DE20882C - Apparat zum Klären von Flüssigkeiten - Google Patents
Apparat zum Klären von FlüssigkeitenInfo
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Classifications
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- B01D21/00—Separation of suspended solid particles from liquids by sedimentation
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-
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- B01D29/11—Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor with bag, cage, hose, tube, sleeve or like filtering elements
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
MWTSCHRIFT
. KLASSE 85: Wasserleitung.
Apparat zum Klären von Flüssigkeiten.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 28. März 1882 ab.
Diese Erfindung bezweckt, Flüssigkeiten von Beimengungen, welche sich absetzen, zu reinigen
und den Rückstand in fester Form zu gewinnen.
Hierzu wird ein Klärapparat entweder allein oder in Verbindung mit einem oder mehreren
Filtern benutzt. Ersterer ist in Fig. 1 in einer Ausführung, letzteres in den Fig. 2, 3 und 4
der Zeichnung in zwei Modificationen dargestellt.
Der Klärapparat besteht aus einem starken Gefäfs oder Cylinder b, dessen offenes Ende in
die zu reinigende Flüssigkeit eintaucht und aus welchem dann durch Rohr c mittelst einer
Luftpumpe S1 oder auf andere Weise die Luft ausgetrieben wird. Die zu reinigende Flüssigkeit,
welche beispielsweise in einem Gefäfs a enthalten sein kann, steigt infolge des Vacuums
von der Oberfläche im Gefäfs α aus aufwärts zu einer Höhe, welche dem Grade des erzeugten
Vacuums entspricht, und fliefst nach erreichter Steighöhe durch ein Abflufsrohr e aus.
Das Rohr e mufs mit der Abflufsmündung unter das Niveau der Flüssigkeit im Gefäfs α hinabgeführt
werden und bis zur Evacuirung des Cylinders b durch einen Hahn H oder andere
Abschussvorrichtung verschlossen werden.
Nachdem die Flüssigkeitssäule in b dann durch das Vacuum über die obere Mündung
von e gehoben ist, kann der Hahn H geöffnet werden, und es wirkt das Rohr e dann als Heber
und leitet die gehobene Flüssigkeit in continuirlichem Gange ab, so lange b entsprechend
luftleer gehalten wird und in α nicht weniger Flüssigkeit eintritt, als aus e abgelassen wird.
Um das Rohr e als Heber in Function zu setzen, ist erforderlich, dafs dasselbe entsprechend
mit Flüssigkeit gefüllt ist, ehe Hahn H geöffnet wird. Dies läfst sich auf einfache
Weise dadurch erreichen, dafs e mit der Flüssigkeit im Gefäfs α durch einen Hahn 7η communicirt,
der erst geschlossen wird, sobald die Flüssigkeitssäule in b über die Mündung von e
gestiegen ist, oder ehe man H öffnet. Man kann auch das Rohr e auf andere Weise füllen,
beispielsweise durch ein Füllrohr / mit Hahn ο, der geschlossen wird, ehe man H öffnet. Auf
dem Wege aufwärts aus dem Gefäfs α bis zur erreichten Höhe im Klärapparat b trennen sich
die Senkstoffe der Flüssigkeit in mehr oder minder vollkommener Weise und lagern sich
auf dem Boden des Gefäfses α ab. Je nach dem Grade des Vacuums kann man die Steighöhe
bis zur Flüssigkeitssäule einer Atmosphäre steigern, und je nach der Construction des Abfiufsrohres
e oder der Verlängerung desselben kann man das Quantum der abgezogenen Flüssigkeit variiren. Hierdurch wird auch der
Grad der Abklärung der Flüssigkeit regulirt, indem geringere Abflufsmenge eine vollkommenere
Absetzung der Beimengungen bewirkt.
Bei constantem Zuflufs in das Gefäfs α ist
der Apparat continuirlich arbeitend.
Die auf dem Boden des zweckmäfsig konischen Gefäfses α sich ablagernden Beimengungen
werden durch ein Rohr/ abgelassen und durch eine Druckpumpe R in die Filter, Fig. 2, übergeführt.
Durch die Druckpumpe R wird der Bodensatz aus Gefäfs α in den Raum V des
Filterkastens hineingedrückt. Der Raum V ist durch Hohlwände c c c . . . in eine Anzahl
Kammern zerlegt, welche sich mit dem Rück-
stand füllen, während die demselben anhaftende Feuchtigkeit durch die mit Filtermaterial,
beispielsweise Tuch, bekleideten perforirtenSeiten der Wände c c in das mit diesen Hohlräumen
communicirende Rohr A hmemgeprefst und aus dem Filter entfernt wird. Es entstehen auf
diese Weise zwischen den Scheidewänden cc... eine Reihe von geprefsten Kuchen des Rückstandes,
welche nach Oeffnung des Kastens V entfernt werden, worauf die Function des Filters
aufs neue beginnen kann.
Falls die aus b durch e abfliefsende Flüssigkeit nicht genügend gereinigt sein sollte,
wird solche noch durch ein Reinigungsfilter getrieben, welches nach Fig. 3 und 4 construirt
ist. Dieses Filter ist mit Gegenströmung versehen. Der geschlossene Filterkasten Rx ist
durch ein in Zickzackwindungen hin- und hergeführtes Tuch c in zwei Räume H und Hx
zerlegt, von denen jeder mit dem Zuflufsrohr durch einen Hahn D und gleichfalls jeder mit
dem Abflufsrohr durch einen Hahn .S verbunden
werden kann.
Indem man nun beispielsweise die zu filtriernde Substanz zunächst in den Raum H eintreten
läfst und durch den Abflufshahn S des Raumes If1 entfernt, gewinnt man den Rückstand
in den Abtheilungen der Kammer IT. Ist das Filtertuch so schmutzig, dafs es nicht gehörig
functionirt, so kann man entweder zunächst durch Gegenströme von reinem Wasser, welches durch den Hahn D der Kammer H1
eintritt, das Tuch reinigen, oder man führt die zu filtrirende Substanz in diese Kammer Ηλ
direct ein und reinigt dabei gleichfalls die früher benutzte Filteroberfläche des Raumes H.
Claims (2)
1. Die Combination der in die zu klärende Flüssigkeit eintauchenden Glocke b, welche
evacuirt wird, mit einem Abflufsrohr e, dessen obere Mündung unterhalb des Niveaus
der gehobenen Flüssigkeitssäule und dessen untere Mündung unterhalb des Niveaus der
zu klärenden Flüssigkeit liegt, zum Zweck, die während des langsamen Aufsteigens in b
sich klärende Flüssigkeit in continuirlichem Betriebe durch e abzuführen.
2. Das in Fig. 3 und 4 dargestellte Filter mit zickzackförmigen Abtheilungen der Kammern
H und H1 in Verbindung mit dem unter 1. bezeichneten Apparate. ■ ;
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE20882C true DE20882C (de) | 1900-01-01 |
Family
ID=34715850
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT20882D Expired DE20882C (de) | Apparat zum Klären von Flüssigkeiten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20882C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1246676B (de) * | 1960-09-28 | 1967-08-10 | Insinoeoeritoimisto Engineerin | Klaervorrichtung |
-
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- DE DENDAT20882D patent/DE20882C/de not_active Expired
Cited By (1)
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|---|---|---|---|---|
| DE1246676B (de) * | 1960-09-28 | 1967-08-10 | Insinoeoeritoimisto Engineerin | Klaervorrichtung |
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