DE44584C - Briefsammler - Google Patents

Briefsammler

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DE44584C
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Germany
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42FSHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
    • B42F13/00Filing appliances with means for engaging perforations or slots
    • B42F13/12Filing appliances with means for engaging perforations or slots with pillars, posts, rods, or tubes

Landscapes

  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Bei vorliegendem Briefsammler werden zwei am Rücken des Umschlages vorstehende Stäbchen in der Mitte getheilt, wobei zur Ein legung eines Blattes zwischen die aufgereihten Blätter der hintere Theil des Blätterpacketes auf den festen Stabhälften verbleibt, während der vordere Theil mit der sich abtrennenden Stabhälfte verschoben wird, worauf nun das zu ordnende Blatt, nachdem es gelocht worden, in der gewünschten Ordnung aufgereiht werden kann. Bei Vereinigung der Stabhälften wird ein selbstthätiger Verschlufs gebildet, welcher nicht allein die Stabhälften geradlinig fest verbunden hält, sondern auch den Rücken mit demjenigen Deckel des Umschlages, welcher die sich abtrennenden Stabhälften trägt, zu einer steifen Platte verbindet und daher die Handhabung der Papiere erleichtert.
In Fig. ι der Zeichnung ist eine Oberansicht des flach aufgeklappten Umschlages mit den Stäbchen χ χ s s in getrennter Stellung dargestellt;
Fig. 2 zeigt dieselbe Ansicht mit genäherten Stäbchen behufs Bildung einer ununterbrochenen Stange s x,
Fig. 2 a einen Durchschnitt des Verschlusses in gröfserem Mafsstabe,
Fig. 3 einen Querschnitt nach Fig. 1 und
Fig. 4 einen Querschnitt des Umschlages in der die Herausnahme des Schlittens χ gestattenden Stellung.
Auf einem Cartonumschlag mit steifem Rücken sind zwei Winkel W aus Eisen oder Kupfer genietet; an den aufrecht stehenden Winkelenden ist eine Schiene S befestigt, in welcher zwei cylindrische Stäbchen .? in entsprechendem Abstand vernietet sind und, parallel zu dem Umschlagrücken, an der Schiene S vorstehen. Auf die Stäbchen 5 werden die zu sammelnden, vorher gelochten Papiere gereiht und auf denselben mittelst einer Schlufsschiene S1 zusammengedrückt und festgehalten. Die Schlufsschiene gleitet hinter den aufgereihten Papieren mittelst zweier Löcher auf den Stäbchen s und kann an beliebiger Stelle durch die Feder F unverschiebbar angedrückt werden. Zu diesem Zweck ist Feder F leicht gebogen, so dafs sie sich beim Plattdrücken auf der Schiene längt, wodurch die Enden der Feder an die Stäbchen s gedrückt werden und eine Verschiebung der Schiene verhindern.
Das Auslängen bezw. Pialtdrücken der Feder F wird mittelst einer auf der Schiene bezw. der Feder gleitenden Schnalle G bewerkstelligt. Damit letztere nicht über die Mitte der Feder hinausgleitet, ist ein Anschlag a- vorgesehen, welcher die Schnalle, nachdem sie bis auf die Mitte der Feder geschoben worden, aufhält. Durch diese Befestigungsweise sind also die auf die Stäbchen 5 gereihten Papiere zwischen zwei Schienen S1 S1 festgeklemmt.
Ist der Umschlag aufgeklappt, so liegen die Deckel mit dem Rücken in einer Ebene.
Auf einen der Deckel sind den Winkeln W gegenüber zwei Schlittenführungen C genietet, in welchen ein Schlitten oder Schieber X hin- und hergleiten kann. Schieber X besteht aus einer durchbrochenen Platte, deren Seiten in der Schlittenführung C gleiten, wobei die seitliche Verschiebung des Schlittens durch seinen hinteren aufgebogenen Theil verhindert wird, indem derselbe, etwas schmaler als die Platte,
mit seinen Enden an den Rändern der Führung C vorbeigleitet, so dafs also die Hin- und Herbewegung des Schiebers X stets eine geradlinige ist. In dem aufgebogenen Theil der Schlittenplatte sind genau in derselben Höhe und demselben Abstand wie die Stäbchen 5 zwei Stäbchen χ angenietet, welche also dem Schieber in seiner Hin- und Her- j bewegung folgen. j
