DE4432407C2 - Vorrichtung zur automatischen Entnahme von gleichartigen Einzelstücken einer Ware unter Zufügung von Verpackungspapier - Google Patents
Vorrichtung zur automatischen Entnahme von gleichartigen Einzelstücken einer Ware unter Zufügung von VerpackungspapierInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur
automatischen Entnahme von gleichartigen
Einzelstücken einer Ware unter Zufügung von
Verpackungspapier, nach dem Oberbegriff des
Anspruchs 1.
Eine derartige Vorrichtung ist aus
DE 29 41 926 A1 bekannt. Bei der bekannten
Vorrichtung wird ein zu verpackendes Bonbon durch
einen Hubstößel angehoben, der durch eine Öffnung
einer Ausrichtscheibe hindurchtritt und das Bonbon
zusammen mit einem Papierblatt an einen Greifer
übergibt. Danach wird ein mit Greifern versehenes
Rad um 90° gedreht, bis der nächste leere Greifer in
der Übergabeposition ist. Dabei werden die Greifer
schrittweise bewegt, was sich negativ auf die
höchstmögliche Ablaufgeschwindigkeit der genannten
Vorrichtung auswirkt. Weiterhin bedarf es einer
genauen und aufwendigen Synchronisation der Drehung
der Ausrichtscheibe mit der Bewegung des Hubstößels,
der neben der zum Transport des Bonbons
erforderlichen Auf- und Abbewegung auch noch eine
genaue seitliche Bewegung ausführen muß, um der
Ausrichtscheibe zu folgen. Für diese Synchronisation
sind außerdem Durchtrittsschlitze in der
Ausrichtscheibe erforderlich, wegen denen nur eine
geringe Anzahl von Aufnahmetaschen angeordnet werden
kann.
Eine derartige Vorrichtung ist aus der
DE 34 22 838 A1 bekannt. Bei dieser Vorrichtung wird
das Verpackungspapier vertikal nach unten gerichtet
zugeführt, und in zeitlicher Beziehung mit dem
Erreichen des Verpackungspapiers vor einem Bonbon
verschiebt ein Schubarm den Bonbon in horizontaler
Richtung. Die Vorrichtung ist so ausgestaltet, daß,
wenn der Schubarm den Bonbon in horizontaler Richtung
verschiebt, Greiffinger einer Greifhand ihre
"offene"-Stellung vor dem Bonbon einnehmen.
Wenn ein zum Zurückpressen des Bonbons vorgespannter
Zurückdrückstab im Zentrum der Greiffinger angeordnet
ist, werden der Bonbon und das Verpackungspapier, die
durch den Schubarm als eine Einheit verschoben
werden, zunächst durch den Schubarm und den
Zurückdrückstab in Position gehalten. Dann, wenn die
Greiffinger geschlossen sind, werden der Bonbon und
das Papier von der Greifhand aufgenommen.
Jedoch hat diese Vorrichtung den Nachteil, daß, da
der Bonbon in horizontaler Richtung ausgestoßen wird,
es häufig passiert, abhängig von der Stellung der
Ware (Bonbon), daß der Bonbon durch den Schubarm und
den Zurückdrückstab nicht sicher in Position gehalten
wird. Insbesondere wenn das Profil des Bonbon aus
gekrümmten Linien besteht, ist die Kontaktzone
zwischen dem Bonbon und dem Schubarm und dem
Zurückdrückstab vergleichsweise klein und deshalb
kann die Haltekraft, die sehr klein ist, zum
Herunterfallen des Bonbon bei
Hochgeschwindigkeitsbetrieb führen.
Da der ausgestoßene Bonbon durch den durch den
Zurückdrückstab ausgeübten Druck in Position gehalten
wird, führt des weiteren eine Veränderung in der Form
und Größe des Bonbon zu Änderungen in der Haltekraft
und den Haltebedingungen, so daß die Ware nicht in
optimaler Lage gehalten werden kann. Darüber hinaus
ist der Bewegungsweg des Zurückdrückstabes von der
Gestaltung eines Nockenkanals abhängig, und eine
komplette Übereinstimmung zwischen der Stellung des
Zurückdrückstabes und der des Schubarmes ist nicht
einfach sicherzustellen. Auch aus diesem Grund war es
schwierig, die Haltebedingung für die Waren zu
stabilisieren.
Unter diesen Umständen kann diese Vorrichtung nicht
mit einer ausreichend hohen
Warenausgabegeschwindigkeit arbeiten. Diese
Geschwindigkeit ist ein leistungsgradbestimmender
Faktor in der Arbeitsgeschwindigkeit der ganzen
Vorrichtung.
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung der
gattungsgemäßen Art anzugeben, die einen ruhigen und
gleichzeitig schnellen Bewegungsablauf der
Handhabungselemente zwecks Erhöhung der
Ablaufgeschwindigkeit realisieren kann.
Diese Aufgabe wird durch eine Vorrichtung mit den
Merkmalen nach Anspruch 1 gelöst.
Da die Entnahmemittel der erfindungsgemäßen
Vorrichtung die Einzelstücke der Ware in
Aufwärtsrichtung entnehmen, können die Einzelstücke
zur Greifvorrichtung sicherer und mit einer höheren
Geschwindigkeit als dies der Fall mit der bekannten
Vorrichtung ist, übertragen werden, so daß die
Gesamtverpackungsgeschwindigkeit erhöht werden kann.
Wenn die Entnahmemittel mit einem Anhebearm, einem
Verpackungspapierhaltearm und einem Schubarm
ausgestattet sind, wird der Ausgabevorgang sicherer.
