DE447013C - Maschine zum Einsetzen der Fadentraeger in die Traggestelle elektrischer Gluehlampen - Google Patents
Maschine zum Einsetzen der Fadentraeger in die Traggestelle elektrischer GluehlampenInfo
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- DE447013C DE447013C DEN23771D DEN0023771D DE447013C DE 447013 C DE447013 C DE 447013C DE N23771 D DEN23771 D DE N23771D DE N0023771 D DEN0023771 D DE N0023771D DE 447013 C DE447013 C DE 447013C
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Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
14. JULI 1927
14. JULI 1927
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
M447013 KLASSE 21 f GRUPPE
N 23771 VIIJj'21/A
Tag der Bekanntmachung über die Erteilung des Patents: 30. Juni 1927.
Maschine zum Einsetzen der Fadenträger in die Traggestelle elektrischer Glühlampen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. November 1924 ab.
Die Priorität der Anmeldung in den Niederlanden vom 5. Dezember 1923 ist in Ansp/uch genommen.
Die Erfindung betrifft Maschinen zum Ein- I Unter »Glasstab« sind auch gegebenenfalls
setzen der Fadenträger in die Traggestelle elek- [ hohle Stangen oder Röhren zu verstehen. 10
irischer Glühlampen und ähnlicher Vakuumgefäße, bei welcher Einrichtungen zum stellenweisen
Erhitzen des die Mittelstütze bildenden Glasstabs und solche zum Stauchen der erhitzten
Glasstabstellen zu Linsen vorgesehen sind.
Maschinen zum Einbringen der Fadenträger in die Glasstäbe der Traggestelle sind bereits
bekannt. So wurde beispielsweise vorgeschlagen, die Fadenträger mittels einer entsprechenden
Anzahl radial sich bewegender Drahtträger-. einrichtungen gleichzeitig einzubringen, und es
*) Von dem Patentsucher sind als die Erfinder angegeben worden:
Hendrik de Jang- und Willem Konbig in Eindhoven, Holland.
sind auch Maschinen bekannt, in denen Haken am Ende der Drähte gebogen werden, die in die
Glasstäbe eingebracht worden sind. Diese Glasstäbe werden von Brennern erhitzt, welche
derart angeordnet sind, daß die Glasstäbe nahe bei oder in der Einbringstelle erhitzt werden,
wobei die Drahtträgereinrichtungen und die Einrichtungen zum Biegen und Abschneiden
der Fadenträger sehr unter der Hitze dieser ίο Brenner leiden.
Um diesen Übelstand zu beheben, werden erfindungsgemäß die Heizeinrichtungen von der
Einbringstelle für die Fadenträger getrennt angeordnet, und es wird eine Transporteinrichtung
vorgesehen, durch welche ein in der Heizvorrichtung erhitzter Stab in die Einbringstelle
geführt wird. Es werden zwei besondere, von der Erhitzungsstelle getrennte Vorrichtungen
zum Einbringen der Fadenträger vorgesehen, ao von denen die eine zum Einbringen von Fadenträgern
in die untere, die andere zum Einbringen von Fadenträgern in die obere Linse des Traggestells dient, während eine Transporteinrichtung
vorgesehen ist, durch welche das Traggestell von der einen Vorrichtung in die andere gebracht wird. Durch diese Anordnung
wird es möglich, die Einrichtungen zum Biegen und Abschneiden der Fadenträger in einer
einfachen Ausführungsform in der Maschine vorzusehen und die Konstruktion der Maschine
sehr übersichtlich zu machen, so daß eine etwaige Reparatur sehr leicht auszuführen ist.
Bei der beispielsweise dargestellten Ausführungsform der Erfindung ist ein schrittweise
umlaufender, mit auf und ab beweglichen Halteköpfen für die Traggestelle versehener Armstern
vorgesehen, der auf und ab bewegliche Stangen zum Formen der oberen bzw. der unteren Linse
in besonderen Stellungen trägt; ferner sindLeitstücke, Drahtrollen und Nadeln zum Einbringen
der Fadenträger in verschiedenen Stellungen der Traggestelle vorgesehen und ein Antrieb
zum selbsttätigen Bewegen der verschiedenen Teile in die gegenseitige Arbeitsstellung.
