DE449948C - Vorschub- und Halteeinrichtung fuer schwere Pressluftwerkzeuge, wie Abbauhaemmer o. dgl. - Google Patents
Vorschub- und Halteeinrichtung fuer schwere Pressluftwerkzeuge, wie Abbauhaemmer o. dgl.Info
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21B—EARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
- E21B19/00—Handling rods, casings, tubes or the like outside the borehole, e.g. in the derrick; Apparatus for feeding the rods or cables
- E21B19/08—Apparatus for feeding the rods or cables; Apparatus for increasing or decreasing the pressure on the drilling tool; Apparatus for counterbalancing the weight of the rods
- E21B19/081—Screw-and-nut feed mechanisms
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Description
Gegenstand der Erfindung bildet eine Vorschub- und Halteeinrichtung für schwere Preßluftwerkzeuge,
wie Abbauhämmer o. dgl., bei der das auf einem Traggestell schlittenartig geführte Werkzeug durch einen auf der gleichen
Bahn geführten, in an sich bekannter Weise mittels Druckluft usw. beaufschlagten
Vorschubzylinder gegen den Werkstoff geführt wird, wobei aber der Vorschubzylinder
mit einer Schraubspindel derart verbunden ist, daß Einstellung und Vorschub des Vorschubzylinders mittels der Schraubspindel
während des Betriebes erfolgen kann. Zum Vorschub von Bohrhämmern usw. hat man bisher entweder von Hand bedienbare
Schraubspindeln oder durch Preßluft usw. betriebene Vorschubzylinder je für sich angewandt.
Derartige, an Säulen oder Querbalken montierte Einrichtungen wurden auch noch mehr oder weniger beweglich gemacht,
doch konnte mit ihnen keine Beweglichkeit und Freiheit, die jenen in freihändiger Führung
' nahekam, erzielt werden.
Demgegenüber wird nach der Erfindung durch Anordnung eines Vorschubzylinders, der
nur den Anpreßdxuck für das Werkzeug hergibt, in Verbindung mit einer während des
Betriebs einstellbaren und den Vorschub vergrößernden Schraubspindel, gerade schweren,
nur an Säulen, Querbalken usw. anzuordnenden Abbaugeräten die bei leichten Abbauhämmern
vorhandene Freiheit und Anpassungsfähigkeit erteilt. Es kann dadurch trotz Anordnung an einer Trageeinrichtung von
einer Stelle aus ein großes Feld des Abbauortes bestrichen werden, und es ist eine Anpassung
an alle vorkommenden Verhältnisse möglich. In Verbindung mit dieser Freiheit des Arbeitens muß nach der Erfindung aber
auch die Regelung des Anpreßdrucks und die Möglichkeit stehen, alle zur Ermöglichung
seiner Bedienung und Arbeit einzustellenden Organe bequem bedienen zu können. Dem
wird nach der Erfindung dadurch gedient, daß die Spannung der das Ventil des Vorschubzylinders,
der mit einem an sich bekannten Rückschlagventil zur Regelung des Anpreßdrucks versehen ist, belastenden Feder
durch Verschrauben des Deckels geregelt wird. Der Deckel des Regelventils ist aber
so im Bereiche der Kurbel für die Bedienung der Schraubspindel angeordnet und der Einlaß
des Betriebsmittels so vorgesehen, daß von einer Stelle aus alle diese Organe bequem
erreicht und auch während des Betriebes bedient werden können.
An Hand der Zeichnung wird die Erfindung näher erläutert. Abb. 1 ist eine teil-
weise geschnittene Längsansicht, Abb. 2 ein Querschnitt der neuen Einrichtung, während
Abb. 3 im Schnitt eine Einzelheit in vergrößertem Maßstabe zeigt. Die Pfeile deuten
die Beweglichkeit der Gelenke an.
Nach der Erfindung werden die schweren Werkzeuge, Abbauhammer usw. 10 auf Stützen
11 und 12 aufgelegt, die mit Klauen 13 ein
Traggestell 14 bzw. dessen Führungen (Flansehen)
umfassen und an diesen schlittenartig verschiebbar sind. Am Kopfe 15 der Stütze
12 greift die Kolbenstange i'6 des Vorschubzylinders
17 an, in dem der Kolben 18 dicht geführt ist und von dem Betriebsmittel belastet
wird. Der Deckel 19 kann dabei als Zuführstutzen ausgebildet und benutzt werden.
'Der Vorschubzylinder 17 oder der Deckel 19 sind Träger der Mutter 20, die über
der Schraubspindel 21 geführt ist, und durch
diese wird die Einstellung des Werkzeugs 10 samt Vorschubzylinder 17 bewerkstelligt.
Die Schraubspindel 21 ist im Gestell 14 gelagert,
die Spitze im Kopf 22, das Ende in der Brücke 23, vor der die Kurbel 24 für die Bedienung der Spindel und zum Verschieben
der Mutter sitzt. Das Traggestell 14 sitzt gabelartig an dem Gelenk 25, das auch selbst
eine Gabel bilden kann und in eine Kugel 26 übergeht, die in einer entsprechenden Schüssei
27 gelagert ist. Die Schüssel 27 kann Teil einer Schelle 28 sein, die zur verstellbaren
Befestigung auf einem Schwenkarm, Querbalken o. dgl. 29 dient.