Während die in den Winkeln W befestigten Stäbchen 5 an ihren vorderen Enden auf eine geringe Tiefe ausgebohrt sind, sind an die Enden der am Schieber befestigten Stäbchen χ spitze Zäpfchen gedreht, so dafs also, wenn die Stäbchen χ und s durch Verstellung des Schiebers X zusammengeschoben werden, die Spitzen der einen in die Bohrungen der anderen eindringen und auf diese Weise zwei ununterbrochene Stäbe hergestellt werden, auf welchen die aufgereihten Papiere leicht verschoben werden können.
Um die Stäbchen χ und ί sicher und unverschiebbar in der vereinigten Stellung zu erhalten, Fig. 2, ist der Schieber oder Schlitten X an seiner vorderen Seite zu einem abgerundeten Lappen Y ausgebildet, welcher mit dem Schlitten aus derselben Platte ausgeschnitten wird. Dieser Lappen steht etwas weiter vor als die Spitzen der Stäbchen .v und schiebt sich unter ein entsprechendes Verschlufsstück Y', welches mittelst Niete auf dem Rücken des Umschlages befestigt ist. Das Verschlufsstück F1 ist tellerförmig ausgestanzt und mit dem Rand aufgenietet, so dafs der obere Theil. welcher den Lappen Y überdeckt, genau dieselbe Form wie der Lappen hat. Während des Ausstanzens hat das Verschlufsstück in der Mitte einen leichten Bolzenschlag erhalten, so dafs sich an der inneren Seite desselben ein Knopf £ bildet, welcher dazu bestimmt ist, sich in ein leicht abgefrästes Loch des Lappens Y zu legen und auf diese Weise einen festen Verschlufs herzustellen. Will man nun die Stäbchen χ und s vereinigen und schiebt man zu dem Zweck den Schlitten vor, so tritt Lappen Y unter das Verschlufsstück F1, bevor die Spitzen der Stäbchen in Berührung kommen, wodurch gleich sämmtliche Theile einander richtig gegenübergestellt werden, so dafs zur genauen Vereinigung der Stäbchen χ s man nur den Schieber vorzustofsen braucht, bis der Knopf b in das !
Loch des Lappens fällt und dadurch das Ganze unverschiebbar in der entsprechenden Stellung erhält.
Sollen nun von den aufgereihten Papieren einzelne Blätter herausgenommen oder an gewissen Stellen einzelne Blätter eingeschoben werden, so bedient man sich hierzu des vorhin erwähnten Schiebers X und seiner Stäbchen χ in Verbindung mit den Stäbchen s s des Binders. Der Schieber X wird in seiner Führung C verschoben, so dafs die Spitzen der Stäbchen χ sich in die Bohrungen der Stäbchen s stellen und in dieser Weise zwei ununterbrochene Stäbe s χ bilden.
Nun werden die Blätter, welche sich vor dem herauszunehmenden oder einzureihenden Blatt befinden, nachdem die Schlufsschiene S1 durch Verschiebung der Schnalle G gelöst worden, mit der Schlufsschiene auf die Stäbchen χ des Schlittens geschoben und dann der letztere in seiner Führung nach hinten gerückt, so dafs zwischen den Enden der Stäbchen s s und xx eine Trennung entsteht, Fig. i. Nun wird das herauszunehmende oder einzuschiebende Blatt von den Röhrchen 5 abgenommen oder auf diese geschoben und darauf durch Vordrücken des Schiebers X die Röhrchen χ und ί wieder zusammengeschoben, so dafs nun wieder die sämmtlichen Papiere auf ss gebracht und mittelst der Schiene befestigt werden können.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An einer Vorrichtung zum Ordnen bezw. Heften von losen Papieren, bei welcher sich die zum Ordnen benutzten Stäbchen s χ s χ in der Mitte trennen, während dieselben einerseits am Umschlagrücken und andererseits an einem auf dem Umschlagdeckel gleitenden Schlitten X befestigt sind, die Anbringung an dem letzteren eines vorspringenden Lappens Y, welcher unter ein auf dem Rücken des Umschlages genietetes ausgestanztes Verschlufsstück Y1 dringt, welches mit einem sich in ein entsprechendes Loch des Lappens legenden Knopf b versehen ist, wodurch ein fester Verschlufs bei der Vereinigung der Stäbe χ und s gebildet wird, behufs Erhaltung derselben in der verbundenen Stellung bei Vereinigung des Rückens und des Umschlagdeckels zu einer einzigen steifen Platte.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT44584D Briefsammler Expired - Lifetime DE44584C (de)

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