DE4470C - - Google Patents

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DE4470C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B13/00Furnaces with both stationary charge and progression of heating, e.g. of ring type or of the type in which a segmental kiln moves over a stationary charge
    • F27B13/06Details, accessories or equipment specially adapted for furnaces of this type
    • F27B13/12Arrangements of heating devices

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Coke Industry (AREA)

Description

PATENTSCHRIFT
F. KÜNNE in COLBITZ bei WOLMIRSTEDT. Verfahren, Ziegel und Thonwaaren in Ringöfen mit Gas zu brennen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 6. Juli 1878 ab.
Der Erfinder bringt in den Ringöfen Röhren aus Chamottethon an. Dieselben haben bei etwa 2 m Höhe 0,15 m Weite. Sie reichen von dem Herd des Brennofens bis zur gewölbten Decke. Die Röhren, die mit Kohlen angefüllt werden, sind mit feinen Schlitzen versehen, damit das Gas, welches sich aus den Kohlen entwickelt, leicht entweichen kann. An der oberen Oeffnung sind die Röhren mit einem hermetischen Deckelverschlufs versehen und Schieber, welche man vor- und zurückschieben kann, sind unmittelbar unter dem Brennofenherd und je einer unter jeder einzelnen Röhre angebracht. Unter diesen beweglichen Schiebern müssen so grofse Gänge, ■ welche nach der Aufsenseite des Brennofens münden, angelegt werden, dafs man Eisenblechkasten unter jene stellen kann. Sobald die Kohlen in den Röhren entgast sind, wird der bewegliche Schieber so weit vorgeschoben, dafs die zurückgebliebenen Koks in den Eisenblechkasten fallen. Dieser wird darm hervorgezogen.
Das Befeuern der Brennräume geschieht nur durch das aus den durchbrochenen Thonröhren strömende Gas. Rost oder eine Rostfeuerung wird hierbei nicht gebraucht. Sobald der Brennofen mit den Röhren besetzt und mit der Waare, welche gebrannt werden soll, vollgeladen ist, wird die erste Kammer des Ofens mit directem Feuer wie gewöhnlich in Glut gebracht. Dadurch werden die ersten Röhren, welche in der zweiten Kammer aufgestellt sind, ebenfalls glühend, und werden nun nach und nach mit trocknen Kohlen vollgefüllt. Alsbald entwickelt sich Gas, entweicht durch die in den Röhren befindlichen Schlitze und verbrennt, wodurch wieder die folgenden Röhren glühend werden, welche wie die ersten mit Kohlen an-■ gefüllt werden. Die in den Röhren entstehenden Koks werden der Reihe nach durch die Kasten entfernt.
Ist man am Ende, dann wird auch mit der ersten Kammer (welche während dieser Zeit mit Röhren besetzt ist) wie mit den übrigen verfahren.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Das beschriebene Verfahren, Ziegel- und Thonwaaren in Ringöfen durch Einsetzung der beschriebenen Röhren in die· Brennkammern mit Gas zu brennen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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