DE443183C - Vorrichtung zum Bremsen eines Anhaengers von dem Fuehrersitz des Zugwagens aus unter Verwendung eines Seils, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents
Vorrichtung zum Bremsen eines Anhaengers von dem Fuehrersitz des Zugwagens aus unter Verwendung eines Seils, insbesondere fuer KraftfahrzeugeInfo
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- DE443183C DE443183C DESCH72987D DESC072987D DE443183C DE 443183 C DE443183 C DE 443183C DE SCH72987 D DESCH72987 D DE SCH72987D DE SC072987 D DESC072987 D DE SC072987D DE 443183 C DE443183 C DE 443183C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60T—VEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
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Description
- Vorrichtung zum Bremsen eines Anhängers von dem Führersitz des Zugwagens aus unter Verwendung eines Seils, insbesondere für Kraftfahrzeuge. Es sind bereits Vorrichtungen bekannt, bei denen zum Bremsen eines Anhängers für Kraftfahrzeuge von dem Führersitz des Zugwagens aus ein einziges Seil diente. Bei diesen Anordnungen war jedoch eine Hilfswinde am Zugwagen notwendig, welche das Seil bei Vergrößerung des Wagenabstandes verlängerte und bei Verringerung des Wagenabstandes verkürzte.
- Bei der im folgenden beschriebenen neuen Bremsvorrichtung bedarf es derartiger Hilfs-@vinden nicht mehr. Am Ende des Seiles ist lediglich ein Haken angebracht, mit welchem das Seil an einem Hilfshebel c des Breinsanstellhehels b angeschlossen ist. Das Loslassen des Seiles bleibt ohne Wirkung auf den Bremszustand, nur das Anziehen des Seiles übt eine Wirkung auf den Bremszustand aus. Der Hilfshebel wirkt mittels eines :\nsatzes auf eine Schulter des Brernsanstellhehels und trägt eine Schaltklinke, die auf ein mit einer Nöckenscheibe fest verbundenes und um den Gelenkbolzen des Hilfshebels an (lein Brernsaiistellbebel drehbar angeordnetes Schaltrad wirkt. In dein Bremsanstellhebel längsverschiebbar wird ein Kolben durch eine Feder gegen die N ockenscheibe gedrückt. Das andere Ende dieser Feder drückt auf einen in dem Breinsanstellhebel ebenfalls längsverschiebbar angeordneten Sperriegel, der in einen am Fahrzeugrahmen befestigten 7ahribogen eingreift. Zwischen dem Sperrriegel und dem Bremsanstellliebel ist eine weitere Feder eingeschaltet. Durch einen Zug am Seil wird also durch eine Drehung des Hilfshebels eine Drehung der Nockenscheibe um einen bestimmten Winkel - in der Abbildung q.5° - bewirkt. Danach erst findet die Drehung des Bremsanstellhebels rnit Hilfe der Schulter am Bremsanstellhebel und des Ansatzes am Hilfshebel statt.
- Auf der Zeichnung ist die neue Anordnung zur Ausübung des Bremsverfahrens in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Es zeigt Abb. i die Anordnung der Bremseinrichtung, an einen Anhänger angebracht, in Seitenansicht dargestellt; die Abb. 2 und 3 zeigen die Einzelheiten des Bremshebels in Ansicht, teilweise geschnitten.
- Der Bremsanstellhebel besteht aus einem um den Zapfen a drehbaren Hebel h. Der Zapfen a ist an geeigneter Stelle an der Wagenbrücke oder am Wagengestell gelagert. An dem Hebel h ist durch den Bolzen z ein Hilfshebel c angelenkt, wobei der Hilfshebel c sich um den Bolzen z drehen kann und unter der Wirkung der Feder d nach rechts (Abb. i und 2) ausschwingen kann. Der Hilfshebel c ist durch das Seil 5 mit dein Führersitz des Zugwagens verbunden. Der obere, den Bolzen z umschließende Teil des Hilfshebels c ist gabelförmig ausgebildet. Auf dem Bolzen -- sitzt ferner lese drehbar eine N ockenscheibe v. Sie besitzt beispielsweise vier oder mehr Zocl;eii f, und zwischen diesen Nocken sind Einbuchtungen f1 vorgesehen. Zu beiden Seiten der Nockenscheibe v befinden sich fest mit der _; ockenscheibe verbundene Schalträder g, g1. In diese Schalträder g, g1 greifen Schaltklinken h, hl, welche an dem Hilfshebel c angelenkt sind. Der Arm b2 des Bremsanstellhebels b ist unten gabelförmig ausgebildet. In den Gabelenden b1 ist der Bolzen z gelagert. Der Schaft des Hebels b ist reit einer achsialen Bohrung v verseben. In dieser Bohrung v ist ein Sperriegel x angeordnet. Dieser Sperriegel x besitzt eine keilförmige Spitze i, welche in einen Zahnbogen k eingreifen kann. Dieser Zahnbogen k gehört einer bekannten Bremse an.