Wenn die Bewegungsabläufe dieser Bauteile über einen
Kulissenmechanismus realisiert sind, wird der
Entnahme- und Verpackungsvorgang ebenfalls ruhiger
und schneller.
Im folgenden wird die erfindungsgemäße Vorrichtung
an Hand eines Ausführungsbeispiels durch die
Zeichnungen detailliert beschrieben.
Es zeigt
Fig. 1 eine schematische Ansicht der
Vorrichtung in einer bevorzugten
Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 2 eine detaillierte Ansicht eines Abschnitts des
Ausrichtgeräts,
Fig. 3 einen Querschnitt durch einen Abschnitt des
Ausrichtgeräts,
Fig. 4 eine schematische Ansicht, die die Beziehung
zwischen der Drehscheibe des Ausrichtgeräts, einer
kreisringförmigen Platte und dem
Waren(bonbon)anhebeelement darstellt,
Fig. 5 eine schematische Ansicht des inneren Aufbaus
der Entnahmemittel,
Fig. 6 eine schematische Ansicht der Hauptteile der
Entnahmemittel,
Fig. 7 eine schematische Darstellung der Bewegungs
bahnen des Anhebeelements und des Schubarms,
Fig. 8 eine schematische Ansicht der geometrischen
Beziehung zwischen dem Ausrichtgerät, den
Entnahmemitteln, der Greifvorrichtung und den
Ausgabemitteln,
Fig. 9 eine schematische Ansicht des inneren Aufbaus
der Greifvorrichtung,
Fig. 10 eine schematische Ansicht, die die Beziehung
zwischen der Greifhand, dem Anhebeelement und dem
Schubarm zeigt,
Fig. 11 eine schematische Ansicht der Greifhand in
ihrer geöffneten Stellung,
Fig. 12 ein Schema, das die Bewegungen des
Anhebeelements und des Schubarms erklären.
Wie in Fig. 1 gezeigt, hat die Vorrichtung
1 einen Trichter 2, der eine Vielzahl von
Bonbons A ausgibt, ein Ausrichtgerät 3 zum Aufreihen
der Vielzahl von Bonbons A in unabhängiger, getrennter
Weise, ein Entnahmemittel 4, das die so aufgereihten
Bonbons A in Aufwärtsrichtung aufnimmt, eine
Greifvorrichtung 5, die den Bonbon A zusammen mit dem
Verpackungspapier B greift, eine Verdrallvorrichtung 6,
die die freien Enden des den Bonbon A umgebenden
Verpackungspapiers B aufdreht, und eine
Ausgabevorrichtung 7, die den verdrall-eingewickelten
Bonbon A ausgibt, sowie eine Verpackungspapierzuführvor
richtung 8, die das Verpackungspapier B in zeitlicher
Beziehung mit den Bewegungsabläufen des Ausrichtgeräts
3 und der Entnahmemittel 4 ausgibt.
Das Ausrichtgerät 3 enthält, wie in Fig. 2 gezeigt,
eine schirmförmige, zu ihrem äußeren Umfang schräg
abfallende Scheibe 9, eine Ausrichtscheibe 10, die mit
der schirmförmigen Scheibe 9 genau zusammenpassend
angeordnet ist, eine kreisringförmige Scheibe 11, die
nahe der Unterseite der Ausrichtscheibe 10 angeordnet
ist, und ein Gehäuse 12, das in der Form eines mit
Boden versehenen Zylinders ausgebildet ist, worin die
schirmförmige Scheibe 9, die Ausrichtscheibe 10 und die
kreisförmige Scheibe 11 eingesetzt sind. Während die
kreisringförmige Scheibe 11 starr mit dem Gehäuse 12
verbunden ist, ist die Ausrichtscheibe 10 in einer
horizontalen Ebene diskontinuierlich drehend von einem
nicht gezeigten Antriebsmittel angetrieben. Die
schirmförmige Scheibe 9 ist kontinuierlich drehbar mit
einer höheren Geschwindigkeit als die Geschwindigkeit
der Ausrichtscheibe 10 ausgelegt.
Die schirmförmige Scheibe 9, wie in Fig. 3 gezeigt,
hat einen nach unten geneigten zentralen Abschnitt 9a
und einen horizontalen äußeren Abschnitt 9b. Der von
dem Trichter 2 ausgegebene Bonbon A fällt auf den
zentralen Abschnitt 9a. Die Ausrichtscheibe 10 hat
einen nach unten geneigten äußeren Abschnitt 10a, der
mit in regelmäßigen Abständen angeordneten
Halteöffnungen 13 und Schneideschlitzen 14 ausgebildet
ist. Die Form und Größe der Halteöffnungen 13 sind
komplementär und vergleichbar mit denen des Bonbon A und
werden natürlich an die Art des Verpackungsmaterials B
angepaßt.
