DE453081C - Motoraufhaengung fuer elektrische Fahrzeuge - Google Patents

Motoraufhaengung fuer elektrische Fahrzeuge

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Publication number
DE453081C
DE453081C DES74429D DES0074429D DE453081C DE 453081 C DE453081 C DE 453081C DE S74429 D DES74429 D DE S74429D DE S0074429 D DES0074429 D DE S0074429D DE 453081 C DE453081 C DE 453081C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
motor
electric vehicles
engine suspension
shafts
wheel axis
Prior art date
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Expired
Application number
DES74429D
Other languages
English (en)
Inventor
Fritz Rampacher
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Schuckertwerke AG filed Critical Siemens Schuckertwerke AG
Priority to DES74429D priority Critical patent/DE453081C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE453081C publication Critical patent/DE453081C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61CLOCOMOTIVES; MOTOR RAILCARS
    • B61C9/00Locomotives or motor railcars characterised by the type of transmission system used; Transmission systems specially adapted for locomotives or motor railcars
    • B61C9/38Transmission systems in or for locomotives or motor railcars with electric motor propulsion

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Arrangement Or Mounting Of Propulsion Units For Vehicles (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 28. NOVEMBER 1927
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 201 GRUPPE
Es ist bekannt, bei Fahrzeugantrieben mit zwischen Antriebsmotor und Laufradachse angeordnetem Zahnrädergetriebe die schädliche Wirkung der im Betriebe auftretenden Stoßkräfte durch die Art der Motoraufhängung zu verringern. Insbesondere ist - eine Motoraufhängung bekannt geworden, bei der unerwünschte Drehbewegungen der Motorachse um die Laufradachse und umgekehrt
ίο durch eine im wesentlichen vertikale Parallelverschiebung des Motors verhindert'werden. Dadurch sollen alle durch plötzliche Beschleunigung oder Verzögerung der Ankerdrehung verursachten Stöße vom' Zahnrädergetriebe ferngehalten werden.
Die Parallelverschiebung des Motors wird bei der zuletzt erwähnten Ausführung dadurch erzielt, daß an einem vom Untergestell des Fahrzeugs bis fast auf die Schienenoberkante herabreichenden Bock wagerechte Gelenkstangen gelagert sind, an deren anderes Ende das Motorgehäuse angelenkt ist. Das ergibt aber eine unbequeme Gesamtanordimng.^ Außerdem hat die bekannte Motoraufhängung den Nachteil, daß das in den Gelenken vorhandene Spiel sich in Verbindung mit der Durchbiegung der verhältnismäßig langen wagerechten Gelenkstangen unter Umständen störend bemerkbar macht. Dieser Nachteil wird vermieden und zugleich auch eine in konstruktiver Hinsicht befriedigendere Lösung der eingangs erwähnten Aufgabe geschaffen, indem gemäß der vorliegenden -Erfindung der Motor an mindestens einer am Untergestell des Fahrzeugs drehbar gelagerten, quer zur Laufradachse gerichteten, im wesentlichen wagerechten Welle mittels fest auf der Welle sitzender paralleler Arme gelenkig aufgehängt ist. ■. . - Vor einer anderen bekannten Einrichtung, bei der an Stelle einer am Fahrzeuguntergestell gelagerten, quer zur Laufradachse gerichteten Welle ein aus zwei bis drei Doppelhebeln zusammengesetztes Hebelgestänge angeordnet ist, hat der Erfindungsgegenstand den Vorzug erheblich größerer Einfachheit und Zweckmäßigkeit.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist auf der Zeichnung in Vorder- und Seitenansicht dargestellt. Dicht unterhalb des Untergestells g sind etwa in dessen Mitte in Hängelagern h und A1 zwei in der Längsrichtung des Fahrzeugs nebeneinanderliegende ~WHgerechte Wellen w und W1 drehbar gelagert. Auf jede dieser Wellen sind in unmittelbarer Nähe der Hängelager zwei wagerechte Arme k und kt aufgekeilt, an deren Ende mittels vertikaler Stangenpaare s und S1 einerseits das Motorgehäuse m, anderseits ein vom Stützlager/? ausgehender Arm r aufgehängt ist.
Tritt nun z. B. beim Überfahren eines Schienenstoßes eine plötzliche Hebung der
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Frit\ Rampacher in Berlin-Charlottenbiirg.
