DE44688C - Apparatcombination zur Entfuselung von Spiritus mittelst Kohlenwasserstoffe und zur Regeneration der letzteren - Google Patents

Apparatcombination zur Entfuselung von Spiritus mittelst Kohlenwasserstoffe und zur Regeneration der letzteren

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DE44688C
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alcohol
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DENDAT44688D
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M. CH. A. RUFFIN in Paris, Nr. 18 Avenue d'Antin
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D3/00Distillation or related exchange processes in which liquids are contacted with gaseous media, e.g. stripping
    • B01D3/001Processes specially adapted for distillation or rectification of fermented solutions
    • B01D3/003Rectification of spirit

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Production Of Liquid Hydrocarbon Mixture For Refining Petroleum (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Apparatcombination zur Entfuselung von Spiritus mittelst Kohlenwasserstoffe und zur Regeneration der letzteren. Dieselbe ist auf den beiliegenden Zeichnungen in Fig. 1 im Längsschnitt und Fig. 2 im Grundrifs dargestellt.
Den zu reinigenden und durch Zusatz von Soda, Potasche, Kalk etc. alkalisch gemachten ! Spiritus läfst man in den Behälter A so hoch [ einlaufen, dafs die Oeffnung der Röhre H eben freibleibt. Dann spritzt man mittelst der am Boden von A angeordneten Röhre T flüssigen Kohlenwasserstoff (wie Petroleumöl) ein, welcher nicht unterhalb ioo° sieden soll. Derselbe steigt in unzähligen feinen Bläschen durch den Spiritus nach oben, sammelt sich daselbst zu einer dünnen Schicht und fliefst durch die Röhre H und den hierzu geöffneten Hahn G nach dem Setzgefäfs B über. Letzteres ist durch eine senkrecht eintauchende Wand B1 getheilt, so dafs das Petroleumöl sich zunächst fallend und dann wieder aufsteigend bewegen mufs. Hierbei setzt es einen Theil der mitgerissenen schwereren mechanischen Verunreinigungen ab. Aus dem Gefäfs B fliefst das OeI nach einem folgenden Gefäfs C so über, dafs es in dessen unteren Theil unterhalb eines perforirten Bodens J eintritt. Das Gefäfs C ist mit Wasser gefüllt, und auf dem Boden J ist eine Schicht aus Kiesel (Kies, Sand), Glas oder ähnlichem Stoff ausgebreitet. Das Petroleumöl durchstreicht letztere in fein zertheilten Tropfen und hinterläfst darin die mitgerissene kleine Spiritusmenge. Von C aus strömt das Petroleumöl in ähnlicher Weise durch eine Reihe immer tiefer (oder terrassenförmig) angeordneter Gefäfse D, welche mit Schwefelsäure angefüllt sind und auf einem Zwischenboden eine säurefeste Filtrirschicht enthalten. Die Schwefelsäure absorbirt die vom Kohlenwasserstoff aus dem Spiritus aufgenommenen ätherischen OeIe. Der Erfahrung gemäfs genügen vier mit Schwefelsäure gefüllte Gefäfse D, um den Kohlenwasserstoff vollständig zu regeneriren. Aus dem letzten Gefäfse D tritt der Kohlenwasserstoff in ähnlicher Weise in ein Gefäfs E über, welches eine Alkalilösung enthält, um etwa dem Kohlenwasserstoff anhängende Säure zu neutralisiren. Aus dem Gefäfs E fliefst dann der Kohlenwasserstoff in ein Reservoir F, aus welchem ihn eine Pumpe P durch das Rohr R nach dem Behälter A zurückfördert. Dieses continuirliche Verfahren ermöglicht, den in A enthaltenen Spiritus in einer Zeit von 20 bis 30 Stunden zu reinigen. Während der Operation nimmt man alle 2 bis 3 Stunden einen Theil der sich verunreinigenden Säure aus dem ersten Gefäfs D, versetzt eine gleiche Menge aus jedem derselben in das folgende und füllt eine entsprechende Menge frischer Säure in das letzte derselben nach.
Die Gefäfse D bestehen am zweckmäfsigsten aus Holz mit innerem Bleimantel und erfolgt das Ueberlaufen durch Bleirohre S, welche sich, wie aus Fig. 2 zu ersehen, unterhalb

Claims (1)

  1. der Zwischenboden J verzweigen. Letztere können aus Kupfer bestehen, da sie keinerlei oxydirenden Einflüssen ausgesetzt sind.
    Durch Anwendung eines verhältnifsmäfsig schweren, nicht unterhalb 1400 C. sich entzündenden Petroleumöles vermeidet man jede Explosions- bezw. Feuersgefahr und können, da solches OeI nicht flüchtig ist, die Behälter B bis F, wie auch auf der Zeichnung angenommen, offen gelassen werden.
    Pa τ ε ν τ - A ν s ρ R υ c η :
    Apparatcombination zur Entfuselung von Spiritus mittelst Kohlenwasserstoffe und zur Regeneration der letzteren, bestehend aus Spiritusbehälter A, Absetzgefäfs B mit Scheidewand JB1, Filter C, terrassenförmig aufgestellten SchwefelsaurefilternZ), AlkalifilterE, Reservoir F, sowie Pumpe P und Rohrleitung R T zur Verbindung des letzteren mit dem unteren Theile des Spiritusbehälters A.
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