DE43702C - Flammrohr mit gebuckelten Mitteln wänden - Google Patents

Flammrohr mit gebuckelten Mitteln wänden

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DE43702C
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Germany
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DENDAT43702D
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English (en)
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G. EGGERS in Magdeburg-Sudenburg, Breiteweg 30a
Publication of DE43702C publication Critical patent/DE43702C/de
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B7/00Steam boilers of furnace-tube type, i.e. the combustion of fuel being performed inside one or more furnace tubes built-in in the boiler body
    • F22B7/16Component parts thereof; Accessories therefor, e.g. stay-bolt connections
    • F22B7/20Furnace tubes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung besteht in einer constructiven Aenderung an Dampfkesseln mit getheilten Flammrohren, welche die Montirung derselben wesentlich erleichtern und den Preis bedeutend ermäfsigen soll.
In Fig. ι bis 6 der beiliegenden Zeichnung ist ein Dampfkessel dargestellt, dessen Flammrohre in der Mitte mit verticalen Scheidewänden versehen sind.
Die Feuerung kann bei derartigen Kesseln auf verschiedene Weise angeordnet werden. Legt man den Rost vor die mittleren Flammrohre α und b1, so ziehen die Verbrennungsgase zunächst durch diese , gelangen dann durch die äufseren Rohre αx und b nach vorn und vereinigen sich in einem unter dem Kessel anzuordnenden Kanal, welcher sie nach dem Schornstein abführt. Versieht man den Kessel aufserdem mit Seitenzügen , so können alle vier Halbrohre gefeuert werden, kurz, es ergeben sich eine Anzahl von Variationen, welchen sämmtlich der Vorzug innewohnt, dafs sich die innere Heizfläche gewöhnlichen Flammrohrkesseln gegenüber um 4 D L vermehrt, wenn D den Durchmesser und L die Länge der Flammrohre bezeichnet. Haben z. B. die Flammrohre einen Durchmesser von 0,9 m und eine Länge von 9 m, so vermehrt sich die innere Heizfläche des Kessels von 51 auf 83 qm, also um 65 pCt.
Die Theilung der Flammrohre wird als solche nicht als neu beansprucht , da bereits H ort ο η in seinem englischen Patente No. '534/53 einen Flammrohrkessel skizzirt hat, dessen Flammrohr nach der Innenseite durch zwei verticale Wände getheilt ist , während beide Theile durch Querrohre mit einander verbunden sind. Durch diese Verbindungsrohre ist in die Construction eine Complication hineingebracht, welche vermuthlich die Ursache geworden ist, dafs die an und für sich richtige Idee der Theilung des Flammrohres nicht weiter durchgeführt wurde.
Die vorliegende Erfindung soll diese Construction so weit vereinfachen, dafs sie bei der Montage nicht mehr Schwierigkeiten verursacht, als ein gewöhnlicher Flammrohrkessel. Zu dem Zwecke werden, wie auf der Zeichnung dargestellt, die verticalen Scheidewände gebuckelt, und zwar derart, dafs in gleichen Abständen /ne Anzahl paralleler Buckel eingeprefsi werden, welche nicht nur seitlich, sondern auch oben und unten wieder in der ebenen Fläche des Bleches verlaufen.
Bei der Montirung werden nun zunächst die beiden gebuckelten Bleche mittelst eingeschraubter und kalt verhämmerter Niete verbunden, wie in Fig. 3 und 6 angedeutet. Hierauf werden die Halbrohre mit den Mittelwänden vernietet und nunmehr erfolgt die Verbindung derselben mit den Kesselscheiben. Dieselbe gestaltet sich sehr einfach , indem zwischen den Mittelwänden an jeder Seite ein C -Eisen eingeschaltet wird, während zur Verbindung der halbrunden Theile mil den Kesselwänden Winkelringe oder Flantsche dienen. Zur Verstärkung erhalten die Rohre, wie in Fig. 3 dargestellt. Fairbairn'sehe Versteifungsringe. Das C-Eisen, welches die Scheidewände mit einander verbindet und oben und unten mit dem Feuerbund vernietet ist, wird durch eine Chamottczunge gegen die
Einwirkungen der Stichflamme geschützt. Die Theilung der Rohre kann z. B. nach dem ersten Feuerbund beginnen.
Der eigenthümliche Effect der Construction besteht nun darin, dafs die Zwischenräume zwischen je zwei an einander genieteten Buckeln verticale Siederohre bilden, welche mit Wasser gefüllt sind, Fig. 6, und auf beiden Seiten vom Feuer umspült werden. Dieselben erweitern sich um ein Weniges nach oben hin, so dafs die sich entwickelnden Dampfblasen bequem nach dem Dampfraum gelangen können. Auch die Reinigung dieser Rohre bietet infolge ihrer verticalen Anordnung keine besonderen Schwierigkeiten.
Fast ebenso vortheilhaft gestaltet sich die Construction, wenn man an Stelle der gebuckelten Mittelwände glatte nimmt und dieselben durch ein oder zwei gegen einander genietete Wellbleche versteift. Man erhält auch in diesem Falle eine Kette von verticalen Siederohren, welche, je nach der Art der Feuerung, von einer oder von allen Seiten durch die Feuergase umspült werden. Dagegen wird die Construction in diesem Falle schwerer und dürfte daher nur in besonderen Ausnahmefällen verwendet werden.

Claims (2)

Patent-Anspruch: An Dampfkesseln mit getheilten Flammrohren :
1. die Anwendung gebuckelter Mittelwände, welche einerseits zur Versteifung dienen, andererseits aber zwischen den Buckeln eine Anzahl verticaler Siederohre bilden;
2. zur Versteifung glatter Scheidewände die Anwendung eines oder zweier gegen einander vernieteter Wellbleche, deren Wellen mit den Mittelwänden ebenfalls Siederohre bilden.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT43702D Flammrohr mit gebuckelten Mitteln wänden Active DE43702C (de)

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