DE585340C - Gaselektrisches Fahrzeug - Google Patents
Gaselektrisches FahrzeugInfo
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02P—CONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
- H02P9/00—Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output
- H02P9/14—Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output by variation of field
- H02P9/24—Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output by variation of field due to variation of make-to-break ratio of intermittently-operating contacts, e.g. using Tirrill regulator
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Description
- Gaselektrisches Fahrzeug Auf gaselektrischen Fahrzeugen sind oft Hilfsmotoren angeordnet, welche im Gegensatz zu den Fahrmotoxen für einen einwandfreien Betrieb eine möglichst konstante Spannung benötigen. Es handelt sich im wesentlichen um Ventilatorantriebsmotoren für den Kühlerventilator und für den zum Lüften der fremdbelüfteten Fahrmotoren dienenden Ventilator; außerdem ist ein Antriebsmotor für den zur Erzeugung der für das Bremsen verwendeten Druckluft erforderlich. Der Generator, welcher die Fahrmotoren speist, weist -nun keinesfalls die erforderliche konstante Spannung auf; im Gegenteil, die Generatoren sind so gebaut, daß bei niedrigem Fahrstrom eine hohe Spannung und bei hoher Belastung eine niedrige Spannung herrscht: Man hat daher zur Speisung der Hilfsstromkreise einen besonderen Generator vorgesehen, dessen Spannung durch einen Spannungsregler überwacht werden muß, da der die Generatoren antreibende Verbrennungsmotor keine konstante Drehzahl aufweist. Der Regler ist nicht nur wegen der hierdurch bedingten Komplikationen unvorteilhaft, sondern auch deswegen, weil er mit Rücksicht auf die erheblichen Drehzahlschwankungen des Generators einen großen Regelbereich beherrschen muß. Die für die Hilfsmotoren erforderliche konstante Spannung wird gemäß der Erfindung auf einfache Weise dadurch erzielt, daß mit dem Generator, an welchen die Fahrmotoren angeschlossen sind, ein Zusatzdynamo in Reihe geschaltet ist, wobei die Hilfsmotoren von diesem aus den beiden in Reihe geschalteten Maschinen bestehenden Aggregat gespeist sind. Die Anordnung wird so getroffen, daß die Spannung der Zusatzdynamo mit steigender Belastung des Generators steigt. Dies kann man durch eine Erregerwicklung erreichen, welche vom Fahrstrom durchflossen ist.
- Durch die Erfindung wird' noch ein weiterer Vorteil erreicht. Man kann nämlich während des Leerlaufes, wenn also die Brennstoffzufuhr am kleinsten und die Drehzahl des Verbrennungsmotors sehr niedrig ist, die Zusatzdynamo besonders stark erregen, so daß auch in diesem Falle, beispielsweise zum Antrieb des Kompressormotors für die Druckluftbreinsung, eine genügend hohe Spannung vorhanden ist.
- Es ist zwar bekannt, bei gaselektrischen Fahrzeugen mit dem Generator eine regelbare Zusatzdynamo in Reihe zu schalten. Dieses bekannte Aggregat dient aber nicht zur Speisung der Hilfsstromkreise, sondern ist zum Anlassen und Regeln der Fahrmotoren bestimmt. Die Gesamtspannung dieses Zu-und Gegenschaltungsaggregates= wird auchnicht selbsttätig konstant gehalten, sondern in weiten Grenzen zum Zwecke des Anlassens und Steuerns der Motoren geregelt.
