DE445168C - Spritzorrichtung zum Auftragen von Gipsputz auf Decken und Waende - Google Patents

Spritzorrichtung zum Auftragen von Gipsputz auf Decken und Waende

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DE445168C
DE445168C DED46014D DED0046014D DE445168C DE 445168 C DE445168 C DE 445168C DE D46014 D DED46014 D DE D46014D DE D0046014 D DED0046014 D DE D0046014D DE 445168 C DE445168 C DE 445168C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F21/00Implements for finishing work on buildings
    • E04F21/02Implements for finishing work on buildings for applying plasticised masses to surfaces, e.g. plastering walls
    • E04F21/06Implements for applying plaster, insulating material, or the like
    • E04F21/08Mechanical implements
    • E04F21/12Mechanical implements acting by gas pressure, e.g. steam pressure

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Nozzles (AREA)
  • Preparation Of Clay, And Manufacture Of Mixtures Containing Clay Or Cement (AREA)

Description

  • Spritzvorrichtung zum Auftragen von Gipsputz auf Decken und Wände. Die Erfindung betrifft eine Spritzvorrichtung zum Auftragen von Gipsgut auf Wände und Decken.
  • Das Neue besteht in einem an das Spritzmundstück angeschlossenen, durch eine Einschnüreng in zwei Kammern geteilten Gefäß, in dessen unterer Kammer ein Rohr eingeführt ist, das in der Einschnürung mit einer Düse endet, in dem sich die Zuschlagstoffe unter Druck befinden, während das Zuleitungsrohr für den Gips in die untere Kammer einmündet, die von einem Wasserrohr umgeben ist, das durch Öffnungen mit dem Kammerinnern verbunden ist. Die Kammern sind dabei durch Scheiben mit schräg nach vorn mündenden Schlitzen unterteilt, und die Zuleitungen sind durch einen gemeinsamen Hebel absperrbar und unabhängig voneinander verstellbar.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung in einer Ausführung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt Abb. z einen Aufriß im Schnitt und Abb. z den Grundriß einer die Kammern unterteilenden Scheibe.
  • Die Vorrichtung besteht aus einem Gefäß cc, das durch eine Einschnürung b in zwei Kammern c und d unterteilt ist. In der Einschnürung b ist eine Düse e gleichachsig gelagert, an welche sich ein die untere Kammer d durchsetzendes Rohr f anschließt. Dieses mündet in einen Behälter (nicht gezeichnet), in welchem sich mit Ausnahme des Gipses die für die Mörtelmischung notwendigen Bestandteile (Zement, Sand u. dgl.) unter Druckluft befinden. Diese Bestandteile können bereits beispielsweise mit Kallunilch gemischt sein, oder sie können sich durch Kalkzusatz an Stelle von Kalkmilch in feuchtem Zustand und nur vermengt befinden. In die untere Kammer d mündet ein Rohr g, das mit dem Gipsbehälter (nicht gezeichnet) verbunden ist. An ihrem unteren Teil ist Kammer d von einem Wasserzuführungsrohr k umgeben, welches auf dem ganzen Umfang feine, in das Kammerinnere mündende Öffnungen i besitzt. Die Kammern c und d sind je durch eine Scheibe k unterteilt. Die Scheiben k besitzen schräg nach oben mündende Schlitze 1. Die obere Kammer c trägt ein zweckmäßig auswechselbares Spritzmundstück in. Die Zuleitungsrohre f, g, la besitzen Absperrhähne st, o, P, die durch eine Gestängeübertragung q von einem gemeinsamen Hebel r gesteuert werden können. Die Hähne sind durch Spannschlösser s zwecks Veränderung des Mischungsverhältnisses unabhängig voneinander verstellbar.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Unter dem Einfluß der Druckluft werden die bereits gemischten oder nur vermengten Mörtelbestandteile (Zement, Sand u. dgIJ durch Rohr f und Düse e gepreßt. Beim Verlassen der Düse wird nach Art der Wasserstrahlpumpe in der Kammer d eine Luftleere erzeugt, die genügt, durch Rohr g Gips anzusaugen. Der Gips wird auf seinem Weg zur Düse e zunächst mit dem durch die Öffnungen i des Rohres lt in Form von feinsten Strahlen eintretenden Wasser vermischt. Auf seinem weiteren Weg wird der so entstandene Gipsbrei durch die Schlitze l der unteren Scheibe k -gesaugt und erhält infolge der besonderen Ausbildung der Schlitze l eine kreisende Bewegung, welche eine weitere Mischung des Gipsbreies besorgt. In diesem Zustande gelangt der Gipsbrei über die Einschnürung b in die obere Kammer c und mischt sich hier mit den aus der Düse e austretenden übrigen Mörtelbestandteilen (Zement, Sand u. dgl.). Das neue Gemisch durchsetzt in derselben Weise, wie vorher der Gipsbrei allein, die Schlitze l der oberen Scheibe k und erfährt eine weitere, die Mischung vervollständigende Drehung. Der fertige Mörtel verläßt schließlich das Gefäß a durch das Spritzmundstück m.

Claims (3)

  1. -PATENTANSPRÜCHE: i. - Spritzvorrichtung zum Auftragen von Gipsputz auf Decken und Wände, gekennzeichnet durch ein an das Spritzmundstück (nz) angeschlossenes, durch eine Einschnürung (b) in zwei Kammern (c, d) geteiltes Gefäß (a), in dessen unterer Kammer (d) ein Rohr (f) eingeführt ist, das in der Einschnürüng (b) mit einer Düse endet, in dem sich die Zuschlagstoffe (Zement, Sand u. a.) unter Druck befinden, während das Zuleitungsrohr (g) für den Gips in die untere Kammer (d) einmündet, die von einem Wasserrohr (1a) umgeben ist, das durch Öffnungen (i) nlit dem Kammerinnern verbunden ist. a.
  2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kammern (c und d) durch Scheiben (k) mit schräg nach vorn mündenden Schlitzen (1) unterteilt sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuleitungen (f, g, h) durch einen gemeinsamen Hebel (r) absperrbar und unabhängig voneinander verstellbar sind.
DED46014D 1924-08-19 1924-08-19 Spritzorrichtung zum Auftragen von Gipsputz auf Decken und Waende Expired DE445168C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0873793A3 (de) * 1997-04-14 1999-04-21 Rainer Kurbos Spritzbetondüse mit geringem Rückprall

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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