DE4424201A1 - Schließvorrichtung, insbesondere für die Tür einer Spülmaschine - Google Patents
Schließvorrichtung, insbesondere für die Tür einer SpülmaschineInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine insbesondere für die Tür einer
Spülmaschine bestimmte Schließvorrichtung mit einem vor
zugsweise gehäuseseitigen Schließkloben oder Schließbügel
und mit einer türseitigen Verriegelungseinrichtung, die
eine schwenkbar gelagerte Falle mit einem an dieser ange
ordneten Schwenkarm sowie einen am Schwenkarm angreifenden
Steuerhebel umfaßt, wobei ferner dem Steuerhebel bzw. der
Falle zugleich ein Elektroschalter zugeordnet ist und von
dem Steuerhebel oder von der Falle gesteuert wird. In der
Spülmaschinentür befindet sich ferner ein Griff, bei dem
es sich vorzugsweise um einen Aufreißgriff handelt.
Schließvorrichtungen der genannten Art sind bekannt und er
füllen die an sie gestellten Anforderungen auch grundsätz
lich in zufriedenstellender Weise. Bei einer in großem Um
fang verwendeten Schließvorrichtung ist der an der Falle
angreifende Steuerhebel mit seinem der Falle abgewandten
Ende um eine Achse schwenkbar gelagert und von einer Feder
beaufschlagt, so daß er zwischen zwei stabilen Endlagen um
eine Totpunktlage verschwenkbar ist. Im wesentlichen han
delt es sich bei diesem Steuerhebel um ein Federbein, das
ferner an seinem der Falle abgewandten Ende einen Steuer
arm trägt, der den Elektroschalter steuert.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Verwendungs
möglichkeiten und die Brauchbarkeit der bekannten Schließ
vorrichtung zu verbessern.
Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung eine Grund
ausführung mit wahlweisen einbaubaren Zusatzmodulen vor.
Gemäß der Erfindung ist die Grundausführung als Normalaus
führung verwendbar und ferner ist ein als Kindersicherung
dienendes Zusatzmodul einsetzbar und/oder es ist eine als
Verbrühschutz dienende, während des Betriebsvorganges ein
Öffnen der Spülmaschinentür verhinderndes Zusatzmodul in
Gestalt einer zusätzlichen Sperrvorrichtung einbaubar. Dies
bedeutet, daß ein Basisgehäuse oder tragendes Gehäuse der
Schließvorrichtung in der Grundausführung derart gestaltet
ist, daß es zur Aufnahme von mindestens einem Zusatzmodul
mindestens je eine vorbereitete Lagerstelle und/oder einen
Lagerplatz und/oder einen Steckplatz und/oder ein Funk
tionsteil aufweist. Es ist daher möglich, in kostengünsti
ger Weise das tragende Gehäuse für die Grundausführung und
für alle Sonderausführungen einheitlich zu fertigen und
dann jeweils mit mehr oder weniger Zusatzmodulen zu be
stücken, um Sonderwünschen gerecht zu werden.
Weitere Merkmale der Erfindung gehen aus Unteransprüchen
im Zusammenhang mit der Beschreibung und der Zeichnung her
vor.