Laufradachse ein, so bewegt sich das Untergestell g relativ zur Radachse um einen entsprechenden Betrag nach unten. Infolgedessen müssen sich die Arme k und A1 unter Drehung der Wellen w und W1 etwas schräg nach oben verstellen/ und zwar wirkt die nach oben drückende Kraft am stärksten auf diejenigen Arme ein, die der Laufradachse zunächst liegen. Durch die Torsionsspannung ίο der Wellen gleichen sich aber bei jeder Welle die beiden Drehmomente in der Weise aus, daß die am Motorgehäuse angelenkten Arme sich um einen ebenso großen Winkel gegenüber der ursprünglichen wagerechten Lage verstellen wie die der Laufradachse zunächstliegenden Arme. Das Motorgehäuse wird also parallel zur Laufradachse um einen ebenso großen Betrag wie diese aufwärts verschoben. Damit ist die für das Zahnrädergetriebe so schädliche, durch Beschleunigungen oder Verzögerungen des Motorankers hervorgerufene Stoßwirkung völlig vermieden.
Der Hauptvorteil der den Gegenstand der Erfindung bildenden Einrichtung liegt in der Möglichkeit, die zur gelenkigen Aufhängung des Motors dienenden wagerechten Wellen dicht unterhalb des Fahrzeuggestells anzuordnen, so daß ein vom Untergestell bis fast zur Schienenoberkante herabreichender Bock entbehrlich ist. Ein weiterer, mit der Anordnung vertikaler statt horizontaler Gelenkstangen zusammenhängender Vorteil besteht darin, daß sich etwa in den Gelenken auftretendes Spiel weit weniger als toter Gang bemerkbar macht als bei der bekannten Einrichtung, da beim Erfindungsgegenstande keine einer Durchbiegung besonders ausgesetzten wagerechten Gelenkstangen vorhanden sind.
Der der Laufradachse zunächstliegende Aufhängepunkt kann auch, statt an einem Arm r des Stützlagers p, unmittelbar an diesem selbst angeordnet sein, was zu einer noch gedrängteren Anordnung führt.
Die Anordnung der beiden Wellen w und W1 dicht nebeneinander in der Mitte des Untergestells g ergibt die vorteilhafteste Gesamtanordnung und gestattet, gemeinsame Lagerböcke für beide Wellen zu verwenden. Natürlich kann man, wenn in der Mitte kein Platz ist, die Wellen auch nach außen verlegen oder die eine nach außen und die andere nach innen und sie in getrennten Lagerböcken lagern.
Die beschriebene Einrichtung läßt sich noch dadurch vereinfachen, daß statt zweier Wellen w und IV1 nur eine einzige angeordnet wird. Die Angriffspunkte der vertikalen Gelenkstangen am Motorgehäuse werden in diesem Falle zweckmäßig in eine Vertikalebene gelegt, die etwa in der Mitte zwischen den beiden Laufrädern verläuft.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Motoraufhängung für elektrische Fahrzeuge, bei der durch eine im wesentlichen vertikale Parallelverschiebung des Motors eine Drehung der Motorachse um die Radachse und umgekehrt verhindert wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Motor an mindestens einer am Untergestell des Fahrzeugs drehbar gelagerten, quer zur Laufradachse gerichteten, im wesentlichen wagerechten Welle (w bzw. W1) mittels fest auf der Welle sitzender paralleler Arme (k, k{) gelenkig aufgehängt ist.
  2. 2. Motoraufhängung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei an den Enden des Motorgehäuses (tri) angreifende Aufhängungen vorgesehen sind, wobei die zugehörigen Wellen [W1W1) dicht nebeneinander etwa in der Mitte des Untergestells (g·) gelagert sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    BERLIN. GE13KUCKT IN 3ER
DES74429D 1926-05-11 1926-05-11 Motoraufhaengung fuer elektrische Fahrzeuge Expired DE453081C (de)

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DE453081C true DE453081C (de) 1927-11-28

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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1089405B (de) * 1958-02-01 1960-09-22 Krauss Maffei Ag Lagerung der Antriebsmotoren in elektrischen Drehgestellokomotiven grosser Leistung
US3244118A (en) * 1961-08-31 1966-04-05 Gen Steel Ind Inc Rapid transit trucks
FR2369133A1 (fr) * 1976-10-30 1978-05-26 Maschf Augsburg Nuernberg Ag Montage et suspension pour bogies de motrices ferroviaires electriques a grande vitesse
DE2822991A1 (de) * 1978-05-26 1979-11-29 Bbc Brown Boveri & Cie Triebfahrzeug
FR2426600A1 (fr) * 1978-05-26 1979-12-21 Bbc Brown Boveri & Cie Vehicule de traction

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