Im Betrieb dreht sich die schirmförmige Scheibe 9
kontinuierlich und die Ausrichtscheibe 10 dreht sich
mit einer im Vergleich zur schirmförmigen Scheibe 9
geringeren Geschwindigkeit diskontinuierlich, so daß
der auf den zentralen Abschnitt 9a der schirmförmigen
Scheibe 9 fallende Bonbon B über den äußeren Abschnitt 9b
der schirmförmigen Scheibe 9 in eine Halteöffnung 13
der Ausrichtscheibe 10 befördert wird. Da die
kreisringförmige Scheibe 11 unter der Ausrichtscheibe
10 stationär angeordnet ist, taumelt andererseits der
in der Halteöffnung eingebrachte Bonbon A auf der
kreisringförmigen Scheibe 11 als Ergebnis der
diskontinuierlichen Drehung der Ausrichtscheibe 10 und
erreicht eine vorbestimmte Stellung. Wenn die
schirmförmige Scheibe 9 sich mit einer im Vergleich zur
Ausrichtscheibe 10 hohen Geschwindigkeit kontinuierlich
dreht wird der nächste Bonbon A unverzüglich in die
Halteöffnung 13 eingebracht, nachdem der vorhergehende
Bonbon A aus dieser Öffnung 13 entfernt worden ist. Das
Gehäuse 12 besteht aus einem zylindrischen Abschnitt
12a und einem Bodenabschnitt 12b, wobei der
zylindrische Abschnitt 12a mit einer ersten und einer
zweiten Öffnung 15a, 15b ausgebildet ist. Die erste
Öffnung 15a bildet eine Bedienöffnung für die
Entnahmemittel 4 zum Entnehmen des Bonbon A von der
Halteöffnung 13. Daher werden die durch die
Halteöffnungen 13 ausgerichteten Bonbons A einer nach dem
anderen durch die Entnahmemittel 4, die in der oben
genannten Lage der ersten Öffnung 15a betrieben wird,
entfernt.
In der zweiten Öffnung 15b ist eine Drehbürste 16
angeordnet und in der Nähe der Drehbürste 16 ist eine
Bonbonführung 17 angeordnet. Diese Drehbürste 16 hilft
beim Ausrichten des Bonbon A durch ihre Drehbewegung.
Durch Bürsten des in der Halteöffnung 13 eingebrachten
Bonbons A richtet daher die drehbare Bürste 16 den
Bonbon A, auch einen in einer aufrechten Position, in
eine orientierte Position aus und stößt nicht in die
Halteöffnung 13 eingebrachte Bonbons A weg. Die Führung 17
ist vorgesehen, um zu verhindern, daß der Bonbon A durch
die erste Öffnung 15a herausfällt.
Die kreisringförmige Scheibe 11 ist mit einem
Ausschnittbereich 18 ausgebildet, der der Lage der
ersten Öffnung 15a zugeordnet ist. Wie in Fig. 4
gezeigt, weist dieser Ausschnittbereich 18 ein paar
Schlitze 18a, 18b und eine zwischen den Schlitzen 18a,
18b angeordnete Ausstanzung 18c auf, wobei diese
Schlitze 18a, 18b denselben Abstand und dieselbe Weite
wie die in der Ausrichtscheibe 10 angeordneten Schlitze
14 haben. Ferner ist es so angeordnet, daß die Schlitze
18a, 18b mit der an dem Bodenabschnitt 12b des Gehäuses
12 befestigten kreisringförmigen Platte 11 mit den
Schlitzen 14, 14 ausgerichtet sind. Darüber hinaus ist
in der Ausstanzung 18c ein Halter 11a angeordnet, um
den Bonbon A in der Halteöffnung 13 am Herausfallen zu
hindern.
Das in den Fig. 4, 5 und 6 gezeigte Entnahmemittel 4
enthält einen Anhebemechanismus 19 zum Herausheben des
Bonbon A aus der Halteöffnung 13 und eine Druckvorrich
tung 20 zum Herunterdrücken des angehobenen Bonbons A in
Verbindung mit dem Verpackungspapier B.
Der Anhebemechanismus 19 hat eine erste Kurbel 21, eine
mit der ersten Kurbel 21 durch einen Bolzen verbundene
erste Stange 22, einen Schwenkhebel 23, der
verschwenkbar an dem anderen Ende der ersten Stange 22
mit einem Bolzen befestigt ist, und ein Bonbonanhebe
bauteil 24, das fest an der ersten Stange 22 befestigt
ist. Dieses Bonbonanhebebauteil 24 ist mit einem
Anhebearm 25, der den Bonbon A von der Unterseite trägt
und ihn anhebt, und mit einem Papierhaltearm 26 zum
Halten des von einer Verpackungspapierzuführvorrichtung
8 zugeführten Verpackungspapiers B versehen, wobei der
Anhebearm 25 mit einer elastischen Einlage 25a
ausgestattet ist. Der Anhebearm 25 und der
Papierhaltearm 26 passieren den Ausschnittsbereich 18
der kreisringförmigen Scheibe 11, die Schlitze 14 und
Halteöffnungen 13 der Ausrichtscheibe 10 in
Aufwärtsrichtung (siehe Fig. 4 und 7).
Die Druckvorrichtung 20 hat eine dritte Kurbel 27, die
durch die ineinandergreifenden Zahnräder 35, 36 und 37
angetrieben wird, eine zweite Kurbel 28, die mit einer
veränderlichen Geschwindigkeit durch Ineinandergreifen
der elliptischen Zahnräder 41, 42 angetrieben wird,
eine zweite Stange 29, die an der zweiten Kurbel 28
über einen Bolzen befestigt ist, eine mit der zweiten
Stange 29 verbundene Keilwelle 30, eine die Keilwelle
30 umschließende Hülse 31, einen mit der Hülse 31 fest
verbundenen Hebel 32 und eine an dem Hebel 32 und der
dritten Kurbel 27 verbundene dritte Stange 33. Die
Keilwelle 30 ist an einem Druckvorrichtungsarm 34
gelagert, wobei das vordere Ende des Druckvorrichtungs
arms 34 in einem elastischen Element 34a gelagert ist.