Die Erfindung wird nachstehend anhand von Ausführungsbei
spielen, die in der Zeichnung dargestellt sind, näher be
schrieben. Dabei zeigen:
Fig. 1 in der Schließstellung einen Schnitt in größe
rem Maßstab durch die Grundausführung der
Schließvorrichtung;
Fig. 2 einen Schnitt wie in Fig. 1 in der Öffnungs
stellung;
Fig. 3 eine Ansicht der Schließvorrichtung von vorne;
Fig. 4 eine Ansicht der Schließvorrichtung von hin
ten;
Fig. 5 einen Schnitt wie in Fig. 1 von der Grundaus
führung mit einem Zusatzmodul;
Fig. 6 eine Seitenansicht der Ausführungsform gemäß
Fig. 5;
Fig. 7 eine Ansicht der Ausführungsform gemäß den
Fig. 5 und 6 von vorne;
Fig. 8 einen Schnitt wie in den Fig. 1 und 5 mit
einem weiteren Zusatzmodul;
Fig. 9 eine Seitenansicht der Ausführungsform gemäß
Fig. 8;
Fig. 10 eine Ansicht der Ausführungsform gemäß den
Fig. 8 und 9 von vorne;
Fig. 11 einen Schnitt durch ein als Zusatzmodul ein
setzbares Einbauteil;
Fig. 12 in anderer Ansicht sowie ebenfalls zum Teil
im Schnitt das Einbauteil gemäß Fig. 11;
Fig. 13 einen Schnitt wie in Fig. 1 durch ein letztes
Ausführungsbeispiel in der Schließstellung;
Fig. 14 einen Schnitt durch das Ausführungsbeispiel
gemäß Fig. 13 in der Stellung "Auf" sowie
längs der Schnittlinie XIV-XIV in Fig. 17;
Fig. 15 eine Seitenansicht der Ausführungsform gemäß
Fig. 13;
Fig. 16 eine Seitenansicht der Ausführungsform gemäß
Fig. 13 von der anderen Seite;
Fig. 17 eine Ansicht der Ausführungsform gemäß Fig.
13 von vorne und
Fig. 18 eine Ansicht von hinten.
Eine insbesondere für die Tür 1 einer Spülmaschine 2 be
stimmte Schließvorrichtung 3 umfaßt als Grundausführung 3′
einen vorzugsweise gehäuseseitigen Schließkloben oder
Schließbügel 4 und eine türseitige Verriegelungseinrichtung
5, die auf einer Trageplatte bzw. in einem als Universal
gehäuse gestalteten Gehäuse 6 eine in einem Langloch 7
schwenkbar gelagerte, zum Beispiel als Gabelfalle gestaltet
und mit dem Schließbügel 4 zusammenwirkende Falle 8 umfaßt.
Gemäß Ausführungsbeispiel ist ferner ein Steuerhebel 9 um
eine Achse 10 schwenkbar im Gehäuse 6 gelagert und mit sei
nem anderen Ende 11 an einem Schwenkarm 12 der Falle 8 an
gelenkt. Eine Achse 13 greift dabei in ein Langloch 14 an
dem als Anlenkstelle dienenden Ende 11 des Steuerhebels 9.
Eine Druckfeder 15 umgibt den Steuerhebel 9 und stützt sich
einerseits an einer Anlagefläche bei der Achse 10 und mit
ihrem anderen Ende an der Achse 13 ab. Der Steuerhebel 9
bildet zusammen mit der Druckfeder 15 ein Federbein, das
ferner zwischen zwei stabilen Endlagen- gemäß den Fig. 1 und
2 um eine Totpunktlage verschwenkbar ist, wobei jeweils die
Falle 8 entsprechend mitbewegt wird. Die Schließstellung
gemäß Fig. 1 wird durch einen in dieser Figur nicht darge
stellten Anschlag definiert. Ein weiterer, am Gehäuse 6 an
geordneter Anschlag 16 begrenzt gemäß Fig. 1 die Schwenk
bewegung des mit der Falle 8 verbundenen Schwenkarmes 12
in der Stellung "Auf".
Ein Schaltarm 17 ist ferner an dem Steuerhebel 9 angeord
net und dient zum Ein- und Ausschalten eines Elektroschal
ters 18. Die jeweilige Stellung der Falle 8 beeinflußt so
mit auch den Stromkreis der Spülmaschine 2.
Wie Fig. 1 ferner zeigt, befindet sich der Elektroschalter
18 auf der Höhe des Steuerhebels 9 sowie von der Oberfläche
19 der Tür 1 aus gesehen unmittelbar hinter diesem.
Zum Öffnen weist die Tür 1 eine Griffmulde 20 auf. Bei der
Schließvorrichtung 3 handelt es sich somit um einen Auf
reißverschluß, der als Grundausführung 3′ mit den in Fig.
1 dargestellten Merkmalen grundsätzlich einwandfrei funk
tioniert.
