DE446259C - Steuerflaeche, insbesondere fuer Flugzeuge, aus zwei gelenkig miteinander verbundenen Teilen - Google Patents
Steuerflaeche, insbesondere fuer Flugzeuge, aus zwei gelenkig miteinander verbundenen TeilenInfo
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B64—AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
- B64C—AEROPLANES; HELICOPTERS
- B64C13/00—Control systems or transmitting systems for actuating flying-control surfaces, lift-increasing flaps, air brakes, or spoilers
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Description
Die Erfindung betrifft eine Steuerfläche, insbesondere für Flugzeuge, die in bekannter
Weise aus zwei gelenkig miteinander verbundenen Teilen besteht. Die bekannte Unterteilung
solcher Steuerflächen, seien es Flächen zur Quersteuerung, zur Seitensteuerung oder zur Höhensteuerung, hat die Bedeutung,
daß neben dem eigentlichen Steuer (Hauptsteuer) ein kleineres Hilfssteuer geschaffen
wird, das vom Führersitz aus verstellt wird und dabei seinerseits das Hauptsteuer mitnimmt.
Hierbei findet für jede Verstellung eine Relativbewegung zwischen Hilfssteuer
und Hauptsteuer statt. Das Hilfssteuer hat die Aufgabe, die Verstellung des Hauptsteuers
zu erleichtern.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, etwaige Zentrierungsfehler, die sich aus der
Konstruktion des Apparates, aus der Flächenbemessung, aus ungleicher Leistung zweier
auf den beiden Tragflächenhälften sitzenden Motoren usw. ergeben, nach Fertigstellung
des Flugzeuges in einfachster Weise zu beheben. Solche Fehler stellt der Pilot beim
Einfliegen des Luftfahrzeuges dadurch fest, daß er einen unerwünschten Gegendruck bei
Bedienung der Steuerung feststellt, obgleich er bemüht ist, die gerade Richtung einzuhalten.
Die Unterteilung der Steuerfläche gemäß der Erfindung hat also die Bedeutung, daß
zwecks Einregulierung der Steuerwirkung die beiden eine Haupt- und eine Zusatzsteuerfläche
bildenden Teile in beliebigem Winkel zueinander fest eingestellt werden können.
Es wird also beim Erfindungsgegenstand die Hauptsteuerfläche vom Flugzeugführer in
der bisher üblichen Weise bedient, wobei die Zusatzfläche an der Bewegung der Hauptfläche
teilnimmt, ohne die Relativlage zur Hauptfläche zu verändern.
Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung ist an der Zusatzsteuerfläche ein Gewindebolzen
angelenkt, auf dem eine mit der Hauptsteuerfläche verbundene Mutter oder Muffe sitzt, durch deren Drehung die
Einstellung des Zusatzruders erfolgt. Bei dieser Ausführungsform ist es erforderlich, daß
das Flugzeug während der Einfliegeperiode, nachdem etwaige Ungleichmäßigkeiten vom
Piloten festgestellt worden sind, landet, damit
die Verstellung mittels der erwähnten Muffe vorgenommen werden kann.
Nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist die Steuerfläche so ausgebildet,
daß an der auf dem Gewindebolzen sitzenden Mutter oder Muffe ein biegsames Übertragungsmittel, ζ. B. ein Bowdenkabel, angreift,
das vom Führerstand zu betätigen ist, zum Zweck, während der Probefahrten die für den
ίο Betrieb erforderliche Lage der Zusatzsteuerfläche
zur Hauptsteuerfläche zu ermitteln und festzulegen.
Auf der Zeichnung zeigen für ein gemäß der Erfindung durchgebildetes Flugzeug
Abb. ι und 2 in Seitenansicht und schematischem Grundriß die eine Hälfte eines
Höhensteuers,
Abb. 3 in schemarischem Schaubild ein Seitensteuer und
ao Abb. 4 in schematischem Schaubild die Einstellvorrichtung für dieses Seitensteuer.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 1
ist an dem festen Teil des Flugzeuges, z. B.
der Leitfläche c, die Hauptsteuerfläche a angelenkt, und zwar mittels der Achse bzw.
mittels Gelenke b, während an dem freien Ende der Hauptsteuerfläche mittels Achse
oder Gelenke / die Zusatzfläche d befestigt ist. Die Gelenkachse der Zusatzfläche d kann
parallel oder schräg zur Drehachse derHauptsteuerfläche
angeordnet sein.
