DE45250C - Verfahren und Maschine zur Herstellung von Wellblech mit Wellen von schwalbenschwanzförmigem Querschnitt - Google Patents

Verfahren und Maschine zur Herstellung von Wellblech mit Wellen von schwalbenschwanzförmigem Querschnitt

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DE45250C
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Germany
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT45250D
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English (en)
Original Assignee
J. WEICHHART in San Francisco, Kalifornien, V. St. A
Publication of DE45250C publication Critical patent/DE45250C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D13/00Corrugating sheet metal, rods or profiles; Bending sheet metal, rods or profiles into wave form
    • B21D13/02Corrugating sheet metal, rods or profiles; Bending sheet metal, rods or profiles into wave form by pressing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bending Of Plates, Rods, And Pipes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
förmigem Querschnitt.
Vorliegende Erfindung betrifft die Herstellung von gerippten Blechen zur Aufnahme des Verputzes bei Decken oder Wänden der Wohnungen, und besteht das Wesen derselben in der Schaffung einer neuen Maschine zum Biegen der Metallbleche.
Zunächst werden in Metallblechen parallele Vertiefungen von' gleichmäfsiger Breite und Tiefe und rechtwinkligem Querschnitt erzeugt und dann diese Vertiefungen derartig gebogen, dafs sie einen schwalbenschwanzförmigen Querschnitt erhalten. Diese Operationen werden mit Hülfe zweier Mechanismen ausgeführt, in welche das Metall nach und nach mittelst Leitvorrichtungen eingeführt wird, um stufenweise darin weiter befördert zu werden und schliefslich, mit schwalbenschwanzförmigen Rippen versehen, herauszutreten.
Auf beiliegenden Zeichnungen wird durch Fig. ι in Seitenansicht, durch Fig. 2 im Grundrifs, durch Fig. 4 im Schnitt nach x-x, Fig. 1 und 2, die Vorrichtungen zur Herstellung der rechtwinkligen Vertiefungen veranschaulicht, von welcher die. Fig. 3, 5 und 6 Einzelheiten zeigen, während die Fig. 8 in Seitenansicht, Fig. 9 im Grundrifs, Fig. ι ο im Schnitt nach x-x, Fig. 9, und Fig. 11 im Schnitt nach x-x,. Fig. 8, die Vorrichtung zum Zusammendrücken der rechtwinkligen Vertiefungen darstellen. Die Fig. 7 bezw. 12 geben ein Bild von der Form des Metallbleches, in welcher dieses die erst- bezw. zweiterwähnte Vorrichtung verläfst.
In genügender Höhe über dem Erdboden ist auf Säulen Ax, Fig. 1, ein aus Längs- und Querschinen hergestelltes Bett A angebracht, auf welchem in Führungen ein Schlitten B ruht. Dieser Schlitten B dient zur Aufnahme des Bleches und zur Weiterführung des letzteren nach der Biegevorrichtung; derselbe erhält eine aussetzende Bewegung mittelst einer Schiebklaue, und zwar nach Zwischenräumen, in welchen die die nöthige Biegung gebenden Stanzen arbeiten. Mittelst Handgriffe B2 wird dann der Schlitten nach dem Anfangspunkte zurückgebracht, sobald eine Länge des Metalles durchgebracht ist. Wie aus Fig. 6 zu ersehen, besteht die Biegevorrichtung aus einer auf- und abgehenden Oberstanze T und einer festen Unterstanze R, deren Aussparung der Breite der Vertiefungen des herzustellenden Bleches entsprechen. Der Boden dieser Unterstanze R ist beweglich, um das gebogene Metall zu entfernen. Letzteres wird während der Thätigkeit der Stanze T in der Aussparung der Stanze R mittelst Druckbalken U Ux gegen die Fläche Rx R2 der festen Stanze gehalten, von welchen Rx dieselbe Breite wie die auf der Platte herzustellenden Rippen besitzt. Bei dünnen Blechen wendet der Erfinder nur eine Stanze T mit doppeltem Druckbalken Ux an, während bei dicken Blechen die Benutzung einer Doppelstanze T Tx in Verbindung mit einem Druckbalken Z7, wie in Fig. 5 angedeutet, vorzuziehen ist. Die Theile der Doppelstanze werden durch die beiden Querhäupter WW bethätigt, welche zwischen Führungen A 2, Fig. 1 bis 4, über der festen Stanze gleiten und mittelst Stangen / und Kurbeln E von den Ge-