Zur Erzielung von Sonderfunktionen weist die Schließvor
richtung 3 und insbesondere ihr Gehäuse 6 vorbereitete Maß
nahmen auf, die jederzeit den Einbau von einem oder mehre
ren Zusatzmodulen 21, 22, 22′ bzw. 23 ohne zusätzliche Än
derungen am Gehäuse 6 bzw. an der Grundausführung 3′ ge
statten. Zu diesen vorbereiteten Maßnahmen gehören die
platzsparende Anordnung des Elektroschalters 18 hinter dem
Steuerhebel 9 und der dadurch gewonnene Aufnahmeplatz 24
und/oder Lagerplatz unterhalb der Achse 10 des Steuerhe
bels 9. Ferner gehören hierzu mindestens eine vorbereitete
Lagerstelle und/oder ein Steckplatz in Gestalt von minde
stens einer Bohrung 25 (Fig. 1) für ein einsetzbares,
schwenkbares Teil und es gehören dazu Funktionsteile 26 und
27, die in den Fig. 3 und 4 dargestellt sind. Die Bedeutung
und Wirkungsweise dieser verschiedenen Merkmale bzw. Teile
wird im Zusammenhang mit den Zusatzmodulen 21 bis 23 anhand
der weiteren Zeichnungen beschrieben.
Zur Schaffung einer Kindersicherung weist die Grundausfüh
rung 3′ gemäß den Fig. 5 bis 7 eine Griffsperre als Zu
satzmodul 21 auf. Die Griffsperre ist eine schwenkbar und
axial verschiebbar gelagerte Klappe 30 und versperrt in der
Normalstellung (ausgezogene Linien in Fig. 5) den Eingriff
in die Griffmulde 20. Die Klappe 30 befindet sich im Zu
griffsbereich der Griffmulde 20 und ist mit Hilfe von min
destens einem Arm 31 und einer Achse 32 in der bzw. der
vorbereiteten Bohrungen 25 gelagert. Bei den Bohrungen 25
oder Lagerstellen handelt es sich vorzugsweise um Steck
plätze, die ferner nicht nur ein Verschwenken der Klappe
30 gestatten, sondern auch eine Bewegung in Richtung der
Achsen 32. Eine Druck- und Drehfeder 33 stützt sich mit
ihrem einen Schenkel 34 an der Klappe und mit ihrem ande
ren Schenkel 35 derart am Gehäuse 6 ab, daß die Klappe in
ihre gemäß Fig. 5 abgesenkte sowie gemäß Fig. 7 axial nach
links verschobene Lage gedrückt wird. Dabei liegen ferner
an der Klappe 30 angeordnete Sperrflächen 36 und 37 an zu
geordneten Sperrflächen 38 und 39, die sich an den Funk
tionsteilen 26 und 27 befinden. Wird die Klappe 30 jedoch
gegen die Kraft der Druck- und Drehfeder 33 in Fig. 7 in
axialer Richtung ein Stück nach rechts verschoben, so geben
die Sperrflächen 38, 39 die Klappe 30 frei und sie läßt
sich in die in Fig. 5 strichpunktiert dargestellte Lage
verschwenken. Gleichzeitig ist der Zugriff zur Griffmulde
20 frei mit der Folge, daß sich die Tür 1 öffnen läßt.
Die Klappe 30 ist ergonomisch gestaltet und weist dazu eine
Vertiefung 40 und mindestens eine Seitenwand 41 auf.
Die Funktionsteile 26 und 27 sind in Anbetracht der als An
schläge dienenden Funktion der Sperrflächen 38 und 39 je
weils Anschlaghalter.
Bei dem in den Fig. 8 bis 10 dargestellten Ausführungsbei
spiel ist ebenfalls das als Griffsperre dienende Zusatzmo
dul 21 in Gestalt einer schwenkbaren und axial verschieb
baren Klappe 30 vorgesehen und zusätzlich ist das Zusatz
modul 22 in Gestalt einer Sperrvorrichtung 42 an dem vor
bereiteten Aufnahmeplatz 24 angeordnet und wirkt mit der
Griffsperre bzw. Klappe 30 zusammen.
