DE45169C - Dampfkessel mit Längsflanschen - Google Patents

Dampfkessel mit Längsflanschen

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DE45169C
DE45169C DENDAT45169D DE45169DA DE45169C DE 45169 C DE45169 C DE 45169C DE NDAT45169 D DENDAT45169 D DE NDAT45169D DE 45169D A DE45169D A DE 45169DA DE 45169 C DE45169 C DE 45169C
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Germany
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flanges
boiler
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angle
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DENDAT45169D
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J. S. FAIRFAX in London, Strand Nr. 433
Publication of DE45169C publication Critical patent/DE45169C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B37/00Component parts or details of steam boilers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Cookers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Um Kessel zu construiren, welche sich für hohe Dampfspannungen eignen und leicht herzustellen sind, ohne in ihrer allgemeinen Anordnung von den gewöhnlichen Kesseln wesentlich abzuweichen, werden Flammrohre, Kessel und Feuerbüchsen aus geflantschten Platten hergestellt, deren Flantschen flach an einander stofsen und mit einander vernietet sind, wobei die Nietlöcher schon vor dem Zusammensetzen gebohrt werden können. Die Flantschen bilden Rippen, welche namentlich bei Feuerröhren und Feuerbüchsen die Widerstandsfähigkeit bedeutend erhöhen, eine geringe Metalldicke ermöglichen und gleichzeitig die Mittheilung von Wärme an das Wasser befördern.
Genannte Winkelplatten können durch Walzen, Pressen oder andere Methoden hergestellt und in verschiedenen Formen ausgeführt werden. Der gleiche Kessel kann verschiedenartige Winkelplatten oder auch Winkelplatten in Verbindung mit gewöhnlichen Blechen oder Röhren enthalten. Gewöhnlich aber dürften Platten anzuwenden sein, deren Flantschen mit der Basis einen dem Durchmesser oder der Form der Kessel entsprechenden Winkel bilden. Die Enden der Platten werden gewöhnlich ebenfalls mit Flantschen versehen, so dafs die Platte auf allen Seiten geflantscht ist. Aufser den Flantschen kann die Platte auch Zwischenrippen haben und die Basis kann flach oder gewölbt sein.
In der Zeichnung sind die Haupttheile der Winkelplatten mit a, die Seitenflantschen mit b und die Endflantschen mit c bezeichnet.
Fig. ι ist ein Querschnitt, Fig. 2 eine Seiten-, ansieht und Fig. 3 ein Grundrifs einer Winkelplatte, welche mit rechtwinkligen Flantschen b b gewalzt ist. An den Enden sind die Flantschen abgeschnitten, so dafs die Endflantschen c c durch einfaches Aufbiegen der Plattenenden gebildet und dann mit den Seitenflantschen tzusam mengeschweifst werden können, wie in Fig. 3 durch punktirte Linien angedeutet ist. Statt dessen kann auch die Winkelplatte an den Enden flach abgeschnitten und können die Endflantschen durch Einsetzen und Anschweifsen eines besonderen Stückes gebildet werden, oder ein gewöhnliches flaches Blech kann mittelst einer hydraulischen Presse auf allen Seiten geflantscht werden.
Fig. 4 ist eine perspectivische Ansicht einer fertigen, mit ringsum laufenden Flantschen versehenen Winkelplatte mit Nietlöchern, welche letztere wegfallen, falls die Winkelplatten zusammengeschweifst werden sollen. Die Höhe der Flantschen richtet sich nach der Stärke der Niete und der Zahl der Nietreihen (eine oder zwei). Eine Versteifungsplatte d, Fig. 4, ist zwischen den Seitenflantschen b b angebracht, und solche oder andere Versteifungswinkel werden überall angebracht, wo sonst eine Verbiegung der Winkelplatte zu befürchten wäre. Dieselben lassen sich bequem zur Befestigung der von einer Seite des Kessels zur anderen gehenden Stehbolzen verwenden, oder zur Befestigung der Stehbolzen oder Versteifungsplatten zwischen Feuerbüchse und Feuerröhre.
Fig. 5 und 6 zeigen die Verbindung mehrerer Winkelplatten unter einander durch Niete i.
In Fig. 5 sind aufser den C- Eisen auch I-Eisen ee angebracht, deren Mittelrippe der Basis α der Winkelplatte entspricht, und welche auf der inneren Seite auch mit Endflantschen versehen sind. Die nach aufsen vorstehenden Flantschen der T-Eisen können zur Befestigung einer Dampfmaschine, einer Pumpe oder von anderen Theilen dienen, ohne dafs der vom
