DE449229C - Verfahren und Kloeppelmaschine zur Herstellung flacher Spitzengeflechte auf der einfaedigen Kloeppelmaschine - Google Patents

Verfahren und Kloeppelmaschine zur Herstellung flacher Spitzengeflechte auf der einfaedigen Kloeppelmaschine

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DE449229C
DE449229C DEH106130D DEH0106130D DE449229C DE 449229 C DE449229 C DE 449229C DE H106130 D DEH106130 D DE H106130D DE H0106130 D DEH0106130 D DE H0106130D DE 449229 C DE449229 C DE 449229C
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Germany
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machine
lace
braiding
braid
needles
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04CBRAIDING OR MANUFACTURE OF LACE, INCLUDING BOBBIN-NET OR CARBONISED LACE; BRAIDING MACHINES; BRAID; LACE
    • D04C3/00Braiding or lacing machines
    • D04C3/48Auxiliary devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Braiding, Manufacturing Of Bobbin-Net Or Lace, And Manufacturing Of Nets By Knotting (AREA)

Description

  • Verfahren und Klöppelmaschine zur Herstellung flacher Spitzengeflechte auf der einfädigen Klöppelmaschine. Die Erfindung bezieht sich auf eine weitere Ausbildung des Verfahrens zur Herstellung flacher Spitzengeflechte auf einfädigen Islöppelmaschinen nach dem als Zusatz zum Patent 421 402 erteilten Patent 423 882. Beide genannten Patente haben ein Verfahren zum Gegenstand, bei welchem das in. Form eines, zunächst geschlossenen Schlauches, hergestellte Geflecht die Maschine offen verlassen soll. Während zu diesem Zwecke bei dem im Patent 421 4o2 beschriebenen Verfahren die Längskanten des Spitzengeflechts an durch wiedergewinnbare Hilfsfäden verbundenen Flechtnadeln geführt werden, ist im Zusatzpatent 423 882 bereits ein Weg gezeigt, die Hilfsfäden ganz zu vermeiden, indem beide Ränder des Geflechts an einer und derselben Nadel geführt werden. Dieser Weg ist zwar sehr einfach, er bedingt aber, daß die die Nadel umschlingenden äsen oder Schleifen an den beiden Spitzenrändern in der Längsrichtung gegeneinander versetzt sind. Außerdem ist das Verfahren nach dem Zusatzpatent 423 882 nur bei Spitzen mit parallelen, geraden Längskanten, d. h. bei Einsätzen anwendbar. Diese Mängel will die vorliegende Erfindung beseitigen, ohne daß jedoch wieder Hilfsfäden nötig werden, und zwar dadurch, daß die beiden Längsränder der Spitze durch getrennte, aber nicht durch Hilfsfäden verbundene Flechtnadeln geführt werden.
  • Es ist bereits früher vorgeschlagen worden, bei der Herstellung von Spitzen auf einfädigen lelöppelmaschinen die Längsränder der Spitze durch getrennte Flechtnadeln zu führen, die, statt durch Hilfsfäden verbunden zu sein, durch ihren Eingriff in Rillen des Flechtdorns oder einer oberhalb des Flechtringes. angeordneten Hülse in ihrer Lage gesichert werden. Dieser Vorschlag war aber bisher praktisch nicht brauchbar, weil infolge der Verwendung des, gewöhnlichen Abzugswerks mit zwei verhältnismäßig weit von der Flechtstelle entfernten und in der Längsrichtung des Dorns hintereinanderliegenden Abzugswalzen ein unverzerrter Abzug -des Geflechts nicht erreicht werden konnte.
  • Der Erfinder hat nun erkannt, daß das. im Patent 421 402 geschützte Verfahren, bei welchem das. Geflecht dicht über der Flechtstelle an mehreren auf entgegengesetzten Seiten. des, Dorns liegenden Stellen gleichzeitig erfaßt und abgezogen wird, es ermöglicht, ohne Anwendung von Hilfsfäden zur Verbindung -der Nadeln die Längsränder der Spitze durch getrennte Flechtnadeln zu führen, weil bei dieser Art des Abzuges die Spitze urverzerrt von den Flechtnadeln abgezogen und weitergeführt werden kann. Das Wesen der vorliegenden Erfindung besteht also darin, daß die Längsränder der Spitze durch .getrennte, aber nicht durch Hilfsfäden verbundene Flechtnadeln geführt werden und dabei das Geflecht dicht über der Flechtstelle an mehreren auf entgegengesetzten Seiten des Dorns liegenden SteUeu oder vorteilhaft dicht über der Flechtstelle nahezu auf der ganzen Breite gleichzeitig erfaßt und abgezogen wird. Dieses neue Verfahren ermöglicht, nicht nur Einsätze mit geraden Längskanten, sondern auch Spitzen mit Bogen- oder Zackenkanten unter vollständigem Ausschluß von Hilfsfäden zur Verbindung der Längsränder der Spitze oder der diese Ränder führenden Flechtnadeln herzustellen, wobei die Spitze die Maschine offen und urverzerrt verläßt.
