DE446018C - Schaltungsanordnung zum Aufladen einer staendig an einen Verbraucherstromkreis angeschlossenen Sammlerbatterie - Google Patents

Schaltungsanordnung zum Aufladen einer staendig an einen Verbraucherstromkreis angeschlossenen Sammlerbatterie

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DE446018C
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02JELECTRIC POWER NETWORKS; CIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
    • H02J7/00Circuit arrangements for charging or discharging batteries or for supplying loads from batteries

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Charge And Discharge Circuits For Batteries Or The Like (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zum Aufladen einer ständig an einen Verbraucherstromkreis angeschlossenen Sammlerbatterie. Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zum selbsttätigen Aufladen einer ständig an einen Verbraucherstromkreis angeschlossenen Sammlerbatterie'mit bei Stromverbrauch durch ein Schaltorgan beeinflüßtem Ladeschalter, wie sie insbesondere bei Fernmelde-, beispielsweise Fernsprechanlagen mit nur einer Batterie Verwendung findet. Hierbei war es bisher nicht möglich; das. Schaltorgan so auszubilden, daB es einerseits b i denn geringsten, seine Wicklung durchfließenden Strom schon ansprach, anderseits aber auch die maximal auftretende Stromstärke ohne Schaden aushielt. Aus dem letzteren Grunde wird das Schaltorgan 'in der Regel auf Kosten seiner Empfindlichkeit den größten auftretenden Stromstärken angepaBt, so daß beim Auftreten schwacher Verbrauchsatröme eine Abschaltung der Batterie von der aufladenden Stromquelle nicht erfolgt und die Spannungsschwankungen (Kollektorgeräusche und Oberschwingungen) unmittelbar in die von der Batterie gespeisten Apparate gelangen, was namentlich für Fernsprech- und Telegraphenzwecke unzulässig ist.
  • Erfindungsgemäß wird diesem Übelstand durch eine in dem Verbrauchsstromkreis liegende Schaltvorrichtung abgeholfen, durch welche dem Schaltorgan aufeinanderfolgend Widerstände, zweckmäßig unter Verwendung einer an sich bekannten Quecksilberstufenschaltröhre, selbsttätig parallel geschaltet werden, um das Schaltorgan bei großer Empfindlichkeit gegenüber schwachen Stromstärken vor dem Durchfluß zu starker Ströme zu schützen.
  • In der Abbildung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung schematisch dargestellt.
  • Zur Aufladung der Batterie B dient eine Gleichstromquelle i, die der Anschluß eines Gleichstromnetzes oder ein Wechs@elstromgleichrichter o; dgl. sein kann. Die Anschaltung der Batterie erfolgt mittels eines sogenannten Stockwerkschalters 2, dessen beweglicher Kontaktteil mit dem Kern eincs Elektromagneten 3 derart verbunden ist, daß. bei Erregung des Elektromagneten der Schalter geöffnet wird. Die Wicklung dieses Magneten liegt an einem Teil der Batterie B, ihr Stromkreis wird über einen Schalter ¢ geschlossen, dessen beweglicher Kontaktteil s der Anker eines Relais 6 ist. Dieses Relais liegt in -einer der zu den Anschlußklemmen 7 für den Verbraucher führenden Leitungen. Es ist in Reihe geschaltet mit der Wicklung eines Solenoides 8, dessen Kern mit dem freien Ende 9 einer am anderen Ende in einem Lager'io drehbar angeordneten Röhre ii verbunden ist. Eine Feder 12 sucht die Röhre anzuheben und dabei den Solenoidkern 8 aus dieser Wicklung herauszuziehen. Die Röhre i i enthält etwas Quecksilber 13 und ist mit einer Reihe von Kontakten i q. versehen, die bei der Senkung der Röhre nacheinander durch das Quecksilber 13 verbunden werden. An den ersten dieser Kontakte i ¢ sind der eine Pol der Batterie B und der Erregerwicklung des Relais 6 angeschlossen, mit den anderen sind Widerstände 15 verbunden, die durch das Quecksilber 13 dem Relais 6 parallel geschaltet werden können. Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende: Das Relais 6 ist so empfindlich, daß es beim geringsten Stromfluß. im Verbraucherkreis sofort anspricht und an dem Schalter q. den Stromkreis des den Ladeschalter a bewegenden Elektromagneten schließt. Es wird dementsprechend bei irgendwelchem Stromverbrauch an den Klemmen 7 der Ladeschalter 2 geöffnet und damit die Batterie B von der Ladestromquelle i abgeschaltet. Die Anschaltung erfolgt erst wieder bei Verschwinden des Stromes im Verbraucherkreis.
  • Es ist nun nicht möglich, das Relais 6 derart auszubilden, daß es sowohl bei dem geringsten, seine Wicklung durchströmenden Strom schon anspricht, andererseits aber auch die größeren Stromstärken ohne Schaden aushält. Zu diesem Zweck sind die Widerstände 15 vorgesehen, die mit zunelunender, Stromstärke im Verbraucherkreis durch die Wirkung des Solenoids 8 und der Schaltröhre i i nacheinander der Wicklung des Relais 6 parallel geschaltet werden, so daß diese bei allen Stromstärken im Verbraucherkreis ungefähr Strom derselben Stärke empfängt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUC73: Schaltungsanordnung zum Aufladen einer ständig an einem. Verbraucherstromkreis angeschlossenen Sammlerbatterie mit bei Stromverbrauch durch ein Schaltorgan beeinflußtem Ladeschaler, gekennzeichnet durch eine in dem Verbrauchsstromkreis liegende Schaltvorrichtung (Solenoid 8), durch welche dem Schaltorgan (Relais 6) aufeinanderfolgend Widerstände (15), zweckmäßig unter Verwendung einer an sich bekannten Quecksilberstufenschaltröhre (i i ), selbsttätig parallel geschaltet werden, um das Schaltorgan bei großer Empfindlichkeit gegenüber schwachen Stromstärken vor dem Durchfluß zu starker Ströme zu schützen.
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