DE442154C - Verfahren und Vorrichtung zur Aufnahme von kinematographischen Kombinationsbildern - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Aufnahme von kinematographischen Kombinationsbildern

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DE442154C
DE442154C DEK88745D DEK0088745D DE442154C DE 442154 C DE442154 C DE 442154C DE K88745 D DEK88745 D DE K88745D DE K0088745 D DEK0088745 D DE K0088745D DE 442154 C DE442154 C DE 442154C
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Germany
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projection
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movable
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DEK88745D
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English (en)
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Eugen Schuefftan
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B15/00Special procedures for taking photographs; Apparatus therefor
    • G03B15/08Trick photography

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Projection Apparatus (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Aufnahme von kinematographischen Kombinationsbildern. Bei kinematographischen Kombinationsaufnahmen ist es oft nötig, daß die Handlung auf zwei voneinander getrennten Objekten (Handlungsorten) stattfindet, die im Maßstab gleich oder verschieden sein können, deren Abbildungen auf dem Film jedoch gleich sind. Zweck der Erfindung ist es, ein ungehindertes Spiel auch bei getrennten Handlungsorten über die ganze Spielfläche in unmittelbarer Zeitfolge zu erzielen.
  • Um dies zu erreichen, werden gemäß der Erfindung Teile der beiden Objekte oder auch die ganzen Objekte an verschiedenen Stellen, jedoch bildmäßig gleich, wenn auch im Maßstab verschieden, aufgestellt. Ein Objekt wird zunächst auf einen Film ohne jede Abdeckung durch Maske o. dgl. aufgenommen. Die auf dem später hinzutretenden Objektteil bildgleich dem ersten vorhandenen Teile werden also hier mitauwfgenommen. Ein Projektionsapparat, der synchron mit dem Aufnahmeapparat verbunden ist, so daß die Verschlußflügel die einzelnen Bilder gleichmäßig decken und frei lassen, projiziert den bereits aufgenommenen Film auf einen Schirm, der einen oder mehrere Ausschnitte enthält, durch die das zweite Objekt sichtbar wird. Die Ausschnitte können durch eine hinter sie gelegte Fläche, die an der Projektionsfläche entlang bewegt wird, in der Form verändert werden. Auch die Projektionsfläche selbst ist in der Ebene beweglich angeordnet, so daß der Ausschnitt andere Teile des zweiten Objekts sichtbar macht und entsprechend an diesen Stellen die Projektion nicht wirksam werden läßt. Die Projektion kann auch als Durchsichtsprojektion erfolgen. In diesem Falle wird der Aufnahmeapparat von vorn auf die Projektionsfläche, am besten eine Glasfläche, gerichtet. Diese Glasfläche enthält mit der spiegelnden Seite zum Aufnahmeapparat einen Spiegelbelag, der in seiner Form den vorher geschilderten Ausschnitten entspricht. Die spiegelnde Fläche gibt den zweiten Objektteil wieder. Die Projektionsfläche mit dem Spiegelbelag kann entweder selbst bewegt werden oder der dem Ausschnitt entsprechende Belag wird an einer zweiten Glasscheibe, die mit einer spiegelnden Schicht dicht an der Spiegelschicht der Projektionsscheibe entlang geführt wird, veränderbar angebracht.
  • Eine andere Ausführungsform des Verfahrens besteht darin, daß-die Projektion auf eine halbdurchlässige Spiegelscheibe als Durchsichtsprojektion erfolgt, und daß in den Strahlenkegeln des Aufnahmeapparates oder des Projektionsapparates zum Spiegel eine Maske eingesetzt wird, die entweder verschiebbar ist oder deren Ausschnitt durch eine zweite Maske verändert werden kann, und die, falls sie zwischen Aufnahmeapparat und Projektionsfläche eingesetzt werden, auf der der Kamera zugekehrten Seite finit einem Spiegelbelag versehen sein müssen. Der Ausschnitt entspricht dem zweiten Objekt, das durch den Spiegel das Bild ergänzt.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Verfahren zur Aufnahme von Kombinationsbildern, dadurch gekennzeichnet, daß von zwei voneinander getrennten Objekten von gleichem oder verschiedenem Maßstäbe, deren Abbildungen auf dem Film gleich sind, die Anteile der ein-. zelnen Objekte am Gesamtbild beliebig wechselbar sind.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch z, bei welchem das eine Objekt, auf einen Schirm projiziert wird, derdurch einen Ausschnitt die Aussicht auf das zweite Objekt frei läßt, dadurch gekennzeichnet, daß die Form des Ausschnittes auch während der Aufnahme veränderbar ist.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 2, bei welchem die Projektion des ersten Objekts von hinten auf eine Durchsichtsprojektionsfläche erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß der dem Ausschnitt entsprechende Teil als veränderlicher und beweglicher Spiegelbelag auf der Projektionsfläche oder auf einer zweiten an diese sich anlegenden beweglichen Scheibe angebracht ist und das zweite Objekt ergänzend widerspiegelt. q..
  4. Verfahren zur Aufnahme von Kombinationsbildern nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Projektion auf einen Spiegel erfolgt und an Stelle der Ausschnitte in den Strahlenkegel zwischen Projektionsapparat und Spiegel eine oder mehrere bewegliche und in ihrer Form veränderliche Masken eingesetzt werden, so daß der von der Projektion frei bleibende Spiegelteil in seiner Form veränderlich ist.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch q., dadurch gekennzeichnet, daß die beweglichen und in ihrer Form veränderlichen Masken in den Strahlenkegel nicht zwischen Projektionsapparat und Spiegel, sondern zwischen Kamera und Projektionsfläche eingesetzt werden und auf der der Kamera zugekehrten Seite mit einem Spiegelbelag versehen sind.
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