DE442971C - Kohlenstaubanlage - Google Patents
KohlenstaubanlageInfo
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- DE442971C DE442971C DEB111170D DEB0111170D DE442971C DE 442971 C DE442971 C DE 442971C DE B111170 D DEB111170 D DE B111170D DE B0111170 D DEB0111170 D DE B0111170D DE 442971 C DE442971 C DE 442971C
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
- B02C23/00—Auxiliary methods or auxiliary devices or accessories specially adapted for crushing or disintegrating not provided for in preceding groups or not specially adapted to apparatus covered by a single preceding group
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
- B02C13/00—Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills
- B02C13/13—Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills with horizontal rotor shaft and combined with sifting devices, e.g. for making powdered fuel
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Disintegrating Or Milling (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
BibiOtheek- |ΓίΡ*Χ
Bur, lr>d. Ekjendom ef^^w ausgegeben am
11. APRIL 1927
REICHS PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 50c GRUPPE 1
(Buiijo HlßocJ
Hermann Bleibtreu in Völklingeii, Saar. Kohlenstaubanlage.
In den letzten Jahren haben sich Kohlenstaubmiihlen
eingebürgert, welche den erzeugten Staub ohne Zwischenschaltung eines
Bunkers unmittelbar mit Hilfe eines in der Mühle befindlichen Ventilators durch RoRr-
Jeitungen zu den Feuerstellen blasen. Der
Vorteil dieser Anordnung besteht in ihren niedrigen Anschaffungskosten, ihr Nachteil
darin, daß es schwierig ist, die der Mühle aufgegebene Kohlenmenge genau dem jeweils
angeforderten Kohlenstaubbetrag anzupassen; dieser Nachteil ist vor allem dann erheblich.,
wenn an die Mühle mehrere Verbraucher gehängt werden, die unabhängig· voneinander
und mil wechselndem Brennstoffverbrauch arbeiten. Diese Verhältnisse treten vor allem
in der Kleinieisenindustrie auf und sind die Ursache, daß sich die obigie Anordnung für
die Speisung mehrerer kleiner Öfen durch
ίο eine Mühle noch nicht einbürgern konnte.
Selbsttätige Aufgaberegelungen bei Mühlen, deren Br-ennstaub ohne Zwischenschaltung
von Bunkern unmittelbar zu den Feuerstellen geblasen wird, sind bisher nicht angewandt
worden.
Man könnte den vor oder hinter dem. Ventilator herrschenden, mit der durchgesaugten
Luftmenge wechselnden statischen oder Geschwindigkeitsdruck zur Regelung der aufgegebenen
Brennstoffmenge benutzen, indem man sich einer Membran "oder einer Tauchoder
Schwimmerglocke bedient. Die dabei auftretenden Verstellkräfte sind jedoch so gering,
daß sie nur durch Zwischenschaltung verwickelt gebauter Einrichtungen verwendbar
werden.
Gemäß der Erfindung wird eine elektrische Regelung angewendet, bei der sich hohe Stellkraft
und große Regelgenauigkeit ergibt.
Gegenüber der bisher üblichen Anordnung werden Mühle und Ventilator voneinander getrennt
und von je einem Elektromotor ange-. trieben. In der Abbildung sind 1 und 2 zwei
gleiche Mühlen, die wahlweise von Motor 3 mittels Kupplung 4 angetrieben werden können.