Um die durch den Rückschlag des Werkzeugs auftretenden Stöße aufzunehmen und
einen gleichmäßigen Anpreßdruck zu erzielen, kann nach der Erfindung die Kappe 19
als Regelorgan ausgebildet sein oder ein solches Organ aufnehmen. Nach der Zeichnung
ist am Ende des Zylinders 17 im Deckel 19 eine Ventilplatte 30 untergebracht, auf die
der Ventilkegel 31 durch die Feder 32 gepreßt wird. Übersteigt der Druck des Betriebsmittels
das eingestellte Maß, so wird der Kegel 31 abgehoben; dadurch wird der an dem
Dorn 33 des Ventilkegels 31 sitzende zweite
Kegel 34 gegen den rückwärtigen Sitz 3 5 geführt und der Einlaß abgedrosselt oder abgeschlossen,
je nach der Größe des auftretenden Drucks. Das Ventil kann bei 36 und im
Deckel 19 geführt sein. Der Durchgang des Betriebsmittels zum Kolben 18 erfolgt über
die Bohrungen 37. Durch mehr oder weniger starkes Aufschrauben des Deckels. 19 kann
die Spannung der Feder 32 geregelt werden. Die Wirkungsweise der Erfindung ist folgende
: Durch Verschiebung der Mutter 20 mittels der Schraubspindel 21 wird der Abbauhammer
so eingestellt, daß die Spitze des Werkzeugs vor den Kohlenstoß stößt. Mit dem Einlassen des Betriebsmittels hinter
den Kolben 18 im Vorschubzylinder wird das Werkzeug angelassen und arbeitet sich in die
Kohle ein. Unter Zurückführen des Kolbens 18 wird das Werkzeug 10 zurückgezogen
und kann neu angesetzt werden. Zweckmäßig ist dabei die Anwendung eines Dreiweghahns,
durch den abwechselnd die vordere und hintere Kolbenseite belastet bzw. an die Atmosphäre
geschaltet werden kann. Im Rahmen der Schwenkmöglichkeit von Gabel 25 und Kugelgelenk 27, 28 kann von einer Stelle
aus nach allen Seiten immer neu angesetzt werden und während des Arbeitens unter
Verschwenken auch gebrochen werden, da das Traggestell 14 wie ein- Hebel und wie
eine Verlängerung des Abbauhammergriffes wirkt. Die Querbewegung des Werkzeugs samt Traggestell wird durch Verschieben über
dem Schwenkarm oder dem Querbalken 29 bewirkt. Neben dem bloßen Einstellen des Vorschubzylinders mittels der Schraubspindel
ist durch diese auch eine Verlängerung des Vorschubs möglich.
Claims (2)
1. Vorschub- und Halteeinrichtung für schwere Preßluftwerkzeuge, wie Abbauhämmer
o. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß das auf einem Traggestell schlittenartig geführte Werkzeug durch einen auf
der gleichen Bahn geführten, in an sich bekannter Weise· mittels Druckluft usw.
beaufschlagten Vorschubzylinder gegen den
Werkstoff geführt wird, wobei aber der Vorschubzylinder mit einer Schraubspindel
derart verbunden ist, daß die Einstellung und der Vorschub des Vorschubzylinders
mittels der Schraubspindel (21) während des Betriebes erfolgen kann.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorschubzylinder
mit 'einem an sich bekannten Rückschlagventil zur Regelung des Anpreßdrucks versehen ist, dessen das Ventil
belastende Feder (32.) durch Vor- oder Zurückschrauben des Deckels (19) geregelt
werden kann, wobei der Deckel (19) aber so zu der Kurbel (24) für
die Bedienung der Schraubspindel (21) und dem Einlaß des Betriebsmittels angeordnet
ist, daß von einer Stelle aus alle diese Organe bequem erreicht und während des Betriebs bedient werden können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM90070D DE449948C (de) | 1925-06-11 | 1925-06-11 | Vorschub- und Halteeinrichtung fuer schwere Pressluftwerkzeuge, wie Abbauhaemmer o. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM90070D DE449948C (de) | 1925-06-11 | 1925-06-11 | Vorschub- und Halteeinrichtung fuer schwere Pressluftwerkzeuge, wie Abbauhaemmer o. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE449948C true DE449948C (de) | 1927-09-24 |
Family
ID=7321458
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM90070D Expired DE449948C (de) | 1925-06-11 | 1925-06-11 | Vorschub- und Halteeinrichtung fuer schwere Pressluftwerkzeuge, wie Abbauhaemmer o. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE449948C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE920842C (de) * | 1951-02-21 | 1955-12-22 | Salzgitter Maschinen Ag | Verfahren und Vorrichtung zur Beeinflussung der Vorschubgeschwindigkeit des Bohrers einer Gesteinsbohrmaschine |
-
1925
- 1925-06-11 DE DEM90070D patent/DE449948C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE920842C (de) * | 1951-02-21 | 1955-12-22 | Salzgitter Maschinen Ag | Verfahren und Vorrichtung zur Beeinflussung der Vorschubgeschwindigkeit des Bohrers einer Gesteinsbohrmaschine |
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