Dieser Druckvorrichtungsarm 34 ist ausgebildet, um den
durch den Anhebearm 25 angehobenen Bonbon A von oben zu
halten.
Der Anhebemechanismus 19 und die Druckvorrichtung 20
werden durch die ineinandergreifenden Zahnräder 44 und
43 angetrieben. Die Bewegung der beiden Vorrichtungen
19, 20 wird mit der Drehbewegung der Verdrallvor
richtung 6 und der Greifvorrichtung 5 synchronisiert.
Der Aufbau zur Kraftübertragung durch Zahnräder und
ähnliches wird im folgenden beschrieben.
Die Drehwelle 38, die durch die ineinandergreifenden
Zahnräder 44, 43 angetrieben wird, ist mit einer daran
fest verbundenen Kurbel 100 ausgestattet, wobei die
Kurbel 100 einen vorstehenden Wellenschaft 100a hat,
der über das Ende der Drehwelle 38 vorsteht. Verkeilt
mit diesem vorstehenden Wellenschaft 100a ist das
Zahnrad 35, das in Eingriff steht mit dem Zahnrad 36,
das in der Folge über ein Lager drehbar mit einer Welle
106 verbunden ist. Das Zahnrad 36 steht in
Eingriff mit dem Zahnrad 37, das der Reihe nach mit
einer Drehwelle 39 der dritten Kurbel 27 verkeilt
ist. Der vorstehende Wellenschaft 100a und die Welle
106 sind über ein Lager mit der Drehwelle 39
verbunden.
Die Drehwelle 39 der dritten Kurbel 27 ist durch den
oben beschriebenen Getriebezug angetrieben. Wenn die
Drehwelle 38 durch die ineinandergreifenden Zahnräder
44, 43 angetrieben wird, schwingt daher die Drehwelle
39 in Abhängigkeit der Drehung der Drehwelle 38.
Andererseits steht das elliptische Zahnrad 42 einer
Drehwelle 40 in Eingriff mit einem elliptischen Zahnrad
41 der Drehwelle 38, so daß sich, sobald sich die
Drehwelle 38 mit einer konstanten Geschwindigkeit
dreht, die Drehwelle 40 der zweiten Kurbel 28 mit einer
veränderlichen Geschwindigkeit dreht. Ein Zahnrad 45
steht mit dem Zahnrad 44 in Eingriff, und ein Drehgeber
108 mißt die Drehgeschwindigkeit der Drehwelle 38 der
ersten Kurbel 21.
Die Bewegungsbahnen des so konstruierten
Anhebemechanismus 19 und der Druckvorrichtung 20
werden nachfolgend beschrieben.
Während die den Anhebemechanismus 19 antreibende
Drehwelle 38 in Übereinstimmung mit der Rotations
geschwindigkeit der Ausrichtscheibe 10 etc. des
Ausrichtgeräts 3 rotiert, wird diese Drehbewegung auf den
Schwenkhebel 23 durch die erste Kurbel 21 und die erste
Stange 22 übertragen, um dabei den Schwenkhebel 23
zum Hin- und Herschwenken zu veranlassen. Da das
Bonbon-Anhebebauteil 24 fest mit der ersten Stange 22
verbunden ist, vollführt das Bonbon-Anhebebauteil 24
eine elliptische Bewegungsbahn 24b in Abhängigkeit der
Bewegung der ersten Kurbel 21 und des Schwenkhebels 23
(Fig. 7). Somit bewegt sich das den Anhebearm 25 und
den Papierhaltearm 26 aufweisende Bonbon-Anhebebauteil
24 geradlinig durch die Halteöffnung 13 der
Ausrichtscheibe 10 nach oben und bewegt sich entfernt
von der Ausrichtscheibe 10 herab.
Andererseits wird die Bewegungsbahn der Druckvor
richtung 20 von den Bewegungen der dritten Kurbel 27
und der zweiten Kurbel 28 hervorgerufen. Da die zweite
Kurbel 28 von den ineinandergreifenden elliptischen
Zahnrädern 41 und 42 angetrieben wird, bewegt sich die
mit der zweiten Kurbel 28 verbundene Keilwelle 30 in
vertikaler Richtung hin und her. Der Druckvorrich
tungsarm 34, der fest an dieser Keilwelle 30 befestigt
ist, vollführt in ähnlicher Weise ebenfalls die Hin- und
Herbewegung. Jedoch ist diese spezielle Vorrichtung so
ausgestaltet, daß die Absenkgeschwindigkeit höher ist
als die aufsteigende Geschwindigkeit und daß die Auf
steigegeschwindigkeit des Druckvorrichtungsarms 34 im
Einklang mit der Aufsteigegeschwindigkeit des
Anhebearms 25 ist.
Die Drehwelle 39 der dritten Kurbel 27 wird durch die
ineinandergreifenden Zahnräder 35, 36 und 37 zu
Schwingungen angeregt. In Verbindung mit dieser Schwin
gungsbewegung schwingt der Hebel 32 und die Hülse 31 um
eine Schwenkwelle 46. Wenn die Hülse 31 schwingt, dreht
sich die in der Hülse 31 aufgenommene Keilwelle 30, so
daß der fest an der Keilwelle 30 befestigte Druckvor
richtungsarm 34 im Verband gedreht wird. Wenn dieser
Druckvorrichtungsarm 34 durch die zweite Kurbel 28 zu
einer Hin- und Herbewegung angeregt wird, wie oben
beschrieben, beschreibt der Druckvorrichtungsarm 34 die
in Fig. 7 dargestellte Bewegungsbahn 34b, als Ergebnis
der Kombination der oben beschriebenen Hin- und
Herbewegung und der von der dritten Kurbel 27
hervorgerufenen Schaukelbewegung. Somit hebt sich
zuerst der Druckvorrichtungsarm 34 linear an, dann hebt
er sich weiter an, wird jedoch zur rechten Seite
versetzt, um danach zur linken Seite zurückzukehren und
schließlich linear abzusenken. Es ist ebenso
sichergestellt, daß die aufsteigende Bewegung und
folgende Verschiebung zur rechten Seite in absoluter
Übereinstimmung mit der Bewegung des Anhebearms 25 in
Lage und Geschwindigkeit erfolgt.
