DE446325C - Bruestungsabdichtung bei geradlinig gefuehrten Schiebefenstern - Google Patents

Bruestungsabdichtung bei geradlinig gefuehrten Schiebefenstern

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DE446325C
DE446325C DEZ15029D DEZ0015029D DE446325C DE 446325 C DE446325 C DE 446325C DE Z15029 D DEZ15029 D DE Z15029D DE Z0015029 D DEZ0015029 D DE Z0015029D DE 446325 C DE446325 C DE 446325C
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DE
Germany
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parapet
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DEZ15029D
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Zypen & Charlier V D GmbH
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Zypen & Charlier V D GmbH
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D25/00Window arrangements peculiar to rail vehicles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Specific Sealing Or Ventilating Devices For Doors And Windows (AREA)
  • Seal Device For Vehicle (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
28. JUNI 1927
REICH S PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20 c GRUPPE
van der Zypen & Charlier G. m. b. H. in Köln-Deutz.
Brüstungsabdichtung bei geradlinig geführten Schiebefenstern.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. Februar 1925 ab.
Die Abdichtung des Fensterführungsspaltes an der Brüstung bei Fahrzeugen mit Schiebefenstern, insbesondere bei Eisenbahnwagen, erfolgt gewöhnlich außen durch eine am unteren Fensterrahmenstück gebildete nasenartig hervorstehende Übersetzleiste, mittels welcher das Fenster in geschlossenem Zustande auf die äußere Brüstungsleiste aufgesetzt wird, während innen an der Fensterumrahmung ein scharnierartig aufgehängter Rahmen vorgesehen ist, welcher unter der Einwirkung von Federn gegen das Fenster gedrückt wird. Diese Anordnung erfordert beim Schließen bzw. Öffnen des Fensters ein besonderes Über- bzw. Zurücksetzen des Fensterrahmens. Die Anordnung des Druckrahmens innerhalb des Fensters oder die Anordnung einer beweglichen Übersetzleiste
außerhalb des Fensters, welch letztere ein Über- bzw. Zurücksetzen des Fensterrahmens erübrigt, ist sehr kostspielig. Außerdem besitzen derartige Anordnungen keine sichere Abdichtung gegen den Durchzug der Luft und verursachen sehr oft während der Fahrt ein Klappern der Fenster.
Vorliegende Erfindung betrifft eine gegenüber dieser Anordnung wesentlich vereinfachte Brüstungsabdichtung - bei ■ Sehiebefenstern, welche ohne eine besondere Übersetzleiste gebildet ist, ein Über- bzw. Zurücksetzen des Fensters beim öffnen bzw. Schließen sowie einen besonderen Druckrahmen innerhalb des Fensters oder sonstige bewegliche Teile erübrigt und den Durchzug der Luft sowie das Klappern der Fenster verhindert. '
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsao beispiel der Erfindung in einem Querschnitt durch die Fensterbrüstung bei geschlossenem Fenster dargestellt.
Zur Abdichtung der Fensterbrüstung außerhalb des Fensters ist in das untere as Rahmenstück α des Fensterrahmens eine elastische Dichtungsmasse b, beispielsweise Gummi, Leder o. dgl., so eingefügt, daß sie wulstartig etwas aus dem Fensterrahmen hervortritt. Die äußere Brüstungsleiste c besitzt eine dem Fensterrahmen zugekehrte schräge Anlagefläche rf und die innere festeBrüstungsleiste e eine entgegengesetzt vorgesehene schräge Fläche /. Der Fensterrahmen α ist entsprechend der Brüstungsleiste e an der Innenseite mit einem schrägen Ansatz ax versehen. Beim Schließen des Fensters wird, während sich der schräge Ansatz Ct1 des Fensterrahmens gegen die Brüstungsleiste e legt, der über den Fensterrahmen hervorstehende Teil der Dichtungsmasse b unter dem Gegendruck der inneren Brüstungsleiste e geg-en die Anlagefläche d der äußeren Brüstungsleiste c gedrückt, so daß bei fester Anlage des Fensters an der inneren Brüstungsleiste außerhalb des Fensters ein wasserdichter Abschluß gebildet wird. Um das am Fenster herunterlaufende Regenwasser möglichst von der Anlagefläche d abzulenken, ist die Oberfläche der Brüstungsleiste c unmittelbar hinter der Anlagefläche d steil abgesetzt. Zur Erhöhung der Elastizität der Dichtungsmasse b kann diese auf ihrer Grundfläche eine hohle Wölbung g· erhalten oder mit sonst einer zu diesem Zweck geeigneten Aussparung versehen werden. Auch kann die Dichtungsmasse eine besondere Einfassung A aus Zinkblech o. dgl. erhalten, wodurch das Einführen derselben in den Fensterrahmen erleichtert wird. Die Dichtungsmasse b kann außer der Darstellung auf der Zeichnung auch einen andern beliebigen Querschnitt, beispielsweise auch einen Hohlquerschnitt erhalten und auch zu beiden Seiten des Fensterrahmens vorgesehen werden. Auch kann die Dichtungsmasse unterhalb des Fenisterrahmens so angebracht werden, daß sie den Führungsspalt des Fensters seitlich abdichtet. Als Sicherung des Fensters in der Schließlage ist auf der Zeichnung beispielsweise ein mittels Griff / bewegbarer federnder Riegel k vorgesehen. Die Sieherung kann jedoch auch in jeder andern beliebigen Weise erfolgen, beispielsweise oberhalb des Fensters oder in Verbindung mit den Handgriffen zum Verschieben des Fensters. Auch kann das Fenster durch Gegengewichte oder federnde Ausgleichvorrichtungen beliebiger Art in der Schließlage gehalten werden.
Die hier dargestellte und beschriebene Brüstungsabdichtung hat den Vorteil, daß bei geschlossenem Fenster der Fensterführungsspalt außerhalb und innerhalb des Fensters derart abgedichtet wird, daß der Durchzug von Luft und das Klappern der Fenster ausgeschlossen ist.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    r. Brüstungsabdichtung bei geradlinig geführten Schiebefenstern ohne Übersetzleiste, bei der für die Abdichtung des unteren wagerechten Führungsspaltes eine Gummileiste o. dgl. Verwendung findet, dadurch gekennzeichnet, daß das die Abdichtung des Führungsspaltes in der Fensterbrüstung bildende Rahmenstück des Fensters mit einer seitlich wulstartig hervortretenden elastischen Dichtungsmasse (b) versehen und so ausgebildet ist, daß bei geschlossenem Fenster, außerhalb desselben an der mit schräger Anlagefläche (d) versehenen Brüstungsleiste (c), unter dem Gegendruck der inneren Brüstungsleiste (e) ein wasserdichter Abschluß gebildet wird, welcher - den Durchzug von Luft und das Klappern der Fenster verhindert.
  2. 2. Brüstungsabdichtung bei geradlinig geführten Schiebefenstern ohne Übersetzleiste nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtungsmasse (b) zur Erhöhung ihrer Elastizität- eine hohle Wölbung (g) oder sonst eine geeignete Aussparung erhalten und zwecks leichter Einführung in den Fensterrahmen mit einer besonderen ■ Einfassung (^) aus Zinkblech o. dgl. versehen werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEZ15029D 1925-02-10 1925-02-10 Bruestungsabdichtung bei geradlinig gefuehrten Schiebefenstern Expired DE446325C (de)

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