DE44224C - Drahtseilbahn mit mehreren nebeneinander liegenden Lauf- und Zugseilen - Google Patents

Drahtseilbahn mit mehreren nebeneinander liegenden Lauf- und Zugseilen

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DE44224C
DE44224C DENDAT44224D DE44224DA DE44224C DE 44224 C DE44224 C DE 44224C DE NDAT44224 D DENDAT44224 D DE NDAT44224D DE 44224D A DE44224D A DE 44224DA DE 44224 C DE44224 C DE 44224C
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DE
Germany
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wires
pieces
rollers
lying next
tension
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT44224D
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English (en)
Original Assignee
L. TORRES in Portolin, Provinz Santander, Spanien
Publication of DE44224C publication Critical patent/DE44224C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61BRAILWAY SYSTEMS; EQUIPMENT THEREFOR NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B61B7/00Rope railway systems with suspended flexible tracks
    • B61B7/02Rope railway systems with suspended flexible tracks with separate haulage cables

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ropes Or Cables (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
3,0
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Drahtseilbahn, bei der die zu transportirende Last durch mehrere Drähte oder Kabel gehalten wird, deren Spannung unabhängig | von dem transportinen Gewicht nach Belieben ; regulirt werden kann, und wobei diese Drähte oder Kabel derart angeordnet sind, dafs der Bruch eines derselben weder die Spannung der anderen, noch die Gefahr des Brechens oder Abreifsens derselben wesentlich vermehrt.
Die Fig. 1 und 2 beiliegender Zeichnung zeigen schematisch das Princip und die allgemeine Anordnung, nach welcher diese Drahtseilbahn construirt ist.
Fig. 3 stellt als Beispiel das Terrainprofil zwischen den Stationen A und B dar.
Die Fig. 4 bis g zeigen die Gesammtanordnung, sowie Details des in B errichteten Drehpfeilers.
Die Fig. 10 und 11 stellen in Seiten- und in Vorderansicht die Spanngewichte dar.
Aus den Fig. 12 bis 14- ist die Einrichtung der Station A, Fig. 1 bis 3, ersichtlich.
Die Fig. 15 bis 17 endlich zeigen die Einrichtung des auf den Kabeln bewegten Wagens oder Fördergefäfses.
In den Fig. 1, 2 und 3 bezeichnen A und B die Stationen, welche durch die Drahtseilbahn zu verbinden sind. Es sind abc lose Rollen, ef und f Rollen, an denen die zu transportirende Last bezw. die Spanngewichte aufgehängt sind. Durch Drehung der Rolle d senkt sich die Last ρ in der durch die punktirte Linie \-%_ angedeuteten Weise.
Diese zu transportirende Last ist bei g mit den Seilenden verbunden. P P' sind die Spanngewichte. Die in B errichtete Station (Fig. 4) besteht aus einem Drehpfeiler von gewöhnlicher Construction und der erforderlichen Festigkeit. Vier Kabel oder Seile NR, QR dienen überdies als Sicherung gegen die Zugwirkung der Transportkabel. Im Scheitel des Drehpfeilers befinden sich die Nuthrollen für die Drähte oder Kabel, während im Innern des Pfeilers die Spanngewichte 111 t" angeordnet sind.
Der Motor M setzt mittelst des Treib-, riemens C die Drähte in Bewegung. Ferner dient der Bretterboden h zum Beladen oder Entleeren des Fördergefäfses G.
Der obere Theil des Drehpfeilers (s. die Fig. 5 bis 9) besteht aus zwei durch Querstücke m η η' verbundenen Balken A' B' A" B", welche mittelst der Stücke S T und 5' T' die zwei durch Traversen q r unter sich verbundenen Balken CD tragen. Auf die Querstücke η 11' stützen sich zwölf kleine Balken uv, deren jeder ein Lager Z für die gemeinsame Welle E trägt, auf welcher zwölf lose Rollen montirt sind. Auf den Traversen qr liegen sieben kleine Balken V W, von denen jeder mit einem Lager g' versehen ist. Diese Lager tragen die Welle E", auf welcher sechs lose Rollen α montirt sind. Auf allen Wellen sind die Nuthrollen abc entsprechend dem Abstande der Kabel von einander entfernt.
Zwischen je zwei Rollen der Wellen E und E' ist ein Lager angeordnet, um diese Wellen möglichst schwach machen zu können und die Spannung der Kabel möglichst unverändert zu erhalten.
Die Spanngewichte sind zweierlei Art: solche mit Haken t" und jene mit Rollen t' t (Fig. 4). Ein Spanngewicht mit Rolle besteht aus zwei