Oberhalb der Entnahmemittel 4, die wie oben beschrieben
arbeiten, sind eine Greifvorrichtung 5 und eine
Ausgabevorrichtung 7 angeordnet (Fig. 7 und 8). Die
Greifvorrichtung 5 entnimmt und hält den durch das
Entnahmemittel 4 herausgenommenen Bonbon A und das
Verpackungspapier in Position und dreht diese im Gegen
uhrzeigersinn in einer vertikalen Ebene, um sie zur
Position der Ausgabevorrichtung 7 zu befördern.
Die Greifvorrichtung 5 hat eine mit einer Kurvennut 51a
ausgestattete Kurvenscheibe 51, eine in einer
vertikalen Ebene drehbare Drehscheibe 52 und sechs zum
Halten des Verpackungspapiers B und des Bonbons A
ausgerüstete Greifhände 53. Die Drehscheibe 52 ist in
radialer Richtung mit sechs Dreharmen 54 ausgebildet,
wobei jeder Dreharm 54 mit einer zylindrischen Öffnung 55
und an seinem vorderen Ende mit einem L-förmigen
Mitnehmer 56 ausgestattet ist (Fig. 9).
Jede der Greifhände 53 enthalten im wesentlichen ein
erstes Bauteil 57, ein zweites Bauteil 58, ein
Nockengleitstück 59, einen Verbindungsarm 60, eine
Feder 61 und eine Buchse 62. Das erste Bauteil 57 hat
einen mit einem Mitnehmer 63a ausgestatteten
zylindrischen Abschnitt 63, einen mit einem Vorsprung
64a ausgestatteten Verbindungsabschnitt 64 und einen
ersten mit einem elastischen Element 65a ausgestatteten
Fingerspitzenabschnitt 65. Das zweite Bauteil 58 hat
einen mit einem Federsitz 66a, einen zylindrischen
Abschnitt 66b und einer Durchgangsbohrung 66c
ausgestatteten, L-förmigen Körperabschnitt 66 und einen
zweiten, mit einem elastischen Element 67a
ausgestatteten Fingerspitzenabschnitt 67.
Der zylindrische Abschnitt 66a des zweiten Bauteils
58, die Buchse 62 und der zylindrische Abschnitt 63
des ersten Bauteils 57 sind zu einer Einheit zusammen
gefügt, wobei ein achsialer Wellenabschnitt 59a des
Nockengleitstücks 59 hindurchgeführt ist und mit einer
Mutter 59b gesichert ist (Fig. 10). In diesem Zustand
steht der Mitnehmer 63a des ersten Bauteils 57 dem L-
förmigen Mitnehmer 56 des Dreharms 54 gegenüber, und
die zwischen dem Vorsprung 64a des ersten Bauteils 57
und dem Federsitz 66a des zweiten Bauteils 58
eingespannte Feder 61 belastet das erste Bauteil 57 und
das zweite Bauteil 58 in Richtung auf ihre
Schließrichtung hin. Die Durchgangsbohrung 66c des
zweiten Bauteils 58 und der Verbindungsarm 60 sind fest
mit einer Mutter 60b gesichert (Fig. 10). Ein Ende 60a
des Verbindungsarms 60 ist drehbar in der
zylindrischen Öffnung 55 des Dreharms 54 befestigt.
Andererseits ist das Nockengleitstück 59 in die Kurven
nut 51a eingesetzt, so daß es
entlang der Kurvennut 51a in Abhängigkeit der Drehung
des Dreharms 54 rutschen kann. Während sich das
Nockengleitstück 59 bewegt, wird der Schnittwinkel θ
(Fig. 11) des Körperabschnitts 66 des zweiten Bauteils
58 mit dem Dreharm 54 verändert, so daß die
topologische Beziehung zwischen dem Mitnehmer 63a des
ersten Bauteils 57 und der Mitnehmer 56 des Dreharms 54
verändert wird. Wenn das Nockengleitstück 59 im Gegen
uhrzeigersinn in eine Position zwischen P1 und P2 der
Kurvennut 51a bewegt worden ist, stehen daher der
Mitnehmer 63a und der Mitnehmer 56 nicht miteinander in
Eingriff, so daß die Greifhand 53 zum Greifen des
Bonbon A und des Verpackungspapiers B geschlossen
werden kann. Wenn das Nockengleitstück 59 zu Position
P2 bewegt worden ist, wird andererseits der Mitnehmer
56 des Dreharms 54 mit dem Mitnehmer 63a des ersten
Bauteils 57 in Eingriff gebracht, so daß die Greifhand
53 öffnet. Die geöffnete Greifhand 53
bewegt sich in dieser Einstellung im Gegenuhrzeigersinn
weiter. Wenn jedoch das Nockengleitstück 59 die
Position P1 passiert, schließt sich die Greifhand zum
Greifen.