Um der Zusatzsteuerfläche d gegenüber der Hauptfläche α eine beliebige Winkellage
geben zu können, ist bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 1 und 2 eine von Hand
zu bedienende Stellvorrichtung vorgesehen, bestehend aus einem zur Drehachse / rechtwinkligen
Bolzen g, der mittels eines zur Achse / parallelen Zapfens h an einer Platte i,
die z. B. auf der Oberseite der Hüfsfläche d sitzt, angelenkt und auf einem Teil seiner
Länge mit Gewinde versehen ist. Der Gewindeteil greift in eine Muffe /, die innen
zylindrisch und glatt und ihrerseits mittels zweier Zapfen j1, die in ihrer gegenseitigen
Verlängerung und parallel zur Achse h liegen, an eine Platte L angelenkt ist, die auf
der entsprechenden Fläche des Hauptsteuers a festsitzt.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 3 und 4 besteht das Seitensteuer aus einer
Hauptfläche a1 und einer Zusatzfläche e. Die
Verstellung der Zusatzfläche gegenüber der Hauptfläche erfolgt von einer beliebig entfernten
Stelle des Flugzeuges aus, zweckmäßig vom Führerstand. Die' in Abb. 3 veranschaulichte
Verstellvorrichtung besteht aus einer mit Muttergewinde versehenen, außen zylindrischen Muffe tn, welche über das Gewinde
eines Bolzens g greift und zwischen Anschlägen eines Lagers /, /2 eingebaut ist,
das mit einer festen Lagerplatte / aus einem Stück besteht.
Zur Betätigung dieser Einrichtung aus einer beliebigen Entfernung ist gemäß Abb. 4
eine Trommel n. z. B. im Bereich des Führers vorgesehen, die fest oder auf einer
Achse ο drehbar angeordnet ist und auf einer Grundplatte ρ sitzt. Ein Bowdenkabel q ist
um die Trommel /z und über die Gewindemuffe m gewickelt und an den Stellen ti1
der Trommel und tn1 der Muffe festgemacht, So daß beim Verstellen des Kabels mittels
eines Handhebels/, der an seinem einen Ende die Befestigungsstelle n1 des Kabels
bildet, die Gewindemuffe tn der Hebelverstellung in jedem Drehsinn folgt.
Im Falle der Abb. 1 und 2 wird der Bolzen
g durch Längsverschiebung mittels der aufgeschraubten Muttern verstellt und im
Falle der Abb. 3 und 4 durch Drehen der Muffe tn mittels des Hebels r. Das Hilfsruder
d oder e kann somit im gewünschten Betrage in Winkellage zum Hauptsteuer gebracht
werden, und zwar um so rascher, je steiler das Gewinde des Bolzens g ist.
Die Stabilisationsflächen können in gleicher Weise durchgebildet sein wie Seiten- oder
Höhensteuer.
Claims (3)
1. Steuerfläche, insbesondere für Flugzeuge,
aus zwei gelenkig miteinander verbundenen Teilen, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Einregulierung der Steuerwirkung
die beiden· eine Haupt- und eine Zusatzsteuerfläche bildenden Teile in beliebigem
Winkel zueinander fest eingestellt werden können.
2. Steuerfläche nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Zusatzsteuerfläche
ein Gewindebolzen (g) angelenkt ist, auf dem eine mit der Hauptsteuerfläche
verbundene Muffe und Muttern sitzen, durch deren Drehung die Ein-Stellung des Zusatzruders erfolgt.
3. Steuerfläche nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an der auf
dem Gewindebolzen (g·) sitzenden Mutter (m) ein biegsames Übertragungsmittel,
ζ. B. ein Bowdenkabel (q), angreift, das vom Führerstand zu betätigen ist, zum
Zweck, während der Probefahrten die für den Betrieb erforderliche Lage der Zusatzsteuerfläche
zur Hauptsteuerfläche zu ermitteln und festzulegen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| BE446259X | 1924-10-03 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE446259C true DE446259C (de) | 1927-06-27 |
Family
ID=3869740
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB121836D Expired DE446259C (de) | 1924-10-03 | 1925-09-19 | Steuerflaeche, insbesondere fuer Flugzeuge, aus zwei gelenkig miteinander verbundenen Teilen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE446259C (de) |
-
1925
- 1925-09-19 DE DEB121836D patent/DE446259C/de not_active Expired
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