DE452809C - Baum zum Nassbehandeln, insbesondere zum Bleichen, Faerben usw. von Webketten und Geweben in stehender Stellung - Google Patents

Baum zum Nassbehandeln, insbesondere zum Bleichen, Faerben usw. von Webketten und Geweben in stehender Stellung

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DE452809C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B5/00Forcing liquids, gases or vapours through textile materials to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing impregnating
    • D06B5/12Forcing liquids, gases or vapours through textile materials to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing impregnating through materials of definite length

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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Description

  • Baum zum Naßbehandeln, insbesondere zum Bleichen, Färben usw. von Webketten und Geweben in stehender Stellung. Die bisher zur Anwendung gebrachten Bäume tragen zwar in manchen Fällen verstellbare Endscheiben zum Halten der Garnkettenfäden oder Gewebe. Die Verwendung von nur zwei unter Umständen auch verstellbaren Endscheiben hat aber, falls die mit Garn bewickelten Bäume stehend fortbewegt werden oder das auf demselben befindliche Textilwickelgut in stehender Lage des Baumes gebleicht oder gefärbt wird, im Gefolge, daß sich das Garn leicht setzt, so daß zwischen Baumscheibe und Garnwickel ein freier Zwischenraum entsteht, durch welchen die Flotte, Wasser oder Luft austritt: Dies hat wiederum zur Folge, daß die Naßbehandlung des Wikkeis nicht gleichmäßig ist. Je länger ein solcher Baum und je schwerer das Gewicht des Garn- oder Gewebewickels ist, desto mehr setzt sich der Wickel achsial zusammen.
  • Um diese ungünstige Wirkung beim Behandeln von Textilgutwickeln in stehender Stellung zu beseitigen, wird der Erfindung gemäß der durchlochte Zylinderteil des Baumes zwecks Behandlung von Webketten außer mit den beiden Endscheiben noch mit einer oder mehreren feststellbaren Zwischenscheiben versehen, und zwecks Behandlung aufgewickelter Gewebe werden die Endscheiben nach dem Wickelgut zu verschiebbar und selbsttätig federnd ausgebildet.
  • Die Abb. i zeigt ein Ausführungsbeispiel des Baumes mit Zwischenscheiben in der Ansicht und die Abb. a ein Ende desselben im Schnitt mit federnder Endscheibe.
  • Es ist hierbei a der durchlochte Baum, der mit seinen Flanschend gegebenenfalls an den Saugstutzen einer Pumpe zwecks Hindurchführung der Flotte oder einer anderen Flüssigkeit oder von Luft angeschlossen wird. b sind die üblichen, am Ende des Baumes angeordneten Scheiben, c die erwähnten mittleren feststellbaren Tragscheiben. Das auf den Baum aufgewickelte Kettengarn wird somit in seiner Breite in mehrere Abschnitte zerteilt, so daß bei stehender Anordnung des Baumes die Höhe der einzelnen Garnsäule geringer wird und die Gewichtswirkung nicht mehr den schädlichen Einfluß hervorzurufen vermag. Die Tragscheiben c können fest oder verstellbar angeordnet sein.
  • Bei der Behandlung von Geweben wird der Raum zwischen den Baumscheiben infolge der ungleichen Breiten der Gewebe oft nicht vollkommen ausgefüllt, so daß leicht zwischen Webkante und Baumscheibe ein Zwischenraum verbleibt und die Behandlungsflotte an dieser Stelle ungehindert durch die Löcher des Baumes hindurchzutreten vermag. Um dies zu vermeiden, ordnet man in an sich b.ekannter Weise die Endscheiben des Baumes zweckmäßig verstellbar an, so daß man sie gegen die Webkante entsprechend der Gewebebreite verschieben kann. Da aber die Gewebe mit ihren Webkanten oft nicht gleichmäßig übereinanderliegen, alsb seitlich nicht so gleichmäßig vorstehend aufgewickelt werden, wie dies erwünscht ist, sollen der Erfindung gemäß die Endscheiben nicht nur verschiebbar, sondern unter Federdruck stehend angeordnet werden und die Druckwirkung der Feder regelbar sein. Eine solche Ausführungsform zeigt die Teilabb. a im Schnitt.
  • Es ist hierbei wiederum a der gelochte Baum, d der Dichtungsflansch und b die in diesem Falle auf dem Baum verschiebbare Endscheibe. Die äußere Umfläche des Dichtungsflansches ist mit Gewinde e versehen, auf welchem ein Ring/ verschraubbar ist. Zwischen diesem Ring und der Baumscheibe b ist eine Schraubenfeder g angeordnet, die durch Verstellung des Ringes f nachgespannt werden kann, so daß die Baumscheibe unter dem erforderlichen Druck selbsttätig gegen die Webkante angepreßt wird. Soll schmales Gewebe auf einem solchen Baum behandelt werden, dann wird man den Baum nur mit einer Mittelscheibe c versehen, zwei Bahnen auf den Baum aufwickeln, und zwar so, daß die inneren Webkanten dicht an der Scheibe c anliegen, während die äußeren Webkanten sich an die verstellbare Baumscheibe b selbsttätig legen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Baum zum Naßbehandeln, insbesondere zum Bleichen, Färben usw. von Webketten und Geweben in stehender Stellung, dadurch gekennzeichnet, daß der Baum (a) zwecks Behandlung von Webketten außer mit den beiden Endscheiben (b) noch mit einer oder mehreren feststellbaren Zwischenscheiben (c) versehen ist, und daß vornehmlich zwecks Behandlung aufgewickelter Gewebe die Endscheiben (b) nach dem Wickelgut zu verschiebbar und selbsttätig federnd ausgebildet sind.
DEK96810D 1925-11-27 1925-11-27 Baum zum Nassbehandeln, insbesondere zum Bleichen, Faerben usw. von Webketten und Geweben in stehender Stellung Expired DE452809C (de)

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