Wie in den Fig. 8 und 11 gezeigt, ist die
Greifvorrichtung 5 mit einer Führungsplatte 73 zum
Zurückfalten des den Bonbon A umgebenden Verpackungs
papiers B und einem Schwinghebel 74 zum Schwenken, um
das Verpackungspapier B anzudrücken, ausgestattet.
Während der Bonbon A und das Verpackungspapier B, die
durch die Greifhand 53 in Position gehalten werden,
als eine Einheit entlang der Führungsplatte 73
befördert werden, schiebt der Schwinghebel 74 die linke
Seite B1 des Verpackungspapiers an die erste Stelle und
dann im Zusammenhang mit einer weiteren Bewegung der
Greifhand 53 faltet die Führungsplatte 73 die rechte
Seite B2 des Verpackungspapiers zurück (Fig. 11).
Wie in Fig. 1 dargestellt, ist die Verdrallvorrichtung
ein für sich bekanntes Gerät, das das Verpackungspapier
B an seinen beiden freien Enden aufdreht, während das
Papier B durch die Greifhand 53 gehalten wird, und
sechs Paare von zu den Stellungen der Greifhand 53
zugeordneten Verdrallgreifern 6a hat. In Fig. 1 ist nur
eine Seite der Verdrallvorrichtung 6 aus Gründen der
Übersichtlichkeit der Zeichnung gezeigt.
Wie in Fig. 9 gezeigt, hat die Ausgabevorrichtung 7
eine Drehwelle 70 und Entladestifte 71a, 71b und 71c,
die auf der Drehwelle 70 befestigt sind, wobei der
Entladestift 71c mit einem elastischen Element 72
ausgestattet ist. Die Drehwelle 70 vollführt zwei
Drehungen, während sich die Greifhand 53 um 60°, d. h.
eine sechstel Umdrehung, bewegt. Der Entladestift 71c
kann sich von den Entladestiften 71a und 71b um ein
vorbestimmtes Intervall drehen. Deshalb drückt das
elastische Element 72 des Entladestiftes 71c den Bonbon
A in zeitlicher Beziehung mit dem Auswerfen der beiden
Enden des Verpackungspapiers B durch die Entladestifte
71a und 71b.
Der Verpackungsvorgang des Bonbon A durch die Mittel
der oben beschriebenen Verdrallverpackungsmaschine 1
wird nun im weiteren Detail beschrieben.
Zunächst wird der Bonbon A von dem Trichter 2 auf die
obere Fläche der schirmförmigen Scheibe 9 des Aus
richtgeräts 3 ausgegeben. In diesem Stadium können
einige Wareneinheiten (Bonbon) A an anderen anhaften.
Wenn die Bonbons A durch die Zentrifugalkraft der sich
kontinuierlich drehenden Scheibe 9 in Richtung des
äußeren Abschnitts 9b der schirmförmigen Scheibe 9
gedrängt werden, werden sie jedoch voneinander getrennt
und einzeln in die Halteöffnungen 13 der Ausricht
scheibe 10 aufgenommen. Die so in den Halteöffnungen 13
aufgenommenen Bonbons A werden auf der kreisringförmigen
Scheibe 11 aufgrund der diskontinuierlichen Drehung der
Ausrichtscheibe 10 in Bewegung gebracht. Durch die
rollende und taumelnde Bewegung, denen die Bonbons A
aufgrund ihres Laufes ausgesetzt sind, werden daher die
Bonbons A in eine vorgegebene Stellung orientiert. Die
Drehbürste 16 unterstützt diesen Ausrichtvorgang
aufgrund ihrer eigenen Drehung.
Aufgrund der Drehung der Ausrichtscheibe 10 erreichen
dann die Bonbons A in den Halteöffnungen 13 nacheinander
die Position der ersten Öffnung 15a des Gehäuses 12.
Wie voranstehend bemerkt, ist diese erste Öffnung 15a
dort angeordnet, wo jeweils der Anhebearm 25 und der
Druckvorrichtungsarm 34 sich auf einem Schleifenweg
bewegt und wo die Greifhand 53 in geöffnetem Zustand
sich auf einer gebogenen Bewegungsbahn hinabbewegt.
Somit wird der Bonbon A, der die Positionen der ersten
Öffnung 15a erreicht hat, durch die Anhebebewegung des
Anhebearms 25 angehoben, während die diskontinuierlich
angetriebene Ausrichtscheibe 10 für einen Moment
stillsteht. Zwischenzeitlich ist die Führungsplatte
der Verpackungspapierzuführvorrichtung mit Ver
packungspapier B durch die Antriebsrollenvorrichtung
versorgt worden. In zeitlicher Beziehung mit dem
Anheben des Bonbon A durch den Anhebearm 25 schneidet
deshalb die Drehschneidevorrichtung das Verpackungs
papier B ab und der Verpackungspapierhaltearm 26 hebt
das Verpackungspapier B an.
Wenn der Bonbon A und das Verpackungspapier B angehoben
werden, hält der Druckvorrichtungsarm 34 den Bonbon und
das Verpackungspapier B in der unteren Stellung der in
Fig. 7 gezeigten Bewegungsbahn herunter (Fig. 10(a)
und (b)). Danach werden der Bonbon A und das Ver
packungspapier B durch eine im wesentlichen lineare
Anhebebewegung des Anhebearms 25 und des Druckvor
richtungsarms 34 angehoben. In zeitlicher Überein
stimmung mit dieser Bewegung senkt sich die geöffnete
Greifhand 53 in einer bogenförmigen Bewegungsbahn ab.