Bei der Sperrvorrichtung 42 handelt es sich um ein Einbau
teil, das ein Heizelement 43 und ein seine Form temperatur
bedingt veränderndes Sperrelement 44 umfaßt. Das Heizele
ment 43 ist gemäß Ausführungsbeispiel ein PTC-Widerstand
(Widerstand mit einem positiven Temperatur-Koeffizienten)
und das Sperrelement 44 ist ein Bimetallelement. Es ist zu
sammen mit dem Heizelement 43 im Inneren eines Gehäuses 45
angeordnet und ragt mit seinem einen, freien Ende 46 aus
diesem Gehäuse heraus. Über Kontaktfahnen 47 und 48 ist das
Heizelement 43/der PTC-Widerstand an den Stromkreis der
Spülmaschine angeschlossen und erwärmt bei Stromfluß das
an ihm anliegende Sperrelement 44/Bimetallelement, so daß
dessen freies Ende 46 bei Erwärmung eine Lage entsprechend
der strichpunktierten Darstellung in Fig. 12 gegenüber der
in ausgezogenen Linien wiedergegebenen Darstellung in kal
tem Zustand einnimmt.
Das Zusatzmodul 22 ist an dem Aufnahmeplatz 24 derart ange
ordnet, daß das freie Ende 46 des Sperrelementes 44 nach
der Erwärmung und entsprechender Verformung vor einem Teil
des Zusatzmodul 21 bzw. der Klappe 30 derart steht, daß
diese nicht in Richtung ihrer Achsen 32 verschiebbar ist.
Das freie Ende 46 des Sperrelementes ist somit jeweils in
die Bewegungsbahn und aus der Bewegungsbahn eines
wesentlichen Teiles der Klappe 30 bewegbar, wobei dieses
Teil gemäß Ausführungsbeispiel der zur Lagerung dienende
eine Arm 31 sein kann (Fig. 10). Im Ergebnis ist die Klappe
daher bei zusätzlichem Einbau des Zusatzmoduls 22 nicht
mehr verschiebbar und die Griffmulde 20 in der Tür 1 ist
nicht mehr zugänglich, wenn aufgrund der ferner gewählten,
elektrischen Ansteuerung des Heizelementes 43 eine Erwär
mung des Sperrelementes 44 bzw. Bimetallelementes stattge
funden hat.
Zum Öffnen der Tür 1 muß sich das Bimetallelement nach ent
sprechender Abkühlung wieder in seine Ausgangslage gemäß
Fig. 10 zurückbewegt haben, wodurch ebenfalls sicherge
stellt ist, daß eine Verletzungsgefahr aufgrund der Tempe
ratur im Inneren der Spülmaschine 2 nicht mehr besteht.
Die Fig. 13 bis 18 betreffen ein letztes Ausführungsbei
spiel, wobei in eine Schließvorrichtung 3 entsprechend der
Grundausführung 3′ ebenfalls ein mit dem Zusatzmodul 22
baugleicher, jedoch in anderer Lage, das heißt um 90° ge
drehtes Zusatzmodul 22′ und ferner ein Zusatzmodul 23 in
Gestalt eines Sperrhebels 50 eingebaut sind (Fig. 13). Der
Sperrhebel 50 dient gemäß Ausführungsbeispiel unmittelbar
zum Arretieren der Falle 8 in deren Schließstellung, wo
zu er mit deren Schenkarm 12 zusammenwirkt. Der Sperrhebel
50 ist mit Hilfe einer Achse 51 in der im Gehäuse 6 vorbe
reiteten Lagerstelle bzw. Bohrung 25 gelagert und ist ein
doppelarmiger Hebel. An seinem einen, der Achse 51 abge
wandten Ende 52 weist der Sperrhebel 50 eine Wirkfläche 53
auf, die den Schwenkarm 12 (siehe strichpunktierte Lage in
Fig. 14) und somit die Falle 8 in der Schließlage bloc
kiert. Der Sperrhebel 50 erreicht seine Sperrlage gemäß
Fig. 14 mit Hilfe des Zusatzmoduls 22′ und wird auch mit
Hilfe des Zusatzmoduls 22′ zur Freigabe der Falle 8 (ent
gegen dem Uhrzeigersinn in Fig. 14) verschwenkt. Hierzu
weist der Sperrhebel 50 an seinem zweiten, der Achse 51
abgewandten Ende 54 eine Gabel mit Fingern 55 und 56 auf,
zwischen denen das freie Ende 46′ des als Stellglied 44′
dienenden Bimetallelementes der Sperrvorrichtung 42′ auf
Grund ihrer Einbaulage angeordnet ist. Hierzu sind ferner
die Achse 51 und die Bohrung 25 zwischen der Achse 10 des
Steuerhebels 9 und der aus den Fingern 55 und 56 bestehen
den Gabel am Ende 54 des Sperrhebels 50 angeordnet. Ferner
liegen in wesentlichen gemäß Ausführungsbeispiel die Finger
55 und 56 sowie die Achsen 51 und 10 sowie das zweite freie
Ende 52 des Sperrhebels 50 mit der Wirkfläche 53 im wesent
lichen in einer Richtung (Fig. 14).
