DE449795C - Schneeschlaeger - Google Patents

Schneeschlaeger

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DE449795C
DE449795C DEF59377D DEF0059377D DE449795C DE 449795 C DE449795 C DE 449795C DE F59377 D DEF59377 D DE F59377D DE F0059377 D DEF0059377 D DE F0059377D DE 449795 C DE449795 C DE 449795C
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Germany
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Expired
Application number
DEF59377D
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Fritsch & Co
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Fritsch & Co
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J43/00Implements for preparing or holding food, not provided for in other groups of this subclass
    • A47J43/10Egg-whisks; Cream-beaters, i.e. hand implements or hand-driven devices
    • A47J43/1075Hand-driven mixing devices with reciprocating or oscillating tools
    • A47J43/1081Hand-driven mixing devices with reciprocating or oscillating tools with rectilinearly reciprocating tools

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

  • Schneeschläger. Die Erfindung bezieht sich auf einen Schneeschläger derjenigen Art, bei welcher in einem zylindrischen Gefäß eine oder mehrere an einer Stange sitzende gelochte Platten kolbenartig auf und ab bewegt werden können. Diese Schneeschläger besitzen neben großer Einfachheit und Billigkeit den Vorteil, daß mit ihrer Hilfe Eiweiß, Sahne und ähnliche Stoffe leicht und schnell schaumig geschlagen werden können. Sie haben aber bisher noch den Mangel, daß die restlose Entfernung des erzeugten Schnees aus dem hohen und verhältnismäßig engen Gefäß umständlich und schwierig ist.
  • Diesen Mangel zu beseitigen, ist das Ziel der vorliegenden Erfindung, welche im wesentlichen darin besteht, daß das Gefäß mit einer Einrichtung versehen ist, welche gestattet, bei der Entfernung des geschlagenen Schnees Luft unter die im Gefäß auf und ab bewegliche Platte oder die Platten zu leiten. Am einfachsten ist es, am unteren Ende des Gefäßes, zweckmäßig am Boden, eine gewöhn-Lich durch ein Ventil verschlossene Lufteinlaßöffnung vorzusehen. Durch diese Einrichtung ist die Entfernung des erzeugten Schnees ganz erheblich vereinfacht und erleichtert. Öffnet man nämlich bei etwa in der unteren Endstellung befindlicher Kolbenplatte die Lufteinlaß öffnung und zieht dann die Platte nach oben, so wirkt die ganze Vorrichtung wie eine Pumpe, und der Schnee wird durch die Saugwirkung des Kolbens restlos mit nach oben genommen. Der gesamte im Gefäß .befindliche Schnee kann mithin auf einmal lierausgehob.en werden.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigen Abb. i einen Längsschnitt des Schneeschlägers und Abb. z einen Querschnitt nach der Linie A-A der Abb. i.
  • Es ist a ein aus Blech bestehendes zylindrisches Gefäß von verhältnismäßig großer Höhe, dessen Durchmesser so bemessen ist, daß es mit einer Hand sicher erfaßt und festgehalten werden kann. Das obere, offene Ende des Gefäßes besitzt zum Schutze gegen Verletzungen einen wulstartig gerollten Rand b, evährend sein unteres Ende durch einen in gewissem Abstand vom unteren Rand angeordneten und an die Zylinderwandung angelöteten Boden d verschlossen ist. Der Blechboden d .enthält in seiner Mitte ein Loch, in das ein mit einer Gewindebohrung f versehener Pfropfen g eingelötet ist. In die Bohrung des Pfropfens g ist eine Schraube lt eingeschraubt, die sich gegebenenfalls unter Zwischenschaltung eines Dichtungsringes k mit ihrem Kopf i gegen die untere Stirnfläche des Pfropfens g legt und dadurch die Gewindebohrung f luftdicht abschließt. Das Gefäß a enthält eine kreisrunde Blechplatte nt,_ die im Gefäß a nur ein geringes Spiel bat. Diese Platte nt sitzt am unteren Ende einer nach oben aus dem Gefäß herausragenden Stange tt, mit deren Hilfe sie im Gefäß