DE442608C - Stehender Schwelofen - Google Patents

Stehender Schwelofen

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DE442608C
DE442608C DET31670D DET0031670D DE442608C DE 442608 C DE442608 C DE 442608C DE T31670 D DET31670 D DE T31670D DE T0031670 D DET0031670 D DE T0031670D DE 442608 C DE442608 C DE 442608C
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DE
Germany
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standing
smoldering
heating
rings
oven
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Expired
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DET31670D
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JOSEPH TRAUTMANN
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B49/00Destructive distillation of solid carbonaceous materials by direct heating with heat-carrying agents including the partial combustion of the solid material to be treated

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Muffle Furnaces And Rotary Kilns (AREA)

Description

  • Stehender Schwelofen. Beim Betrieb der Schwelöfen mit in Kegelflächen aufgelösten Heiz- und Rutschflächen nach Patent 430 365 hat sich ergeben, daß das Schwelgut im Ofen nicht den vorausgesehenen Böschungswinkel beibehält, nach dem auch die Neigungswinkel der Heizflächen bemessen sind. Es treten vielmehr im Betrieb Stauungen zwischen den Heiz- und Rutschflächen auf, so daß die Oberfläche des Behandlungsgutes nicht mehr nach dein theoretischen Böschungswinkel abfällt, sondern sieh annähernd wagerecht ausbildet.
  • Diese Materialstauungen im Schwelofen haben ein unregelmäßiges Arbeiten des Schwelofens zur Folge: Die auf einer Heizfläche liegende SchweIgutschicht wird stärker, die Wärmezufuhr in den entfernter liegenden Gutteilen daher schlechter. Die Ab- zugsquerschnitte für die entwickelten Gase und Dämpfe werden kleiner, und diese müssen einen längeren Weg durch das heiße Behandlungsgut nehmen, wodurch sie der Gefahr des Krackens ausgesetzt sind. Unter Umständen können. die Stauungen eine örtliche Überhitzung des Schwelgutes verursachen.
  • Gemäß der Erfindung werden diese Nachteile durch zwischen den Heiz- und Rutschflächen vorgesehene Einrichtungen vermieden, die ein Anstauen des Gutes verhindern. Sie bestehen zweckmäßig aus konzentrischen Ringen oder Ringsegmenten, die auch siebartig durchlocht oder rechenartig unterteilt sein können, um den entstehenden Gasen und Dämpfen leichter Abzug zu gewähren.
  • Abb. i der Zeichnung zeigt eine Seite eines stehenden Schwelofens ohne Einrichtungen zur Verhinderung -des Anstauens, abgebrochen im Schnitt.
  • Abb. 2 zeigt einen _ ebensolchen Schnitt mit Einrichtungen zur Verhinderung des S@tauens gemäß der Erfindung.
  • Abb. 3 und q. zeigen besondere Ausbildungsarten der genannten Einrichtung.
  • Wie aus Abb. i ersichtlich, stellt sich das durch die Beschickungsleitung c dem Ofen zugeführte Schwelgut zwischen den Heizfiächen$ und Rutschfläcäen tt so ein, daß es zwischen diesen Flächen. eine horizontale Oberfläche e annimmt, statt, wie eigentlich vorgesehen und erwünscht, Flächen d auszubilden, die dem theoretischen Böschungswinkel und dem danach bemessenen Neigungswinkel der Heizfläche entsprechen. Die auf der Heizfläche liegende Materialschicht ist daher ungleich stark, was zu Unregelmäßigkeiten in der Verschwelung führt. Die nahe der Heizfläche entstehenden Gase und Dämpfe müssen eine verhältnismäßig dicke Materialschicht durchwandern und sind der Gefahr des Krackens stark ausgesetzt. überdies wird durch. die beschriebene Erscheinung der freie Abzugsquerschnitt für die Gase und Dämpfe verkleinert.
  • Durch die Anordnung von konzentrischen Ringen zwischen den Heizflächen b und Rutschflächen a gemäß Abb. z werden die beschriebenen Nachteile behoben. Die dargestellte Ausführungsform zeigt zwei Ringe/ und g, deren untere Ränder entsprechend der Neigung der Heizfläche b gestaffelt sind. Es können naturgemäß je nach der Ofengröße nur ein oder auch mehr als, zwei Ringe vorgesehen sein. Sie können Sieblöcherftt oder rechenartige Unterteilungenh erhalten, wie Abb.3 und q. veranschaulichen.. Statt der Ringe können auch Ringsegmente oder ähnlich angeordnete Prallflächen verwandt werden.
  • Wie Abb. a erkennen läßt, verhindern die--e Einrichtungen die übermäßige Anstauung des Materials zwischen der Heiz- und Rutschfläche und bewirken im allgemeinen eine wesentlich gleichmäßige Schichthöhe auf den Heizflächen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPI"IJcfiE: i. Stehender Schwelofen mit in Kegelflächen aufgelösten Heiz- und Rutschflächen nach Patent 430365, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den kegelartigen Heiz- und Rutschflächen ein oder mehrere konzentrische Ringe oder Ringsegmente angeordnet :sind, um die Anstauung des, Schwelgutes zwischen den Heiz- und Rutschflächen zu verhindern. Stehender Schwelofen nach Anspruch. i, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringe (f) oder Ringsegmente siebartig durchlocht sind. 3. Stehender Schwelofen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringe (g, f) oder Ringsegmente in einem rechenartigen Zahn (k) ausgebildet sind.
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