- Eine Schraubenfeder l stützt sich einerseits auf den Bund 1l des Riegels x und andererseits auf die Schraubenmutter rn des Brems,-anstellhebels, während eine Feder n sich einerends auf Bund h und anderends auf den Kolben o stützt. Das Ende des Kolbens o ruht auf der Nockenscheibe y auf. Die Federn l und n sind so bemessen, daß, wenn das untere Ende des Kolbens o auf einer Nocke f der Nockenscheibe y aufruht, wie es in Abb. 2 und 3 dargestellt ist, die Spitze i des Riegels x soweit vorgeschoben ist, daß sie in die Zähne des Zahnbogens k eingreift. Liegt aber das untere Ende des Kolbens o in einer Vertiefung f1 der Nockenscheibe, so überwiegt die Federkraft der Feder L diejenige der Feder yc und zieht den Stift i nach einwärts, so daß er außer Eingriff mit dem Zahnbogen k kommt. Die Bremswirkung- ist somit aufgehoben. Solange der Kolben o auf einer Nocke ruht, ist die Bremse eingeschaltet, wobei der Hebel c in der in Abb. 2 gestrichelt dargestellten Lage steht. Wird nun ein Zug auf das Sei15 vom Führersitz des Triebwagens ausgeübt, so gelangt der Hilfshebel c in die voll ausgezogene Lage der Abb. z. Bei dieser Bewegung nimmt er die Nockenscheibe v durch seine Schaltklinke hl mit und dreht sie derart, daß eine Vertiefung f1 der N ockenscheibe y unter den Kolben o zu liegen kommt. Das .Seil 5 ist vom Führer sofort nach Ausübung des Zuges loszulassen. Hieraufhin geht der Hebel c unter Einwirkung der Feder d wieder in die in Abb. 2 gestrichelt dargestellte Lage, die Nockenscheibe y verbleibt in ihrer Stellung, aber die Schaltklinke dz' ist bei dieser Bewegung um einen Zahn des Schaltrades g weiter gerückt, so daß die nächstfolgende durch Zugwirkung am Seile 5 zu bewirkende Bewegung des Hebels c in Abb. 2 nach links vorbereitet ist. Erfolgt nun wieder ein Zug am Seile 5, so schaltet der Hebel c bei seiner Bewegung in Abb. 2 -nach links die Nockenscheibe y um eine Teilung vorwärts, so daß eine Erhöhung f derselben sich unter den Kolben o schiebt, wodurch wieder die Bremswirkung erreicht wird. Der Hilfshebel c kann auch so ausgebildet sein, daß er außer durch Seilzug auch an Ort und Stelle von Hand bedient «;erden kann. Bei der Ausübung eines Zuges auf den Hebel c wird diese Drehung um den Bolzen z durch den Ansatz cl des Hilf shebels c begrenzt, der auf die Schulter P des Bremsanstellhebels b stößt. Nach erfolgter Berührung des Ansatzes cl und der Schulter p wird bei weiterem Ziehen an dem Seil 5 der Bremsanstellhebel b um die Welle a gedreht und dadurch die Bremse angezogen. Sollte aus irgendeinem Grunde die Kupplungsstange i des Anhängers sowie das Seil 5 reißen, so wird infolge des beim Reißen ausgeübten Zuges die Bremse des Anhängers angezogen und dieser stillgelegt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCI3: Vorrichtung zum Bremsen eines Anhängers von dem Führersitz des Zugwagens aus unter Verwendung eines Seils, insbesondere für Kraftfahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, daß das Seil an einem an dem Bremsanstellhebel (b) angelenkten, unter Federwirkung (d) stehenden Hilfshebel (c) angeschlossen ist; der mittels eines Ansatzes (cl) auf eine Schulter(p) des Bremsanstellhebels (b) wirkt und eine Schaltklinke (hl) trägt, die auf ein mit einer Nockenscheibe (f) fest verbundenes und um den Gelenkbolzen des Hilfshebels an dem Bremsanstellhebel drehbar angeordnetes Schaltrad (g) wirkt, und daß ein in dem Bremsanstellhebel längsverschiebbar angeordneter Kolben (o) gegen die Nockenscheibe (f) durch eine Feder (n) gedrückt wird, deren anderes Ende auf einen in dem Bremsanstellhebel ebenfalls längsverschiebbar angeordneten, in einen am Fahrzeugrahmen befestigten Zahnbogen (h) eingreifenden Sperriegel (i) wirkt, und daß zwischer dem Sperriegel (i) und dem Bremsanstellhebel (b, nz) eine weitere Feder (l) eingeschaltet ist, so daß jede durch einen Zug am Seil eingeleitete Drehung des Hilfshebels eine Drehung der Nockenscbeibe (f) um einen bestimmten Winkel (45°) bewirkt.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DESCH72987D DE443183C (de) | 1925-02-10 | 1925-02-10 | Vorrichtung zum Bremsen eines Anhaengers von dem Fuehrersitz des Zugwagens aus unter Verwendung eines Seils, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE443183C true DE443183C (de) | 1927-04-22 |
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ID=7440578
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DESCH72987D Expired DE443183C (de) | 1925-02-10 | 1925-02-10 | Vorrichtung zum Bremsen eines Anhaengers von dem Fuehrersitz des Zugwagens aus unter Verwendung eines Seils, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge |
Country Status (1)
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1925
- 1925-02-10 DE DESCH72987D patent/DE443183C/de not_active Expired
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