Synchron mit dem Eindringen des Bonbon A und des
Verpackungspapiers B in die geöffnete Greifhand 53 ist
der Mitnehmer 63a der Greifhand 53 von dem Mitnehmer 56
des Dreharms 54 getrennt, so daß der Bonbon A und das
Verpackungspapier B von der Greifhand 53 gehalten werden
(Fig. 12(a)-(c)). Der Anhebearm 25 beginnt dann sich
abzusenken, während der Druckvorrichtungsarm 34 seine
Aufwärtsbewegung fortführt und sich selbst zur linken
Seite der Fig. 12(e) ablenkt, um die Oberseite des
ersten Bauteils 57 der Greifhand 53 freizuhalten, und
danach senkt sich der Druckvorrichtungsarm 34 schnell
ab (Fig. 12(d)-(e)).
Somit ist der Bonbon A erfindungsgemäß von seiner Ober
seite und Unterseite durch den Anhebearm 25 und den
Druckvorrichtungsarm 34 gehalten, und der Bonbon A wird in
Aufwärtsrichtung in der gleichen Bewegungsbahn
entnommen. Daher ist der Vorgang der Bonbonausgabe im
Vergleich zur bekannten Vorrichtung, in der der Bonbon A
horizontal herausgeführt und durch die vorbelastete
Kraft eines Zurückdrückstabes einer Greifhand gehalten
wird, merkbar stabilisiert, so daß eine Hochge
schwindigkeitsanwendung sichergestellt ist. Auch wenn
der Bonbon A beispielsweise elliptisch ist, kann er somit
in stabiler Stellung ohne die Gefahr des
Herunterfallens schnell entnommen werden. Darüber
hinaus werden die Bewegungsbahnen des Anhebearms 25 und
des Druckvorrichtungsarms 34 durch die kontinuierliche
Drehbewegung der ersten Kurbel 21, der zweiten Kurbel 28
und der dritten Kurbel 27 bestimmt. Die Vorgänge sind
im Vergleich mit dem Kulissenmechanismus gleichmäßig,
so daß ein Hochgeschwindigkeitsverpackungsvorgang mit
verringerten Vibrationen und Lärm verwirklicht ist. Da
das Verpackungspapier B durch den Verpackungspapierhalte
arm 26 gehalten wird, kann darüber hinaus das
Verpackungspapier B in der in Fig. 10 dargestellten
umgekehrten U-Form korrekt beibehalten werden, auch
wenn der Bonbon A mit hoher Geschwindigkeit entnommen
wird. In Abwesenheit des Verpackungspapierhaltearms 26
würde somit das Verpackungspapier B wie in Fig. 10(c)
gezeigt, abhängig von der Flexibilität des Papiers B
und der Bonbonausgabegeschwindigkeit deformiert werden,
so daß das Verpackungspapier B nicht richtig mit dem
Schwinghebel 74 oder einer ähnlichen Vorrichtung
zurückgefaltet werden könnte. Probleme dieser Art sind
vollständig eliminiert.
Wenn die Greifhand 53 den Bonbon A greift, hat das
Verpackungspapier B gerade den Bonbon A in der
umgekehrten U-Form halb umwickelt. Während die den
Bonbon A greifende Greifhand 53 ihre Drehung entgegen
dem Uhrzeigersinn vollführt, wird eine Seite des
Verpackungspapiers B durch die Bewegung des Schwing
hebels 74 zurückgefaltet, und die andere Seite wird
durch die Führungsplatte 73 zurückgefaltet. Danach
dreht sich die Greifhand 53 weiter, jedoch verdreht
sich die Verdrallhand (nicht gezeigt) der
Verdrallvorrichtung 6 und dreht in Übereinstimmung mit
der Greifhand 53, um die beiden Enden des durch die
Greifhand 53 gehaltenen Verpackungspapiers aufzudrehen.
Wenn die Greifhand 53 von seiner höchsten
Anhebeposition eine kurze Distanz abgesenkt ist, wird
die Greifhand 53 geöffnet und in zeitlicher
Beziehung mit dieser Öffnung der Greifhand stößt die
Entladestiftvorrichtung 71 das verpackte Produkt zur
Ausgabe aus.
Die obengenannte Beschreibung bezieht sich auf ein
Ausführungsbeispiel dieser Erfindung. Es ist
ersichtlich, daß viele Änderungen und Modifikationen
durch den Fachmann vorgenommen werden können, ohne vom
Erfindungsgedanken abzuweichen. Beispielsweise ist die
zu verpackende Ware nicht auf Süßigkeiten, wie etwa
Bonbons, Schokoladen usw. beschränkt. Vielmehr ist die
Erfindung auf irgendein und alle Produkte anwendbar,
die gewöhnlich in verdrall-verpackter Form ausgeliefert
werden. Es besteht keine Beschränkung in der Form der
Ware. Daher kann mit kubischen, sphärischen,
ellipsoiden und nahezu allen anderen denkbaren Formen
gearbeitet werden. Die entständige Konfiguration des
Anhebearms 25 und des Druckvorrichtungsarms 34 und die
Konfigurationen der elastischen Elemente 65a, 67a der
Bauteile 65, 67 der Greifhand 53 können geändert
werden, um der Form der zu verpackenden Waren angepaßt
zu werden.