Der von Motor 6 angetriebene Ventilator 5 saugt den erzeugten Staub über Leitung
7, Windsichter S und Leitung 9 an, um ihn über 10 und 23 nach den verschiedenen
Leitungszweigen zu drücken. Die Motoren 3 und 6 werden von der gemeinsamen Netzleitung
11 gespeist. An jedem Motor befindet sich je ein kleiner Transformator, dessen Primärwicklungen
12 oder 13 von dem betreff enden Motorstrom durchflossen werden, während
die Sekundärspulen 14 und 15 in einem Steuerstromkr.eis liegen, welcher mittels eines
Umschalthebels 16 die Solenoide 17 oder iS
speist, je nachdem, ob Mühle 1 oder 2 in Betrieb ist. In den Solenoiden befindet sich
ein Eisenkolben 19 oder 20, der je nach der durch.das Solenoid hindurchgehenden Stromgröße
die Hebel 21 oder 22 entgegen der
Federspannung· 23 oder 24 mehr oder weniger aus der Ruhestellung herauszieht. Die Hebel
21 und 22 regeln die· Aufgabevorrichtung, die
im vorliegenden Falle aus einem gewöhnlichen Reibradantrieb mit den Rädern 25,26 oder
27.28 besteht. Die Aufgabevorrichtung· ist also die übliche, wie sie z. 13. 1.u»r den \Ya1lhcr-Fanier-Miihlen
!icbraucht wird.
Im einzelnen geht der Regelvorgang folj gendermaßen vor sich:
Nimmt die Kohlenstauhentnahme durch Öffnung eines oder mehrerer Brenner zu. su
steigt sofort die von dem Ventilator 5 angesogene Luftmenge und damit zugleich die
Stromentnahme des Motors 6. Der in Spule 15 induzierte Strom steigt entsprechend und
übt durch Solenoid 17 einen vermehrten Zug auf Hebel 21 aus, durch den das Reibrad 23
und damit Welle 29,.Riementrieb 30 und Zubringer 31 im Trichter 32 beschleunigt werden.
Die Mühle 1 erhält infolgedessen eint entsprechend vermehrte Brennstoffzufuhr. Der
Mehrbetrag an Staub ruft aber eine weitere Erhöhung der Ventilatorleistung und damit
des von Motor 6 entnommenen Stromes hervor. Dadurch würde der Kolben noch tiefer
in 17 hineingezogen und durch das Reibradvorgelege die der Mühle zugaführte Brennstoffmenge noch weiter erhöht werden.
Motor 6 würde daher eine abermalige Leistungserhöhung erleiden, und in kurzer Zeit wäre das Reibrad 25 in seiner Endlage
angelangt und die Mühle voll belastet. Um als die die Brennstoffzufuhr regelnde Größe nur
diejenige Zunahme des Stromes in Motor 6 wirken zu lassen, die lediglich durch die vermehrte
Luftmenge bedingt ist, so muß der durch den Mehrbetrag an Staub verursachte weitere Zuwachs der Ventilatorleistung auf- ·
■; gehoben werden. Dies geschieht dadurch, j daß durch den in Motor 3 verbrauchten Strom
j in Spule 14 eine EMK erzeugt wird, die der in 15 induzierten entgegengerichtet ist. Bei
Erhöhung der Mahlleistung oder, was dasselbe ist, der Staubentnahme entspricht die
Zunahme der in 14 induzierten EM'K der Mehrleistung des Motors 3.· Die Transformatoren
sind nun so abgestimmt, daß derjenige Zuwachs der EMK in Spule 15, der nur durch
die vermehrte Staubmenge verursacht ist, gleich und entgegengesetzt dem Zuwachs der
EMK in Spule 14 ist, der natürlich nur durch den Zuwachs der Mahlleistung bedingt sein
kann. In diesem Falle ist die auf Solenoid 17 und damit auf die Brennstoffzufuhr wirkende
Differenz der EMKe proportional dem lediglich von der Luft !verrührenden no
Kraftbedarf des Motors β und damit für den
praktischen Arbeitsbereich proportional der Windmenge.
Es findet also beim Regein e.in Pendelvorgang statt. Da sowohl bei dem Mühk-nmotor
wie bei dem Vientilatormotor die Leistung praktisch proportional der Mahlleistung und
der Ventilatorleistung ist. so ist die Regelung stabil, sobald die bei Mehrleistung in 14
induzierte E-MK gleich oilier etwas größer und entgcgengieseizt der in 15 induzierten ICMK
ibt, die durch den Staubzuwarhs bedingt Ut.