Erfindungsgemäß sind an den Halteköpfen für die Traggestell mit dem Armstern bewegliche
Führungen, z. B. Rollen, angeordnet, und ferner ist eine feststehende wagerechte Führung
angebracht sowie zwei sich an diese lotrecht anschließende Führungen zur Führung der
Rollen, wodurch eine lotrechte Bewegung der Halteköpfe gegen die Einrichtungen zum Einbringen
und Formen der Fadenträger und ein seitliches Wegbewegen der Halteköpfe von
diesen Einrichtungen ermöglicht wird.
Der Armstern ist mit lotrecht gleitbaren Stangen versehen, an denen die Halteköpfe angeordnet
sind, während mit diesen Stangen Arme verbunden und am Armstern lotrechte Stangen befestigt sind, um die Arme zu führen,
wenn sie mit den lotrecht gleitbaren Stangen bewegt werden, um die Halteköpfe während
ihrer Hinundherbewegung in einer vorher bestimmten Winkelstellung zu erhalten.
In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel einer solchen Maschine dargestellt, bei der
die Glasstäbe lotrecht gegen die auf und ab bewegten Stempel bewegt werden und das Einbringen
der Fadenträger in die obere und in die untere Linse in besonderen Stellungen bewirkt
wird.
Die Maschine ist in Abb. 1 in Seitenansicht dargestellt, wobei einzelne Teile im Schnitt gezeichnet
sind.
Abb. 2 ist eine Ansicht der gegenüber Abb. 1 um 90 ° verdrehten Maschine, wobei einige Teile
weggelassen und andere im Schnitt längs der Achse des Armsterns zum Bewegen der Halteköpfe
für die Traggestelle gezeigt sind.
Abb. 3 ist eine Draufsicht auf die Maschine, in der einzelne Teile weggelassen sind.
Abb. 4 zeigt im Schaubude einen Teil der
wagerechten Führung für die Halteköpfe mit einer der lotrecht beweglichen Führungen.
Abb. 5 ist ein lotrechter Schnitt nach der Linie V-V in Abb. 3 durch die ringförmigen
Stempel zum Abschneiden und Bilden der Fadenträger mit den zugehörigen Teilen.
Abb. 6 ist ein lotrechter Schnitt nach der Linie VI-VI der Abb. 1 mit verschiedenen
Teilen in Ansichten.
Abb. 7 ist ein lotrechter Schnitt nach der Linie VII-VII der Abb. 1 und zeigt den Antriebsmechanismus
der lotrechten Stange zum Bilden der oberen Linse.
Abb. 8 ist eine Draufsicht auf den unteren
Stempel zum Formen und Abschneiden der Fadenträger in der oberen Linse des Glasstabs.
Abb. 9 ist eine Draufsicht auf den oberen
Stempel desselben Satzes.
Die Maschine ist auf einem mit Füßen 1 versehenen Tisch 2 angebracht, an dem verschiedene
Teile befestigt sind und unterhalb dessen einzelne Teile des Antriebsmechanismus vorgesehen
sind.
Im Tisch 2 ist in üblicher Weise eine wagerechte Welle 3 drehbar gelagert und mit einem
Schneckenrad 4 versehen, das von einer Schnecke 5 angetrieben wird; diese ist an einer
WeEe 6 (Abb. 1 und 3) angeordnet, an der auch sine Riemenscheibe 7 befestigt ist, die irgendwie
beständig angetrieben wird. An der Welle 3 ist ein Zahnrad 8 befestigt (Abb. 3), das in ein
Zahnrad 9 an einer wagerechten Welle 10 eingreift ; diese ist in am Tisch 2 befestigten Lager-
armen 11 gelagert.
Die Welleio ist mit einer Daumenscheibe 12
(Abb. 2) versehen, die mit einer an einer lotrechten Welle 13 befestigten Scheibe 20- zusammenwirkt,
die mit Rollen 25 versehen ist, die an in der Scheibe 20 drehbaren Spindeln 26 angeordnet sind.
Wenn die Hauptwelle 3 umläuft, dreht sich
die Welle 13 schrittweise. Die Welle 13 ist in
einem lotrechten Ständer 14 drehbar, der mittels einer Tragplatte 15 auf dem Tisch 2 angebracht
ist.
Mit der Welle 13 ist ein Armstern 17 drehbar,
an dem die Träger für die Glasstäbe angebracht sind, und der unter Zwischenschaltung
einer die Reibung vermindernden Einlage 19 auf dem oberen Rande des Ständers 14 aufraht.
Um den Armstern 17 in genau bestimmten Stellungen zu sperren, ist eine schüsseiförmige
Scheibe 21 mit der Scheibe 20 verbunden, deren oberer Rand mit Schlitzen versehen ist, in die
ein nachgiebiger Sperrstift 23 einfällt.
