DE446629C - Mit Hohlraeumen versehenes Tragbalkenelement fuer Tragflaechenholme von Flugzeugen - Google Patents

Mit Hohlraeumen versehenes Tragbalkenelement fuer Tragflaechenholme von Flugzeugen

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DE446629C
DE446629C DED47563D DED0047563D DE446629C DE 446629 C DE446629 C DE 446629C DE D47563 D DED47563 D DE D47563D DE D0047563 D DED0047563 D DE D0047563D DE 446629 C DE446629 C DE 446629C
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EMILE JULIEN EUGENE DEWOITINE
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C3/00Wings

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Rod-Shaped Construction Members (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 5. JULI 1927
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
JVl 446 629 KLASSE 62 b GRUPPE 4
D 4-]563 Xljosb Tag der Bekanntmachung über die Erteilung des Patents: 16. Juni 1927.
Emile, Julien, Eugene Dewoitine in Paris.
Mit Hohlräumen versehenes Tragbalkenelement für Tragflächenholme von Flugzeugen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. März 1925 ab.
Die Priorität der Anmeldung in Belgien vom 16. April 1924 ist in Anspruch genommen.
Die Erfindung betrifft ein mit Hohlräumen versehenes Tragbalkenelement für Tragflächenholme von Flugzeugen, das als oberer und unterer Teil des Holmes \rerwendet werden kann und dann den Gurt des betreffenden Holmes darstellt.
Es wurde bereits \Orgeschlagen, die Profilabmessungen solcher Tragbalkenelemente nach d*em freien Ende hin abnehmen zu lassen, entsprechend der Abnahme der Beanspruchung des Holmes durch das nach seinem freien Ende hin immer geringer werdende
Biegungsfnoment. Dies wurde beispielsweise in der Weise durchgeführt, daß man die Gurte nach Art von Fachwerkträgern aus mehreren, durch Nieten verbundenen Blechen zusammensetzte und die Zahl der übereinandergelegten Bleche nach dem freien Ende des Holmes hin stetig abnehmen ließ.
Ein solcher Gurt war aber teuer in der Herstellung und schwer im Gewicht.
ίο Die Erfindung schafft demgegenüber ein Tragbalkenelement, das trotz einfachster Herstellung und geringstem Gewicht den an jeder Stelle des Holmes vorhandenen Beanspruchungen standhalten kann. Zu diesem Zweck ist in bekannter Weise das Tragbalkenelement mit Hohlräumen versehen und nach dem freien Ende hin verjüngt; die Erfindung besteht dabei darin, daß das Tragbalkenelement aus einem flachen Gurt aus
ao gegossenem oder gepreßten Leichtmetall besteht, der mit Stegen abwechselnde Hohlräume enthält und an der Innenseite durch außen angesetzte Stege verstärkt ist. Der mit Hohlräumen oder Stegen versehene flache Gurt kann einteilig hergestellt sein oder aber aus zwei oder mehreren Teilen zusammengebaut werden.
Die Erfindung sei an Hand der Ausführungsbeispiele der Zeichnung näher erläutert, in der Abb. 1 einen einteiligen Gurt und Abb. 2 und 3 einen zweiteiligen Gurt vor und nach der Zusammensetzung in bildlicher Darstellung zeigen.
In Abb. ι ist c ein flaches, langgestrecktes Tragbalkenelement mit Hohlräumen« zwecks Verringerung des Gewichtes und Materialverbrauches. An seiner Innenseite sind vorteilhaft nahe den Längsrändern zwei durchlaufende Stege b angeordnet, die verhältnismäßig schmal sind und die Scherfestigkeit des Tragbalkenelementes erhöhen; außerdem dienen diese Stege b zur Verbindung mit weiteren Bauelementen.
Ist die Herstellung des Tragbalkenelements in einem Stück durch Gießen oder Pressenaus Leichtmetall nicht möglich, so kann man es aus zwei Teilen herstellen, wie in Abb. 2 und 3 gezeigt.
In diesen beiden Abbildungen sind die Hohlräume i teils im oberen Teil d, teils im unteren Teil e ausgebildet und werden durch Aufeinanderlegen der beiden Teile geschlossen. Durch die zugehörigen Stegteile gkönnen die Verbindungsnieten /, die die beiden Tragbalkenteile zusammenhalten, durchgezogen werden. In Abb. 2 sind verhältnismäßig große Hohlräume? ausgebildet; in Nähe der Längsränder sind wiederum durchlaufende Stege b an der Innenseite des Tragbalkenelementes vorgesehen. In der Ausführungsform der Abb. 3 sind die Hohlräume« kleiner bemessen und teils durch Stege g, teils durch Stege k voneinander getrennt; nur durch die Stege g sind die Verbindungsnieten / hindurchgezogen. Ferner ist in dieser Ausführungsform die Zahl der an der Innenseite des Tragbalkenelementes liegenden, außen angesetzten Stege vergrößert; die nahe den Längsrändern liegenden beiden Stege b, b können wiederum zur Verbindung mit anderen Bauelementen dienen, während die dazwischenliegenden Stege h vorzugsweise ausschließlich zur Erhöhung der Scherfestigkeit dienen.
Die Verjüngung der Gurtprofile nach dem freien Ende hin kann in mehrfacher Weise erzielt werden. Vorteilhaft wird die Breite des Gurtes durchgehend beibehalten und nur die Wandstärke der Teile c (Abb. 1) und d (Abb. 2, 3) nach dem freien Ende hin vermindert; dies kann wiederum dadurch geschehen, daß von vornherein das Tragbalkenelement entsprechend gegossen oder gepreßt wird, oder aber nachträglich Material abgenommen wird; letzteres ist mit dem schraffierten TeiH (Abb. 1) bzw. durch die strichpunktierte Linie m (Abb. 2) angedeutet.

Claims (2)

Patentansprüche :
1. Mit Hohlräumen versehenes Tragbalkenelement mit nach dem freien Ende zu entsprechend dem Biegungsmoment abnehmenden Profilabmessungen, insbesondere für Tragflächenholme von Flugzeugen, dadurch gekennzeichnet, daß das Tragbalkenelement aus einem flachen Gurt (c) aus gegossenem oder gepreßtem Leichtmetall besteht, der mit Stegen (g) abwechselnde Hohlräume (i) enthält und an der Innenseite durch außen angesetzte Stege (b) verstärkt ist.
2. Tragbalkenelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der mit Hohlräumen oder Stegen versehene flache Gurt aus zwei oder mehreren Teilen (dj e) zusammengebaut ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DED47563D 1924-04-16 1925-03-18 Mit Hohlraeumen versehenes Tragbalkenelement fuer Tragflaechenholme von Flugzeugen Expired DE446629C (de)

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