- Bei dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel der Erfindung sind zwei Satz von Antriebsaggregaten vorgesehen, nämlich zwei Verbrennungskraftmotoren i und 2, welche gemeinsam durch den Brennstoffhebel3 gesteuert werden, und zwei Generatoren 4 und 5 mit den dazu in Reihe geschalteten Zusatzdynamos 6 und 7. Das aus dem Generator 4 und der Zusatzdynamo 6 bestehende Aggregat wird über die Welle 8 vom Verbrennungskraftmotor i angetrieben, . das andere Aggregat über die Welle 9 vom Motor 2. Die beiden Aggregate sind untereinander in Reihe geschaltet und speisen zwei Satz von Fahrmotoren io, i i bzw. 12, 13. Die Motoren io,, ii sind untereinander in Reihe geschaltet, ebenso die Motoren,i2, 13, wobei diese beiden Antriebe zueinander parallel geschaltet sind. Die Motoren werden durch das Schütz 14 an die Aggregate angeschlossen. Die Erregerwicklung 21 der Zusatzdynamo 6 liegt in Reihe mit den Fahrmotoren 12 und 13. Die Erregung der Zusatzdynamo steigt also mit steigendem Fahrstrom, so daß die Spannung am Aggregat 4, 6 unabhänig von der Belastung konstant bleibt. In- ähnlicher Weise wird die Erregerwicklung 21 der Zusatzdynamo 7 von dem durch die Fahrmotoren io, ii fließenden Strom gespeist. Die Zusatzdynamos haben außerdem je eine fremderregte Wicklung ig, welche von einer Batterie 2o gespeist werden. Durch Relais 22 werden den Feldern Vorschaltwiderstände 35 vorgeschaltet. Wenn Leerlaufbetrieb herrscht, d. h. also, wenn die Brennstoffzufuhr eine geringe ist, werden die Widerstände 35 abgeschaltet.
- Die Generatoren 4 und 5 sind teilweise durch die iNebenschlußfelder 15 bzw. 16 selbst erregt, und teilweise haben sie Fremderregung (Wicklung 17 bzw. 18). Jede fremderregte Wicklung liegt an der Spannung des aus dem betreffenden Generator und der betreffenden Zusatzdynamo bestehenden Aggregates. Durch die teilweise \Tebenschluß- und Fremderregung wird der Kippunkt der Charakteristik in den Bereich hoher Ströme verlegt.
- Der Brennstoffhebel 3 steuert über eine Feder 23 einen Schalter 24. Wenn der Brennstoffhebel in der Stellung für niedrigste Brennstoffzufuhr (Leerlaufbetrieb) steht, dann ist die Feder 23 entspannt, so daß der Schalte! a4 unter dem Einfluß der Feder 25 die in der Zeichnung dargestellte Lage einnimmt, d. h. seine linken Kontakte schließt. Dadurch legt er die Spulen 26 der Relais 22 an eine Hilfsspannung, wie sich aus der Zeichnung unmittelbar entnehmen läßt. Als Spannungsquelle für diese Steuerspannung kann beispielsweise die Batterie 2o dienen. Wenn die Spulen 26 erregt sind, dann nehmen die Kontakte der Relais 22 die in der Zeichnung dargestellte Lage ein, so daß die Widerstände 35 abgeschaltet sind und die fremderregten Felder i9 der Zusatzdynamos 6 und 7 volle Erregung aufweisen. Die Zusatzdynamos dienen somit bei Stillstand des Fahrzeuges gleichzeitig als Erregermaschinen für die Generatoren 4 und 5.
- Durch den Kontakt 24 ist auch die Spule 27 des Relais 28 erregt, so daß auch dieses Relais die in der Zeichnung dargestellte Lage einnimmt und den Kompressormotör 29 an die durch die Generatoren 4, 6 und 5, 7 erzeugte Spannung legt.
- Wenn das Fahrzeug anfahren soll, wird der Hebel 3 im Uhrzeigersinne bewegt, so daß die Brennstoffzufuhr erhöht wird und gleichzeitig der Schalter 24 in seine rechte Betriebsstellung gelangt. Dadurch werden die Kontakte 30 geschlossen, so daß die Spule des Schützes 14, die Spulen 31 der Relais 22 und die Spule 32 des Relais 28 an Spannung gelegt werden. Das Schütz 14 schließt also die Fahrmotoren an die Generatoren 4 und 5 an. Das Relais 28 schließt den Kontakt 33, so daß der Kompressormotor 29 lediglich an der Spannung des Aggregates 4, 6 liegt. Diese Spannung reicht aber für diesen Motor aus, da er während des Leerlaufes an einer Spannung lag, die nicht größer war als die Spannung eines einzigen Aggregates bei Fahrbetrieb. Die Relais 22 schließen die Kontakte 34 und schalten dadurch die Widerstände 35 vor die Feldwicklungen ig der Zusatzdynamos 6 bzw. 7, so daß deren Erregung ein wenig herabgesetzt wird, während gleichzeitig die Erregung der Feldwicklungen 21 ansteigt.