Der Armstern 17 ist mit Armen 29 versehen, die in Muffen 28 enden, in denen Stangen 27
auf und ab beweglich sind. Eine Anzahl von lotrechten Stangen 30 ist an dem Armstern befestigt,
längs deren die freien Enden von mit den Stangen 27 verbundenen Armen 31 gleiten können.
Durch diese Anordnung wird die Drehung der auf und ab beweglichen Stangen 27 verhindert,
was wichtig ist, da die Traggestelle nach einer gewissen Zeit in genau derselben Lage in
den Einrichtungen zum Einbringen der Fadenträger ankommen müssen.
Ein Haltekopf 32 für die Traggestelle ist mit dem unteren Teil jeder Stange 27 mittels einer
Klemme 33 (Abb. 1, 4) verbunden. Diese Halteköpfe können in bekannter Weiae mit um einen
Punkt 34 (Abb. 3) drehbaren, nachgiebigen Klemmarmen 35 für die Traggestelle versehen
sein. An dem Halteköpfen 32 sind Rollen 36 angeordnet, die längs des oberen Randes eines
wagerechten Tisches 37 rollen, wenn sich der Armstern dreht. Der Tisch 37 ist mit dem
Ständer 14 verbunden. Durch diese Mittel werden die Stangen 27 während ihrer Bewegung
auf einer vorher bestimmten Höhe gehalten.
Der Rand des Tisches 37 ist an zwei Stellen unterbrochen, in denen lotrecht auf und ab
bewegliche Führungen 40 und 41 vorgesehen sind, deren untere Ränder mit dem Rand des
Tisches 37 übereinstimmen, wenn sie sich in ihrer obersten Stellung befinden. Dementsprechend
gelangen die Rollen 36 während der Drehung des Armsterns in vorher bestimmten Augenblicken an die Führungen 40 und 41, so
daß die Stangen 27 der Aufundabbewegung dieser Führungen folgen können.
Die Führungen 40 und 41 sind durch am Tisch 37 befestigte Flanschen 38 und 39 geführt
und mittels Arme 42 und 43 mit auf und ab beweglichen Stangen 44 und 45 verbunden, die
in zylindrischen Bohrungen der Ständer 14 mittels Hebel 46 (Abb. 2) und 47 gleiten, deren
freie Enden in Schlitzen dieser Stangen, eingreifen. Die Hebel sind an einer gemeinsamen
Spindel 50 angelenkt, die in einem Lager 51 ruht.
An der Welle 3 sind zwei unrunde Scheiben 55 und 56 befestigt (Abb. 3), die von Zeit zu Zeit
auf Arme der Hebel 46 und 47 wirken. Der Hebel 46 ist beispielsweise mit einem Arm 53
(Abb. 2) versehen, an dessen Ende eine Rolle 54 angebracht ist, die mit der unrunden Scheibe 55
in Eingriff kommt.
Der Antriebsmechanismus der Führungen 40 und 41 ist derart, daß die Glasstäbe in vorher
bestimmten Augenblicken für das Einbringen der Fadenträger gesenkt werden, wenn der
Armstern stillsteht, worauf er in Umdrehung versetzt wird, und die Stangen auf die Art seitlich
von den Einbringeinrichtungen wegbewegt werden, während die beweglichen Führungen
in der Zwischenzeit angehoben werden.
Wie aus Abb. 3 ersichtlich, sind zum Halten der Traggestelle acht Träger vorgesehen, und
dementsprechend hat die Maschine acht Stellungen, in denen die verschiedenen Operationen
durchgeführt werden.
In der Stellung A (Abb. 3) wird ein fertiges Traggestell durch den Arbeiter vom Träger abgenommen
und ein Glasstab an seiner Stelle eingesetzt. Der Glasstab wird grundsätzlich in
dem Fußröhrchen eingeschmolzen, in dem die Stromeinführungsdrähte eingeschlossen sind.
Der Armstern 17 wird sodann durch seinen Antriebsmechanismus angetrieben und der Glasstab
gegen die Stellung B bewegt, in der vier Brenner 90 vorgesehen sind, um den Teil des
Glasstabs zu erhitzen, der die Form einer Linse erhalten soll.
In der Stellung C wird dieser Teil des Glases durch Brenner 91 weiter erhitzt.
In der Stellung D wird ein noch weiteres Erhitzen des Glasstabs durch Brenner 92 bewirkt,
und überdies ist in dieser Stellung eine auf und ab bewegliche Stange 93 (Abb. i) vorgesehen,
um die obere Linse zu formen.
