DE452248C - Vorrichtung zum Betrieb von Vergasermaschinen mit schwersiedenden Brennstoffen - Google Patents

Vorrichtung zum Betrieb von Vergasermaschinen mit schwersiedenden Brennstoffen

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DE452248C
DE452248C DEE28708D DEE0028708D DE452248C DE 452248 C DE452248 C DE 452248C DE E28708 D DEE28708 D DE E28708D DE E0028708 D DEE0028708 D DE E0028708D DE 452248 C DE452248 C DE 452248C
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    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M1/00Carburettors with means for facilitating engine's starting or its idling below operational temperatures
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M2700/00Supplying, feeding or preparing air, fuel, fuel air mixtures or auxiliary fluids for a combustion engine; Use of exhaust gas; Compressors for piston engines
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    • F02M2700/4302Arrangements for supplying air, fuel or auxiliary fluids to a combustion space of mixture compressing engines working with liquid fuel whereby air and fuel are sucked into the mixture conduit
    • F02M2700/4314Arrangements for supplying air, fuel or auxiliary fluids to a combustion space of mixture compressing engines working with liquid fuel whereby air and fuel are sucked into the mixture conduit with mixing chambers disposed in parallel
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Description

  • Vorrichtung zum Betrieb von Vergasermaschinen mit schwersiedenden Brennstoffen. Die Verarbeitung schwersiedender Mittel-und Schweröle in Vergasermaschinen stößt bekanntermaßen auf große betriebstechnische Schwierigkeiten. Vornehmlich bei größeren Abdrosselungen kondensiert ein erheblicher Teil des Brennstoffes im Saugrohr und gibt zu Verbrennungs- und Betriebsstörungen Anlaß.
  • Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Vorrichtung zum Betrieb von Vergasermaschinen, bei der zwei Saugrohre mit verschiedenen Betriebszuständen verwendet werden. Im einzelnen beruht die Erfindung auf der Kombination zweier Saugleitungen, von denen die eine ein brennstoffüberreiches, besonders beheiztes Gemisch, die andere ein brennstoffüberarmes Gemisch oder reine Luft führt, eine Kombination, bei welcher ferner die Lademengen beider Saugleitungen getrennt voneinander, aber zwangläufig in gleichem Sinne gesteuert werden können, wobei das Verhältnis aus Saugleitungsquerschnitt und zugehörigem Regelquerschnitt bei der einen das brennstoffüberreiche Gemisch führenden Leitung kleiner ist als das entsprechende Querschnittsverhältnis bei der brennstoffüberarmes Gemisch oder reine Luft führenden Leitung.
  • An Hand eines schematischen Ausführungsbeispieles ist die Vorrichtung näher gekennzeichnet.
  • Die Zeichnung stellt einen Längsschnitt durch den Vergaser und die Saugrohre dar. Die Ladeluft wird durch die beiden Trichter c und d in zwei Ströme geteilt; diese werden in ihrer Menge durch die Drosselklappen g und h zwangläufig und in gleichem Sinne geregelt und durch die Leitungen a und b der Ventilkammer e und von dort vereinigt dem Zylinder f zugeführt. Der benötigte Brennstoff wird im Ausführungsbeispiel dem einen Ladestrom a durch innerhalb des Vergasers liegende Brennstoffaustrittsöffnungen (k für den Hauptbrennstoff, L für den Leerlaufbrennstoff) zugeführt. Dabei wird ein an Brennstoff überreiches Gemisch erzeugt, das durch den um die Leitung, a gelegten Heizmantel kräftig beheizt wird. Im Ausführungsbeispiel sind für den Ladestrom b" keine Brennstoffzuführungsöffnungen vorgesehen. In besonderen Fällen kann jedoch auch dem Ladestrom b gleicher oder anderer Brennstoff zugesetzt werden, wobei als wesentlich zu beachten ist, daß der Brennstoffgehalt im Ladestrom b geringer gehalten wird als im Ladestrom a.