auf und ab bewegt werden kann. Die Stange n isesteht aus einem starken Draht, dessen oberes Ende zu einem als Handgriff dienenden Ring o gebogen ist, während sein unteres Ende p durch Niete o. dgl. mit der Blechplatte na verbunden ist. Die Blechplatte in ist mit einer großen Anzahl von kleinen Löchern g versehen, durch die beim Gebrauch des Schneeschlägers die zu schlagende Flüssigkeit in feinen Strahlen durchtretet, kann. Außerdem ist die Blechplatte m mit mehreren gleichachsig zueinander angeordneten wellenförmigen Erhöhungen und Vertiefungen versehen, wodurch die Achsen der Löcher g teils gleichlaufend, teils geneigt zur Stange rz, und zwar nach verschiedenen Seiten geneigt, zur Achsenrichtung des .Gefäßes a verlaufen.
  • Die neue Vorrichtung arbeitet in der folgenden Weise: Nachdem bei geschlossener L ufteinlaßöffnung f das zu schlagende Gut in den Zylinder a eingebracht ist, wird die Blechplatte m mit Hilfe der Handgriffstange n schnell auf und ab bewegt, und zwar so lange, bis das gesamte in den Zylinder a eingebrachte Gut in Schnee oder Schaum verwandelt ist. Dann wird das im Boden d befindliche Loch f durch Abschrauben der Schraube i geöffnet und der Kolben m hochgezogen. Hierbei wird infolge -der von unten zutretenden Luft und der Saugwirkung des Kolbens der gesamte Schnee von der Platte m mit nach oben genommen und auf diese Weise restlos aus dem Gefäß entfernt. Natürlich ist die Erfindung nicht auf das dargestellte Beispiel beschränkt, vielmehr sind auch andere Ausführungen möglich. Beispi2lsweise kann die Vorrichtung statt aus Metall auch ganz oder teilweise aus Glas oder einer keramischen Masse bestehen, auch kann das Gefäß statt oben offen mit einem abnehmbaren Deckel versehen sein, der ein mittleres Führungsloch, für den Stiel enthält. Gegebenenfalls könnte das Gefäß statt vollkommen zylindrisch auch etwas kugelig sein, derart, daß der Durchmesser nach unten hin zunimmt. Es ist ferner nicht unbedingt erforderlich, daß die Lufteinlaßöffnung f im Boden d angebracht ist; sie kann viehmehr auch am Zylindermantel a angeordnet sein; wesentlich ist nur, daß überhaupt eine Einrichtung vorgesehen ist, welche gestattet, beim Entfernen des Schnees Luft unter den Kolben zu, leiten. Statt der einen Blechplatte m kann auch eine Mehrzahl von diesen angeordnet sein, die beispielsweise übereinander auf der Stange it befestigt und mit gegeneinander versetzten Löchern versehen sein können; ebenfalls kann die Platte an ihren Randteilen nach Arteines Kegelstumpfes nach abwärts gebogen sein, und die Platten oder die Platte können statt gewellt auch gewölbt sein. Weiterhin sind die Größenverhältnisse des neuen Schnee-. schl.ägers nicht auf die gezeichnete und beschriebene Ausführungsform beschränkt, sondern der Zylinder könnte bei geringerer Höhe auch einen weiteren Durchmesser besitzen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCIIE: i. Schneeschläger, bestehend aus einem zylindrischen Gefäß und einer oder mehre--` ren an einer Stange sitzenden gelochten Platten, die im Gefäß kolbenartig auf. und ab bewegt -werden -können, -dadurch gekennzeichnet, daß das Gefäß (a) eine £in-. richtung- besitzt, welche gestattet, beim Entfernen des geschlagenen Schnees -Luft unter die kolbenartige Platte (m) zu leiten. a. Schneeschläger nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß am unteren Ende des Gefäßes (a), etwa am Boden (d), eine gewöluilich durch ein Ventil geschlossene Lufteinlaßöffnung (f) vorgesehen ist. 3. Schneeschläger nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventil aus einem am Zylinderboden (d) abdichtend befestigten, mit einer Gewindebohrung versehenen Pfropfen (g) und einer darin. eingezogenen Kopfschraube (i) besteht.
DEF59377D 1925-07-16 1925-07-16 Schneeschlaeger Expired DE449795C (de)

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