Der Armstern 17 wird dann in die Stellung E bewegt, in welcher der Träger gesenkt wird,
wenn die betreffende Rolle 36 an der Führung 40 anlangt, so daß sich der Glasstab in der Mitte
zwischen der Drahtleitungseinrichtung 65 zum Einbringen des Drahtes in die obere Linse und
den Stempeln 70 und 71 (Abb. 1) zum Abschneiden und Formen der Haken befindet.
Wenn der Armstern 17 in Bewegung versetzt wird, wird die Führung 40 inzwischen angehoben,
so daß der Glasstab mit den in die obere Linse eingebrachten Fadenträgern sowohl seitlich
als auch lotrecht von den Stempeln weg in die Stellung F bewegt wird. Die Stempel sind
in an sich bekannter Weise für den Durchlaß des Glasstabs mit lotrechten Schlitzen versehen.
In der Stellung F wird das Ende des Glasstabs mittels Brenner 98 erhitzt und die Erhitzung
in der Stellung G mittels Brenner 99 fortgesetzt.
In der Stellung H wird der Glasstab gesenkt,
447 OIS
so daß er in die Mitte zwischen den Drahtleitungseinrichtungen 104 und den Stempeln i
und 126 (Abb. 1) gelangt. Sobald die Linse gestaucht
ist, die Fadenträger in die untere Linse eingesetzt, geformt und abgeschnitten sind
wird die fertiggestellte Mittelstütze seitlich durch einen Schlitz 145 (Abb. 9) in den obersten
Stempel 115 bewegt und in die Stellung A gebracht,
in welcher sie vom Arbeiter aus der to Maschine weggenommen wird. Die Einbringstellungen
E und H sind nicht in einer Ebene mit der Achse des Armsterns 17 angeordnet,
wie dies aus Abb. 3 ersichtlich ist, und auch die Führungen 40 und 41 sind einander nicht
diametral entgegengesetzt angeordnet.
Nachdem die Maschine allgemein beschrieben worden ist, sollen im folgenden einzelne Teile,
die sich insbesondere auf die Erfindung beziehen, einzeln beschrieben werden.
In der Stellung 0 der Maschine wird die obere Linse eines Glasstabs mittels einer auf
und ab beweglichen Stange 93 geformt, die mit dem Ende eines Hebels 94 verbunden ist, der
an einer Spindel 95 angelenkt ist (Abb. 1 und 7). Der Hebel 94 ist zweimal unter rechtem Winkel
abgebogen und trägt an seinem anderen Ende eine Rolle 96, auf die der Umfang einer unrunden
Scheibe 97 wirkt. Diese Scheibe ist an der wagerechten Welle 10 befestigt, und infolgedessen
bewirkt die Umdrehung dieser Welle eine von Zeit zu Zeit hin und her gehende Bewegung der
Stange 93 über einen vorbestimmten Abstand. Die Stange schiebt den Glasstab ein wenig aufwärts,
wodurch an dem Teil, der durch die Flamme geschmolzen wird, eine Linse entsteht.
In der Stellung E der Maschine ist ein feststehender wagerechter Tisch 60 vorgesehen,
der auf Säulen 61 und 62 ruht und auf dem in üblicher Weise Drahtrollen 63 und Nadeln 65
zum Vorwärtsbewegen der Drähte angebracht sind; unter Nadeln sind hier die aus der Zeichnung
ersichtlichen bekannten Röhrchen gemeint, durch welche die Drähte geführt werden. Rollen
und Nadeln sind auf Gleitstücken 64 auf dem Tisch mittels Zapfen radial beweglich angeordnet,
die mit den Gleitstücken verbunden sind und in exzentrische Ausnehmungen eines Ringes 66 (Abb. 1 und 3) eingreifen. Dieser
Ring ist im Tisch 60 drehbar angebracht und wird in seiner Lage mittels kleiner Platten gehalten,
die von den Säulen 61 und 62 vorragen. Der Ring 66 wird mittels einer mit ihm verbundenen
Stange 83 gedreht, die mittels eines an einem Lagerarm 82 angelenkten Hebels 80 hin und her bewegt wird. Eine Stellscheibe 81
an der Welle 3 wirkt auf das freie Ende des Hebels 80.