- Während des nunmehr vor sich gehenden Fahrbetriebes liegen sämtliche Hilfsmotoren an konstanter Spannung, und zwar die Ventilatormotoren 36 und 37 für den Kühler und die Ventilatormotoren 38 und 39 für die Belüftung der Fahrmotore io bis 13. Diese Spannung bleibt wie gesagt unabhängig von der jeweiligen Belastung der Generatoren und 5 konstant.
Claims (6)
- PATENTANSPRÜCHE i. Gaselektrisches Fahrzeug, welches im wesentlichen durch Regelung der Brennstoffzufuhr gesteuert wird und dessen Hilfsstromkreise mit Hilfe einer zusätzlichen Dynamo gespeist sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Zusatzdynamo mit dem die Fahrmotoren speisenden Generator in Reihe geschaltet und in Abhängigkeit von der Belastung dieses Generators in dem Sinne erregt ist, daß die Summe der Spannurigen vom Generator und Zusatzdynamo unabhängig von dem dem Generator entnommenen Strom der Fahrmotoren konstant bleibt, wobei die Hilfsmotoren von diesem aus den beiden in Reihe geschalteten Maschinen bestehenden Aggregat gespeist sind.
- 2. Fahrzeug nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannung der Zusatzdynamo (6) mit dem Strom der Fahrmotoren (io, ii) steigt, beispielsweise durch eine auf der Zusatzdynamo (6) angeordnete, vom Fahrstrom durchflossene Verbundwicklung (2i).
- 3. Fahrzeug nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung eines Generators mit Nebenschluß-und Fremderregung die fremderregte Wicklung (i7) an das aus Generator (4) .und Zusatzdynamo (6) bestehende Aggregat angeschlossen ist.
- 4. Fahrzeug nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zusatzdynamo (6) eine zusätzliche Erregung erhält, wenn der Verbrennungsmotor (i) mit der niedrigsten Brennstoffzufuhr (Leerlauf) betrieben wird.
- 5. Fahrzeug nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Zusatzdynamo (6) eine zusätzliche fremderregte Wicklung (i9) hat, welche während des Fahrbetriebes über einen Widerstand (35) an eine Batterie (2o) angeschlossen ist, und daß dieser Feldwiderstand (35) zwangsläufig unwirksam gemacht wird, wenn der Brennstoffhebel (3) in die Leerlaufstellung bewegt wird.
- 6. Fahrzeug nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung von zwei Generatoren (4, 5) jedem Generator eine Zusatzdynamo (6 bzw. 7) zugeordnet ist, wobei ein oder mehrere Hilfsmotoren, beispielsweise der Hilfsmotor (29), zum Antrieb des Kompressors für die Druckluftbremse während des Leerlaufes an beide Aggregate (4, 6 und 5, 7) und während des Dauerbetriebes an ein einziges Aggregat (4, 6) angeschlossen ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US585340XA | 1930-12-29 | 1930-12-29 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE585340C true DE585340C (de) | 1933-10-02 |
Family
ID=22017409
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA64596D Expired DE585340C (de) | 1930-12-29 | 1931-12-30 | Gaselektrisches Fahrzeug |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE585340C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE757246C (de) * | 1937-03-17 | 1953-08-10 | Aeg | Turboelektrischer Antrieb fuer Triebfahrzeuge |
-
1931
- 1931-12-30 DE DEA64596D patent/DE585340C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE757246C (de) * | 1937-03-17 | 1953-08-10 | Aeg | Turboelektrischer Antrieb fuer Triebfahrzeuge |
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