Es versteht sich, daß der Sperrhebel 50 entsprechend den
mit Hilfe des Heizelementes 43 bzw. des PCT-Widerstandes
erzeugten Temperaturänderungen in seine Sperrstellung bzw.
in seine Freigabestellung verschwenkt wird.
Der Sperrhebel 50 ist gemäß Ausführungsbeispiel ein Doppel
hebel, wie aus einem Vergleich der Fig. 15, 16 und 18 her
vorgeht. Er besteht aus Seitenteilen 57 und 58 und einem
diese verbindende Zwischenstück 59. In der Ansicht von hin
ten gemäß Fig. 18 ist der Sperrhebel 50 U-förmig. Seine
Achsen 51 befinden sich auf Höhe des Zwischenstückes 59
(Fig. 14).
Die Erfindung ist schließlich nicht auf die in den Figuren
dargestellten Ausführungsbeispiele beschränkt, vielmehr
sind noch Abwandlungen und Ergänzungen möglich, ohne von
dem grundsätzlichen Erfindungsgedanken abzuweichen. So ist
es insbesondere auch zweckmäßig, mindestens einen seitli
chen Anschlag 60 am Gehäuse 6 (Fig. 7) vorzusehen, der die
Axialbewegung der Klappe 30 entgegen der Druck- und Dreh
feder 33 begrenzt.
Claims (16)
1. Schließvorrichtung, insbesondere für die Tür (1) einer
Spülmaschine (2) mit einem vorzugsweise gehäuseseiti
gen Schließkloben oder Schließbügel (4) und mit einer
türseitigen Verriegelungseinrichtung (5), die eine
schwenkbar gelagerte Falle (8), an dieser einen
Schwenkarm (11) sowie mindestens einen am Schwenkarm
(11) angreifenden Steuerhebel (9) umfaßt, wobei ferner
ein Elektroschalter (18) der Falle (8) bzw. dem Steuer
hebel (9) zugeordnet ist und von dieser bzw. von diesem
gesteuert wird, gekennzeichnet durch eine Grundausfüh
rung (3′) mit wahlweise einbaubaren Zusatzmodulen (21,
22, 22′ bzw. 23).
2. Schließvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß ein als Kindersicherung und/oder als
Verbrühschutz dienendes Zusatzmodul (21, 22, 22′ bzw.
23) zusätzlich in die Grundausführung (3′) einbaubar
ist.
3. Schließvorrichtung nach einem oder mehreren der vor
hergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
Elektroschalter (18) an platzsparender Stelle, insbe
sondere hinter dem Steuerhebel (9) angeordnet ist.
4. Schließvorrichtung nach einem oder mehreren der vorher
gehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß am
Steuerhebel (9) ein von der Oberfläche (19) der
Tür (1) weggerichteter, zum Elektroschalter (18) hin
gerichteter Schaltarm (17) angeordnet ist.
5. Schließvorrichtung nach einem oder mehreren der vorher
gehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein
Langloch (7) an der Anlenkstelle von Schwenkarm (12)
und Falle (8) angeordnet ist.