Nachdem die Drähte in das erweichte Glas eingebracht worden sind, erhalten die Nadeln 65
an den Gleitstücken 64 eine rückgängige Bewegung, wobei das Glas hinreichend abgekühlt
ist, um die Drähte festzuhalten, so daß sich die Rollen 63 ein wenig abrollen.
Es ist selbstverständlich auch möglich, in einer anderen bekannten Weise feststehende
Drahtrollen und radial bewegliche Nadeln vorzusehen. In diesem Falle müssen die Nadeln
so konstruiert sein, daß sie den Draht bei ihrer Vorwärtsbewegung herausziehen und längs des
Drahtes gleiten, wenn sie sich zurückbewegen.
Für das Einsetzen der Fadenträger in die untere Linse dient die nachstehend beschriebene
Vorrichtung. Auf einer Muffe 68 sind Säulen 69 vorgesehen, die den ringförmigen Stempel 70
tragen. Der andere Stempel 71 ist auf einer in einem Ständer 72 gleitbare Stange angebracht.
Die Bauart dieser Stempel mit ihrem Antriebsmechanismus wird aus den Abb. 5, 8 und 9 klar,
in denen die Stempel in der Stellung zum Einbringen der Fadenträger in die untere Linse
gezeigt sind. Diese Stempel sind jenen in der Stellung zum Einbringen der Fadenträger in
die obere Linse ähnlich. Auf einem wagerechten Tisch 100 (Abb. 1) sind auf Säulen 101, 102
ruhend Gleitstücke 105 für Drahtrollen 103 und
Nadeln 104 vorgesehen; die Gleitstücke sind mittels eines mit exzentrischen Nuten versehenen
Ringes 106 radial hin und her beweglich.
Für das Abschneiden und Biegen der Drähte dient die nachfolgend beschriebene Vorrichtung, go
An jeder Einbringstelle H bzw. E ist ein lotrechter hoher Ständer 110 (Abb. 5) vorgesehen,
der auf dem Tisch 2 mittels eines Flansches in aufruht, und an dem eine Muffe 112 gleitbar ist,
auf der Säulen 113 und 114 zum Tragen des
obersten Stempels 115 angebracht sind. Das Gleitstück 112 ist mit Zapfen 116 und 117 versehen,
die durch die Enden 118 (Abb. 3) bzw. 75 (Abb. 3) eines gegabelten Hebels hindurchreichen,
der an einer in einem Lagerarm 120 (Abb. 6) angebrachten Spindel 119 (Abb. 3)
bzw. 77 (Abb. 3) drehbar ist. Am freien Ende des Hebels mit der Gabel 118 bzw. 75 ist eine
RoEe 121 (Abb. 3) bzw. 76 (Abb. 3) vorgesehen, die mittels einer an der Welle 3 befestigten
unrunden Scheibe 122 bzw. 78 (Abb. 3) betätigt wird. Wenn sich die Welle 3 dreht, werden das
Gleitstück 112 und der Stempel 115 auf und
ab bewegt.
Im Ständer 110 (Abb. 5) ist ein Futter 125
gleitbar, an dessen oberem Ende ein ringförmiger Stempel 126 angebracht ist. Das Futter
125 wird mittels eines Hebels 128 (Abb. 6) auf
und ab bewegt, dessen eines Ende 127 (Abb. 5,6) in einen Schlitz des Futters eingreift. Der
Hebel 128 ist an einem Zapfen 119 drehbar (Abb. 3 und 6) und wird mittels einer an der
Welle 3 befestigten Daumenscheibe 129 auf und ab bewegt, die mit einer freien Rolle am freien
Ende des Hebels in Eingriff kommt.
Zur Bildung der unteren Linse eines Glasstabs st im Futter 125 eine Stange 130 zur Bildung
der unteren Linse gleitbar angeordnet. Die Stange ruht auf einem Hebel 131 (Abb. 6), der
an einem Stift 132 drehbar angeordnet und an seinem freien Ende mit einer Rolle versehen
ist, die von einer an der Welle 10 befestigten Daumenscheibe 133 beeinflußt wird. Die Drehung
der Welle 10 bewirkt, daß die Stange 130 von Zeit zu Zeit auf und ab bewegt wird.
Das Oberende der Stange ist mit einer Vertiefung 140 (Abb. 5) zur Bildung der unteren
Linse eines Glasstabs versehen.