Wasser berührte Theil des Kessels von Bolzenlöchern durchbohrt zu werden braucht. An das obere I-Eisen e schliefsen sich zwei Winkelplatten von der in Fig. 4 dargestellten Form, aber in entgegengesetzter Stellung an. Diese Anordnung gewährt mehr Raum zur Anbringung von Maschinentheilen und ist auch ohne Anwendung von T-Eisen zulässig. In diesem Falle ist das eine Ende der Niete innerhalb und das andere Ende aufserhalb des Kessels gelegen, während bei den anderen Beispielen beide Nietenden auf der gleichen Seite der Kesselbleche sind, was die Anwendung von Nietmaschinen erleichtert. Die Basis oder Mittelrippe der obersten Winkelplatte e, Fig. 5, ist wellenförmig gebogen. Die Platten können auch auf andere Weise mit Erhöhungen und Vertiefungen versehen werden. In Fig. 6 sind die Winkelplatten breiter als in den früheren Beispielen und dafür mit Zwischenrippen versehen, um Nietarbeit zu ersparen.
Fig. 7 ist ein Querschnitt eines Flammrohrkessels, welcher aus axial angeordneten Winkelplatten zusammengesetzt ist, die unter sich an den Flantschen bb durch Nieten oder Schweifsen verbunden werden, wie früher angegeben. Die Basis oder das Mittelstück jedes Elementes am Kessel ist eben und die Flantschen sind nach innen gekehrt, so dafs die Oberfläche prismatisch wird. Beim Feuerrohr j jedoch ist das Mittelstück der Winkelplatten gewölbt und die Flantschen sind nach aufsen gekehrt. Fig. 8 ist eine halbe Seitenansicht des Flammrohres j, Fig. 7, um die Anordnung der Winkelplatten mit ihren Längsflantschen anzudeuten.
Fig. 9 und 10 sind Querschnitte eines cylindrischen und eines prismatischen Flammrohres jj, welche aus je drei Elementen zusammengesetzt sind. Fig. 11 und 12 sind Querschnitte von Eckplatten, welche an den Kanten von Kesseln, Feuerröhren oder Feuerbüchsen Anwendung finden, besonders bei rechteckigen Kesseln. Verschieden geformte Eckplatten sind in Fig. 18 und 20 angedeutet. Fig. 1 3 ist ein Querschnitt einer gewöhnlichen Winkelplatte, die auf der den Flantschen entgegengesetzten Seite eine Zwischenrippe hat.
Fig. 14 ist ein Aufrifs und Fig. 15 ein Schnitt von zusammengenieteten Kesselplatten oder Elementen, welche die Rohrwand eines Kessels bilden, wobei einige Elemente horizontal und andere vertical angeordnet sind. Auf ähnliche Weise kann man die Endplatten eines gewöhnlichen Kessels zusammensetzen und die Flantschen entweder nach innen oder nach aufsen kehren. Da die Plattenelemente nur geringe Dicke haben, so wird es sich empfehlen, die Rohrenden / zu verengen und in besonderen Ringflantschen k der Kesselplatte zu lagern, wie in Fig. 16 durch Aufrifs und in Fig. 17 durch Schnitt angegeben.
Fig. 18 ist ein Querschnitt eines rechteckigen Schiffskessels, der aus geflantschten Platten zusammengesetzt ist. m m sind Zugstangen oder Versteifungsbleche, welche das Einbiegen verhindern sollen. Der Kessel hat drei neben einander liegende Feuerungen jjj. Die darüber liegenden Rauchröhren, welche die Verbrennungsgase von hinten nach vorn leiten, sind durch Kreuze angedeutet.
Fig. 19 stellt eine der beiden Längsseiten eines Lokomotivkessels, von innen gesehen, dar. Der ganze Hauptkessel ist aus rechtwinkligen Flantschenplatten zusammengesetzt, mit Ausnahme der Vorderwand η. Alle Seiten sind eben. 00 sind äufsere Versteifungsplatten, welche mit oder ohne Endflantschen hergestellt sein können. An den Aufsenwänden der Rauchkammer und des Aschkastens sind die Flantschen nach aufsen gekehrt, sonst aber nach innen. Die punktirten Linien deuten an, wie benachbarte Kesselelemente einander überdecken können.
Fig. 20 ist ein Horizontalschnitt eines verticalen Kessels von rechteckiger Form, j j sind zwei Verbrennungsräume. Diese Räume können durch kurze Röhren mit einander verbunden werden, wie durch punktirte Linien angedeutet ist. In diesem Beispiel, sowie bei Lokomotiv- und anderen Kesseln mit innerer Feuerung kann man die Feuerkiste mit der Aufsenwand des Kessels durch Schraubenbolzen ρ ρ, Fig. 21, verbinden, ohne die Kesselwand zu durchbohren.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Die Herstellung von runden oder prismatisch geformten Dampfkesseln, Flammrohren und Feuerbüchsen aus geflantschten Blechplatten, deren Flantschen flach an einander stofsen und in der Richtung der Längsachse des Kessels bezw. Rohres laufen, wobei die Flantschen durch Niete oder Schrauben mit einander verbunden werden und Rippen bilden, welche zur Versteifung der Kessel und Rohre beitragen und event, gleichzeitig die Mittheilung der Wärme an das Wasser befördern.
2. Bei den unter 1. gekennzeichneten Kesseln die Anwendung von ringsum geflantschten, ebenen, gebogenen oder muldenförmigen Platten zur Herstellung der Dampfkessel.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT45169D Dampfkessel mit Längsflanschen Expired - Lifetime DE45169C (de)

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