DE442995C - Einrichtung zum Ausgleich des Hackbalkengewichts bei Hackmaschinen - Google Patents

Einrichtung zum Ausgleich des Hackbalkengewichts bei Hackmaschinen

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DE442995C
DE442995C DEL65878D DEL0065878D DE442995C DE 442995 C DE442995 C DE 442995C DE L65878 D DEL65878 D DE L65878D DE L0065878 D DEL0065878 D DE L0065878D DE 442995 C DE442995 C DE 442995C
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DEL65878D
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ERNST LOTZ
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ERNST LOTZ
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B35/00Other machines for working soil
    • A01B35/02Other machines for working soil with non-rotating tools

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Component Parts Of Construction Machinery (AREA)

Description

Es sind Hackmaschinen bekannt, bei welchen als Träger des Hackhebelbalkens ein einarmiger, die Verlängerung der Sterzen bildender Hebel dient, an welchem vermittels einer angelenkten Zugstange der kürzere Hebelarm eines im Maschinengestell gelagerten doppelarmigen Hebels angreift, dessen von dem andern Hebelarm getragenes Ausgleichsgewicht dazu dient, — entsprechend
ίο seiner jeweiligen Stellung — den Hackapparat nach Anheben bzw. Niederdrücken der Sterzen in die Arbeits- bzw. in die Fahrstellung überzuführen und in diesen Stellungen zu halten.
Den bekanntgewordenen Einrichtungen dieser Art haftet jedoch der Mangel an, daß sowohl das Gewicht des Hackhebelbalkens als auch das Ausgleichsgewicht — selbst in der Fahrstellung der Hackmaschine — ein Kippmoment erzeugen, welches durch Niederdrücken der starr mit dem Maschinengestell verbundenen Deichsel ausgeglichen werden muß, was eine nutzlose Beanspruchung der Zugtiere bedeutet, außerdem werden sich die Hackmesser stets nach Aufheben des Deichselgegendruckes auf den Erdboden aufsetzen, was durchaus unerwünscht ist. Da ferner die den Hackhebelbalken tragenden Sterzen am Deichselträger aufgehängt sind, so muß beim Anheben der Sterzen, bevor das Ausgleichsgewicht in »Wirksamkeit tritt, das gesamte Gewicht des Hackapparates angehoben werden, wodurch die Bedienung der Hackmaschine sehr erschwert wird, insbesondere wenn die Schare in einem festen Boden arbeiten.
Schließlich sei noch darauf hingewiesen.
daß, da bei den bekannten Gewichtsausgleichseinrichtungen ein vor der Aufhängung der Sterzen liegender Punkt derselben unmittelbar an dem kurzen Arm des Ausgleichsgewichtshebels angelenkt ist und der Winkelausschlag des Ausgleichsgewichtshebels weniger als 90 ° beträgt, beim Ausheben der Schare nur eine geringe, meist nicht ausreichende Hubbewegung derselben erreichbar ist.
Diese betonten Nachteile der bekannten Gewichtsausgleichseinrichtungen werden beim ~ Erfindungsgegenstand dadurch beseitigt, daß erfindungsgemäß die Sterzen als zweiarmige, um einen festen Punkt, beispielsweise um die Fahrräderachse, schwenkbar gelagerte Hebel ausgebildet sind,- an deren hinteren Armen der Hackrahmen aufgehängt ist, während die vorderen Arme zur Auflagerung des Ausgleichsgewichtshebels dienen, so daß dessen Drehpunkt beim Verschwenken der Sterzen seinen Horizontalabstand von dem festen Drehpunkt der Sterzen ändert. Da außerdem beim Verschwenken der Sterzen auch der Gewichtshebel selbst verschwenkt wird, so wird sowohl durch die Abstandsänderung des Drehpunktes des Gewichtshebels von dem Drehpunkt der Sterzen als auch durch die gleichzeitige horizontale Abstandsänderung des am Gewichtshebel angreifenden Gewichtes von dem Drehpunkte desselben ein dem Drehmoment des Hackrahmengewichtes entgegenwirkendes Drehmoment erzeugt, welches sich nach einem geringen Anheben der Sterzen schnell erheblich vergrößert und den Hackrahmen bei vollkommener Entlastung der Deichsel in die

Claims (3)