Der Antriebsmechanismus der verschiedenen Teile ist derart, daß, wenn der Glasstab mit seinem
erhitzten Ende in die Arbeitsstellung gebracht wird, die Stange 130 zuerst aufwärts
bewegt wird, wodurch der Kopf geformt wird. Die Stange wird sodann ein kleines Stück gesenkt,
und die Enden der Drähte werden mittels der Nadeln 104 in den Kopf gepreßt. Hierauf
erhalten die Nadeln eine Rückbewegung, und die Drähte bleiben im Glas, das inzwischen ausgekühlt
ist. Die Stempel 115 und 126 werden sodann einander genähert, wodurch die Drähte
erst zwischen Messern 141 und 142 (Abb. 8) abgeschnitten
und dann an ihren Enden mittels eines Randes 143 des untersten Stempels, der
in eine ringförmige Nut 144 des obersten Stempels eintritt, in die Form eines Hakens gebogen
werden.
Die Stempel werden sodann voneinander wegbewegt, und die fertiggestellte Mittelstütze der
Lampentraggestelle wird von der Einbringstellung seitlich wegbewegt. Eine lotrechte Bewegung
des Traggestells ist nicht möglich, weil in diesem Falle die Fadenträger an den Stempel
115 anstoßen würden. Um die seitliche Bewegung der Mittelstütze zu ermöglichen, ist
der Stempel 115 mit einem lotrechten Schlitz 145 (Abb. 9) für den Durchgang des Glasstabs
versehen.
Claims (5)
- Patentansprüche:i. Maschine zum Einsetzen der Fadenträger in die Traggestelle elektrischer Glühlampen und ähnlicher Vakuumgefäße, bei welcher Einrichtungen zum stellenweisen Erhitzen des die Mittelstütze bildenden Glasstabs und solche zum Stauchen der erhitzten Glasstabstellen zu Linsen vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß für die Heizeinrichtung einerseits und für die Einbringstelle der Fadenträger andererseits örtlich getrennte Arbeitsstellen in der Maschine vorgesehen sind, und zwischen diesen Arbeitsstellen eine Transporteinrichtung, durch welche das Traggestell aus dem Bereiche der Heizeinrichtung in die Einbringstelle geführt wird.
- 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei besondere, von den Erhitzungsstellen getrennte Vorrichtungen zum Einbringen der Fadenträger vorgesehen sind, von denen die eine zum Einbringen von Fadenträgern in die obere Linse, die andere zum Einbringen von Fadenträgern in die untere Linse des Glasstabs dient, und daß eine Transporteinrichtung vorgesehen ist, durch welche das Traggestell von der einen Vorrichtung in die andere gebracht wird.
- ' 3. Maschine nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch die Vereinigung eines schrittweise umlaufenden, mit auf und ab beweglichen Halteköpfen (32) für die Traggestelle versehenen Armsterns (17), der auf und ab bewegliche Stangen (27) zum Transport der Traggestelle besitzt, mit je einer an seinen Seiten angeordneten Einrichtung (70, 71 und 115,126) zum Einsetzen der Fadenträger in die Linsen des Traggestells.
- 4. Maschine nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch an den Halteköpfen (32) für die Traggestelle angeordnete, mit dem Armstern (17) bewegliche Führungen (z. B. RoI-len 36) und eine feststehende wagerechte Führung (37), sowie durch zwei sich daran anschließende lotrecht bewegliche Führungen (40) für die Rollen (36), welche eine lotrechte Bewegung der Halteköpfe (32) gegen go die Einrichtungen (70, 71 und 115, 126) zum Einbringen und Formen der Fadenträger und ein seitliches Wegbewegen der Halteköpfe (32) von diesen Einrichtungen bewirken.
- 5. Maschine nach Anspruch 4 mit im Armstern lotrecht auf und ab beweglichen Stangen, an denen die Halteköpfe angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß an diesen Stangen (27) Arme (31) und am Armstern (17) lotrechte Stangen (30) befestigt sind, um die Arme (31) zu führen, wenn sie mit den lotrecht gleitbaren Stangen (27) bewegt werden, und um die Halteköpfe (32) während ihrer Kreisbewegung in einer vorher bestimmten Winkelstellung zu halten.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
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Family Applications (1)
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Families Citing this family (3)
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| US3069749A (en) * | 1954-01-29 | 1962-12-25 | Sylvania Electric Prod | Assembling apparatus and methods |
| US3218690A (en) * | 1954-01-29 | 1965-11-23 | Sylvania Electric Prod | Method for assembling small parts |
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- 1924-09-22 US US739002A patent/US1620523A/en not_active Expired - Lifetime
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- 1924-12-03 GB GB29038/24A patent/GB225855A/en not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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