trieben G Gx ihre Bewegungen erhalten. Der Kopf des einen Stanzentheiles T, Fig. 5, steht über demjenigen des anderen Theiles Tx hervor, so dafs derselbe das Blech über die Flache Rx der Stanze R prefst, bevor es von dem Theil Tx über die Fläche R2 gezogen wird, doch bewegen sich beide Theile zusammen abwärts und wieder aufwärts. Der Druckbalken U arbeitet die eine Fläche des Stanzentheiles T entlang und wirkt auf die Fläche i?x; derselbe ist mit dem Querhaupt W durch eine Führungsstange W3 verbunden, um welche zwischen dem Querhaupt W und dem Balken U starke Schraubenfedern W2 gewunden sind, um den geeigneten Druck zu übermitteln. Der untere Theil des Balkens i/ragt über den Kopf des Stanzentheiles T hinaus, so dafs er das Metall eher gegen die Fläche Rx drückt, bevor dieses von dem Stanzentheil T getroffen wird. Beim Gebrauch einer einfachen Stanze T wird diese durch ein Querhaupt W bethätigt und erhält, wie bereits oben bemerkt, auf beiden Seiten einen Druckbalken U bezw. Ux. Hierbei ist der Druck derartig geregelt, dafs das Metall von beiden Seiten unter dem Druck der abwärtsgehenden Stanze T herabgezogen, jedoch in der richtigen Lage durch den Druck des Balkens U Ux gehalten wird. Bei dieser Anordnung darf die Seite der zuletzt gebildeten Vertiefung nicht direct an die Kante der Stanze R zu liegen kommen, wie in Fig. 6 angedeutet ist, sondern nimmt diese Lage erst ein, wenn die Stanze T das Metall in die Stanze R geprefst hat, da dieselbe sonst durch den Druck der Stanze T eine Verunstaltung erleiden müfste. Durch die Doppelstanze T Tx, Fig. 5, dagegen wird das Metall nur von einer Seite, und zwar über die Fläche R2 in die Aussparung der Stanze R gezogen und liegt die Fläche der zuletzt erzeugten Vertiefung dicht an der Kante der Stanze R an (Fig. 5); man bedarf daher nur eines Druckbalkens U. Der zum Herausstofsen der fertigen Vertiefung aus der Stanze R dienende Boden S erhält seine Bewegung durch Stempel Yx, welche in Führungen Z des Maschinenrahmens angeordnet sind und mittelst auf einer WeIIeY2 gelagerter Curvenscheiben Y bethätigt werden. Letztere erhalten ihre Drehung von einer Welle F aus mit Hülfe von gezahnten Rädern hx und h und sind so geformt und angeordnet, dafs der Boden S gehoben wird, sobald die Bewegung der Stanze T solches erfordert, jedoch in seine ursprüngliche Lage zurückkehrt, sobald die Vertiefungen aus der Stanze R entfernt sind. Die stufenweise Fortbewegung des Schlittens B erfolgt mittelst Schiebklauen H und eines Satzes von Sperrzähnen B\ welche auf Seitenschienen des Schlittens vorgesehen sind, wobei die Schiebklauen mit Hülfe des Querhauptes W bethätigt werden. Zu dem Zwecke ist auf jeder Seite des letzteren eine Zahnstange d, Fig. 3 und 4, angebracht, deren Zähne mit Zahnrädern d3 einer auf dem Bett A gelagerten Welle D2 in Eingriff stehen, so dafs die auf- und abgehende Bewegung des Querhauptes in eine Vor- und Rückbewegung der Welle Z)2 verwandelt wird, welche mit den Schiebklauen H mittelst eines Armes K gelenkartig verbunden ist. Um ein Heben der Metallplatte von dem Schlitten zu verhindern, bedient man sich eines bei h2 in das Bett eingelenkten Rahmens .B4, Fig. 1 und 2, welcher an seinem freien Ende durch Schnur und Gegengewicht Z2 über dem Schlitten gehalten wird.