6. Schließvorrichtung nach einem oder mehreren der vorher
gehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Trage
platte und/oder ein Gehäuse (6), das zur Aufnahme von
mindestens einem Zusatzmodul (21, 22, 22′ bzw. 23) min
destens je einen vorbereiteten Aufnahmeplatz (24)
und/oder einen Lagerplatz und/oder eine Lagerstelle
und/oder einen Steckplatz und/oder eine Bohrung (25)
und/oder ein Funktionsteil (26, 27) aufweist.
7. Schließvorrichtung nach einem oder mehreren der vorher
gehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das als
Kindersicherung dienende Zusatzmodul (21′) eine Griff
sperre ist.
8. Schließvorrichtung nach einem oder mehreren der vorher
gehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Griffsperre eine der als Aufreißgriff ausgebildeten
Griffmulde (20) zugeordnete Klappe (30) ist.
9. Schließvorrichtung nach einem oder mehreren der vorher
gehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Klappe (30) zum Freigeben und zum Versperren der
Griffmulde (20) schwenkbar und axial längs ihrer zum
Verschwenken und Lagern dienenden Achse (32) gegen die
Kraft einer Druck- und Drehfeder (33) verschiebbar ge
lagert ist.
10. Schließvorrichtung nach einem oder mehreren der vorher
gehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß einan
der zugeordnete Sperrflächen (35 bis 39) am Gehäuse (6)
und an der als Griffsperre dienenden Klappe (30) ange
ordnet sind.
11. Schließvorrichtung nach einem oder mehreren der vorher
gehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß min
destens ein seitlicher Anschlag (60) zur Begrenzung der
Axialbewegung der Klappe (30) am tragenden Gehäuse (6)
vorgesehen ist.
12. Schließvorrichtung nach einem oder mehreren der vorher
gehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß als
weiteres Zusatzmodul (22, 22′) eine zusätzliche Sperr
vorrichtung (42, 42′) vorgesehen ist, die ein Heizele
ment (43) und ein seine Form temperaturbedingt verän
derndes Sperrelement (44) und/oder ein Stellglied
(44′) umfaßt.
13. Schließvorrichtung nach einem oder mehreren der vorher
gehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das
Heizelement (43) ein im Betriebsstromkreis liegender
PTC-Widerstand ist und daß das Sperrelement (44)/Stell
glied (44′) ein Bimetall-Element ist.
14. Schließvorrichtung nach einem oder mehreren der vorher
gehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das
Sperrelement (44)/Bimetall-Element mit Hilfe des vorbe
reiteten Aufnahmeplatzes (24) derart einsetzbar ist,
daß es mit seinem freien Ende (46) in die/aus der Be
wegungsbahn der Klappe (30) bewegbar ist.
15. Schließvorrichtung nach einem oder mehreren der vorher
gehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß als
Zusatzmodul (23) ein weiterer, zum Arretieren der Fal
le (8) dienender Sperrhebel (50) vorgesehen und mit
Hilfe der Lagerstelle/Bohrung (25) derart gelagert ist,
daß er in die und aus der Bewegungsbahn der Falle (8)
bewegbar ist.
16. Schließvorrichtung nach einem oder mehreren der vorher
gehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das
Stellglied (44′)/Bimetall-Element mit Hilfe des vorbe
reiteten Aufnahmeplatzes (24) derart einsetzbar ist,
daß es mit seinem frei bewegbaren Ende zum Verstellen
für den Sperrhebel (50) dient.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19944424201 DE4424201C2 (de) | 1994-07-09 | 1994-07-09 | Schließvorrichtung, insbesondere für die Tür einer Spülmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE19944424201 DE4424201C2 (de) | 1994-07-09 | 1994-07-09 | Schließvorrichtung, insbesondere für die Tür einer Spülmaschine |
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| DE4424201C2 DE4424201C2 (de) | 1996-05-09 |
Family
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE19944424201 Expired - Fee Related DE4424201C2 (de) | 1994-07-09 | 1994-07-09 | Schließvorrichtung, insbesondere für die Tür einer Spülmaschine |
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