  • Die beim neuen Verfahren angewendeten getrennten Flechtnadeln für die beiden Spitzenränder können, wie bereits früher vorgeschlagen, dadurch in ihrer Lage gesichert werden, daß sie in Rillen des Dorns oder in Rillen einer über dem Flechtring angeordneten Hülse eingreifen. Vorteilhafter ist es jedoch, frei durch den Zwischenraum zwischen Flechtring und Dorn hindurchgreifende Flechtnadeln zu verwenden, die dadurch in ihrer Lage gesichert sind, daß ihre unteren Enden auf den Flechttellern bzw. den davon getragenen Säulen starr befestigt sind, während sie gleichzeitig entsprechend kräftig ausgebildet sind, so daß sie eine genügende Steifigkeit besitzen.
  • Die Zeichnung veranschaulicht ein AusführungsbeispIel einer zur Ausführung des neuen Verfahrens geeigneten Vorrichtung, und zwar zeigt Abb. i eine Seitenansicht und Abb. 2 eine Ansicht von oben mit wagerechtem Schnitt nach der Linie A-A der Abb. i.
  • c ist der Flechtdorn und b der denselben unter Belassung eines Ringspalts umschließende Flechtring. Der Dorne ist dicht oberhalb des Ringes b auf beiden Seiten abgeflacht, und er setzt sich dann in Form eines flachen Dorns von im wesentlichen rechteckigem Querschnitt fort. In die kreisbogenförmig gekrümmten Abflachungen greifen die beiden auf entgegengesetzten Seiten des Dorns auf gleicher Höhe gelagerten zylindrischen. Abzugswalzen h ein.
  • Das Spitzengeflecht a wird auf dem Dorne in Form eines offenen Schlauches gebildet. Seine Längsränder werden dabei an zwei einander benachbarten Flechtnadeln d geführt, die frei durch den Ringspalt zwischen Dorn. c und Flechtring b hindurchgreifen. Diese Flechtnadeln d sind im Gegensatz zum Hauptpatent nicht durch Hilfsfäden verbunden und abgestützt, sondern sie sind dadurch: in ihrer Lage gehalten, daß ihre nicht mit dargestellten unteren Enden starr an Säulen oder Stangen befestigt sind, welche auf den zur Bildung der äsen oder Schleifen an den Geflechtränderndienenden Flechttellern stehen, während sie zugleich, und zwar auch an ihren durch den Flechtring b hindurchgreifenden oberen Teilen, eine solche Steifigkeit besitzen, daß sie sich unter dem Einfluß der Querspannung der Spitze nicht oder nicht wesentlich verbiegen können. Die mit Bezug auf den oberen flachen Teil des, Dorns ,c an einer Schmalseite des letzteren angeordneten Flechtnadeln sind zweckmäßig bis an die Hauptangriffstelle der Walzen h geführt, wobei sie sich mit ihren Enden an den Walzen abstützen können.
  • Wie ersichtlich, wird die Spitze durch die beiden Flechtnadelnd so lange in Schlauchform gehalten, bis sie von den Walzen k' sicher @erfaßt ist. Die Walzen ziehen somit die Spitze urverzerrt nach oben, wobei die Spitzenränder sich von den Nadeln lösen, so daß die Spitze die Maschine fertig verläßt. -Natürlich sind mancherlei Abänderungen des dargestellten Beispiels möglich, z. B. ist das -neue Verfahren auch bei der gleich-, zeitigen Herstellung zweier Spitzen anwendbar, in welchem Falle zwei Paare von auf entgegengesetzten Seiten des Dorns angeordneten Flechtnadeln zur Anwendung kommen können.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCFIL: i. Verfahren zur Herstellung flacher Spitzengeflechte auf der einfädigen Klöppelmaschine nach Patent 423 882, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsränder des Spitzengeflechts durch getrennte, aber nicht durch Hilfsfäden verbundene Flechtnadeln geführt werden und dabei das Spitzengeflecht dicht über der Flechtstelle an mehreren auf entgegengesetzten Seiten des, Dornes liegenden Stellers gleichzeitig @erfaßt und abgezogen wird.
  2. 2. Klöppelmaschine zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die Anwendung von feststehenden Flechtnadeln von hoher Steifigkeit.
DEH106130D 1926-04-08 1926-04-08 Verfahren und Kloeppelmaschine zur Herstellung flacher Spitzengeflechte auf der einfaedigen Kloeppelmaschine Expired DE449229C (de)

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