  • Die Querschnitte der Lufttrichter c und d und der Leitungen a und b sind in ihrem Verhältnis zueinander so gewählt, daß bei voller Eröffnung der Drosselklappen g und h die Geschwindigkeit im Ladestrom a größer ausfällt als im Ladestrom b; dieses Geschwindigkeitsverhältnis bleibt auch bei geringerer Eröffnung der Drosselklappen gewahrt, da die Drosselklappen miteinander gekuppelt sind und in gleichem Sinne gesteuert werden, so daß das Verhältnis des Ouerschnittes der Leitung a zu dem Regelquerschnitt an der Drosselklappe g stets kleiner ist als das entsprechende Verhältnis des Querschnittes der Leitung b zu dem Regelquerschnitt an der Drosselklappe h.
  • Durch die Anordnung wird erreicht, daß der das brennstoffreiche Gemisch führende Strom a unter besonderer Vorwärmung und mit hoher Geschwindigkeit unmittelbar- in -die Nähe des Zylindereintritts geführt wird, so daß Kondensationserscheinungen in diesem Strom selbst bei starken Abdrosselungen verhütet werden.
  • Mit zunehmender Öffnung der Drosselklappeng und h wird die Lademenge des Gemischstromes a infolge der grZßeren und gleichfalls zunehmenden Strömungswiderstände seiner Leitung im Verhältnis zur Lademenge des Luftstromes b mehr und mehr zurückbleiben; der prozentuale Brennstoffgehalt des Gesamtgemisches, der im unteren Drosselbereich verhältnismäßig hoch sein muß, wird daher in zunehmendem Maße geringer, bis das wirtschaftlich günstigste Drehmoment der Maschine für die jeweilige Drehzahl erreicht ist. Diese Zone höchster Wirtschaftlichkeit kann durch entsprechende Abstimmung der maßgebenden Trichter- und 1,eitungsqüerscbnitt'e beliebig gewählt werden.
  • Zur weitergehenden Steigerung des Drehmoments (Überleistung der Maschine) ist eine hinter den Drosselklappen g und h liegende, durch einen dritten Drosselkörper i gesteuerte Öffnung vorgesehen, welche den Gemischstrom a mit dem Luftstrom b verbindet, so daß der in der Leitung b herrschende, durch die geringeren Strömungs@ widerstände- weniger verbrauchte Unterdruck zusätzlich auf die den Strom a speisenden Brennstoffaustrittsöffnungen wirkt, wodurch das Gesamtgemisch angereichert und seiner Menge nach vermehrt wird.
  • Die Klappen g und h können symmetrische Öffnungen freilassen, der Gemischdrossel g kann aber auch gegenüber der Luftdrossel h eine gewisse Voröffnung gegeben werden, deren Wirkung mit zunehmender Öffnung der beiden Drosselklappen auf den Gesamtbrennstoffgehalt allmählich zurücktritt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Vorrichtung zum Betrieb von Vergasermaschinen, insbesondere für schwersiedende Brennstoffe mit zwei kombinierten Saugleitungen, von denen die eine brennstoffüberreiches, besonders beheiztes Gemisch, die andere brennstoffüberarmes Gemisch oder reine Luft führt, dadurch gekennzeichnet, daß die Lademengen beider Saugleitungen getrennt voneinander, aber zwangläufig in gleichem Sinne geregelt werden können und das Verhältnis aus Saugleitungsquerschnitt und zugehörigem Regelquerschnitt bei der brennstoffüberreiches Gemisch- führenden Leitung (a) kleiner ist als das entsprechende Querschnittsverhältnis bei der brennstoffüberarmes Gemisch oder reine Luft führenden Leitung (b). . .
  2. 2. Vorrichtung. nach Anspruch r,. dadurch gekennzeichnet, daß die das brennstoffüberreiche Gemisch führende Saugleitung (a) länger gehalten ist als die andere-Leitung (b).
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch z und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Saugleitungen (a und b) hinter- den Drosselkörpern eine gemeinsam mit den Drosselkörpern (g und h) zwangläufig (durch Drossel i) gesteuerte Verbindungsöffnung vorgesehen ist, welche geschlossen bleibt, bis die Maschine bei genügender Öffnung der Drosselkörper (g und k) das größte wirtschaftlich günstigste Drehmoment liefert, und erst dann zur weiteren Steigerung des Drehmoments (Überleistung) freigegeben wird.
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