Die besonderen Konstruktionen und die relative Anord
nung des Anhebemechanismus 19 und der Druckvor
richtung 20 kann ebenfalls gemäß der gewünschten Be
wegungsbahnen geändert werden. Darüber hinaus ist das
Material des Verpackungspapiers B nicht besonders be
schränkt. Wenn das Verpackungspapier B ein Papier hoher
Steifigkeit ist, braucht das Bonbon-Anhebebauteil 24
nicht mit dem Verpackungspapierhaltearm 26 ausgerüstet
werden. Abhängig von dem Rohstoff des Verpackungspa
piers B braucht die Verpackungspapierzuführvorrichtung 8
nicht mit der Druckluftvorrichtung ausgerüstet sein.
Darüber hinaus kann eine Stoppvorrichtung zum Verhin
dern des Herunterfallens des Bonbons A am Boden der Hal
teöffnung 13 in der Ausrichtscheibe 10 angeordnet sein.
Abhängig von der Form des Verpackungspapiers B kann dann
die kreisringförmige Scheibe 11 weggelassen werden.
Claims (6)
1. Vorrichtung zur automatischen Entnahme von
gleichartigen Einzelstücken einer Ware unter
Zufügung von Verpackungspapier, mit
- - einem Ausrichtgerät (3) mit einer in einer horizontalen Ebene diskontinuierlich drehbaren Ausrichtscheibe (10) mit an ihrem äußeren Umfang angeordneten Halteöffnungen (13) zum individuellen Aufnehmen der Einzelstücke (A),
- - einem Entnahmemittel (4) mit einem Anhebeelement (24) zum Anheben des jeweils in einer Halteöffnung (13) aufgenommenen Einzelstückes (A) und des zugehörigen Verpackungspapieres (B) sowie mit einem Schubarm (34) zum Herunterdrücken des vom Anhebeelement (24) angehobenen Einzelstückes (A) von oberhalb des Verpackungspapieres (B) her,
- - einem ersten Kurbelmechanismus (21, 22, 23) zur Betätigung des Anhebeelementes (24) und einem zweiten Kurbelmechanismus (28, 29, 30) zur Betätigung des Schubarmes (34),
- - einer Greifeinrichtung (5) mit einem in
einer vertikalen Ebene oberhalb der
Ausrichtscheibe (10) rotierbaren
Rotationsteil (52, 54) und
Greifhänden (53), deren
Greiffinger (65, 67) als Reaktion auf die
Bewegung des Rotationsteils (52, 54)
passend geöffnet oder geschlossen sind,
dadurch gekennzeichnet,
- daß das Anhebeelement (24) starr an einer ersten Kurbelstange (22) des ersten Kurbelmechanismus (21, 22, 23) befestigt ist, welche Kurbelstange (22) mit ihrem einen Ende an einer dem ersten Kurbelmechanismus (21, 22, 23) zugeordneten ersten Kurbel (21) und mit ihrem anderen Ende an einem um einen ortsfesten Anlenkpunkt schwenkbaren Schwenkhebel (23) angelenkt ist; - - daß der Schubarm (34) starr an einer zweiten Kurbelstange (29, 30) des zweiten Kurbelmechanismus (28, 29, 30) befestigt ist, welche zweite Kurbelstange (29, 30) mit ihrem einen Ende an einer dem zweiten Kurbelmechanismus (28, 29, 30) zugeordneten zweiten Kurbel (28) angelenkt und weiter in einer Führung (31) längsverschieblich geführt ist, welche Führung (31) um eine ortsfeste Schwenkwelle (46) schwenkbar und über einen Hebel (32) und eine dritte Kurbelstange (33) mit einer dritten Kurbel (27) eines dritten Kurbelmechanismus (27, 32, 33) verbunden ist, wobei die zweite Kurbel (28) und die dritte Kurbel (27) an jeweils einer Welle (40, 39) angeordnet und die Wellen (40, 39) über einen Getriebezug miteinander gekuppelt sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß das
Anhebeelement (24) des Entnahmemittels (4) mit
einem Anhebearm (25) zum Anheben des
Einzelstückes (A) einer Ware ausgestattet ist,
wobei das Endstück des Anhebearms (25) als
Hohlzylinder ausgebildet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß das
Anhebeelement (24) des Entnahmemittels (4)
einen Verpackungspapierhaltearm (26) zum Halten
des auf der Oberseite des Einzelstückes (A) der
Ware zugeführten Verpackungspapiers (B)
seitlich des Anhebearms (25) hat.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Ausrichtgerät (3) unterhalb der
Ausrichtscheibe (10) mit den Halteöffnungen
(13) eine stationäre kreisringförmige Scheibe
(11) aufweist, wobei die Einzelstücke (A) in
einer vorbestimmten Stellung durch die
Relativbewegung zwischen der stationären
kreisringförmigen Scheibe (11) und der
Ausrichtscheibe (10) orientiert werden.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch
gekennzeichnet, daß das
Ausrichtgerät (3) mit einer Drehbürste (16)
ausgestattet ist, die in einer Richtung
entgegen der Vorschubrichtung von der
Ausrichtscheibe (10) drehbar ist, wobei die
Drehbürste (16) beim Berühren der
Einzelstücke (A) deren Ausrichtung unterstützt.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Ausrichtgerät (3) mit einer schirmförmigen
Scheibe (9) ausgestattet ist, die die Oberseite
der Ausrichtscheibe (10) abdeckt, wobei die
Aufnahme der Einzelstücke (A) in den
Halteöffnungen (13) durch eine kontinuierliche
Drehung der schirmförmigen Scheibe (9) mit
einer gegenüber der Drehgeschwindigkeit der
Ausrichtscheibe (10) höheren Geschwindigkeit
vergleichmäßigt wird.
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