Wenn die von· dem Schlitten B vorgeschobene Metallplatte in vorbeschriebener Weise zwischen den beiden Stanzen mittelst der Klauen H vollständig hindurchgelangt ist, hat dieselbe die durch Fig. 7 angedeutete Gestalt erhalten. Der Querschnitt der Vertiefungen ist rechtwinklig und im unteren Theil fast von derselben Breite wie im oberen. Diese rechtwinkligen Vertiefungen werden nun durch eine zweite Operation in eine schwalbenschwanzförmige Form gebracht. Dies geschieht mit Hülfe einer durch Fig. 8 bis 11 veranschaulichten Vorrichtung. Diese Vorrichtung besteht aus einem Paar mit schrägen Flächen versehenen Backen T 3 T*, Fig. 1 o, welche bei T2 in einem aussetzend auf- und abbewegten Querhaupt W'6 eingelenkt sind. Eine Kurbel Dx und Stange D5 vermitteln auf jeder Seite des Bettes die von einem Getriebe C2 erfolgende verticale Bewegung und zwei schwingende Curvenscheiben Gx drücken die Backen gegen die Rippen der Metallplatte. Die Curvenscheiben Gx sind auf Wellen Sx angebracht, auf welchen gleichfalls Zahnräder Px befestigt sind, deren Zähne mit gleitenden Zahnstangen Rx in Eingriff stehen. Diese Zahnstangen Rx werden durch ein Getrie.be U2 mittelst Kurbel Vs und Zugstange W2 auf- und abwärts bewegt und bringen so die Curvenscheiben Gx mit den Backen T3 Ti in bezw. aufser Berührung. In letzterem Falle erfolgt die Oeffnung der Backen mittelst einer zwischen ihnen vorgesehenen Feder S3, wobei diese Bewegung durch Anschlagstücke X2 begrenzt wird. Die gerippte Platte erhält den Vorschub mittelst Klauen Hx, welche ähnlich wie die vorbeschriebene Klaue H durch ein mit dem Zahnrade Px der einen Curvenscheibenachse in Eingriff stehendes Zahnrad Q bethätigt werden und direct in die Vertiefungen der Platten greifen. Den Klauen Hx wird ein solcher Hub gegeben, dafs dieselben die Metallplatte um eine Rippe zu der Zeit vorschieben, wenn das Querhaupt W3 die Backen T3 T4 hebt, während bei der Abwärtsbewegung des Querhauptes die Klauen über das Metall rückwärts
gleiten, um in eine Vertiefung zu fassen und so zum nächsten Vorschub bereit zu sein. Mit Hülfe von Federn Mx wird die Metallplatte auf dem Bett gehalten, wenn die Schiebklauen auf dieselben einwirken. Diese Federn Mx sind an einer quer über dem Bett sich erstrekenden Stange M angebracht und können mittelst Schrauben m2 eingestellt werden, wie aus Fig. io zu ersehen.
Durch die vereinte Thätigkeit der vorstehend beschriebenen Vorrichtungen kann demnach jede Metallplatte stufenweise mit schwalbenschwanzförmigen Vertiefungen versehen werden, wie im Querschnitt in Fig. 12 angedeutet ist. Derartige Platten können eine beliebige Länge haben und sind mit Bezug auf ihre Breite nur an die Breite der Vorrichtung gebunden.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung von Wellblechen mit schwalbenschwanzförmigenWellen, darin bestehend, dafs man. zuerst in einer Metallplatte parallele Vertiefungen von rechtwinkligem Querschnitt bildet und dann durch Zusammendrücken diese rechtwinklige Form in eine schwalbenschwanzförmige umwandelt.
2. Zur Ausführung des unter 1. genannten Verfahrens eine Maschine, gekennzeichnet:
a) durch eine bei jedem Abwärtsgange eine vollständige Welle hervorbringende Patrize, welche entweder in einem einfachen Stempel (T) oder in einem Doppelstempel (T Tx) besteht, von welchen letzteren der eine mit seinem Kopf über dem anderen hervorsteht, wobei bei Benutzung eines Stempels T zwei Druckbalken (UU*) in Anwendung kommen, bei Benutzung eines Doppelstempels T T* dagegen ein Druckbalken (U)-,
b) durch eine mit beweglichem Boden ausgestattete Matrize R, deren Boden mittelst Curvenscheiben oder dergleichen gehoben wird, sobald der Stempel T bezw. T Tx sich aufwärts bewegt, jedoch in seine ursprüngliche Lage zurückkehrt, sobald die erzeugte Welle die Matrize R verlassen hat;
c) durch die Anordnung einer Zahnstange (d) an der Seite des die Patrize bethätigenden Querhauptes, deren Zähne in ein Zahnrad (da) fassen, welches mit einer in Ansätze des das zu bearbeitende Blech tragenden Tisches greifenden, gelenkartigen Klaue in Verbindung steht, zu dem Zwecke, beim Abwärtsgange des Querhauptes die Klaue H in den vorhergehenden Ansatz und beim Aufwärtsgange desselben die Klaue und somit das zu bearbeitende Blech vorwärts zu schieben;
d) durch mit schrägen Flächen versehene Backen (T3 T*), welche bei ihrem Abwärtsgang mittelst Curvenscheiben (Gx) gegen die verticalen Flächen des Wellbleches geprefst werden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT45250D Verfahren und Maschine zur Herstellung von Wellblech mit Wellen von schwalbenschwanzförmigem Querschnitt Expired - Lifetime DE45250C (de)

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