apparaten zur Behandlung des Kopfhaares mit einer beispielsweise als Helm ausgebildeten-Kammer, in der die Druckschwankungen vor sich gehen, einer Unterdruckquelle und einer Steuerung, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung von der die Kammer (a) "mit der Unterdruckquelle (d) verbindenden Saugleitung parallel abgezweigt ist und der Unterdruck zum größten Teil auf die Stirnseite des Kolbens (i) wirkt, der mit dem zum Schließen der ins Freie führenden Öffnung bestimmten Ventil (k) verbunden ist.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung zwei Hohlräume enthält, zwischen denen sich der Kolben verschiebt, und zwar einen (g), der das Ventil (k) enthält, während der andere (r) mit dem erstgenannten Hohlraum (g) durch einen engen Durchgang (o) zwecks Verlangsamung der Druckwechsel in Verbindung steht.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnung für den Umführungskanal (o) bei der tiefsten Stellung des Kolbens (i) innerhalb der unteren Kolbenfläche liegt, so daß, wenn der Kolben sich in der Stellung befindet, in der die Verbindung mit der Außenluft abgeschlossen ist, die Unterdruckquelle auf die obere sowie auf einen Teil der unteren Kolbenfläche wirkt, während der Druck der Außenluft auf den anderen, das Ventil (k) bildenden Teil der Kolbenunterseite wirkt.
DE1930538578D 1930-08-17 1930-08-17 Einrichtung zur wechselweisen Erzeugung von Druck und Unterdruck fuer Heilzwecke Expired DE538578C (de)

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Cited By (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2825328A (en) * 1956-09-25 1958-03-04 Malvin H Olsen Scalp loosening tension band
US5099830A (en) * 1989-11-16 1992-03-31 Azz International Co., Ltd. Hydraulic breast enhancer
DE4304091A1 (de) * 1993-02-11 1994-08-18 Frenkel Gmbh Massagegerät
US11484463B2 (en) 2016-04-04 2022-11-01 EIS GmbH Compression wave massage device
US12090110B2 (en) 2015-03-13 2024-09-17 Novoluto Gmbh Stimulation device having an appendage
US12171709B2 (en) 2019-01-24 2024-12-24 Novoluto Gmbh Stimulation device for a male penis
US12251351B2 (en) 2018-04-04 2025-03-18 Novoluto Gmbh Device for stimulating the clitoris using a variable pressure field and method for generating a variable pressure field
US12329710B2 (en) 2016-10-05 2025-06-17 Novoluto Gmbh Stimulation apparatus

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