verticalen Wänden HIJKL (Fig. ίο und ι ι), die mit dem Boden KJ und dem Deckel IL verbunden sind und im Punkt H eine Welle tragen, auf welcher die lose Rolle f montirt ist. Um die Spanngewichte zu beschweren, werden Stäbe U von der in Fig. 10 angedeuteten Form verwendet. Der Schwerpunkt derselben fällt stets in die durch die Achse H gehende Verticallinie. Die aufgebogenen Ränder j j dienen zur Handhabung der Stäbe U.
Die Spanngewichte t" sind ebenso construirt, jedoch wird anstatt der Rolle / ein Haken verwendet.
Die obere Station A (Fig. i, 2 und 3) hat ! folgende Einrichtung: Zwei Stücke M' M' N' N' ' (Fig. 12, 13 und 14) sind durch drei Quer- ' riegel m" n"p" und durch die gekreuzten Zug- J stangen ο ο und ο' ο' mit einander fest verbunden. Auf den Querriegeln m" p" sind elf , Lager e' angeschraubt (Fig. 14), welche die Welle O tragen, auf der zwölf lose Rollen v'
gelagert sind. Der Rahmen NV M' N' N' ist mittelst eines zweiten Rahmens M' P' im Boden J befestigt, so dafs er dem Zuge der Drahtseile j widerstehen kann.
An dem durch die Fig. 15, 16 und 17 dargestellten Wagen oder Fördergefafs befindet sich eine Welle O', auf welcher zwölf lose Rollen a' und dreizehn Scheiben d' ebenfalls lose an- \ geordnet sind.
An der Welle O' hängt ein Rahmen, bestehend aus zwei gekreuzten Holzstücken G'H' und K' L' und aus sechs Zugstücken \' ^". Jedes der letzteren, sowie das Stück G' H' sind auf einer der Scheiben d' befestigt. An dem Haken /?' hängt das Fördergefafs. Der steife Rahmen dient dazu, die Welle O' horizontal zu halten und die Belastung gleich- i mäfsig auf dieselbe zu vertheilen. Die Rahmen O' Q' (Fig. 17) bezw. I, II. Ill, IV (Fig. 15), welche an der vierten bezw. zehnten Scheibe befestigt sind, dienen zur Versteifung der ganzen Construction. Die zwei Rahmentheile 1,11 sind durch Zugdrähte ^ %' verbunden, von denen jeder in zwei Haken h" endigt. Bei vorliegender Erfindung sind für die Leitung sechs dünne Drähte s s' (Fig. 15) in der Mitte derselben und je drei dicke Drähte w w' zu beiden Seiten derselben verwendet.
Sämmtliche Drähte sind aus Stahl und galvanisirt. Ihre Anordnung ist vollkommen gleich, und genügt es daher, die Anordnung je eines der beiden Arten zu beschreiben.
Das dicke Drahtseil ist bei q' befestigt (Fig. 1 2), geht unter die Rollen v' und k (Fig. 4), dann über die Rolle c und ist am Haken seines Spanngewichtes befestigt.
Das dünne Drahtseil ist dagegen an einem der Haken h" (Fig. 17) befestigt, läuft über die Rolle ζ (Fig. 12), kommt unter der Rolle k zurück (Fig. 4), umkreist die Rollen cf'bfa und endet an dem anderen Haken h".
Wird der Motor M in Bewegung gesetzt, so überträgt sich dieselbe auf alle Rollen b und die dünnen Drahtseile, an denen das Fördergefafs hängt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Drahtseilbahn mit mehreren neben einander liegenden Lauf- und Zugseilen, gekennzeichnet durch folgende Einrichtungen in Verbindung mit einander:
    a) die Zerlegung derselben in eine Anzahl einzelner neben einander liegender Drähte oder Kabel;
    b) die Construction des Rahmenwerkes der unteren Station B, bestehend aus zwei durch Querstücke mnn' verbundenen Balken A1B' und A" B", welche mittelst der Stücke 5 T und S' T' die zwei durch Traversen q r unter sich verbundenen Balken C D tragen, auf welcher die Kraftübertragung von einem Motor her erfolgt, und welche die Spannvorrichtung, bestehend aus den im Innern des Drehpfeilers angeordneten, durch flache Wände gebildeten Spannern t V t" mit den beschwerenden Stäben U, enthalt, die an Drähten befestigt sind, welche über die im Scheitel des Drehpfeilers befindlichen Rollen b b' b" und α laufen, nach den Fig. 4 bis 9 der Zeichnung;
    c) die Einrichtung der oberen Station A, zusammengesetzt aus einem Rahmenwerk M' N', verbunden durch Querriegel m" n"p" und Zugstangen ο ο und ο' ο' für die Befestigung der Rollen v', um welche die dicken Drähte oder Seile gehen (Fig. 14);
    d) die Fördergefäfse, deren Construction darin besteht, dafs auf einer Welle O' lose Rollen a' und Scheiben d' montirt sind, und an derselben ein Rahmen, bestehend aus zwei gekreuzten Holzstücken G' H' und K' L' und aus sechs Zugstücken \' \" hängt, wodurch die Welle O' horizontal erhalten wird, dafs ferner durch die zwei rechtwinkligen Rahmen O' Q.' (Fig. iy) und I, II, III, IV (Fig. 15) mit den Zugstäben oder Drähten ^ \' ein Drehen des Fördergefäfses um eine verticale Achse verhindert wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT44224D Drahtseilbahn mit mehreren nebeneinander liegenden Lauf- und Zugseilen Expired - Lifetime DE44224C (de)

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