Claims (3)
1. Kohlenstaubanlage zur Erzielung von auch bei wechselnder Belastung gleichbleibenden
Staub-Luft-Mischungen, bestehend aus Mühle, Windsichter und Forderanlage,
dadurch gekennzeichnet, daßj die Aufgatevorrichtung der Mühle selbsttätig
durch iein von einem Regielstromkreis
beeinflußtes Solenoid geregelt wird, wobei der durch den Regelstromkreis fließende Strom proportional dem zur
Förderung der Luftmenge notwendigen Strom und damit ungefähr proportional der Luftmenge selber ist.
2. Ausführungsform der Regielvorrichtung
nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Regelstromkreis je nach
Anzahl der Ventilatoren eine oder mehrere Transformator-Sekundärspulen liegen, deren zugehörige Primärspule von dem,
Strom des betreffenden Ventilatormotors durchflossen wird, und daß in dem Regelstromkreis
ferner eine ■Transfonnator-Sekundärspule liegt, deren zugehörige Primärspule
vom Strom für den Mühlenmotor durchflossen wird, wobei die zuletztgenannte
Sekundärwicklung den anderen Sekundärwicklungen entgegenwirkt.
3. Ausführungsform der Regelvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß bei Gleichstrom statt der Transformatoren »Shunts« verwendet werden, die entweder gegencinaiidergcschaltet
im gleichen Stromkreis liegen oder in getrennten Stromkreisen auf zwei zu einem Solenoid vereinigte gegeneinanderwirkende
Spulen geschaltet sind.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB111170D DE442971C (de) | 1923-09-23 | 1923-09-23 | Kohlenstaubanlage |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB111170D DE442971C (de) | 1923-09-23 | 1923-09-23 | Kohlenstaubanlage |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE442971C true DE442971C (de) | 1927-04-11 |
Family
ID=6992894
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB111170D Expired DE442971C (de) | 1923-09-23 | 1923-09-23 | Kohlenstaubanlage |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE442971C (de) |
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1073835B (de) * | 1951-11-30 | 1960-01-21 | Toronto Ontario David Weston (Kanada) | Verfahren zum Regeln des Füllungsgrades von Trommelmühlen |
| DE1086527B (de) * | 1954-08-19 | 1960-08-04 | Georg Claes | Regelvorrichtung fuer Aufgabefoerderer von Gesteinsbrechern |
| DE1175969B (de) * | 1957-08-01 | 1964-08-13 | Babcock & Wilcox Dampfkessel | Verfahren zum Regeln einer Trommelmuehle |
| DE1244535B (de) * | 1963-12-14 | 1967-07-13 | Miag Muehlenbau | Verfahren und Schalteinrichtung zum Regeln einer Muehle |
| DE1273398B (de) * | 1960-08-11 | 1968-07-18 | Rheinische Kalksteinwerke | Verfahren zum kontinuierlichen Beschicken eines Kalkhydrators |
| US4713193A (en) * | 1983-11-09 | 1987-12-15 | Lever Brothers Company | Stable, free-flowing particulate adjuncts for use in detergent compositions |
-
1923
- 1923-09-23 DE DEB111170D patent/DE442971C/de not_active Expired
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1073835B (de) * | 1951-11-30 | 1960-01-21 | Toronto Ontario David Weston (Kanada) | Verfahren zum Regeln des Füllungsgrades von Trommelmühlen |
| DE1086527B (de) * | 1954-08-19 | 1960-08-04 | Georg Claes | Regelvorrichtung fuer Aufgabefoerderer von Gesteinsbrechern |
| DE1175969B (de) * | 1957-08-01 | 1964-08-13 | Babcock & Wilcox Dampfkessel | Verfahren zum Regeln einer Trommelmuehle |
| DE1273398B (de) * | 1960-08-11 | 1968-07-18 | Rheinische Kalksteinwerke | Verfahren zum kontinuierlichen Beschicken eines Kalkhydrators |
| DE1244535B (de) * | 1963-12-14 | 1967-07-13 | Miag Muehlenbau | Verfahren und Schalteinrichtung zum Regeln einer Muehle |
| US4713193A (en) * | 1983-11-09 | 1987-12-15 | Lever Brothers Company | Stable, free-flowing particulate adjuncts for use in detergent compositions |
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