Fahrstellung überführt. Weiter noch wird die Erfindung in der gewählten konstruktiven Durchbildung der gekennzeichneten Einrichtung gesehen. Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und es zeigen: Abb. ι die Ausgleichseinrichtung des Hackbalkengewichtes in der Arbeits- und ίο Abb. 2 in der Fahrstellung. An den um die Fahrräderachse α schwingenden und als zweiarmige Hebel wirkenden Sterzen b, b' ist an dem einen Hebelarm b der Hackbalken c, der die Hackschare trägt, be- t5 festigt, während die Hebelarme V an dem ebenfalls um die Fahrräderachse α schwingbar gelagerten Träger d, welcher beispielsweise rahmenfÖrrnig ausgebildet sein kann, und zur Auflagerung der Drehzapfen e und f so für den Gewichtshebel h, i und die Deichsel k dient, angreifen. An dem Bedienungsarm h des Gewichtshebels greift bei / ein Lenker an, welcher mit einem Punkt η der Deichsel k gelenkig verbunden ist. Die Gewichtsverteilung ist nun so getroffen, daß die Drehmomente der in bezug auf die Fahrräderachse α beiderseits an den Sterzen angreifenden Lasten sich ungefähr das Gleichgewicht halten, welches sowohl durch Verstellung des von dem Hebel Ii. i getragenen Gewichtes 0 abgestimmt als durch Verschwenken des Gewichts so verlegt werden kann, daß der Hackrahmen in die Arbeits- oder in die Fahrstellung übergeführt und in diesen Stellungen gehalten wird. Es sei die Wirkungsweise der beschriebenen Einrichtung erläutert: Werden die Sterzen angehoben, so daß sie in der eingezeichneten Pfeilrichtung schwingen, dann senkt sich, um den Punkt α schwingend, der Tragrahmen d der Drehzapfen e und / des Gewichtshebels h, i und der Deichsel k, d. h. der Drehzapfen e vergrößert seine 1 horizontalen Abstand von der Achse a, während die Deichsel k, welche am vorderen Ende von dem Zugtier getragen wird, eine neue Schräglage einnimmt (s. Abb. 2), so daß nur eine geringe Horizontalverschiebung des Lenkers m eintritt, welcher, da der Gelenkpunkt Z in bezug auf den Drehzapfen e des Gewichtshebels h, i seine Lage fast gar nicht verändert, diesen in der eingezeichneten Pfeilrichtung verschwenkt. Es wird mithin das Drehmoment 0, />, welches das Ausgleichsgewicht in bezug auf die Achse α in der Arbeitsstellung des Hackbalkens besitzt, beim Anheben der Sterzen in das bedeutend größere Drehmoment 0, p' übergeführt, welches ein selbsttätiges weiteres Anheben des Hackrahmens bewirkt. Die durch die getroffene konstruktive Durchbildung der Einrichtung erreichbare Vergrößerung des Drehmomentes des Ausgleichsgewichtes ο gestattet es auch, dieses klein zu halten. Ebenso ist auch das Zurückführen des Hackrahmens in die Arbeitsstellung mühelos durch Niederdrücken der Sterzen durchführbar. PA TIiNT AN SPRUCH E:
1. Einrichtung zum Ausgleich des Hackbalkengewichts bei Hackmaschinen vermittels eines durch die Sterzen gesteuerten Gewichtshebels, dadurch gekennzeichnet, daß die Sterzen als zweiarmige Hebel um einen festen Punkt (a) schwingen, deren hintere Arme (b) den Hackrahmen (c) tragen, während die vorderen Arme (V) den Träger (d) des Gewichtshebels (Ji1 i) tragen, so daß beim Anheben der Sterzen sich der Horizontalabstand dessen Drehpunkts (e) vom festen Punkt (α) vergrößert und hierbei außerdem der Hebel (h, i) selbst um seinen Drehpunkt (e) verschwenkt wird, zwecks schneller Vergrößerung bzw. Verkleinerung des dem Drehmoment des Hackrahmens entgegenwirkenden Drehmomentes des Ausgleichgewichtes.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Bedienungsarm (Ji) des Gewichtshebels (Ji, i) und die Deichsel (k) durch einen Lenker (in) miteinander verbunden sind, welcher den Gewichtshebel während der Änderung des Abstandes zwischen seinem Drehpunkt (e) und dem Drehpunkt (a) der Sterzen (b, b') verschwenkt.
3. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der den Drehpunkt (e) des Gewichtshebels (h, i) enthaltende Träger (d) auch den Angriffspunkt (f) der Deichsel (k) enthält, so daß die beim Anheben der Sterzen durch die Änderung der Schräglage der angelenkten Deichsel (k) eintretende Änderung des Horizontalabstands zwischen dem Drehpunkt (e) des Gewichtshebels (/;, i) und seinem Gelenkpunkt (I), welcher den Bedienungsarm (Ji) vermittels des Lenkers (in) mit der Deichsel (k) verbindet, ein Verschwenken des Gewichtshebels (h, Ϊ) nach vorn herbeiführt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEL65878D Einrichtung zum Ausgleich des Hackbalkengewichts bei Hackmaschinen Expired DE442995C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6390060B1 (en) 1999-06-22 2002-05-21 Pierburg Ag Throttle valve for an internal combustion engine

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