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Schneeschläger. Die Erfindung bezieht sich auf einen Schneeschläger
derjenigen Art, bei welcher in einem zylindrischen Gefäß eine oder mehrere an einer
Stange sitzende gelochte Platten kolbenartig auf und ab bewegt werden können. Diese
Schneeschläger besitzen neben großer Einfachheit und Billigkeit den Vorteil, daß
mit ihrer Hilfe Eiweiß, Sahne und ähnliche Stoffe leicht und schnell schaumig geschlagen
werden können. Sie haben aber bisher noch den Mangel, daß die restlose Entfernung
des erzeugten Schnees aus dem hohen und verhältnismäßig engen Gefäß umständlich
und schwierig ist.
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Diesen Mangel zu beseitigen, ist das Ziel der vorliegenden Erfindung,
welche im wesentlichen darin besteht, daß das Gefäß mit einer Einrichtung versehen
ist, welche gestattet, bei der Entfernung des geschlagenen Schnees Luft unter die
im Gefäß auf und ab bewegliche Platte oder die Platten zu leiten. Am einfachsten
ist es, am unteren Ende des Gefäßes, zweckmäßig am Boden, eine gewöhn-Lich durch
ein Ventil verschlossene Lufteinlaßöffnung vorzusehen. Durch diese Einrichtung ist
die Entfernung des erzeugten Schnees ganz erheblich vereinfacht und erleichtert.
Öffnet man nämlich bei etwa in der unteren Endstellung befindlicher Kolbenplatte
die Lufteinlaß öffnung und zieht dann die Platte nach oben, so wirkt die ganze Vorrichtung
wie eine Pumpe, und der Schnee wird durch die Saugwirkung des Kolbens restlos mit
nach oben genommen. Der gesamte im Gefäß .befindliche Schnee kann mithin auf einmal
lierausgehob.en werden.
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In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes
dargestellt, und zwar zeigen Abb. i einen Längsschnitt des Schneeschlägers und Abb.
z einen Querschnitt nach der Linie A-A der Abb. i.
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Es ist a ein aus Blech bestehendes zylindrisches Gefäß von verhältnismäßig
großer Höhe, dessen Durchmesser so bemessen ist,
daß es mit einer
Hand sicher erfaßt und festgehalten werden kann. Das obere, offene Ende des Gefäßes
besitzt zum Schutze gegen Verletzungen einen wulstartig gerollten Rand b, evährend
sein unteres Ende durch einen in gewissem Abstand vom unteren Rand angeordneten
und an die Zylinderwandung angelöteten Boden d verschlossen ist. Der Blechboden
d .enthält in seiner Mitte ein Loch, in das ein mit einer Gewindebohrung f versehener
Pfropfen g eingelötet ist. In die Bohrung des Pfropfens g ist eine Schraube
lt eingeschraubt, die sich gegebenenfalls unter Zwischenschaltung eines Dichtungsringes
k mit ihrem Kopf i gegen die untere Stirnfläche des Pfropfens g legt und dadurch
die Gewindebohrung f luftdicht abschließt. Das Gefäß a enthält eine kreisrunde
Blechplatte nt,_ die im Gefäß a nur ein geringes Spiel bat. Diese Platte nt sitzt
am unteren Ende einer nach oben aus dem Gefäß herausragenden Stange tt, mit deren
Hilfe sie im Gefäß auf und ab bewegt werden kann. Die Stange n isesteht aus einem
starken Draht, dessen oberes Ende zu einem als Handgriff dienenden Ring o gebogen
ist, während sein unteres Ende p durch Niete o. dgl. mit der Blechplatte
na verbunden ist. Die Blechplatte in ist mit einer großen Anzahl von kleinen
Löchern g versehen, durch die beim Gebrauch des Schneeschlägers die zu schlagende
Flüssigkeit in feinen Strahlen durchtretet, kann. Außerdem ist die Blechplatte m
mit mehreren gleichachsig zueinander angeordneten wellenförmigen Erhöhungen und
Vertiefungen versehen, wodurch die Achsen der Löcher g teils gleichlaufend, teils
geneigt zur Stange rz, und zwar nach verschiedenen Seiten geneigt, zur Achsenrichtung
des .Gefäßes a verlaufen.
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Die neue Vorrichtung arbeitet in der folgenden Weise: Nachdem bei
geschlossener L ufteinlaßöffnung f das zu schlagende Gut in den Zylinder a eingebracht
ist, wird die Blechplatte m mit Hilfe der Handgriffstange n schnell auf und ab bewegt,
und zwar so lange, bis das gesamte in den Zylinder a eingebrachte Gut in Schnee
oder Schaum verwandelt ist. Dann wird das im Boden d befindliche Loch f durch Abschrauben
der Schraube i geöffnet und der Kolben m hochgezogen. Hierbei wird infolge -der
von unten zutretenden Luft und der Saugwirkung des Kolbens der gesamte Schnee von
der Platte m mit nach oben genommen und auf diese Weise restlos aus dem Gefäß entfernt.
Natürlich ist die Erfindung nicht auf das dargestellte Beispiel beschränkt, vielmehr
sind auch andere Ausführungen möglich. Beispi2lsweise kann die Vorrichtung statt
aus Metall auch ganz oder teilweise aus Glas oder einer keramischen Masse bestehen,
auch kann das Gefäß statt oben offen mit einem abnehmbaren Deckel versehen sein,
der ein mittleres Führungsloch, für den Stiel enthält. Gegebenenfalls könnte das
Gefäß statt vollkommen zylindrisch auch etwas kugelig sein, derart, daß der Durchmesser
nach unten hin zunimmt. Es ist ferner nicht unbedingt erforderlich, daß die Lufteinlaßöffnung
f im Boden d angebracht ist; sie kann viehmehr auch am Zylindermantel a angeordnet
sein; wesentlich ist nur, daß überhaupt eine Einrichtung vorgesehen ist, welche
gestattet, beim Entfernen des Schnees Luft unter den Kolben zu, leiten. Statt der
einen Blechplatte m kann auch eine Mehrzahl von diesen angeordnet sein, die beispielsweise
übereinander auf der Stange it befestigt und mit gegeneinander versetzten Löchern
versehen sein können; ebenfalls kann die Platte an ihren Randteilen nach Arteines
Kegelstumpfes nach abwärts gebogen sein, und die Platten oder die Platte können
statt gewellt auch gewölbt sein. Weiterhin sind die Größenverhältnisse des neuen
Schnee-. schl.ägers nicht auf die gezeichnete und beschriebene Ausführungsform beschränkt,
sondern der Zylinder könnte bei geringerer Höhe auch einen weiteren Durchmesser
besitzen.