DE444656C - Vorrichtung zum Durchfaerben von Hutstumpen mit kreisender Flotte - Google Patents

Vorrichtung zum Durchfaerben von Hutstumpen mit kreisender Flotte

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DE444656C
DE444656C DEB120328D DEB0120328D DE444656C DE 444656 C DE444656 C DE 444656C DE B120328 D DEB120328 D DE B120328D DE B0120328 D DEB0120328 D DE B0120328D DE 444656 C DE444656 C DE 444656C
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    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B5/00Forcing liquids, gases or vapours through textile materials to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing impregnating
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B2700/00Treating of textile materials, e.g. bleaching, dyeing, mercerising, impregnating, washing; Fulling of fabrics
    • D06B2700/14Passing liquid through fabrics or linoleum

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Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 27. MAi 1927
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- M 444 656-KLASSE 8 a GRUPPE 14
Firma Brüder Böhm in Wien.
Vorrichtung zum Durchfärben von Hutstumpen mit kreisender Flotte. Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. Juni 1925 ab.
Die Priorität der Anmeldung in Österreich vom 25. Februar 1925 ist in Anspruch genommen.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Durchfärben von Hutstumpen mit kreisender Flotte, bei der in einem in den Flottenkreislauf eingeschalteten Behälter ein oder mehrere Hutstumpen auf entsprechend geformte, durchlochte Kegel mit der Spitze nach oben aufgebracht sind.
Bei den bekannten Vorrichtungen geht der Kreislauf der Flotte auf dem kürzesten Wege zwischen der Saug- und Druckleitung der Zir-
kulationsvorrichtung vor sich, wodurch einerseits ein großer Teil des Färbebehälters außerhalb des Flottenkreislaufes liegt bzw. ausgeschaltet ist und anderseits die mittleren Stumpen meist^schwächer als die außenliegenden Stumpen gefärbt werden, die Färbung also eine ungleichmäßige ist.
Gemäß der vorliegenden Erfindung werden diese Übelstände dadurch vermieden, daß die ίο Farbflotte am unteren weitesten Teile des kegelförmigen Färbebehälters vorzugsweise in tangentialer Richtung zur Wandung in den kegelförmigen Färbebehälter eingeführt wird und dadurch in ringsum kreisender Bewegung, von unten nach oben im Behälter aufsteigend, über die aufeinanderliegenden Hutstumpen geführt wird und sie von außen nach innen durchdringt.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer Färbevorrichtung für Hutstumpen gemäß der Erfindung veranschaulicht, bei welcher der Behälter entsprechend der Hutstumpenform konisch gestaltet ist und die Farbflotte an der tiefsten Stelle in tangentialer Richtung eintritt. ι ist die durchlochte Form, auf welcher die Hutstumpen α aufgespannt und z. B. in bekannter Weise mit einer darübergestülpten durchlochten Form festgehalten werden. Die Form ι ist innerhalb eines geschlossenen Behälters eingebaut, der kreisförmigen Querschnitt besitzt und an der tiefsten Stelle mit einem den Flotteneintritt in tangentialer Richtung vermittelnden Stutzen 3 versehen ist.
An der höchsten Stelle des Behälters 2 ist eine Entlüftungsöffnung 4 vorgesehen, durch welche die Luft entweichen kann. Ein an diese Entlüftungsöffnung angeschlossenes Röhrchen 5 führt die durch diese Öffnung austretende Flotte in den nichtgezeichneten Flottenbehälter zurück, der z. B. an eine Kreislaufpumpe angeschlossen ist, mit welcher ein Flottenkreislauf durch den Behälter 2 hindurch bewerkstelligt wird. Die durch die Kreislaufpumpe aus dem Flottenbehälter angesaugte Flotte wird durch den an die Druckleitung der Pumpe angeschlossenen Stutzen 3 in tangentialer Richtung in den Behälter 2 gedruckt, so daß die Flotte unter Drehung in der Richtung von unten nach oben aufsteigen und durch die Stumpen hindurch zu einem> Auslauf 6 gelangen kann, durch welchen hindurch sie in den Flottenbehälter zurückfließt, urn dann wieder im Kreislauf durch den Behälter 2 geführt zu werden.
Hier erfolgt also der Kreislauf der Flotte unter Hervorrufung einer zwangläufigen Führung der Flotte durch die Färbevorrichtung in Schraubenlinien bzw. Spiralen derart, daß die Flotte auf dem längstmöglichen Weg den Färbebehälter durchläuft, die aufgelegten Stumpen in kreisender Bewegung umspült und dann von außen nach innen durchdringt.
Zweckmäßig ist es, eine Mehrzahl von Behältern 2 in an sich bekannter Weise an eine gemeinsame Kreislaufpumpe anzuschließen, wie in Abb. 2 schematisch veranschaulicht ist. In diesem Falle ist das Druckrohr der Pumpe an einen Verteiler 7 angeschlossen, an welchen die einzelnen Behälter so angeschlossen sind, daß die Flotte aus dem Verteiler in tangentialer Richtung in die einzelnen Behälter eintritt.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Vorrichtung zum Durchfärben von Hutstumpen mit kreisender Flotte, bei der in einem in den Flottenkreislauf eingeschalteten Behälter ein oder mehrere Hutstumpen auf entsprechend geformte, durchlochte Kegel mit der Spitze nach oben aufgebracht sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Farbflotte am unteren weitesten Teile des kegelförmigen Färbebehälters (1, 2) vorzugsweise in tangentialer Richtung zur äußeren Wandung in den kegelförmigen Färbebehälter eingeführt wird und dadurch in ringsum kreisender Bewegung, von unten nach oben im Behälter aufsteigend, über die aufeinanderliegenden Hutstumpen geführt wird und sie von außen nach innen durchdringt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der kegelförmige Färbebehälter (1, 2) an der' höchsten Stelle mit einer Entlüftungsöffnung (4) versehen ist, an welche eine Ableitung (5) für die etwa nach oben austretende Flotte angeschlossen ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEB120328D 1925-02-25 1925-06-13 Vorrichtung zum Durchfaerben von Hutstumpen mit kreisender Flotte Expired DE444656C (de)

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